DE73894C - Maschine zur Herstellung von Schachteln oder Behältern aus einem zusammenhängenden Cartonschnitt - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Schachteln oder Behältern aus einem zusammenhängenden Cartonschnitt

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DE73894C
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DENDAT73894D
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F. V. SCHEIN OST in Schüttenhofen, Böhmen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/14Cutting, e.g. perforating, punching, slitting or trimming
    • B31B50/20Cutting sheets or blanks

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Schachteln bezw. Behältern aus Kartonpapier, welches der Maschine in Streifen zugeführt wird und aus welchem der zum Zusammenstellen des Behälters aus einem Stück dienende »Schnitt« hergestellt wird.
Die neue Maschine ist in beiliegender Zeichnung in Fig. ι und 2 in zwei Ansichten abgebildet. Die Fig. 3 bis 21 zeigen verschiedene Details der Maschine.
Die im Gestell A gelagerte Welle B wird von der Riemscheibe C in Rotation versetzt, welche Bewegung vermittelst der Stirnräder D und E auf die vordere Welle F übertragen wird. Die Welle B trägt aufserdem ein Schwungrad G. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Schneid- und Prefsbacken wird von der Pleuelstange H aus bewirkt, welche einerseits mit den in H1 geführten Schneid- und Prefsbacken mittelst des Bolzens H2 verbunden ist.
Seitwärts des Gestelles A ist auf der Welle F eine Scheibe J aufgekeilt, an deren Bolzen J1 drehbar die Stange K angreift,, deren anderes Ende mit einer Stange L und einem Winkelhebel M bei N gelenkig in Verbindung steht (s. auch Fig. 3*, wo der Bolzen J1 in höchster Stellung abgebildet ist). Die Stange L besorgt die Bewegung der Zu- und Abführungswalzen für die Kartonstreifen, aus welch letzteren die Schachteln hergestellt werden sollen.
Das untere Ende der Stange L ist mittelst eines Bolzens O mit einer Sperrklinke O1 und einem Hebel P verbunden, dessen anderes Ende
V.
auf der Welle eines Sperrrades Q. drehbar angebracht ist.
Die genannte Sperrklinke O1 greift bei ihrer Aufwärtsbewegung in die Zähne des Sperrrades Q ein und bewirkt von Zeit zu Zeit die Bewegung desselben, sowie auch dieselbe Bewegung des mit diesem Sperrrad fest verbundenen Zahnrades J?. Diese Bewegung wird mittelst der kleinen Zahnräder R1 und R'2 auf die oberen Zuführungs - und Fortschaffungswalzen 51 und S3 übertragen, welche wieder die unteren Walzen 51J und S2, zu derselben Drehung zwingen, und zwar wird diese Drehung von der Walze S1 auf die S\ mittelst des Räderpaares T1 und von der Walze S2 auf S^1 unter Vermittlung der gezahnten Oberflächen T2 übertragen.
Die Kartonstreifen, welche bei U zwischen die Zuführungswalzen S1 und S\ geschoben werden, werden von den Walzen, indem sie von der unteren gerieft werden, gefafst und unter die Schneidbacken geschoben, von denen weiter unten die Rede sein wird.
Der Winkelhebel M ist um den auf dem Gestell A angebrachten Bolzen M1 drehbar und am unteren Ende mit einer Zugstange V gelenkig verbunden. Das andere Ende dieser Zugstange steht mittelst des Bolzens W mit einer in Führungen XX1 horizontal gleitenden Stange J in Verbindung (s. auch Fig. 3).
Diese Stange J bewirkt die Drehung der Transportscheibe a, welche zwischen einer oberen a1 und einer unteren Scheibe α2 untergebracht ist und dazu dient, um die aus den
Kartonstreifen ausgeschnittenen Theile zur Prefsbacke, zur Vorrichtung zum Biegen und zur Auswurfvorrichtung zu bringen.
