DE71038C - Broncirmaschine - Google Patents
BroncirmaschineInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41G—APPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
- B41G1/00—Apparatus for bronze printing or for like operations
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE IS: Druckerei.
JULIUS JAB in BERLIN. Bronzirmaschine.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Bronzirmaschine, welche ohne die
geringste Staubentwickelung arbeitet und bei welcher der Bronzeverbrauch auf ein Minimum
dadurch herabgedrückt wird, dafs man es vollständig in der Hand hat, gerade nur so viel
Bronze auf das Papier fallen zu lassen, als absolut nothwendig ist. Aufserdem kann man
bei dieser Maschine beliebig breite Streifen mit mehr oder weniger Bronze versehen und so
der Oberfläche ein glänzenderes oder matteres Aussehen geben. Ein leeres Durchlaufen des
Greifers oder das Verderben und dadurch Unbrauchbarwerden eines Papierbogens ist hier
völlig ausgeschlossen, da die Maschine durch eine einfache Handbewegung des Arbeiters erst
dann eingerückt wird, wenn der zu bronzirende Bogen in seiner richtigen Lage in die Maschine
eingelegt ist, während nach Fertigstellung eines jeden Bogens die Maschine selbstthätig arretirt
wird. Es kann ferner nicht eher Bronze auf das Papier fallen, als bis dasselbe mit seiner
vorderen Kante unter den Siebkasten getreten ist, und hat man es vollständig in der Hand,
gleichviel, ob die Bogen kurz oder lang sind, den Siebkasten aufser Thätigkeit zu setzen und
so mit dem Aufstreuen von Bronze aufzuhören, sobald die hintere Kante des Bogens unter
dem Siebkasten hindurchgegangen ist, so dafs ein unnöthiger Bronzeverbrauch vermieden wird.
Die etwa noch überflüssige Bronze wird beim Durchgang des Bogens durch die Verreiber
und Polirwalzen von diesen abgenommen und durch Bürsten in Auffangkasten geworfen.
Auch werden die drehbar angeordneten Unterlagen stets sauber gehalten, so dafs ein Beschmutzen
der unteren weifsen Flächen der Papierbogen ausgeschlossen ist. Der Verreiber und die Walzen sind verstellbar angeordnet;
es können also alle Bogen vom dünnsten Seidenpapier an bis zum stärksten Carton in
dieser Maschine bronzirt werden. Durch diese Verstellbarkeit der Walzen kann man ferner
der Bronze jede gewünschte Dichtigkeit und stärkeren oder geringeren Glanz geben. Der
Bogen kommt also vollständig fertig, staubfrei und deckenbronzirt aus der Maschine und ist
nachher keine andere Operation mehr mit ihm vorzunehmen.
Die Bronzirmaschine ist in beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch die Maschine,
Fig. 2 und 3 stellen die Maschine in zwei Horizotalschnitten dar, wohingegen die Fig. 4,
5 und 6 Querschnitte sind.
Bei vielen bisher gebräuchlichen Bronzirmaschinen wurde das Ausstreuen der Bronze
durch einen hin- und hergehenden Siebkasten, ein sogenanntes Schüttelwerk besorgt. Doch
hat sich die Anwendung solcher Schüttelwerke als höchst unökonomisch erwiesen; ganz abgesehen
davon, dafs dieselben ein ungeheures Stauben der Bronze veranlassen, was der Gesundheit
der die Maschine bedienenden Arbeiter höchst schädlich ist.
