DE73894C - Maschine zur Herstellung von Schachteln oder Behältern aus einem zusammenhängenden Cartonschnitt - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Schachteln oder Behältern aus einem zusammenhängenden CartonschnittInfo
- Publication number
- DE73894C DE73894C DENDAT73894D DE73894DA DE73894C DE 73894 C DE73894 C DE 73894C DE NDAT73894 D DENDAT73894 D DE NDAT73894D DE 73894D A DE73894D A DE 73894DA DE 73894 C DE73894 C DE 73894C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plate
- arrangement
- cardboard
- cut
- pressed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 18
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 5
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 7
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 4
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/14—Cutting, e.g. perforating, punching, slitting or trimming
- B31B50/20—Cutting sheets or blanks
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Schachteln bezw.
Behältern aus Kartonpapier, welches der Maschine in Streifen zugeführt wird und aus
welchem der zum Zusammenstellen des Behälters aus einem Stück dienende »Schnitt«
hergestellt wird.
Die neue Maschine ist in beiliegender Zeichnung in Fig. ι und 2 in zwei Ansichten abgebildet.
Die Fig. 3 bis 21 zeigen verschiedene Details der Maschine.
Die im Gestell A gelagerte Welle B wird
von der Riemscheibe C in Rotation versetzt, welche Bewegung vermittelst der Stirnräder D
und E auf die vordere Welle F übertragen wird. Die Welle B trägt aufserdem ein Schwungrad
G. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Schneid- und Prefsbacken wird von der Pleuelstange
H aus bewirkt, welche einerseits mit den in H1 geführten Schneid- und Prefsbacken
mittelst des Bolzens H2 verbunden ist.
Seitwärts des Gestelles A ist auf der Welle F eine Scheibe J aufgekeilt, an deren Bolzen J1
drehbar die Stange K angreift,, deren anderes
Ende mit einer Stange L und einem Winkelhebel M bei N gelenkig in Verbindung steht
(s. auch Fig. 3*, wo der Bolzen J1 in höchster
Stellung abgebildet ist). Die Stange L besorgt die Bewegung der Zu- und Abführungswalzen
für die Kartonstreifen, aus welch letzteren die Schachteln hergestellt werden sollen.
Das untere Ende der Stange L ist mittelst eines Bolzens O mit einer Sperrklinke O1 und
einem Hebel P verbunden, dessen anderes Ende
V.
auf der Welle eines Sperrrades Q. drehbar angebracht
ist.
Die genannte Sperrklinke O1 greift bei ihrer
Aufwärtsbewegung in die Zähne des Sperrrades Q ein und bewirkt von Zeit zu Zeit die
Bewegung desselben, sowie auch dieselbe Bewegung des mit diesem Sperrrad fest verbundenen
Zahnrades J?. Diese Bewegung wird mittelst der kleinen Zahnräder R1 und R'2 auf
die oberen Zuführungs - und Fortschaffungswalzen 51 und S3 übertragen, welche wieder
die unteren Walzen 51J und S2, zu derselben
Drehung zwingen, und zwar wird diese Drehung von der Walze S1 auf die S\ mittelst des
Räderpaares T1 und von der Walze S2 auf S^1
unter Vermittlung der gezahnten Oberflächen T2 übertragen.
Die Kartonstreifen, welche bei U zwischen die Zuführungswalzen S1 und S\ geschoben
werden, werden von den Walzen, indem sie von der unteren gerieft werden, gefafst und
unter die Schneidbacken geschoben, von denen weiter unten die Rede sein wird.
Der Winkelhebel M ist um den auf dem Gestell A angebrachten Bolzen M1 drehbar und
am unteren Ende mit einer Zugstange V gelenkig verbunden. Das andere Ende dieser
Zugstange steht mittelst des Bolzens W mit einer in Führungen XX1 horizontal gleitenden
Stange J in Verbindung (s. auch Fig. 3).
