DE78217C - Negativer Waarenbaumregulator für Webstühle - Google Patents

Negativer Waarenbaumregulator für Webstühle

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DE78217C
DE78217C DENDAT78217D DE78217DA DE78217C DE 78217 C DE78217 C DE 78217C DE NDAT78217 D DENDAT78217 D DE NDAT78217D DE 78217D A DE78217D A DE 78217DA DE 78217 C DE78217 C DE 78217C
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DE
Germany
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gear
looms
regulator
wheel
axis
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78217D
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English (en)
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CH. SeyBOLD, Zweibrücken
Publication of DE78217C publication Critical patent/DE78217C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/20Take-up motions; Cloth beams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^.'./Vorliegende Erfindung· betrifft einen nega- * tiven... Waarenbaumregulator für Webstühle, durch welchen auf den Waarenbaum ein con- > stantes Drehmoment ausgeübt wird. Die Ketten- und Wäarenbaumspannung bleibt bei der vorliegenden Einrichtung constant; ihre Abnahme gemäfs dem Wachsen- der Bewickelungsdicke desWaarenbaumes ist aber für gewisse Zwecke unerheblich. . ·
Der Mechanismus zur Drehung des Waarenbaumes erhält in der Regel seine Bewegung von der Lade her, durch deren Schwingung ein Schaltwerk in Bewegung gesetzt wird.
Beiliegende -Zeichnung stellt zwei Ausführringsformen des. neuen Regulators dar. Bei der. ersten Ausführungsform (Fig. 1 und 2) kommen Stirnräder, bei der zweiten (Fig. 3) kpnische Räder zur Verwendung.
":' Fig. i zeigt den Regulator in Vorderansicht, : Fig. 2 denselben im Horizontalschnitt.
Fig. 3 zeigt dieselbe Ansicht wie Fig. 2, .jedoch in vergrößertem Mafsstabe.
;·;" Die Bewegung wird von den Laden-, schwingen A, Fig. 1, oder einer beliebigen anderen Stelle abgeleitet und zum Antrieb eines Schaltrades / benutzt. Von der Achse des Schaltrades wird die Bewegung einerseits auf den Kettenbaum M durch den konischen Rädertrieb i k und die Schneckenwelle ^ übertragen, andererseits durch das Zahnrad g dem Waarenbaum N zugeleitet.
Zu diesem Zwecke greift das Rad g in den inneren Zahnkranz eines Rades f ein, welches auf der Welle α lose sitzt. Auf der Welle a sitzt weiter, auf dieselbe aufgekeilt, ein Zahnrad b und zwischen den beiden letztgenannten Zahnrädern f und b ist, in beide eingreifend, ein Zahnrad e, dessen Achse, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in dem ebenfalls auf der Welle a lose sitzenden Seilrad c fest gelagert ist, angeordnet. Das Seilrad c vermag sich, ebenso, wie das Zahnrad f, auf der Welle α bezw. auf der verlängerten Nabe des Zahnrades b, Fig. 2, zu drehen und erhält durch ein an dem Seil s, Fig. 1, angehängtes Gewicht G ein constantes Drehmoment, welches sich dadurch äufsert, dafs das auf dem Seilrad c gelagerte Zahnrad e in einem Kreisbogen in dem zwischen den Rädern /und g verbleibenden Ringraum verschoben wird, entgegen dem Druck, den seine Zähne an den beiden Eingriffsstellen mit den Zahnrädern f und b erhalten. Je nachdem diese Zahndrücke oder der durch/das Drehmoment erzeugte Druck überwiegen, wandert das Zahnrad e in dem einen oder anderen Sinne im Kreise so weit herum, bis die Drucke sich wieder ausgeglichen haben.
Der Vorgang beim Weben ist nun folgender: Bei dem Vorwärtsbewegen der Ladenschwingen A werden der Schwingenarm B, die Stange C und ebenso der Winkelhebel D gesenkt, die Hebelstange E aber nach rechts,
durch Vermittelung der Stange -F die Stange G mit der auf der Achse des Zahnrades g drehbar gelagerten Schaltstange H und daran sitzender Schaltklinke K dagegen -nach links verschoben, so dafs die letztere über die Zähne des Schaltrades / hingleitet. Bei der darauf folgenden Rückwärtsbewegung tritt die entgegengesetzte Bewegung der vorgenannten Theile ein, so dafs nunmehr die Schaltklinke K sich gegen die Zähne des Rades / legt und letzteres, sowie das Zahnrad g um einen gewissen Betrag dreht. Um diesen Betrag wird aber gleichzeitig durch das Getriebe i k \ auch der Kettenbaum M gedreht. Die Seilscheibe c dagegen wird von dem Zahnrad g aus, unter Vermittelung des Radkranzes f und Zahnrades e, der Wirkung des Gewichtes G entgegen gedreht.
Offenbar wird die Achse d des Stirnradchens e bei der vorliegenden Anordnung immer mit demselben Moment um die Achse α gedreht und übt infolge dessen einen constanten Zahndruck auf den Zahnkranz f aus oder, was wesentlicher ist, es herrscht zwischen b und e ein constanter Zahndruck und es wird infolge dessen der Waarenbaum mit constantem Moment in Umdrehung versetzt.
Diese Drehung des Waarenbaumes ist, einerseits seiner wachsenden Dicke halber, andererseits auch deshalb, weil das pro Schufs aufzuwindende Waarenstück bei einem richtig wirkenden Regulator gleich grofs, im vorliegenden Falle nach und nach kleiner wird, eine verzögerte. Da der Umtrieb des Zahnrades g und f ein regelmäßiger ist, entsteht eine Differenz, welche sich durch die Weiterbewegung des Stirnrädchens e in dem Ringraum zwischen den Zahnkränzen b und f ausgleicht.
Dieser Weg kann gleich sein dem Ringumfang weniger der Summe der Durchmesser von e und g. Durch geeignete, der Schufsdichte entsprechende Wahl der konischen Räder i und k kann erreicht werden, dafs für normale Gewebelängen das Gewicht nie aufgezogen zu werden braucht. Bringt man an dem Rad/ zwei Zahnkränze an, einen für das Zahnrad g und einen für e, dann ist der Weg von e nur durch die Hubhöhe des Gewichtes G beschränkt.
Fig. 3 zeigt eine solche Anordnung, welche gleichzeitig konische Räderübersetzungen benutzt. Hier treibt der Trieb g1 "ein Stirnrad/1 um, an dem ein zweiter konischer Zahnkranz sitzt. Dieser giebt durch Vermittelung des auf der Seilscheibe c1 montirten konischen Triebes e1 die Drehung an das auf der Achse α1 aufgekeilte Zahnrad b1 weiter.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Regulator für Webstühle, bei welchem der Waarenbaum durch ein constantes Drehmoment mit abnehmender Geschwindigkeit gedreht wird, gekennzeichnet durch ein Planetenräderwerk, in welchem das Planetenrad (e) mit einem gleichmäfsig rotirenden treibenden Rad (f) und einem diesen conaxialen getriebenen Rad (b) in Eingriff steht und in einem Arm gelagert ist, welcher dasselbe mit einem constanten Drehmoment um die Achse des getriebenen Rades zu drehen sucht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT78217D Negativer Waarenbaumregulator für Webstühle Expired - Lifetime DE78217C (de)

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