Bei vorliegender Erfindung wird die Bronze in einen unten mit beliebig grofs- oder kleinmaschiger
Gaze versehenen Kasten 1 eingeschüttet und geschieht das Ausstreuen der
Bronze dadurch, dafs dieser Kasten durch eine rotirende Daumenscheibe 2, welche auf den
Kopf 35 eines am Siebkasten angebrachten
Hebelarmes 3 einwirkt, hochgehoben und sodann plötzlich freigegeben wird, wodurch die
Bronze durch die Gaze auf das unter dem Kasten durchgezogene Papier gestreut wird.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von einer unter derselben angebrachten Welle 79, von
welcher aus durch Triebketten die Kettenräder 4 und 5 sowie die Daumenscheibe 2,
die Verreiber 6, die Verreiber- und Polirwalzen 7, 8 und 9 und die unter der Maschine
sitzende Scheibe 10 angetrieben werden. Das zu bronzirende Papier wird auf den
vorn an der Maschine befindlichen Tisch 11 aufgelegt und in die Maschine bis zwischen
die beiden geöffneten Backen des Greifers 12 eingeschoben. Der Greifer 12 besteht seiner
Hauptsache nach aus zwei Theilen (den beiden Greiferbacken), welche in einem Scharnier
drehbar an einander befestigt sind. Seitlich läuft der Greifer mit Rollen 14, sowie an
seinem vorderen und hinteren Ende mit Rollen 15 und 16 in seitlich am Gestell angebrachten
Führungen 17. Ferner greift vorri und hinten am Greifer je das Ende einer
Kette an, welche über Rollen 4 und 5 läuft und bei Drehung der letzteren den Greifer
seinen ihm durch die Führung 17 vorgeschriebenen Weg entlang zieht. Der Greifer
selbst ist in Fig. 1 in der Stellung gezeichnet, dafs gerade ein Papierbogen in ihn eingelegt
werden kann. Es befindet sich an dieser Stelle in der Führung ein Ausschnitt, in welchen der
Greifer, sobald er dorthin gelangt, mit seinen hinteren Rollen 16 einfällt, da er vorn durch
eine Feder aus einander gedrückt wird. Die hintere Rolle 1.6 des Greifers 12 stöfst nunmehr
gegen die untere Begrenzung der Führung an und ruht auf einem Hebel 18, welcher
durch einen am Zahnrad 19 sitzenden Daumen 20 in seiner Lage gehalten wird. Mit
diesem Zahnrad 19 steht das Zahnsegment 42 des um 21 drehbaren Hebels 22 in Verbindung.
Dieser Hebel ist nach unten um das Stück 23 verlängert, während auf der hinteren
Seite der Maschine auf der Achse 21, um welche sich der Hebel 22 dreht, der kurze
Hebel 24 aufgekeilt ist. Dieser Hebel (Fig. 3 und 4) wirkt auf ein in seinem vorderen Theil
breiteres, hinten dagegen schmaleres Schlittenstück 25 ein. Auf der Welle 26 sitzt lose
das Kettenrad 27, von welchem aus der Antrieb dieser Welle durch Kupplung erfolgt.
Innen auf der Welle sitzen fest die Kettenräder 5, über welche die am Greifer befestigte
Kette läuft. An der Nabe des Kettenrades 27, Fig. i, sitzt der Zahn 28, gegen welchen
ein am Arm 29 drehbar gelagerter Hebel 31 durch eine Feder mit seinem vorderen hakenförmig
gestalteten Ende 30 gedrückt wird. Der Arm 29 sitzt fest auf der Welle 26.
Der Hebel 31 trägt an seinem anderen Ende eine Rolle 32, welche durch die schon erwähnte
Feder gegen das Schlittenstück 25 geprefst wird. Wenn das Schlittenstück seine rechte Stellung einnimmt, so drückt es die
Rolle 32 herunter und bringt somit den Haken 30 aufser Eingriff mit dem Zahn 28,
wogegen, wenn der Schlitten 25 seine linke Stellung einnimmt und sein schmaler Theil
über der Rolle 32 liegt, der Haken 30 durch eine Feder gegen den Zahn 28 gedrückt und
von diesem ergriffen wird, so dafs also in diesem Falle der Hebel 31 und mit ihm der
Arm 29 und dadurch natürlich auch die Welle 26 mit den darauf sitzenden Kettenrädern
5 in Drehung versetzt werden.