Diese Stange J bewirkt die Drehung der Transportscheibe a, welche zwischen einer
oberen a1 und einer unteren Scheibe α2 untergebracht
ist und dazu dient, um die aus den
Kartonstreifen ausgeschnittenen Theile zur Prefsbacke, zur Vorrichtung zum Biegen und
zur Auswurfvorrichtung zu bringen.
Die obere unbewegliche Platte α besitzt einen
Ausschnitt b, so dafs die Transportplatte α unter dieser Stelle zum Vorschein kommt. An der
Tränsportplatte α sind vorstehende Stifte bl angeordnet.
In diese Stifte greift ein um Zapfen cl drehbarer Hebel c, der unterhalb der
Stange J liegt. Der genannte Hebel c ist an seinem vorderen Ende mit einer nach unten vorspringenden
Wulst c2 ausgestattet und halbkreisförmig, entsprechend dem Stift δ1, ausgenommen.
Die Wulst c2 ermöglicht das Eingreifen des vorderen Theiles des Hebels c in die Stifte b1,
während der übrige Theil des Hebels c oberhalb der Platte al sich befindet.
Wird die Stange J vorgeschoben, so drückt das vordere Ende des Hebels c an den Stift bx
und veranlafst somit die Drehung der Transportscheibe α (s. Fig. 9 und io). Wird der
Hub der Stange / beendet, so bleibt die Transportscheibe still stehen, wobei sie noch in
dieser Position mittelst zwei an defl Blattfedern α (s. auch Fig. 13) angeordneten, selbstthätig
wirkenden Sperrklinken β fixirt wird, während die Stange J zurückbewegt wird. Bei
dieser Rückbewegung wird die Wulst c2 in dem Ausschnitt b der Platte al geführt, indem
sie an den Rändern dieses Ausschnittes gleitet, schlägt dann an die Sperre β und bei dem
weiteren Rückgang an den durch die Verschiebung zum Vorschein gekommenen nächstliegenden
Stift b', weicht demselben aus (Fig. 11),
und nachdem sie hinter denselben gelangt ist, wird der Hebel c von der an der Scheibe a1
angeordneten Blattfeder d in seine ursprüngliche Stellung gedrängt und kann dann bei der
nächstfolgenden Vorbewegung in den Stift b1 eingreifen und die Transportplatte α von neuem
zur Drehung zwingen (Fig. 9).
Die Schneidbacke i, die mit einer Platte g versehen ist, ist in einem Gehäuse e1 untergebracht
und mittelst der Spiralfeder e2, Fig. 1 3
und 14, in der gehobenen Lage gehalten. Die von der Pleuelstange H auf- und abwärtsbewegte
Platte H3 drückt die Platte g und die Schneidbacke hinunter; die Aufwärtsbewegung
der Schneidbacke besorgen die beiden Federn e'2.
Um die Wirkung dieser Federn zu unterstützen, ist folgende Anordnung getroffen:
Auf der Platte HB ist ein prismatisches
Stück / angeschraubt (eigentlich an beiden gegenüberliegenden Seiten der Platte H3, wie in
Fig. 2 gezeichnet; es wird aber nur von der einen Vorrichtung die Rede sein, da die andere
analog ist), in welchem eine um Bolzen/"1 drehbare Sperrklinke /2 angeordnet ist. Das
obere Ende der Klinke f- wird von der Feder/"3 gegen die Platte H3 constant gezogen.
Beim Niedergang der Platte H3 schlägt sie zuerst auf die Platte g und drückt letztere
sammt der Schneidbacke hinunter, wobei die Klinke /2 auf der schrägen Seite der festen
Platte/4 gleitet und ihr unteres Ende sich unter die Platte g legt, und nachdem die
Platte g in die unterste Stellung gelangt ist, tritt das untere Ende derselben in eine Aussparung
/5, Fig. 7.
Beim Aufwärtsgang der Platte H3 zieht die Klinke /2 die Platte so lange mit sich auf, bis
sie über die Platte /4 gelangt ist, in welcher
Stellung die Klinke /2 unter Wirkung der Feder /3 entfernt wird, wonach die Aufwärtsbewegung
der Schneidbacke durch die Feder e2 leicht bewirkt werden kann.
