DE77948C - Cigarettenstopfmaschine - Google Patents
CigarettenstopfmaschineInfo
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- DE77948C DE77948C DENDAT77948D DE77948DA DE77948C DE 77948 C DE77948 C DE 77948C DE NDAT77948 D DENDAT77948 D DE NDAT77948D DE 77948D A DE77948D A DE 77948DA DE 77948 C DE77948 C DE 77948C
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- DE
- Germany
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- tobacco
- sleeves
- cigarette
- punches
- clamp
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/02—Cigarette-filling machines
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei der vorliegenden Cigarettenstopfmaschine ist eine Anzahl parallel zu einander liegender
Riffelwalzen im Kreise derartig angeordnet, dafs sie durch ein gemeinsames Getriebe in
Umdrehung versetzt werden und den zwischen ihnen eingelegten Tabak zusammendrehen.
Ferner sind zwischen den Riffelwalzen hin- und herbewegliche Stempel angeordnet, durch
welche der bereits gedrehte Tabak aus den von den Riffelwalzen umschlossenen Räumen
in die auf Rohransätzen aufgesteckten und dort bis zu ihrer vollzogenen Füllung festgehaltenen
Hülsen eingeschoben wird.
Zur Befestigung der Hülse am Rohransatz dienen zwei mit Kautschukpolstern versehene
federnde Hebel, die durch eine Klammer zusammengehalten werden und die Hülsen an
die Rohransätze andrücken. Diese Klammer wird jedoch in dem Augenblick der vollzogenen
Füllung der Hülsen ausgelöst, so dafs die Hebel sich vom Rohransatz abheben und die Hülsen freigeben, so dafs ein Platzen derselben
verhütet wird.
Eine Cigarettenstopfmaschine kann eine, zwei, auch mehrere auf einem gemeinsamen Untergestell
angeordnete, aus Riffelwalzen gebildete Stopfrohre besitzen. In den letzteren Fällen
wird die Bewegung einer Riffelwalzengruppe passend durch Zahnräder auf die nächste übertragen
und werden sämmtliche Ausstofsstempel an einer gemeinsamen Traverse befestigt, die
entweder von Hand aus oder durch ein Zahnstangengetriebe in Bewegung versetzt wird.
In beiliegender Zeichnung ist eine zum gleichzeitigen Stopfen zweier Cigaretten bestimmte,
der Erfindung gemäfs ausgeführte Maschine dargestellt, und zwar ist Fig. 1 ein senkrechter
Längenschnitt, welcher zum Theil (links) zwischen den Walzengruppen, zum Theil (rechts)
durch eine solche geführt ist.
Fig. 2 zeigt die Maschine theils in Oberansicht, theils im Horizontalschnitt. Fig. 3 ist
ein Querschnitt der Maschine mit aufgeklapptem Obertheil, Fig. 4 eine Endansicht der Cigarettenstopfmaschine.
Wie ersichtlich, besteht jede Einrichtung zum Stopfen einer Cigarette aus einer Anzahl
im Kreise angeordneter, zu einander parallel liegender Riffelwalzen a, von welchen die
unteren mittelst Zapfen in den festen Ständern AA der Maschine, die oberen an einem um
das Scharnier a1 aufklappbaren Theil A1 des
Ständers drehbar und aufser Berührung mit einander gelagert sind. Bei niedergeklapptem
Ständerobertheil Αλ werden sämmtliche Riffelwalzen
eines Rohres durch ein zwischen ihnen liegendes Getriebe b in gleichem Sinne in Umdrehung
versetzt.
Die beiden Getriebe b b sind drehbar an einem der Ständer A gelagert und mit je einem
der Zahnräder c c verbunden, welch letztere mit dem zwischen ihnen angeordneten Zahnrad
d in Eingriff stehen, so dafs letzteres die Bewegung von einem auf das andere überträgt.
Der Antrieb der Riffelwalzen erfolgt durch Drehen der Kurbel e, deren Bewegung durch
die Kegelräder f g und das mit letzterem verbundene Zahnrad g1 auf die Räder ede übertragen
wird.
Innerhalb jedes von den Riffelwalzen α gebildeten Rohres ist ein Stempel h1 hin- und
herbeweglich, dessen Schubstange h das Ge-
triebe b und das dazugehörige Zahnrad c in mittleren Bohrungen durchsetzt; sä'mmtliche
Schubstangen h sind durch die Traverse h2 verbunden.
An dieser ist die parallel zu den Schubstangen h liegende Zahnstange hs befestigt
, welche mit dem waagrechten, am Ständer A gelagerten und mittelst der Kurbel kl
drehbaren Getriebe k in Eingriff steht, so dafs bei Drehung der Kurbel kl die Zahnstange h3
und mit ihr alle Stempel h} bewegt werden.
