DE77477C - Verfahren und Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Stahldraht (für die Kratzenzähne-Fabrikation) - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Stahldraht (für die Kratzenzähne-Fabrikation)Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/52—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7: Blech- und Drahterzeugüng.
JOHN PLATT in LONDON,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. März 1894 ab·
Der Zweck des in der Zeichnung dargestellten Apparates besteht darin, kürzere
Stücke eines Stahldrahtes, welcher zu Kratzenzähnen oder zu ähnlichen Zwecken verwendet
werden soll, mittelst des elektrischen Stromes an einzelnen Stellen zu erhitzen und diese
darauf in einer geeigneten Flüssigkeit abzuschrecken.
Die Fig. 1 und 2 stellen den Apparat im Grundrifs und Längsschnitt dar. Die Fig. 3
zeigt die Contactvorrichtung bei offenem Strom und Fig. 4 dieselbe bei geschlossenem Strom.
In einem Trog A befindet sich die zum Abschrecken des erhitzten Stahldrahtes benutzte
Flüssigkeit B. In dieser stehen zwei Platten EE1 so neben einander, dafs zwischen ihnen
nur ein schmaler Spalt übrig bleibt. Dieser mufs wenigstens so breit sein, dafs der zu
härtende Draht C bequem hindurchgehen kann. Zwischen den beiden Platten steigt infolge der
Capillarattraction die Flüssigkeit -B und bildet gewissermafsen einen Wall FF1, der ein Stück
des Stahldrahtes einhüllt. Bevor das zu härtende Drahtstück in diesen Wall FF^ eintreten
kann, hat es erst die beiden Pole D D1 einer Elektricitätsquelle zu passiren. Hierbei
wird das zwischen den Polen befindliche Stück Draht H zur Glut erhitzt. Nachdem dies geschehen,
wird der Draht durch irgend eine mechanische Vorrichtung um ein der Länge des Kratzenzahnes entsprechendes Stück in den
Flüssigkeitswall FF1 gezogen und darin abgeschreckt.
Käme es ' nur darauf an, den Draht,gleichmäfsig zu härten, so könnte die
Fortbewegung des Stahldrahtes ununterbrochen erfolgen. Es ist jedoch wegen der Haltbarkeit
der Kratzenzähne vortheilhafter, dafs die Spitze und der Vordertheil des Zahnes hart sind,
während der übrige Theil elastisch bleibt. Zu diesem Zweck mufs die Wirkungsweise des
Apparates so sein, dafs das betreffende Drahtstück H zwischen den Polen D D1 erhitzt
wird und hierauf durch die den Draht ziehende Vorrichtung ein Contact (Fig. 3 und 4) bethätigt
wird, welcher den Strom in dem Augenblick unterbricht, in welchem der Draht um
das erforderliche Stück weiter gezogen wird. Hierbei wird natürlich das eine Ende des
Drahtes stärker gehärtet als das nachfolgende. Der Contact zur Regelung der Stromunterbrechung
besteht aus einem aus isolirendem Material hergestellten Arm /, welcher um einen
Zapfen K schwingt. Am oberen Ende des Armes befindet sich ein um den Zapfen M
schwingender metallener Arm L. Dieser ruht bei offenem Strom mit dem freien Ende auf
der aus isolirendem Material hergestellten Platte N, bei geschlossenem Strom dagegen
ruht er auf der Metallschiene O. Die Contactvorrichtung wird in den die Pole D D 1 verbindenden
Leitungsdraht eingeschaltet. Ein Excenter Q, dessen Bewegung von der den
Draht intermittirend fortbewegenden Vorrichtung (deren Construction als unwichtig hier fortgelassen
ist) abgeleitet wird, bewirkt ein Hin- und Herschwingen des Armes / und demgemäfs
ein Schliefsen und Oeffnen des Stromes. Die Schiene O ist in der Richtung nach dem
Arm / zu verschiebbar, um die Dauer der Stromunterbrechung beliebig feststellen zu
können. Die Polklemmen P und P1 dienen zum Befestigen des Leitungsdrahtes. Das Excenter
ζ) erhält eine solche Stellung, dafs der Strom unterbrochen wird, sobald der Stahldraht
um das erforderliche Stück weiter in den Flüssigkeitswall FF1 gezogen wird.
Zur Regelung der Stromstärke wird ein regulirbarer Widerstand in den Leitungsdraht
geschaltet. Auch .ist es zweckmäfsig, falls eine nichtleitende Flüssigkeit zum Härten verwendet
wird, die Pole Du1 in diese zu tauchen, damit sie kühl bleiben. Aus diesem Grunde
wird vorzugsweise OeI als Abschreckflüssigkeit verwendet.
In dem Trog befinden sich zwei Löcher S und S1, durch die der Stahldraht in den bezw.
aus dem Härteapparat geleitet wird. Sobald der Draht den Trog verläfst, werden die gehärteten
Theile abgeschnitten und kommen dann in die Kratzensetzmaschine. '
Claims (2)
- Patent-AnSprüche:ι. Verfahren zum stellenweisen Härten von Stähldraht, dadurch gekennzeichnet, dafs . derselbe zwischen den Polen einer Elektricitätsquelle glühend gemacht und, nachdem der Strom unterbrochen ist, in einen zwischen zwei Platten infolge von Capillarattraction gebildeten Flüssigkeitswall gezogen und abgeschreckt wird.
- 2. Zur Ausübung des unter i. gekennzeichneten Verfahrens eine Vorrichtung zur Regelung der Stromunterbrechung, gekennzeichnet durch einen mittelst Excenters derart bewegten Contact, dafs der Strom in dem Augenblick unterbrochen wird, in welchem das glühende Drahtstück in die Abschreckflüssigkeit gezogen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77477C true DE77477C (de) |
Family
ID=350282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77477D Expired - Lifetime DE77477C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum stellenweisen Härten von Stahldraht (für die Kratzenzähne-Fabrikation) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77477C (de) |
-
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- DE DENDAT77477D patent/DE77477C/de not_active Expired - Lifetime
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