Der von den Zuführungswalzen vorgeschobene Kartonstreifen ω gelangt in das Gehäuse e\
in den Zwischenraum ti des Gehäuses e1 und
der mit der Platte a1 verbundenen Platte a3,
Fig. 13 und 14.
Das Gehäuse e1 ist derart beschaffen, dafs
die Schneidbacke z, Fig. 18, passend hineingeht.
In den Löchern e2j des Gehäuses e1
sind die die Aufwärtsbewegung der Schneidbacke besorgenden Spiralfedern e2 untergebracht.
Aufserdem sind noch in dem Gehäuse e1
Löcher e3 angeordnet, in welchen zwei Führungsstifte
behufs besserer Führung der Schneidbacken hinauf- und hinuntergeleiten. An der
Platte Hs befinden sich mehrere hohle Stifte j,
in welchen Stifte j} von kleinem Durchmesser angeordnet sind, die von den Spiralfedern j2,
Fig. 19, heruntergedrückt werden.
Die Stifte j dringen bei der Abwärtsbewegung der Platte H3 in die Platte g und in dfe
Schneidbacke z, wobei am unteren Ende der Schneidbacke die kleineren Stifte j1 zum Vorschein
kommen. Diese Stifte haben den Zweck, das ausgeschnittene Stück Karton hinunterzudrücken,
bis dasselbe in den Ausschnitt der Transportscheibe gelangt. Diesem Zweck entsprechen
die genannten Stifte vollkommen, denn beim Abwärtsgang der Platte H3 ragen die
Stiftchen jl aus der Schneidbacke heraus, sobald
sie aber zu dem straff gespannten Kartonstreifen w gelangen, werden sie von demselben
zurückgedrängt, und erst nachdem ein entsprechendes Stück Karton ausgeschnitten wurde,
haben die Stifte freies Feld, um das ausgeschnittene Papier verdrängen zu können, wobei
dieses letztere in die diesem Stück Papier entsprechenden Ausschnitte k der Transportscheibe
α hinunterfällt.
Die Transportscheibe α besteht aus einer schwachen, mit mehreren gleichen Ausschnitten k
versehenen Platte, in welche Ausschnitte die ausgeschnittenen Stücke Karton gerade hineinpassen.
Das in den Ausschnitt k hinuntergefallene Kartonstück wird mittelst der schon erwähnten
Vorrichtung zur Bewegung der Transportscheibe unter die Prefsbacke k\ Fig. 20, geschoben,
während unter die Schneidbacke ein neues Stück Karton eingeführt wird, um von neuem
ausgeschnitten und zur weiteren Verarbeitung geführt zu werden. Diese Reste von den
Kartonstreifen werden von den Abführungswalzen gefafst und durch ein Loch η aus der
Maschine abgeführt.
Das unter die Prefsbacke k1 in Stellung II
abgeführte Papier wird beim Abwärtsgang der Platte H3 von der auf letzterer angeordneten
Prefsbacke k1 an der Seite 1, Fig. 21, und an
der der letzteren gegenüberliegenden Seite ge-, preist bezw. geglättet, da die untere Platte a1
stets heifs erhalten wird.
Bei diesem Pressen werden auch zugleich die oberen Theile 2 und unteren 21 rechtwinklig
abgebogen, sowie auch der Theil 3 umgebogen. Die Prefsbacke besitzt einige
zur besseren Führung derselben dienende Führungsstifte k2 (je vier zu beiden Seiten,
Fig. 20). Nach dem Pressen wird das ee- ' prefste Kartonstück bei nochmaliger Drehung
der Transportscheibe α in die Stellung III, Fig. 13, geführt, woselbst das Pressen des
Rückens 4, Fig. 21, der Schachtel und das Zusammenlegen derselben erfolgt.
Dies wird von einer in Fig. 1 5 abgebildeten Vorrichtung ausgeführt. In Fig. 16 ist ein
Schnitt nach ζ-ζ, Fig. 15, abgebildet. Fig. 17
zeigt im Schnitt nach p-p, Fig. 15, die Wirkungsweise
genannter Vorrichtung.