Die obere unbewegliche Platte α besitzt einen Ausschnitt b, so dafs die Transportplatte α unter dieser Stelle zum Vorschein kommt. An der Tränsportplatte α sind vorstehende Stifte bl angeordnet. In diese Stifte greift ein um Zapfen cl drehbarer Hebel c, der unterhalb der Stange J liegt. Der genannte Hebel c ist an seinem vorderen Ende mit einer nach unten vorspringenden Wulst c2 ausgestattet und halbkreisförmig, entsprechend dem Stift δ1, ausgenommen. Die Wulst c2 ermöglicht das Eingreifen des vorderen Theiles des Hebels c in die Stifte b1, während der übrige Theil des Hebels c oberhalb der Platte al sich befindet.
Wird die Stange J vorgeschoben, so drückt das vordere Ende des Hebels c an den Stift bx und veranlafst somit die Drehung der Transportscheibe α (s. Fig. 9 und io). Wird der Hub der Stange / beendet, so bleibt die Transportscheibe still stehen, wobei sie noch in dieser Position mittelst zwei an defl Blattfedern α (s. auch Fig. 13) angeordneten, selbstthätig wirkenden Sperrklinken β fixirt wird, während die Stange J zurückbewegt wird. Bei dieser Rückbewegung wird die Wulst c2 in dem Ausschnitt b der Platte al geführt, indem sie an den Rändern dieses Ausschnittes gleitet, schlägt dann an die Sperre β und bei dem weiteren Rückgang an den durch die Verschiebung zum Vorschein gekommenen nächstliegenden Stift b', weicht demselben aus (Fig. 11), und nachdem sie hinter denselben gelangt ist, wird der Hebel c von der an der Scheibe a1 angeordneten Blattfeder d in seine ursprüngliche Stellung gedrängt und kann dann bei der nächstfolgenden Vorbewegung in den Stift b1 eingreifen und die Transportplatte α von neuem zur Drehung zwingen (Fig. 9).
Die Schneidbacke i, die mit einer Platte g versehen ist, ist in einem Gehäuse e1 untergebracht und mittelst der Spiralfeder e2, Fig. 1 3 und 14, in der gehobenen Lage gehalten. Die von der Pleuelstange H auf- und abwärtsbewegte Platte H3 drückt die Platte g und die Schneidbacke hinunter; die Aufwärtsbewegung der Schneidbacke besorgen die beiden Federn e'2.
Um die Wirkung dieser Federn zu unterstützen, ist folgende Anordnung getroffen:
Auf der Platte HB ist ein prismatisches Stück / angeschraubt (eigentlich an beiden gegenüberliegenden Seiten der Platte H3, wie in Fig. 2 gezeichnet; es wird aber nur von der einen Vorrichtung die Rede sein, da die andere analog ist), in welchem eine um Bolzen/"1 drehbare Sperrklinke /2 angeordnet ist. Das obere Ende der Klinke f- wird von der Feder/"3 gegen die Platte H3 constant gezogen.
Beim Niedergang der Platte H3 schlägt sie zuerst auf die Platte g und drückt letztere sammt der Schneidbacke hinunter, wobei die Klinke /2 auf der schrägen Seite der festen Platte/4 gleitet und ihr unteres Ende sich unter die Platte g legt, und nachdem die Platte g in die unterste Stellung gelangt ist, tritt das untere Ende derselben in eine Aussparung /5, Fig. 7.
Beim Aufwärtsgang der Platte H3 zieht die Klinke /2 die Platte so lange mit sich auf, bis sie über die Platte /4 gelangt ist, in welcher Stellung die Klinke /2 unter Wirkung der Feder /3 entfernt wird, wonach die Aufwärtsbewegung der Schneidbacke durch die Feder e2 leicht bewirkt werden kann.
Der von den Zuführungswalzen vorgeschobene Kartonstreifen ω gelangt in das Gehäuse e\ in den Zwischenraum ti des Gehäuses e1 und der mit der Platte a1 verbundenen Platte a3, Fig. 13 und 14.
Das Gehäuse e1 ist derart beschaffen, dafs die Schneidbacke z, Fig. 18, passend hineingeht. In den Löchern e2j des Gehäuses e1 sind die die Aufwärtsbewegung der Schneidbacke besorgenden Spiralfedern e2 untergebracht.