Hat nun der Arbeiter das Papier genau und richtig auf den Tisch 11 gelegt und zwischen
die Backen des Greifers 12 eingeschoben, so drückt er den oberen Arm des Hebels 22
nach sich zu (nach links in Fig. 1). Dadurch wird
ι. unter Vermittelung des Zahnsegmentes 42, Zahnrades 19, Daumens 20 und Hebels 18 der
hintere Theil des Greifers mit seiner Rolle 16 hochgedrückt, so dafs seine beiden vorderen
Backen, zwischen denen das Papier liegt, zusammengeprefst werden und so dasselbe fest
fassen;
2. schiebt der schon erwähnte Hebel 24 den Schlitten 25 nach links und bringt so in
der schon beschriebenen Weise die Klaue 30 des Hebels 31 mit dem Zahn 28 in Eingriff,
so dafs also das Kettenrad 5 und mit ihm durch Vermittelung der Kette der Greifer 12 in
Bewegung gesetzt wird;
3. schlägt der Hebel 22 gegen einen Stift der Stange 33, dieselbe so nach links schiebend,
während durch Vermittelung des Doppelhebels 34 die den in verticalen Führungen 36
auf- und abgleitenden Siebkasten 1 tragende Stange 3 nach' rechts geschoben wird und somit
ihr Nasenansatz 35 in Eingriff mit der Daumenscheibe 2 kommt. Es wird also durch
diese einzige Bewegung das Papier von dem Greifer 12 ergriffen, dieser mit dem von ihm
erfafsten Papier fortbewegt und auch der Siebkasten ι in auf- und abgehende Bewegung versetzt,
so dafs er bei jedem Herabfallen etwas Bronze auf das Papier streut. Je nachdem
man nun den Ansatz 35, welcher mit einer Flügelschraube 80 an der Stange 3 befestigt
ist, feststellt, kann man bewirken, dafs der Siebkasten 1 mehr oder weniger hochgehoben
wird und daher natürlich auch ein gröfseres oder kleineres Stück wieder herunterfällt.
Es ist nun selbstverständlich, dafs, je gröfser die Fallhöhe des Siebkastens ist, um so heftiger
auch derselbe auf die unter ihm befindlichen Ansätze 81 anschlägt und um so viel mehr
Bronze auf das Papier ausschüttet. .
Die ebenfalls durch eine Kettenscheibe in permanente Umdrehung versetzte Scheibe io
hat einen' halbkreisförmigen Schlitz 37, in welchem ein auf der Welle 38 der Scheibe 10
drehbar angeordneter zweiarmiger Hebel 39 mittelst Schraubenstiftes und Mutter 40 festgestellt
werden kann. An seinem anderen Ende trägt dieser Hebel einen Anschlagstift 41, welcher
je nach Einstellung des Hebels 39 in dem Schlitz 37 der Scheibe früher oder später
gegen den unteren Theil des Hebels 23 anschlägt und so den Hebel wieder in seine
Anfangslage zurückbringt. Auf der Scheibe 10 ist eine Scala angebracht, nach welcher man
den Doppelhebel 39 der Länge des Papiers entsprechend so fest stellt, dafs der an seinem
anderen Ende angebrachte Stift 41 den Hebel 22 ausrückt, sobald der hintere Rand des
Papiers unter dem Siebkasten hindurchgegangen ist. Bei diesem Zurückgehen schlägt der Hebel
22 wieder gegen einen Stift der Stange 33 und bringt so in bekannter Weise durch Vermittelung
des Hebels 34 den Kopf 35 der Stange 3 aufser Bereich der Daumenscheibe 2, so dafs nunmehr der Siebkasten 1 stillsteht und
keine Bronze mehr auf das Papier streut. Gleichzeitig sinkt durch Vermittelung der
Theile 42, 19 und 20 der Hebel 18 herunter,
so dafs, w~enn der Greifer wieder in seine Anfangstellung zurückgekommen ist, er mit der
hinteren Rolle auf Hebel 18 niedersinkt und sich öffnet. Wenn sich der Greifer nun durch
Vermittelung der an ihm angebrachten, über die Scheiben 4 und 5 laufenden Kette in Bewegung
setzt, stöfst er oben gegen eine Klinke 43 und hebt dieselbe hoch, so dafs er bei seinem
Weitergang das bisher durch diese Klinke arretirte Flügelrad 44 vermittelst seiner Rollen 1 5.
und 16 um eine halbe Umdrehung nach rechts dreht.