An der Stelle H3 ist eine Prefsbacke m,
Fig. 15, 16■ und-17, angeordnet. Dieselbe ist
mit zwei Ausschnitten m^ni1 versehen und unten
in der Mitte (bei m2) kreisförmig gebogen, während sie zu beiden Seiten des gebogenen
Endes keilförmig (bei m3) ausgeführt ist.
An der Platte a1 sind zwei kleine Lagergestelle
η angeordnet, zwischen welchen zwei rechtwinklig gebogene Platten (Flügel) nl um
Bolzen n2 drehbar gelagert sind. Dieselben
werden von den kleinen, durch Stifte η3 gehaltenen
Federn w4 in ihrer Stellung gehalten. Unter die Flügel nl kommt das bereits bei II
geprefste Kartonstück ω1 zu liegen, woselbst, wie bereits erwähnt, der Rücken geprefst wird^
und das Zusammenlegen des Behälters erfolgen soll.
Beim Niedergang der Platte H3 wird auch die Prefsbacke m hinuntergeführt. Dabei
dringen die keilförmigen Theile m3 der Prefsbacke m zwischen die beiden Flügel nl an
ihre beiden Seiten und veranlassen somit die Drehung der letzteren um die Bolzen w2; dadurch
stellen sich die beiden Flügel in eine fast um 900 verdrehte Stellung (Fig. 17) und
verbleiben in dieser Position, so lange sich die Prefsbacke zwischen den Flügeln befindet.
Die Prefsbacke prefst inzwischen den Rücken 4 der Schachtel aus, wobei der Karton ungefähr
die in Fig. 17 abgebildete Form annimmt.
Die Prefsbacke m verläfst bei ihrem Aufwärtsgang die beiden Flügel, welche dann infolge
der Wirkung der Federn n4 ihre ursprüngliche Lage einnehmen, wobei sie die
beiden zwischen den Flügeln befindlichen Seiten 1 des Behälters zusammenpressen, welche
Pressung, von einer von unten erfolgenden Erhitzung begleitet, bewirkt, dafs die Schachtel
in diesem Zustand nach dem Erkalten verbleibt.
Bei weiterem Verschieben der Transportplatte α werden die Schachteln aus dieser Position
IH in die Position IV durch einen bogenförmig ausgebildeten Kanal 0 oberhalb der
Oeffnung ρ geführt, durch welche sie bei gleich darauffolgendem Abwärtsgang der Plätte H3
mittelst der an dieser Platte Hs befestigten
Stangen q, Fig. 2, aus der Maschine herausgedrückt werden.
Es bleibt nur noch übrig, die Seiten 2 und 21
des Behälters zusammenzukleben und auf einer der genannten Seiten oder auf beiden die
Zündreibfläche zu bilden, wenn es sich um Zündholzbehälter handelt.
Die Maschine arbeitet folgendermafsen:
Der Kartonstreifen ω wird bis zu den Zuführungswalzen
geschoben, von welchen er bei eingetretener Drehung (hervorgerufen durch die Sperrklinke O) gefafst und in das Gehäuse
e1 geschoben wird. Gleich darauf wird die Schneidbacke i hinuntergedrückt; dieselbe
schneidet ein Stück Karton aus, welches von den Stiften j' in den einen Ausschnitt der
Transportscheibe hinuntergedrückt wird.
Zugleich mit dem Aufwärtsgang der Schneidbacke wird die Transportscheibe um Y6 des
Umfanges umgedreht und die Zuführungswalzen in Drehung versetzt; dadurch kommt ein neuer Karton in das Gehäuse el, während
das bei I ausgeschnittene Stück in die Lage II gelangt, woselbst es beim Niedergang der
Platte H3 geprefst wird, während bei I ein neuer Schnitt aus dem Kartonstreifen ausgeschnitten
wird.
