DE77423C - Ofen-Anlage zur Darstellung von Garkupfer aus Schwefelkupfererzen im ununterbrochenen Hitzgange - Google Patents
Ofen-Anlage zur Darstellung von Garkupfer aus Schwefelkupfererzen im ununterbrochenen HitzgangeInfo
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- DE77423C DE77423C DENDAT77423D DE77423DA DE77423C DE 77423 C DE77423 C DE 77423C DE NDAT77423 D DENDAT77423 D DE NDAT77423D DE 77423D A DE77423D A DE 77423DA DE 77423 C DE77423 C DE 77423C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B15/00—Obtaining copper
- C22B15/0026—Pyrometallurgy
- C22B15/0028—Smelting or converting
- C22B15/005—Smelting or converting in a succession of furnaces
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Hitzgange.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbindung von Oefen, Feuerungen und Herden,
zu dem Zwecke, die Darstellung von Garkupfer aus Schwefelkupfererzen in einem ununterbrochenen
Hitzgange in solcher Weise zu ermöglichen, dafs die hierfür erforderlichen Schmelz- und Raffiniroperationen in ihrem Verlaufe
leicht controlirt und im Sinne einer ökonomischen Zugutemachung des Kupfererzes leicht geregelt werden können.
Auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen :
Fig. 1 eine Ansicht,
Fig. 2 einen Grundrifs des Ofens,
Fig. 3 einen theilweisen Horizontalschnilt,
Fig. 4 einen theilweisen Verticalschnitt durch denselben.
Das zerkleinerte Kupfererz wird zuerst in den im Scheitelpunkte der Gesammtanlage
stehenden Gebläsekupolofen A eingebracht, hier mittels Koks niedergeschmolzen und dann
auf den Hauptherd B abgelassen, welchem auf seiner dem Kupolofen zugekehrten Stirnseite
und neben diesem zwei Rostfeuerungen C vorgelegt sind.- Das Bad auf dem Hauptherde B
wird hierdurch unter der Wirkung der zugleich mit dem Schmelzgut aus dem Kupolofen auf
den Herd B übergehenden Heifsluft und dann durch die oxydirende Flamme der Rostfeuerungen
C entschwefelt. Es erfolgt ferner die Ausscheidung des Eisens durch Zusatz von
Silicaten, welche dasselbe in die Schlacke überführen. Zum Ausbringen der Schlacke
dient die Oeffnung b auf der freien Stirnseite des Herdes B, Fig. 2 und 3.
An den Hauptherd B sind flügelartig zwei Hülfsherde EE angeschlossen, auf welche das
Schmelzgut aus B abgelassen wird. Den Uebergang vermitteln Röhren FF7 die von der
tiefsten Stelle des Herdes B ausgehen.
Auf den Hülfsherdefi E E wird das Schmelzgut einer weiteren Entschwefelung und Raffinirung
unterworfen. Die hierfür erforderliche Oxydationsluft wird den Herden einmal durch
Kanäle α zugeführt, die im Gemäuer der Herde so ausgespart sind, dafs sie mit der Aufsenluft
in Verbindung stehen, und ferner, wenn nöthig, durch eine Abzweigung der Windleitung des
Kupolofens A. Für die erforderliche Zufuhr von Wärme sind die Rostfeuerungen C dadurch
benutzt, dafs besondere Feuerzüge D D, vom oberen Theil des Feuerraumes ausgehend,
sich über den Hauptherd B hinweg nach den Hülfsherdenis erstrecken (Fig. 3 und 4). Durch
Schieber d d, welche in den Feuerzügen D und in den die Feuerungen C mit dem Hauptherde
B verbindenden Oeffnungen angebracht sind, ist die Möglichkeit geschaffen, den Zug
der Flammen so zu regeln, dafs sie den Hauptherd B oder die Hülfsherde EE oder B
und E zugleich bestreichen. Da beide Feuerzüge D sich in ihrem Verlauf oberhalb des
Claims (1)
- Bades auf dem Herde B befinden, steht dieses zugleich unter der Einwirkung der strahlenden Wärme der Wandungen dieser Züge.Dritte Schieber d unmittelbar an den Ausmündungen der Feuerzüge D in die Hülfsherde E erleichtern es dem Arbeiter, den Uebergang der Feuergase von C nach E von seiner Stelle zwischen den beiden Hülfsöfen aus zu regeln (Fig. 3 und 4).Das Bad auf den Herden E wird insbesondere dann vor Beendigung des Oxydirens aufs Neue erhitzt, wenn es als nothwendig erscheint, etwa noch zurückgebliebenes Eisen und sonstige Verunreinigungen durch Zusatz von Silicaten abzuscheiden. Auch kann man das Bad abwechselnd erhitzen und mit Silicaten behandeln oder durch Einleitung von Heifsluft entschwefeln, bis man schliefslich marktfähiges Garkupfer erhält.Pate νt-Anspruch:Eine Ofen-Anlage zur Darstellung von Garkupfer aus Schwefelkupfererzen in ununterbrochenem Hitzgange, bestehend aus einem Gebläsekupolofen (A), einem mit diesem in Verbindung stehenden Hauptherde (B), auf welchem die Entschwefelung und Raffinirung des auf ihn abgelassenen Schmelzgutes erfolgen soll, aus den dem Herde vorgelegten Rostfeuerungen (C), welche dem Hauptherde eine oxydirende Flamme zuführen sollen, und aus zwei, an den Hauptherd (B) flügelartig angeschlossenen Hülfsherden (E), auf welche das Bad aus dem Hauptherde durch Leitungen (F) niederfliefst und denen zur weiteren Raffinirung des Schmelzgutes die oxydirende Flamme mittels über den Hauptherd (B) hinweggeführter, durch Schieber (d) regelbarer Feuerzüge (D) gleichfalls zugeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77423C true DE77423C (de) |
Family
ID=350232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77423D Expired - Lifetime DE77423C (de) | Ofen-Anlage zur Darstellung von Garkupfer aus Schwefelkupfererzen im ununterbrochenen Hitzgange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77423C (de) |
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0
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