DE67947C - - Google Patents

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DE67947C
DE67947C DENDAT67947D DE67947DA DE67947C DE 67947 C DE67947 C DE 67947C DE NDAT67947 D DENDAT67947 D DE NDAT67947D DE 67947D A DE67947D A DE 67947DA DE 67947 C DE67947 C DE 67947C
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Germany
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smoothing tool
arms
carriage
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joint block
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67947D
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Herstellung während der elektrolytischen Ablagerung geglätteter Ueberzüge. — ELMORE's GERMAN & AUSTRO-HUNGARIAN METAL COMPANY LIMITED, 64 Cannon Street in London
Publication of DE67947C publication Critical patent/DE67947C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/22Electroplating combined with mechanical treatment during the deposition

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  • Metallurgy (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
LIMITED in LONDON.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine gröfsere Gleichmäfsigkeit des Gefüges, eine erhöhte Festigkeit und Dehnbarkeit des niedergeschlagenen Kupfers zu erzielen. Aus diesem Grunde geschieht der Antrieb des Glättwerkzeuges in der Weise, dafs dasselbe anstatt der bisher üblichen, auf der Oberfläche des Metalles vor sich gehenden Schraubenlinienbewegung einen Weg zu beschreiben veranlafst wird, derart, dafs aufser der letzteren eine Wellenbewegung des Glättwerkzeuges erzielt wird; d. h. also, während dasselbe gleichmäfsig vorgeschoben wird, führt dasselbe noch Schwingungen in der Längenrichtung aus. Diese Schwingungen können dadurch hervorgerufen werden, dafs man eine Kurbel, eine Herzscheibe oder ein Excenter benutzt, welches eine Drehung ausführt, während es mit dem Glättwerkzeug vorgeschoben wird. Man kann aber das wellenartige Vorschieben der Angriffsstelle des Glättwerkzeuges erreichen, indem man den Dorn sowohl eine schwingende, als auch eine geradlinige Bewegung ausführen läfst, während das Glättwerkzeug selbst sich lediglich geradlinig bewegt.
Im Besonderen ist durch die Patentschrift Nr. 59933 ein Apparat bekannt geworden, bei welchem eine Anzahl von Glättwerkzeugen sich an einer Anzahl von elektrische Niederschläge aufnehmenden Dornen entlang bewegt, indem die letzteren in zwei parallelen Reihen von Behältern sich drehen. Sämmtliche Glättwerkzeuge werden aber durch eine Anzahl von Getrieben in Thätigkeit gesetzt, welche über dem ersten Paar der Reihe sich befinden. Diese Antriebvorrichtung ist nun in zweckentsprechender Weise abgeändert, wie die beiliegende Zeichnung darstellt.
Fig. ι dieser Zeichnung ist ein theilweiser Grundrifs, Fig. 2 ein eben solcher Aufrifs, Fig. 3 eine Seitenansicht der Antriebvorrichtung für die Längenverschiebung und Wellenbewegung und Fig. 4 eine theilweise Seitenansicht vom Dorn und dem eine Wellenbewegung ausführenden Glättwerkzeug. Mit B ist ein Bett bezeichnet, in welchem infolge der abwechselnden Vorwärts- und Rückwärtsdrehung einer Spindel K ein Schlitten O1 hin- und hergeschoben wird. Der letztere trägt an jeder Seite Arme O2, welche sich über die Behälter hin erstrecken und die Glättwerkzeuge Q tragen ; diese werden gegen die auf den Dorn M sich niederschlagende Metallschicht geprefst. Falls mehrere Paare von Behältern in einer Reihe angeordnet sind, wird der Schlitten O1 mit einem zweiten, über dem zu demselben Paare gehörenden Behälter zu verschiebenden fest verbunden, so dafs er dieselben Bewegungen ausführt, wie derjenige des ersten Behälters. Wenn also der erste Schlitten des ersten Paares verschoben wird, . machen alle übrigen seine Bewegungen mit, d. h. diejenige, wie sie in der oben erwähnten Patentschrift angegeben ist. So weit findet also eine Uebereinstimmung mit dem Gegenstande der letzteren statt. Neu ist aber, dafs eine schwingende Bewegung der Glättwerkzeuge Q in der folgenden Weise bewirkt wird. Zwischen dem Schlitten O1 und

Claims (2)

  1. einem Widerlager O3 desselben dreht sich mit der Schraubenspindel K ein cylindrisches Schubcurvenstück^l, indem ein Federkeil desselben in eine Nuth der Schraubenspindel K eingreift. In die Curvennuth greift aber auf jeder Seite mittelst einer Rolle ein Arm C ein und dieselben erhalten auf solche Weise eine schwingende Bewegung. Durch Lenkstangen D wird dieselbe auf die Arme E von durch die Arme O2 gestützten Wellen F mit quadratischem Querschnitt übertragen, von welchen bei den gesammten Paaren von Behältern je eine vorhanden ist. Auf jeder dieser Wellen F ist an einer beliebigen Stelle mittelst Schraubenanzuges ein Gelenkkloben G befestigt, durch welchen eine das Glättwerkzeug Q tragende Stange H hindurchgeführt ist. Der Gelenkkloben ist aufserdem mit einer Reihe von Zähnen R versehen, hinter deren einem ein federndes Band S eingehakt wird, um das Glättwerkzeug gegen die Oberfläche des Domes zu pressen. Die Stange H kann in dem Gelenkkloben G höher oder tiefer, erforderlichenfalls unter Benutzung einer Sicherheitsvorrichtung, festgestellt werden. Wird die Schraubenspindel K in Drehung versetzt, so veranlafst sie eine Hin- und Herbewegung des Schlittens O1 und seiner Arme O2; ferner wird durch das Schubcurvenstück A die Spindel F in eine schwingende Bewegung versetzt, so dafs sich jedes Glättwerkzeug nicht nur mit dem Schlitten O1 geradlinig, sondern auch um die Achse der Spindel F herum im Bogen hin- und herbewegt. Da nun der Dorn sich gleichzeitig dreht, so beschreibt das Glättwerkzeug auf dem Umfange des Domes die oben erwähnte schraubenförmige Wellenlinie.
    Pate ν τ-An sp röche:
    ι . Verfahren zum Herstellen eines metallischen, während der elektrolytischen Ablagerung geglätteten und verdichteten Ueberzuges, dadurch gekennzeichnet, dafs das Glättwerkzeug bei seinem Hin- und Hergange in der Richtung des Domes derartige Schwingungen ausführt, dafs die Berührungsstellen beider eine schraubenförmige Wellenlinie darstellen.
  2. 2. Zur Ausführung des unter i. angegebenen Verfahrens eine Vorrichtung, gekennzeichnet durch ein mit der Schraubenspindel K zum Verschieben der Schlitten O1 verschiebbar, aber unverdrehbar verbundenes Schubcurvenstück A, welches mittelst Arme E bezw. Lenkstangen D die von Armen O2 des Schlittens O1 gestützte, unter Benutzung je eines Gelenkklobens G und einer Stange H das Glättwerkzeug Q tragende Welle F in Schwingung versetzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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