DE77560C - Vorrichtung zum Entkernen von Früchten - Google Patents
Vorrichtung zum Entkernen von FrüchtenInfo
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- DE77560C DE77560C DENDAT77560D DE77560DA DE77560C DE 77560 C DE77560 C DE 77560C DE NDAT77560 D DENDAT77560 D DE NDAT77560D DE 77560D A DE77560D A DE 77560DA DE 77560 C DE77560 C DE 77560C
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- DE
- Germany
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- bed
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- stones
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J25/00—Devices for coring fruit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei vorliegender Vorrichtung wird die Frucht (Rosinen oder dergl.) auf ein festliegendes, durchbrochenes
Bett gelegt und dem Druck einer nachgiebigen Druckplatte ausgesetzt, in welche die Fruchtsteine sich eindrücken, während das
Fruchtfleisch in die Oeffnungen des Bettes eingedrückt wird. Nach Hochgang der Druckplatte
werden die Steine durch einen über das Bett streichenden Abstreicher über das eine
Bettende entfernt, während das Fruchtfleisch, das in die Bettöffnungen eingequetscht ward,
durch Hochgang eines Stöfsers auf die Bettoberfläche gestofsen wird, so dafs es beim
Rückgang des Abstreichers vom entgegengesetzten Bettende entfernt und somit ein gesondertes
Sammeln von Fruchtfleisch und Kernen erreicht wird.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt (mit theilweise weggebrochener Seitenwand) die
Seitenansicht der Maschine zum Entkernen von Früchten, Fig. 2 die Oberansicht, Fig. 3 einen
senkrechten Schnitt nach Linie 1-2 der Fig. 2, und Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie 3-4
der Fig. 1.
Der zum Tragen der arbeitenden Maschinentheile bestimmte Rahmen a. trägt um Bolzen d
drehbar einen Hebel c, an dessen vorderem Ende die nachgiebige Druckplatte b befestigt
ist. Diese Druckplatte b kann mit irgend einem elastischen Material, wie Gummi oder
dergleichen, bedeckt sein. Der untere Arm e des Hebels c erstreckt sich nach innen
und ist an seinem Ende mit einem Schlitz / versehen, in welchen der Kurbelzapfen g der
Welle h eingreift. Das festliegende Bett i, Fig. 4, kann aus Schienen j mit zwischenliegenden
Oeffnungen oder Spalten k gebildet sein. Die Oeffnungen k können schlitzförmig
oder von runder oder anderer Form sein. Das Bett i hat an den Seiten Führungsleisten I, die
in entsprechende Nuthen m,. Fig. 1, eines Theiles des Rahmens α passen und das Bett
passend unter der Druckplatte b halten. Die als Stöfser dienende Platte η ist mit Zungen
oder Vorsprüngen 0, Fig. 4, entsprechend den Oeffnungen oder Zwischenräumen des Bettes i
versehen.
Die Platte p, auf welcher der Stöfser η ruht, trägt einen im Rahmen senkrecht geführten
Schaft mit seitlichem Fingerp1, der von einem
Ansatz e1 des Armes e getroffen wird (Fig. 1),
der den Stöfser η nach seinem Niedergang wieder hebt.. Der Stöfser η kann ebenso wie
das Bett i mit in Nuthen der Platte ρ passenden Führungsleisten versehen werden, welche
ein leichtes Auswechseln des Stöfsers gestatten.
An jeder Seite des Maschinenrahmens sind Hebel r drehbar gelagert, deren obere Enden
an Zapfen der Abstreichschiene s angreifen, die durch Stangen s1 gerade geführt ist. Der
dem auf Welle h befestigten Zahnrade i1 zunächst
liegende Hebel r erhält einen Zapfen oder eine Reibungsrolle u, Fig. 1, welche indie
Curvennuth ν an der inneren Seite des Zahnrades i1 eintritt.
Sobald das Zahnrad i1 durch Handkurbel w
und Zahnrad t gedreht wird, werden die Hebel r. aus Stellung Fig. 1 in Stellung Fig. 3
und rückwärts bewegt, und die Abstreichschiene s gleitet dabei über das Bett i hinweg.
