DE7811C - Putzvorrichtung an Lahnwalzen - Google Patents

Putzvorrichtung an Lahnwalzen

Info

Publication number
DE7811C
DE7811C DENDAT7811D DE7811DA DE7811C DE 7811 C DE7811 C DE 7811C DE NDAT7811 D DENDAT7811 D DE NDAT7811D DE 7811D A DE7811D A DE 7811DA DE 7811 C DE7811 C DE 7811C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lahn
rollers
cleaning device
roller
cleaning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT7811D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. & L. SCHMIDMER, Fabrikbesitzer, in Firma: E. KUHNS, Drahtfabrik, in Nürnberg, Aegidienplatz 31
Publication of DE7811C publication Critical patent/DE7811C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B28/00Maintaining rolls or rolling equipment in effective condition
    • B21B28/02Maintaining rolls in effective condition, e.g. reconditioning
    • B21B28/04Maintaining rolls in effective condition, e.g. reconditioning while in use, e.g. polishing or grinding while the rolls are in their stands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

1879,
CHRISTIAN und LUDWIG SCHMIDMER, in Firma E. KUHNS Drahtfabrik in NÜRNBERG.
Putzvorrichtung an Lahnwalzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1879 ab.
Fig. ι stellt den Längenschnitt einer sogenannten Plättmühle mit dem erwähnten Putzapparat dar, während auf Fig. 2 der Querschnitt einer solchen Plättmühle mit der Mefsvorrichtung aufgezeichnet ist.
In beiden Figuren bezeichnet A die Unterwalze und B die Oberwalze, zwischen welchen der Draht zu Lahn ausgeplättet wird. An dem Ende der Axe α ist eine kleine Kurbelscheibe b befestigt, welche die Kurbelwarze c enthält.. In dieselbe ist die Kurbelstange d eingehängt, welche mit ihrem anderen Ende in den Arm e des Winkelhebels ef greift. Mit dem Ende des Armes / dieses Winkelhebels ist die Schubstange g verbunden, welche den Stift h in hin- und hergehende Bewegung versetzt. Dieser Stift h ist auf einem um den Zapfen i drehbaren Bogenstück k aufgenietet, welcher das sogenannte Wischerstöckchen / an die zu putzende Oberwalze B andrückt. Das Wischerstöckchen ist auf der unteren Seite mit Filz bekleidet, welcher die Walze durch die fortwährende hin- und herschleifende Bewegung abpolirt und rein hält, zu welchem Zwecke etwas gemahlener Blutstein und Zinnasche als Reinigungs- und Polirmittel auf den Filz gegeben wird.
Die Kurbelscheibe b dient gleichzeitig als Riemscheibe für das Band m, welches die Rolle η in Bewegung setzt. Diese Rolle η ist durch vierfache Räderübersetzung, deren Uebersetzungsverhältnifs .zusammen ι : 2500 beträgt, mit einem Zeiger ο in Verbindung, welcher auf einem Zifferblatt die Anzahl Umdrehungen der Plättwalze angiebt. Der Zeiger ο ist durch eine Klemmhülse auf seiner Axe befestigt, um jedesmal, wenn eine neue Spule begonnen wird, auf den Nullpunkt zurückgestellt werden zu können. Eine nach dem Durchmesser der Walze A und der Gröfse der beiden Scheiben b und η berechnete Tabelle läfst alsdann für jede Plättmühle die Länge des gefertigten Lahns ablesen, wodurch gleichzeitig auch das Gewicht des auf der Spule enthaltenen Lahns bestimmt ist. . .
Die Vortheile des beschriebenen Apparates gegenüber der bisher angewendeten Methode bestehen nach Angabe des Erfinders in Folgendem:
Vermöge des unablässigen Putzens der Oberwalze erhält der fertige Lahn einen erhöhten Glanz, der von Anfang der Arbeit bis zu deren Vollendung gleichmäfsig vorhanden ist, während bei der bisherigen Putzmethode durch die Handarbeit der Plätterin trübe Stellen kaum zu vermeiden sind und die Schönheit der Waare lediglich von dem Fleifs oder Unfleifs der Arbeiterin abhängt; aufserdem behalten die Plättwalzen durch die unaufhörliche Reinigung länger ihre Politur und werden daher mehr geschont.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:.
    Der durch Beschreibung und Zeichnung erläuterte Mechanismus, welcher das Wischerstöckchen / durch die Drehung der Axe a in fortwährende schwingende Bewegung versetzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT7811D Putzvorrichtung an Lahnwalzen Active DE7811C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7811C true DE7811C (de)

Family

ID=285496

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT7811D Active DE7811C (de) Putzvorrichtung an Lahnwalzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7811C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7811C (de) Putzvorrichtung an Lahnwalzen
DE386965C (de) Schwadrechen und Heuwender
DE468971C (de) Kuehlbett mit Sammelrost
DE80183C (de)
DE61269C (de) Waschmaschine
DE22563C (de) Apparat zum Poliren von Draht
AT165126B (de) Reinigungsgerät
DE27748C (de) Drahtwebstuhl mit mechanischer Bewegung der Schäfte und des Rietblattes
DE67947C (de)
DE19458C (de) Vorrichtung 2um Ausüben eines beständig wirkenden und regulirbaren Drucks auf die Pressen von Holzschleifmaschinen
AT140208B (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Reinigen von Gefäßen, insbesondere Fässern.
DE40742C (de) Apparat zum Schlagen von Seidencocons
DE41056C (de) Guillochir-Maschine
AT59076B (de) Maschine zum Aufdornen von Drahtzieheisen.
DE294895C (de)
DE91419C (de)
DE71065C (de) Maschine zum Glätten von Papierhülsen
DE595878C (de) Rechenreiniger mit einer auf seitlichen Laufwagen schwenkbar gelagerten Reinigungsharke
DE69810C (de) Vorrichtung zum Reinigen und Aufwickeln von Schläuchen
DE180325C (de)
AT109426B (de) Mähmaschine.
DE110528C (de)
DE407573C (de) Waschvorrichtung fuer Ruebenblaetter u. dgl.
DE2106523C (de) Wischgerat mit Auswringvorrichtung
AT124438B (de) Projektionsapparat.