Aufserdem sind noch in dem Gehäuse e1 Löcher e3 angeordnet, in welchen zwei Führungsstifte behufs besserer Führung der Schneidbacken hinauf- und hinuntergeleiten. An der Platte Hs befinden sich mehrere hohle Stifte j, in welchen Stifte j} von kleinem Durchmesser angeordnet sind, die von den Spiralfedern j2, Fig. 19, heruntergedrückt werden.
Die Stifte j dringen bei der Abwärtsbewegung der Platte H3 in die Platte g und in dfe Schneidbacke z, wobei am unteren Ende der Schneidbacke die kleineren Stifte j1 zum Vorschein kommen. Diese Stifte haben den Zweck, das ausgeschnittene Stück Karton hinunterzudrücken, bis dasselbe in den Ausschnitt der Transportscheibe gelangt. Diesem Zweck entsprechen die genannten Stifte vollkommen, denn beim Abwärtsgang der Platte H3 ragen die Stiftchen jl aus der Schneidbacke heraus, sobald sie aber zu dem straff gespannten Kartonstreifen w gelangen, werden sie von demselben zurückgedrängt, und erst nachdem ein entsprechendes Stück Karton ausgeschnitten wurde, haben die Stifte freies Feld, um das ausgeschnittene Papier verdrängen zu können, wobei dieses letztere in die diesem Stück Papier entsprechenden Ausschnitte k der Transportscheibe α hinunterfällt.
Die Transportscheibe α besteht aus einer schwachen, mit mehreren gleichen Ausschnitten k versehenen Platte, in welche Ausschnitte die ausgeschnittenen Stücke Karton gerade hineinpassen.
Das in den Ausschnitt k hinuntergefallene Kartonstück wird mittelst der schon erwähnten
Vorrichtung zur Bewegung der Transportscheibe unter die Prefsbacke k\ Fig. 20, geschoben, während unter die Schneidbacke ein neues Stück Karton eingeführt wird, um von neuem ausgeschnitten und zur weiteren Verarbeitung geführt zu werden. Diese Reste von den Kartonstreifen werden von den Abführungswalzen gefafst und durch ein Loch η aus der Maschine abgeführt.
Das unter die Prefsbacke k1 in Stellung II abgeführte Papier wird beim Abwärtsgang der Platte H3 von der auf letzterer angeordneten Prefsbacke k1 an der Seite 1, Fig. 21, und an der der letzteren gegenüberliegenden Seite ge-, preist bezw. geglättet, da die untere Platte a1 stets heifs erhalten wird.
Bei diesem Pressen werden auch zugleich die oberen Theile 2 und unteren 21 rechtwinklig abgebogen, sowie auch der Theil 3 umgebogen. Die Prefsbacke besitzt einige zur besseren Führung derselben dienende Führungsstifte k2 (je vier zu beiden Seiten, Fig. 20). Nach dem Pressen wird das ee- ' prefste Kartonstück bei nochmaliger Drehung der Transportscheibe α in die Stellung III, Fig. 13, geführt, woselbst das Pressen des Rückens 4, Fig. 21, der Schachtel und das Zusammenlegen derselben erfolgt.
Dies wird von einer in Fig. 1 5 abgebildeten Vorrichtung ausgeführt. In Fig. 16 ist ein Schnitt nach ζ-ζ, Fig. 15, abgebildet. Fig. 17 zeigt im Schnitt nach p-p, Fig. 15, die Wirkungsweise genannter Vorrichtung.
An der Stelle H3 ist eine Prefsbacke m, Fig. 15, 16■ und-17, angeordnet. Dieselbe ist mit zwei Ausschnitten m^ni1 versehen und unten in der Mitte (bei m2) kreisförmig gebogen, während sie zu beiden Seiten des gebogenen Endes keilförmig (bei m3) ausgeführt ist.
An der Platte a1 sind zwei kleine Lagergestelle η angeordnet, zwischen welchen zwei rechtwinklig gebogene Platten (Flügel) nl um Bolzen n2 drehbar gelagert sind. Dieselben werden von den kleinen, durch Stifte η3 gehaltenen Federn w4 in ihrer Stellung gehalten. Unter die Flügel nl kommt das bereits bei II geprefste Kartonstück ω1 zu liegen, woselbst, wie bereits erwähnt, der Rücken geprefst wird^ und das Zusammenlegen des Behälters erfolgen soll.