Die im Rahmen der Maschine verschiebbare Stange x, an deren oberem Ende ein Kratzer ^,
Fig. 2, sitzt, wird dem Druck einer Feder a\ Fig. 3, entgegen durch einen Hubdaumen y
der Welle h gehoben.
Angenommen, die Druckplatte b sei gehoben und Platte ρ mit Stöfser η gesenkt. Alsdann
werden die Rosinen auf das Bett i gebracht, und die Handkurbel w wird gedreht. Die
Druckplatte b drückt dann auf die Rosinen und schiebt das Fleisch derselben in die Spalten
des Bettes i, während die auf dem Bett zurückbleibenden Steine sich in die weiche Druckplatte
b einquetschen (Fig. i). Bei weiterer Drehung der Kurbel w wird die Druckplatte b
gehoben, und Schiene s streicht nun über das Bett i aus Stellung Fig. ι in Stellung Fig. 3
fort, wodurch die Steine der Frucht von dem Bett entfernt werden und durch eine geneigte
Rinne m\ Fig. 2, aus der Maschine herausfallen.
Während dieser Bewegung der Schiene s hebt der Daumen y die Stange χ mit dem
Kratzer \. Ist die Schiene s in die hinterste
Stellung gelangt, Fig. 3, so befindet sich der Kratzer \ in seiner höchsten Stellung. Bei
weiterer Drehung der Kurbel w läfst der Daumen y die Stange χ plötzlich frei, und
unter Wirkung der Feder al schnellt der Kratzer % in die niedrigste Stellung und entfernt
an der Abstreichschiene s etwa hängen gebliebene Steine.
Bevor die Abstreichschiene s aus dieser hintersten Stellung ihre Rückbewegung macht,
wird der mit den Zungen ö versehene Stöfser η gehoben und das in den Oeffnungen des
Bettes i befindliche Fruchtfleisch auf die Oberfläche des Bettes herausgestofsen, so dafs die
Schiene s bei der Rückbewegung das Fruchtfleisch über die vordere Kante des Bettes in
einen Aufnahmebehälter hineinstreicht. Bei weiterer Drehung der Kurbel w gelangen die
beschriebenen Theile in ihre Ausgangsstellungen, und der beschriebene Vorgang wiederholt sich.
Die beschriebenen Mittel zur Bethätigung der verschiedenen Theile können auch durch
andere ersetzt werden. Das wesentliche Merkmal der Maschine besteht in dem mit beliebigen
Oeffnungen versehenen Bett i, in welches das Fruchtfleisch ohne Steine hineingeprefst
wird, einer nachgiebigen oder elastischen Druckplatte b zum Abquetschen des
Fruchtfleisches von den Steinen und Mitteln (Abstreicher mit Kratzer) zum Entfernen der
Steine und Sammeln des Fruchtfleisches.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zum Entkernen von Früchten (Rosinen oder dergL), bei welcher
die auf ein festliegendes gegittertes oder sonstwie durchbrochenes Bett (i) gelegte
Frucht der Druckwirkung einer nachgiebigen Druckplatte (b) ausgesetzt wird, in
welche die Fruchtsteine sich eindrücken, so dafs sie nach Hochgang der Platte (b)
auf dem Bett (i) liegen bleiben, um durch einen über dieses streichenden Abstreicher (s)
vom einen Bettende herabgekratzt zu werden, während das in die Spalten des Bettes (i)
eingequetschte Fruchtfleisch durch darauffolgenden Hochgang eines mit Zungen (0)
versehenen Stöfsers (n) hochgestofsen wird, um beim Rückgang des Abstreichers (s)
vom anderen Bettende entfernt zu werden.
2. Eine Ausführungsform der zu 1. bezeichneten Vorrichtung, bei welcher durch einen
mittelst Hubdaumen. gehobenen und dann unter Federwirkung plötzlich herabschnellenden
Kratzer (\) in der hintersten Stellung des Abstreichers fs) das Entfernen an dem
letzteren etwa hängen gebliebener Steine bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77560C true DE77560C (de) |
Family
ID=350358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77560D Expired - Lifetime DE77560C (de) | Vorrichtung zum Entkernen von Früchten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77560C (de) |
-
0
- DE DENDAT77560D patent/DE77560C/de not_active Expired - Lifetime
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