Dadurch wird unter Vermittelung des auf derselben Welle wie 44 aufgekeilten Zahnrades
45 und der Räder 46, 47 und 48 die Unterlage 49 des Verreibers ebenfalls um eine
halbe Umdrehung gedreht, um Platz für den Durchgang des Greifers zu1 schaffen. Sobald
nun der Greifer unter den Verreiber zu stehen kommt, greifen seine Rollen in die Flügel 51
der Verreibungsunterlage ein und drehen die-. selbe wieder in ihre unterstützende Stellung
zurück. Durch die Zahnräder 48, 47, 46 und 45 wird auch das Flügelrad 44 wieder
zurückgedreht und durch die Klinke 43 arretirt. Der Verreiber 6 wird durch einen auf der über
ihm angebrachten Welle 53 sitzenden Kurvencylinder 52, welcher in eine oben am Verreiber
befestigte Gabel 54 eingreift, durch Drehung der Welle 53 vermittelst eines aufsen aufgesetzten
Kettenrades in hin- und hergehende Bewegung versetzt und verreibt so die Bronze auf dem Papier. Die Verreiber- und Polirwalzen
7, 8 und 9 sind auf Wellen 55, 56 und 57 befestigt. Diese Wellen sind beiderseits
im Gestell gelagert und tragen abwechselnd links und rechts die Kurvencylinder 58, 59
und 60, während sie auf der anderen Seite Kettenräder besitzen, welche die Drehung
der Wellen veranlassen. Die Cylinder 58, 59 und 60 laufen mit ihren Spuren in am Gestell
befestigten Gabeln, so dafs bei Drehung der Wellen und Walzen die letzteren in eine hin-
und hergehende Bewegung versetzt werden. Stellvorrichtungen 61, 62 und 63 dienen dazu,
die Walzen mehr oder weniger fest auf das Papier anzudrücken und sie für verschiedene
Papierstärken einzustellen und durch stärkeres oder schwächeres Aufdrücken der Walze auf
das Papier der Bronze ein glänzenderes oder matteres Aussehen zu geben, während die
Walzen selbst den Zweck haben, die auf das auf drehbaren Unterlagen 64, 65 und 66 aufliegende
Papier gestreute Bronze weiter zu verreiben und ihr durch das Daraufhingleiten eine Politur zu ertheilen, die überflüssige
Bronze dagegen abzunehmen. Diese wird dann von den Walzen mit hochgenommen und duch Bürsten 67, 68 und 69 abgebürstet
und fällt so in die Auffangekasten 70 herunter, von wo aus man sie wieder in den
Siebkasten schütten und weiter benutzen kann. Die Walzen 7, 8 und 9 haben eine der Bewegungsrichtung
des Papiers entgegengesetzte Umdrehungsrichtung, um ein Poliren desselben wirklich besorgen zu können.
Die Unterlagen 64, 65 und 66 müssen deshalb drehbar angeordnet sein, um dem Greifer
einen Durchgang gewähren zu können. Sie sind seitlich mit Flügeln 71 versehen, welche
durch Einwirkung der Rollen 15 und 16 des
Greifers gedreht werden und so die Unterlagen selbst ebenfalls um eine halbe Umdrehung
drehen, so dafs nach Durchgang des Greifers die Unterlagen das Papier wieder unterstützen
und durch die vorher vom Greifer hochgehobenen, sodann wieder niedergefallenen Klinken
72 arretirt werden. Bei dieser halben Umdrehung werden die Unterlagen an Bürsten 73
gereinigt und bieten so dem darüber wegstreichenden Papier eine stets reine Unterlage
dar, so dafs dasselbe nicht beschmutzt werden kann.
