DE511662C - Vorrichtung zum Reinigen der Rostglieder eines Wanderrostes - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen der Rostglieder eines Wanderrostes

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DE511662C
DE511662C DEA56096D DEA0056096D DE511662C DE 511662 C DE511662 C DE 511662C DE A56096 D DEA56096 D DE A56096D DE A0056096 D DEA0056096 D DE A0056096D DE 511662 C DE511662 C DE 511662C
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DEA56096D
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ZELLSTOFF und PAPIERFABRIKATIO
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen der Rostglieder eines Wanderrostes Die zur Reinigung der Rostglieder von Wanderrosten verwendeten selbsttätig arbeitenden Vorrichtungen bestehen in Kratzern zum Abkratzen der anhaftenden Teile und aus Klopfern, die das Herausfalln der nur lose aufliegenden Schlackenteilchen bewirken sollen. Da infolge Verwendung verschiedener Kohlensorten und wechselnder Beanspruchung der Kessel die Wanderroste vielfach sehr unregelmäßig verschlackt sind, so müssen die selbsttätigen Reinigungsvorrichtungen eine große Anpassungsfähigkeit besitzen.
  • Bei der Erfindung werden die beiden Arbeiten, das Kratzen und das Klopfen, von einem Werkzeug vorgenommen, das durch eine besondere Steuerung so geführt wird, daß es eine Stirnseite eines jeden Rostgliedes abkratzt und die Oberseite beklopft und abkratzt, während es beim Durchgang einer Lücke zweier Rostglieder sich in Ruhe befindet.
  • In der Zeichnung ist der Rostreiniger nach der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es stellen dar Abb. i die Vorderansicht des Rostreinigers, A#bb. 2 eine Seitenansicht desselben, Abb. 3a bis 3c die verschiedenen Arbeitsstellungen des Klopfers und des Klopferantriebes, Abb..I eine weitere Antriebseinrichtung des Klopfers in Vorderansicht, Abb. 5 dieselbe in Seitenansicht, Abb.6 die besondere Form der Klopfschiene.
  • Der Klopfer besteht aus der mit eines' spitz zulaufenden Vorderkante versehenen Stahlschiene i, welche durch die Arme 2 mit der Welle 3 starr verbunden ist. Die Welle 3 ist in den Lagern q leicht drehbar gelagert, wobei ein vor den Lagerzapfen 5 liegender herausziehbarer Bolzen 6 ein leichtes Abnehmen des Klopfers ermöglicht. In starrer Verbindung mit der Welle 3 steht noch ein Hebelarm 7, an dessen freiem Ende eine Gleitrolle g sitzt, die von einer Gabel 9 eines doppelarmigen Hebels io umfaßt wird, der um einen Zapfen i i drehbar ist. Das freie Ende des Hebels i o ist nach Art eines Daumens 12 ausgebildet, der einem auf der Antriebswelle 13 sitzenden Mitnehmer 14 gegenüberliegt. Ob der Daumen 12 von dem Mitnehmer 1 4. im Verlauf von dessen Drehung erfaßt wird, hängt von der Stellung des Daumens ab, die wieder durch die Stellung der Klopfschiene i bestimmt wird. Die Klopfschiene i ruht in ihrer tiefsten Lage auf der fest angeordneten Halteschiene 15.
  • Die "#"bb.3a bis 3c zeigen verschiedene Stellungen der Klopfschiene i während des Arbeitsvorganges und die zugehörigen Stellungen des Daumens 12 und des Mitnehmers 14.
  • Bei der Stellung nach Abb. 3a ist der Rostreiniger in Ruhe, da der Daumen 12 tief liegt und von dem Mitnehmer 14 nicht erfaßt wird. Die Schlagschiene i ist in den Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgende Rostgliederreihen 16 gesunken, wobei der Haltearm 2 auf der Anschlagschiene 15 ruht. Das Ende des Armes 7 mit der Rolle 8 hat seine höchste Lage eingenommen. Hierdurch ist der Daumen 12 des doppelarmigen Hebels io in seine tiefste Stellung gebracht worden, und der Mitnehmer 14 dreht :sich an diesem vorbei. ohne ihn zu berühren.
  • Sobald nun das Rostfeld so weit vorgeschritten ist, daß es die Klopfschiene i berührt, so wird diese von der Stirnfläche der betreffenden Rostglieder hochgedrückt, wobei sich das Ende des Hebels 7 mit der Rolle 8 senkt. Gleichzeitig wird der Daumen 12 in die Höhe bewegt, so daß dieser nun, wie Abb. 3b erkennen läßt, in die Kreisbahn des Mitnehmers 14 tritt. Der Mitnehmet erfaßt im Verlauf seiner Drehung den Daumen und hebt ihn und damit die Schlagschiene i in .die Höhe, so @daß die Arbeitsstellung entsteht, die die Albb. 3c zeigt.