Zu beiden Seiten jeder Riffelwalzengruppe sind Schrä'gbleche / angeordnet, welche den
Zweck haben, das Einlegen des Tabaks zu erleichtern und ein Verstreuen desselben möglichst
zu verhindern.
Die zu stopfenden Hülsen m werden auf schräg abgeschnittene Rohransätze ic gesteckt,
deren Höhlung gleichsam die Fortsetzung des zwischen den Riffelwalzen befindlichen rohrförmigen
Raumes bildet.
Zum Festhalten der Hülsen auf diesen Rohransätzen dienen zwei mit Kautschukpolstern o1
versehene Hebel o, Fig. 4, zwischen welchen unweit ihrer Drehpunkte eine Spiralfeder o2
angeordnet ist, deren Bestreben auf das Abheben der Hebel Q von den Rohransätzen η
gerichtet ist. Eine am unteren Hebel drehbar befestigte Klammer o3 dient dazu, die beiden
Hebel derart zusammenzuhalten, dafs die auf die Rohransätze gesteckten Hülsen durch die
Kautschukpolster o1 festgehalten werden.
Die Maschine arbeitet folgendermafsen: Der Tabak wird, nachdem die Stempel in ihre
Anfangsstellung (Fig. 1 und 2) gebracht worden sind, bei aufgeklapptem Ständerobertheil A1,
Fig. 3, in erforderlichen Mengen in die von den unteren Riffelwalzen α gebildeten Rinnen
eingelegt, worauf der Theil A1 niedergeklappt
wird. Durch abwechselndes Drehen der Kurbel e in beiden Richtungen werden die Riffelwalzen
α in Umdrehung versetzt, wodurch der Tabak zu einer cylindrischen Rolle in derselben
Weise eingedreht wird, wie es mit den Fingern zu geschehen pflegt.
Nachdem dies erfolgt ist, werden durch Drehen der Kurbel kl die Stempel h1 gegen
die Rohransätze η hinbewegt, wodurch der zwischen den Riffelwalzen befindliche, bereits
zusammengedrehte Tabak in die Hülsen eingeschoben wird.
Um zu verhüten, dafs die Hülsen durch zu starkes Stopfen zerrissen werden, müssen
die Hebel ο 0 im geeigneten Augenblick von den Rohransätzen abgehoben werden. Zu
diesem Zwecke ist die vorerwähnte, die Bewegung der Stempel veranlassende, im Rohr ρ
hin- und herbewegliche Zahnstange h3 an
ihrem den Rohransätzen η zugekehrten Ende mit einem Stempel /t4 versehen, welcher mit
den Stopfstempeln gleichzeitig seinen Weg macht und in dem Augenblick,' wo ihre
pressende Wirkung aufhören soll, an die Klammer o3 stöfst, um diese auszulösen. Hierdurch
gelangt die Feder o2 zur Wirksamkeit, hebt die Hebel ο von den Rohransätzen ab
und die fertigen Cigaretten werden von den Rohransätzen η heruntergeschoben.
Von Vortheil ist es, die Maschine in einen entsprechend geformten Untersatz oder Teller q
hineinzustellen, in welchem sich der herabfallende Tabak und Tabakstaub sammelt.
Claims (2)
1. Eine Cigarettenstopfmaschine, bei welcher das Zusammendrehen des Tabaks durch
gruppenweise im Kreise angeordnete Riffelwalzen bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet,
dafs in den Hohlräumen jeder Gruppe von Walzen gleichzeitig hin- und herschiebbare Stempel h1 zum Ausschieben
der zusammengedrehten Tabakrollen angeordnet sind, welche Stempel durch eine im Rohr ρ geführte und mit den parallelen
Schubstangen h in Verbindung stehende Zahnstange h3 bewegt werden.
2. An Gigarettenstopfmaschinen der unter 1. gekennzeichneten Art zur Befestigung "der
Hülsen m an den Rohransätzen η ein mit Druckkissen ο1 versehenes Paar einarmiger,
von einer Feder o2 aus einander gehaltener Hebel 0, welche mittelst der Klammer o3
so lange zusammengehalten werden, bis ein sich gleichzeitig -mit den den Tabak verschiebenden Stempeln h1 bewegender Auslösestempel
h* die Klammer o3 auslöst und die Hebel 0 aufser Wirkung setzt, so dafs
die Hülsen, von dem klemmenden Hebeldruck befreit, von den Rohransätzen η
herabgeschoben werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77948C true DE77948C (de) |
Family
ID=350713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77948D Expired - Lifetime DE77948C (de) | Cigarettenstopfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77948C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0823221A1 (de) * | 1996-08-06 | 1998-02-11 | Efka-Werke Fritz Kiehn GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Stopfen einer Zigarette |
-
0
- DE DENDAT77948D patent/DE77948C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0823221A1 (de) * | 1996-08-06 | 1998-02-11 | Efka-Werke Fritz Kiehn GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Stopfen einer Zigarette |
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