Der Greifer 12 mit dem Papier geht sodann
in der Führung 17 seinen Weg weiter, bis er an die Stelle kommt, wo die Führung unten
die Ausbuchtung 74 besitzt. Hier wird durch die am Greifer angebrachte Feder die Rolle 14
in die Ausbuchtung 74 hineingedrückt, indem jetzt der Greifer mit' dem oberen Theil nach
unten liegt, öffnet so seine beiden Backen und giebt das vollständig bronzirte Papier, welches
auf die unter der Maschine angebrachte Platte 75 abgelegt wird, frei. Bei seinem
Claims (3)
- Weitergang stöfst der Wagen gegen den unteren Schenkel des Winkelhebels 76, wodurch dieser hochgedrückt wird und vermittelst seines oberen Schenkels den Schlitten 25 in seine rechte Stellung zurückschiebt. Dadurch wird die Rolle 32, sobald sie bei ihrer Umdrehung wieder nach oben kommt, heruntergedrückt und rückt so die Klaue 30 des Hebels 31 aufser Bereich des Zahnes 28, so dafs, wenn der Greifer wieder in seine Anfangsstellung zurückkommt, ein Stillstehen desselben veranlafst wird und er in die durch das schon beschriebene Heruntergehen des Hebels 18 gebildete Oeffnung mit seiner Rolle 16 hineinfällt.Unter dem Siebkasten 1 sind schmälere oder breitere Schieber η-j angebracht und vorn mit Handgriff 78 versehen. Will man nun einige Streifen auf dem Papier mit weniger Bronze versehen (die Bronze nur matt auf dem Papier hervortreten lassen), so schiebt man, je nachdem dies wünschenswerth ist, die betreffenden Schieber yj mehr oder weniger vor, so dafs auf die Streifen des darunter hinweggehenden Papiers weniger Bronzestaub fällt als auf die umgebenden Theile. Man hat es also ganz in der Hand, einige Stellen des Papiers schwächer zu bronziren, ohne dafs dabei Bronzestaub unnütz verloren geht. Der Obertheil der Maschine ist mit einem Schutzkasten umgeben, welcher indessen in der Zeichnung fortgelassen ist.Pa te ν τ-An Sprüche:ι. Bronzirmaschine mit schwingendem, die Bronze enthaltendem Siebkasten und vermittelst Transportgreifers und endloser Ketten unterhalb desselben stattfindender Bogendurchführung, gekennzeichnet durch einen behufs Hubregulirung verstellbar angeordneten Anschlag (35) des den Siebkasten (1) in Rüttelbewegung setzenden Hebels (3) in Verbindung mit einer aus Handhabe (22), Riegel (25), Sperrhaken (31), der Kettenrad welle (26), dem Sperrzahn (28), des lose (auf 26) angeordneten Antriebsrades (27) und Winkelhebel (76) bestehenden Ein- und Ausrückvorrichtung, derart, dafs durch Verschiebung des Riegels (25) mittelst Handhabe (22) nach links (Fig. 1) Sperrhaken (31) einschnappt und durch Sperrzahn (28) mitgenommen wird, während durch Anschlag der Transportgreiferschiene gegen den Hebel (76) kurz vor einem vollen Umgang dieser Schiene der Riegel (25) wieder zurückgezogen wird und in dieser Stellung den Sperrhebel (31) auslöst, sobald die Transportgreiferschiene in ihrer Anfangsstellung angelangt ist.
- 2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine die Anordnung von ganz oder theilweise ausziehbaren Schiebern (77), welche ein streifenweises stärkeres oder schwächeres Bronziren des Papiers ermöglichen, sowie die Anordnung von Bürsten (67, 68, 69), welche die von den Polir- und Verreibungswalzen (7, 8, 9) mitgenommene Bronze von diesen annehmen und in die Auffangkästen (70) gelangen lasseh, während unterhalb angebrachte Bürsten (73) zum Reinigen der zwecks Durchlassung des Greifers drehbar angeordneten und durch letzteren gedrehten Unterlagen (71) dienen.
- 3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Maschine eine der'Länge der einzelnen Papierbogen entsprechend verstellbare Abstellvorrichtung für die Rüttelbewegung des Siebkastens, bestehend aus einem stellbaren zweiarmigen Hebel (39) mit Anschlagstift (41), welcher unmittelbar nach dem Durchgang des Bogens unter dem Siebkasten durch Anschlagen gegen die Verlängerung (23) der Handhabe (22) vermittelst Stangen- und Hebelverbindung den Hebel (3) so weit nach links verschiebt (Fig. 1), dafs der Anschlag (35) aus der Bahn des Daumenrades (2) gelangt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71038C true DE71038C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71038D Expired - Lifetime DE71038C (de) | Broncirmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71038C (de) |
-
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- DE DENDAT71038D patent/DE71038C/de not_active Expired - Lifetime
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