Beim Niedergang der Platte H3 wird auch die Prefsbacke m hinuntergeführt. Dabei dringen die keilförmigen Theile m3 der Prefsbacke m zwischen die beiden Flügel nl an ihre beiden Seiten und veranlassen somit die Drehung der letzteren um die Bolzen w2; dadurch stellen sich die beiden Flügel in eine fast um 900 verdrehte Stellung (Fig. 17) und verbleiben in dieser Position, so lange sich die Prefsbacke zwischen den Flügeln befindet. Die Prefsbacke prefst inzwischen den Rücken 4 der Schachtel aus, wobei der Karton ungefähr die in Fig. 17 abgebildete Form annimmt.
Die Prefsbacke m verläfst bei ihrem Aufwärtsgang die beiden Flügel, welche dann infolge der Wirkung der Federn n4 ihre ursprüngliche Lage einnehmen, wobei sie die beiden zwischen den Flügeln befindlichen Seiten 1 des Behälters zusammenpressen, welche Pressung, von einer von unten erfolgenden Erhitzung begleitet, bewirkt, dafs die Schachtel in diesem Zustand nach dem Erkalten verbleibt.
Bei weiterem Verschieben der Transportplatte α werden die Schachteln aus dieser Position IH in die Position IV durch einen bogenförmig ausgebildeten Kanal 0 oberhalb der Oeffnung ρ geführt, durch welche sie bei gleich darauffolgendem Abwärtsgang der Plätte H3 mittelst der an dieser Platte Hs befestigten Stangen q, Fig. 2, aus der Maschine herausgedrückt werden.
Es bleibt nur noch übrig, die Seiten 2 und 21 des Behälters zusammenzukleben und auf einer der genannten Seiten oder auf beiden die Zündreibfläche zu bilden, wenn es sich um Zündholzbehälter handelt.
Die Maschine arbeitet folgendermafsen:
Der Kartonstreifen ω wird bis zu den Zuführungswalzen geschoben, von welchen er bei eingetretener Drehung (hervorgerufen durch die Sperrklinke O) gefafst und in das Gehäuse e1 geschoben wird. Gleich darauf wird die Schneidbacke i hinuntergedrückt; dieselbe schneidet ein Stück Karton aus, welches von den Stiften j' in den einen Ausschnitt der Transportscheibe hinuntergedrückt wird.
Zugleich mit dem Aufwärtsgang der Schneidbacke wird die Transportscheibe um Y6 des Umfanges umgedreht und die Zuführungswalzen in Drehung versetzt; dadurch kommt ein neuer Karton in das Gehäuse el, während das bei I ausgeschnittene Stück in die Lage II gelangt, woselbst es beim Niedergang der Platte H3 geprefst wird, während bei I ein neuer Schnitt aus dem Kartonstreifen ausgeschnitten wird.
Bei nochmaliger Umdrehung der Transportscheibe gelangt das geprefste Stück in die Lage III, das bereits ausgeschnittene in die Lage II und ein neuer Kartonstreifen in das. ' Gehäuse e1. Bei dem darauffolgenden Abwärtsgang der Platte H3 wird im Gehäuse e1 ein neuer Schnitt gebildet, in der Lage II das früher ausgeschnittene Stück geprefst und in der Lage III das bereits geprefste Stück zusammengelegt, welch letzteres dann bei neuer Umdrehung in die Lage IV befördert wird, wo es durch die Oeffnung ρ die Maschine verläfst.
Bei einem Abwärtsgang der Platte H3, also bei einer einzigen Umdrehung der Welle F werden vier verschiedene Arbeiten verrichtet, und zwar bei I wird der Schnitt des Zündholz-
behälters ausgeschnitten, bei II ein bereits fertiger Schnitt geprefst, bei III ein früher gebügelter Schnitt zusammengelegt und bei IV aus der Maschine herausgeworfen.
In den Fig. 22 bis 26 der beiliegenden Zeichnung ist die Herstellung der rechtwinklig abgebogenen oberen sowie unteren Theile 2 bezw. 21 und der umgebogenen Theile 3 des Behälters (Fig. 21) dargestellt.