Bei nochmaliger Umdrehung der Transportscheibe gelangt das geprefste Stück in die
Lage III, das bereits ausgeschnittene in die Lage II und ein neuer Kartonstreifen in das.
' Gehäuse e1. Bei dem darauffolgenden Abwärtsgang
der Platte H3 wird im Gehäuse e1 ein
neuer Schnitt gebildet, in der Lage II das früher ausgeschnittene Stück geprefst und in
der Lage III das bereits geprefste Stück zusammengelegt, welch letzteres dann bei neuer
Umdrehung in die Lage IV befördert wird, wo es durch die Oeffnung ρ die Maschine verläfst.
Bei einem Abwärtsgang der Platte H3, also bei einer einzigen Umdrehung der Welle F
werden vier verschiedene Arbeiten verrichtet, und zwar bei I wird der Schnitt des Zündholz-
behälters ausgeschnitten, bei II ein bereits fertiger Schnitt geprefst, bei III ein früher gebügelter
Schnitt zusammengelegt und bei IV aus der Maschine herausgeworfen.
In den Fig. 22 bis 26 der beiliegenden Zeichnung ist die Herstellung der rechtwinklig
abgebogenen oberen sowie unteren Theile 2 bezw. 21 und der umgebogenen Theile 3 des
Behälters (Fig. 21) dargestellt.
In Fig. 22 der Zeichnung ist eine Ansicht des in Position II befindlichen Kartonstückes ω
abgebildet. Fig. 23 ist ein Schnitt nach μ-μ aus Fig. 22 vor dem Pressen und Fig. 24 ist
derselbe Schnitt nach dem Pressen des Schnittes.
Fig. 25 ist ein Schnitt nach v-v aus Fig. 22 vor und Fig. 26 derselbe Schnitt nach dem
Pressen des Schnittes. Fig. 27 stellt einen Schnitt nach φ-φ dar, der vor und nach dem
Pressen derselbe bleibt.
Das Kartonstück w liegt oberhalb der entsprechenden
Aushöhlungen der Platte α ä, und
zwar, wie Fig. 23 und 24 zeigen, sind die Aushöhlungen <z6 derart gebildet, dafs, wenn die
Prefsbacke k1 (Fig. 20) das Kartonstück hinunterprefst,
die Theile 3, 3 umgebogen werden.
Die Aushöhlungen aa, Fig. 25 und 26, dienen
zur Bildung der rechtwinklig abgebogenen Theile 2, 21.
In der Mitte (Fig. 27) befindet sich in der Platte d2 keine Aushöhlung, und da die Prefsbacke
/c1 in der Mitte ausgehöhlt ist, damit die
anderen Theile das Kartonstück in die Aushöhlungen a5 a% hineindrücken können, so
bleibt der mittlere Theil 4 des »Schnittes« in seiner ursprünglichen Lage in der Transportscheibe
α liegen.
Beim Verschieben der Scheibe a fafst diese letztere den Kartonschnitt ω an diesen mittleren
Theilen 4, und wird derselbe von der Scheibe a weiterbefördert.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. An Maschinen zur Herstellung von Behältern aus Karton und aus einem Stück die Anordnung einer zwischen den unbeweglichen Platten a1 d1 drehbar untergebrachten und mit mehreren (sechs) dem ausgeschnittenen Stück Karton entsprechenden Oeffnungen versehenen Transportplatte α zu dem Zwecke, um die ausgeschnittenen Kartonstücke (Schnitte des Behälters). zum Pressen (in die Lage II), zum Zusammenlegen (in die Lage III) und zur Auswurföffnung (Lage IV) zu bringen.