  • Ist die Drehung genügend weit vorgeschritten, so läßt der Mitnehmet i4. den angehobenen Daumen 12 wieder los, worauf dieser und mit ihm der angehobene Klopfer unter der Einwirkung von dessen Gewicht zurückschnappt, wodurch der Klopfer einen Schlag auf die obere Kante der Rostglieder ausführt. Da die Roststäbe 16 auf ihren Tragkasten Luft haben, wird durch den Schlag das ganze Rostfeld erschüttert, so daß die an den Roststäben haftenden Schlacken- und Aschenteile herabffallen. Die Schläge auf die Rostgliederreihe des Rostfeldes wiederholen sich nun etwa drei- bis viermal kurz hintereinander, da der Mitnehmet 1q. sich entsprechend rasch dreht. Durch die rasch hintereinander erfolgenden Schläge wird es bei guter Klopfwirkung ermöglicht, einen leichten Klopfer anwenden zu können, um auf diese Weise einem Zerschlagen von Roststäben vorzubeugen. Sobald die Klopfschiene nicht mehr auf der oberen Fläche der Rostglieder aufliegt und in den Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgende Rostgliederreihen gefallen ist, ist wieder der Zustand nach Abb. 3a erreicht, bei dem der Mitnehmet 14 ohne Arbeitsleistung seine Drehung ausführt.
  • Außer der Klopfwirkung übt die Hammerschiene i auch eine abkratzende Wirkung auf die Roststäbe aus. Infolgedessen werden auch solche Abfälle entfernt, die angebacken sind und durch die beim Klopfen hervorgerufene Erschütterung allein nicht abfallen. Um die Kratzwirkung zu erhöhen und. auch an den vorderen Stirnflächen der Rostglieder festhaftende Aschen- und Schlackenteile zu entfernen, wird die Klopfschiene an ihrer freien Längskante etwas abgebogen, wie dies insbesondere aus der Abb.6, welche die Klopfschiene in größerem Maßstabe veranschaulicht, hervorgeht.
  • Bei der Ausführung des Klopferantriebes gemäß den Abb. 4. und 5 findet ein Scheibenrad 17 mit darauf in gleichen Abständen befestigten Zahnsegmenten 18 Anwendung, das auf der vorderen Rostwelle i9 sitzt. Gegen die sägezahnartig anisgebildeten Zähne der Segmente 18, die Leitkurven für die Bewegung eines doppelarmigen Schwinghebels, 2o bilden, liegt das freie mit einer Rolle 21 versehene Ende dieses Hebels an. Das andere Ende des um einen feststehenden Zapfen 22 drehbaren Hebels 2o hat ein Langloch 23, in den das Ende .eines Armes 24 hineinragt. Der Arm 2:1 ist, wie bei der Ausführung nach Abb. i und 2, mit einer drehbar gelagerten Welle 3 verbunden, mit welcher Arme 2 verbunden sind, welche die Klopfschiene i tragen.
  • Die Arbeitsweise des Klopfers i ist dieselbe wie jene nach .den Abib. I und 2. Das sich vorbewegende Rostfeld hebt die Klopferschiene i an, worauf der erste Zahn des sich an die Rolle 2i heranbewegenden Zahnsegmentes i8 gegen diese drückt und sie anhebt. Hierdurch dreht sich der Hebel2o, der ,die mit ihm verbundene Welle 3 bewegt und den Klopfer i anhebt. Hat sich der Zahnrücken .des Zahnes unter der Rolle 2i hinwegbewegt und ist die Zahnspitze erreicht, so vermag der Zahn die gegen ihn drückende Rolle nicht mehr zu halten, und diese schnappt in den Zwischenraum zwischen den ersten und den nächstfolgenden Zahn hinein. Hierbei fällt die Klopfschiene i nach unten und schlägt auf die Rostgliederreihe 16 auf.
  • Die an dem Scheibenrad 17 angebrachten Zahnsegmente 18 sind durch Schlitze 25 im Scheibenrad einstellbar gemacht, und zwar derart, daß die Segmente sowohl nach der Achse hin wie in Richtung der Kreislinie verstellbar sind. Diese weitgehende Verstellbarkeit ist erforderlich, da der Rost vorn gespannt wird. Ferner läßt sich dadurch der Hub sowie die Stelle des Auftreffens der Schläge auf den Rostgliedern beliebig verändern.
  • Die Abklopfschiene i braucht nicht aus einem Stück zu bestehen, sondern kann in bekannter Weise unterteilt sein, um eine gleichmäßige Einwirkung derselben, insbesondere bei Unebenheiten des Rostfeldes, über das ganze Rostfeld hinweg zu erzielen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Reinigen der Rostglieder eines Wanderrostes mittels einer durch eine Daumenwelle betätigten Klopfschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die Klopfschiene (i) an dem einen Arm (2) eines doppelarmigen, um die Achse (3) schwingenden Hebels befestigt ist, dessen anderer Arm (7) unter Zwischenschaltung eines weiteren damit verbundenen Doppelhebels (i o bzw. 2o) bei angehobener Klopfschiene in den Wirkungsbereich, der Daumenwelle (14) oder der Zahnsegmente (18) gelangt und die Klopfschiene eine gegen die vorlaufende Stirnfläche der Rostglieder geneigte Abbiegung besitzt, so daß die Klopfschiene bei Durchgang einer Lücke zweier Rostglieder zwischen -diesen in Tieflage eine Ruhestellung einnimmt, durch das folgende Rostglied unter Abkratzen der Stirnfläche dieses angehoben wird und während des Durchganges des Rostgliedes die Oberfläche desselben abklopft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abklopf-,sch.iene in an sich bekannter Weis<: in der Länge geteilt ist.
DEA56096D 1928-12-06 1928-12-06 Vorrichtung zum Reinigen der Rostglieder eines Wanderrostes Expired DE511662C (de)

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