In Fig. 22 der Zeichnung ist eine Ansicht des in Position II befindlichen Kartonstückes ω abgebildet. Fig. 23 ist ein Schnitt nach μ-μ aus Fig. 22 vor dem Pressen und Fig. 24 ist derselbe Schnitt nach dem Pressen des Schnittes.
Fig. 25 ist ein Schnitt nach v-v aus Fig. 22 vor und Fig. 26 derselbe Schnitt nach dem Pressen des Schnittes. Fig. 27 stellt einen Schnitt nach φ-φ dar, der vor und nach dem Pressen derselbe bleibt.
Das Kartonstück w liegt oberhalb der entsprechenden Aushöhlungen der Platte α ä, und zwar, wie Fig. 23 und 24 zeigen, sind die Aushöhlungen <z6 derart gebildet, dafs, wenn die Prefsbacke k1 (Fig. 20) das Kartonstück hinunterprefst, die Theile 3, 3 umgebogen werden.
Die Aushöhlungen aa, Fig. 25 und 26, dienen zur Bildung der rechtwinklig abgebogenen Theile 2, 21.
In der Mitte (Fig. 27) befindet sich in der Platte d2 keine Aushöhlung, und da die Prefsbacke /c1 in der Mitte ausgehöhlt ist, damit die anderen Theile das Kartonstück in die Aushöhlungen a5 a% hineindrücken können, so bleibt der mittlere Theil 4 des »Schnittes« in seiner ursprünglichen Lage in der Transportscheibe α liegen.
Beim Verschieben der Scheibe a fafst diese letztere den Kartonschnitt ω an diesen mittleren Theilen 4, und wird derselbe von der Scheibe a weiterbefördert.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. An Maschinen zur Herstellung von Behältern aus Karton und aus einem Stück die Anordnung einer zwischen den unbeweglichen Platten a1 d1 drehbar untergebrachten und mit mehreren (sechs) dem ausgeschnittenen Stück Karton entsprechenden Oeffnungen versehenen Transportplatte α zu dem Zwecke, um die ausgeschnittenen Kartonstücke (Schnitte des Behälters). zum Pressen (in die Lage II), zum Zusammenlegen (in die Lage III) und zur Auswurföffnung (Lage IV) zu bringen.
    Zur Bewegung der unter 1. gekennzeichneten Transportplatte α die Anordnung des unterhalb der Gleitstange / drehbar gelagerten und vorn mit einer nach unten ragenden Wulst c2 versehenen Hebels c, welcher beim Vorwä'rtsgang der Gleitstange J in die Stifte bl der Transportplatte α eingreift und die letztere umdreht, während er beim Rückgang der Gleitstange durch die Anordnung der Wulst c2 in dem Ausschnitt b der Platte αΛ und an der Fixirfeder ß, sowie auch an dem Stift b1 gleitet und dem letzteren ausweicht, wobei dieser Hebel, nachdem er hinter bezw. vor den Stift bl gelangt ist, durch eine Feder d in seine ursprüngliche Lage verdrängt wird. An der gekennzeichneten Maschine die Anordnung der zu beiden Seiten der Platte H3 angebrachten, von den Federn /3 gezogenen Klinken /2, deren untere Enden beim Niedergang der Platte H3 infolge der Anordnung der schrägen Platten f* unter die Platte g gedrückt werden, zu dem Zwecke, um beim Aufwärtsgang der Platte H3 das Hinaufziehen der Schneidbacke zu ermöglichen bezw. die Kraft der Federn e2 zu unterstützen. ·■■ "
    An der gekennzeichneten Maschine die Anordnung der um Bolzen κ2 drehbaren und von den Federn nl gedrückten Flügel n\ welche von der an der Platte H3 angeordneten Prefsbacke m beim Niedergang der letzteren von einander gedrückt werden , zu dem Zwecke, um den zwischen ihnen befindlichen Schnitt (Behälter) beim Aufwärtsgang der Prefsbacke m zusammenzudrücken.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73894D Maschine zur Herstellung von Schachteln oder Behältern aus einem zusammenhängenden Cartonschnitt Expired DE73894C (de)

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