Zur Bewegung der unter 1. gekennzeichneten Transportplatte α die Anordnung des unterhalb der Gleitstange / drehbar gelagerten und vorn mit einer nach unten ragenden Wulst c2 versehenen Hebels c, welcher beim Vorwä'rtsgang der Gleitstange J in die Stifte bl der Transportplatte α eingreift und die letztere umdreht, während er beim Rückgang der Gleitstange durch die Anordnung der Wulst c2 in dem Ausschnitt b der Platte αΛ und an der Fixirfeder ß, sowie auch an dem Stift b1 gleitet und dem letzteren ausweicht, wobei dieser Hebel, nachdem er hinter bezw. vor den Stift bl gelangt ist, durch eine Feder d in seine ursprüngliche Lage verdrängt wird. An der gekennzeichneten Maschine die Anordnung der zu beiden Seiten der Platte H3 angebrachten, von den Federn /3 gezogenen Klinken /2, deren untere Enden beim Niedergang der Platte H3 infolge der Anordnung der schrägen Platten f* unter die Platte g gedrückt werden, zu dem Zwecke, um beim Aufwärtsgang der Platte H3 das Hinaufziehen der Schneidbacke zu ermöglichen bezw. die Kraft der Federn e2 zu unterstützen. ·■■ "An der gekennzeichneten Maschine die Anordnung der um Bolzen κ2 drehbaren und von den Federn nl gedrückten Flügel n\ welche von der an der Platte H3 angeordneten Prefsbacke m beim Niedergang der letzteren von einander gedrückt werden , zu dem Zwecke, um den zwischen ihnen befindlichen Schnitt (Behälter) beim Aufwärtsgang der Prefsbacke m zusammenzudrücken.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73894C true DE73894C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=346992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73894D Expired DE73894C (de) | Maschine zur Herstellung von Schachteln oder Behältern aus einem zusammenhängenden Cartonschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73894C (de) |
-
0
- DE DENDAT73894D patent/DE73894C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1945126C3 (de) | Vorrichtung zum Formen von Behältern | |
| CH549443A (de) | Verfahren und heftapparat zur herstellung von oesenheftklammern im heftapparat einer drahtheftmaschine und zum heften von falzbogen mittels den oesenheftklammern. | |
| DE643897C (de) | Maschine zum Anbringen von winkelfoermigen Metallstreifen an eine Folge von Tafeln aus Holz oder anderem durchdringbaren Stoff | |
| DE73894C (de) | Maschine zur Herstellung von Schachteln oder Behältern aus einem zusammenhängenden Cartonschnitt | |
| CH458408A (de) | Vorrichtung zum Oeffnen eines mehrblättrigen Papiererzeugnisses an einer durch Reibungsminderung vorbestimmten Stelle und zum Einführen einer Beilage in das geöffnete Erzeugnis | |
| DE485433C (de) | Maschine zur Herstellung von Gittern fuer Verwendungszwecke aller Art, insbesondere als Bienenkoeniginabsperrgitter | |
| DE1940227A1 (de) | Transportvorrichtung | |
| DE2427086C3 (de) | Maschine zur automatischen Her-Stellung von Holzrahmen | |
| DE100693C (de) | ||
| DE321497C (de) | Einrichtung zur Herstellung von Papphuelsen o. dgl. von rechteckigem oder beliebigem anderem Querschnitt aus runden Huelsen mit Hilfe einer Pressvorrichtung | |
| DE115964C (de) | ||
| DE42193C (de) | Maschine zur Herstellung von Schubschachteln aus Papier, Pappe u. dergl | |
| DE89805C (de) | ||
| DE3024517A1 (de) | Vorrichtung zum verschweissen von folienpackungen | |
| DE1908053B2 (de) | Verpackungsmaschine für flache, (compressible Gegenstände aus Papier o.dgl | |
| DE19389C (de) | Neuerungen an Maschinen zur Herstellung von Cigaretten | |
| DE181447C (de) | ||
| DE91344C (de) | ||
| DE90761C (de) | ||
| DE79104C (de) | Maschine zur Herstellung von Hülsen für Streichholzschachteln u. dergl | |
| DE39466C (de) | Drahtheftmaschine | |
| DE229891C (de) | ||
| DE522925C (de) | Stanz- und Ziehpresse | |
| AT23895B (de) | Maschine zur Herstellung von gefütterten und einfachen Papiersäcken mit Kreuzboden von quadratischer oder oblonger Form. | |
| AT21301B (de) | Maschine zur Herstellung von Papiersäcken. |