DE77109C - Selbstkassirendes Panorama mit Vorrichtung zum Auslösen einer Spielwalze und zum gleichzeitigen Entzünden einer Lampe - Google Patents

Selbstkassirendes Panorama mit Vorrichtung zum Auslösen einer Spielwalze und zum gleichzeitigen Entzünden einer Lampe

Info

Publication number
DE77109C
DE77109C DENDAT77109D DE77109DA DE77109C DE 77109 C DE77109 C DE 77109C DE NDAT77109 D DENDAT77109 D DE NDAT77109D DE 77109D A DE77109D A DE 77109DA DE 77109 C DE77109 C DE 77109C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
lamp
panorama
collecting
triggering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77109D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. SCHWARZ in Dortmund, Rheinisches«-. 3
Publication of DE77109C publication Critical patent/DE77109C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/16Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for devices exhibiting advertisements, announcements, pictures or the like

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
HEINRICH SCHWARZ in DORTMUND.
gleichzeitigen Entzünden einer Lampe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1894 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein selbstkassirendes Panorama, bei welchem nach Einwurf eines Geldstückes eine Spielwalze in Drehung versetzt und durch Ueberspringen eines elektrischen Funkens gleichzeitig eine Lampe entzündet wird, um die in dem Apparat befindlichen durchsichtigen (Transparent-) Bilder zu beleuchten.
Fig. ι zeigt die Hinteransicht einer solchen Vorrichtung mit gesperrter Walze nach Wegnahme der hinteren Gehäuseplatte,
Fig. 2 den Grundrifs hiervon nach Abnahme der oberen Deckplatte,
Fig. 3 einen Querschnitt,
Fig. 4 eine Fig. \ entsprechende Ansicht mit ausgelöster Walze und die Fig. 5 und 6 zeigen Einzelheiten.
In dem Kasten A sind in der üblichen Weise die durchsichtigen (Transparent-) Bilder α angebracht, die an einer über Vierkantwellen b laufenden GaIl'sehen Gelenkkette c befestigt sind und durch Drehung eines Griffes d von aufsen vor die Schauöffnungen e eingestellt werden können.
Oberhalb des Bodens f des Kastens A ist die Welle g gelagert, die das Federhaus g1 trägt, dessen Feder von aufsen bei g2 aufgezogen wird. Das hinter dem Federhaus angeordnete Zahnrad g3 greift in ein Zahnrad hx der die Spielwalze h tragenden Welle h'2.
Am vorderen Ende der Welle h'2 sitzt eine Scheibe h3, die an der Vorderfläche mit einem Einschnitt versehen ist. In diesen Einschnitt greift der um z1 drehbare Klinkenhebel i, der in der Ruhelage durch eine Feder i3 am Platz gehalten wird. Am unteren Ende ist dieser Hebel mit einem Schenkel z'2 versehen, der als Münzhebel dient und in einem Schlitz des Bodens f sich bewegen kann.
Wird die Münze k in den Münzkanal kl . geworfen, so wirkt diese auf den Schenkel P des Hebels z, so dafs sich dieser in dem Schlitz des Bodens f abwärts bewegt und das Geldstück in den Münzbehälter B fällt.
Beim Auftreffen des Geldstückes auf Schenkel i2 wird gleichzeitig der Hebel i aus der Nuth der Scheibe h3 ausgeklinkt und die Spielwalze beginnt sich zu drehen.
Um nun gleichzeitig beim Ingangsetzen der Spielwalze h die durchsichtigen Bilder α zu beleuchten, sitzt am hinteren Ende der Welle /z2 eine Kurbel /, die durch Hebel V- P mit einer Feder m in Verbindung steht. Wie Fig. 5 zeigt, sitzt die Feder in auf einer Achse wi1, derart, dafs sie nach dem. Erschlaffen wieder gespannt wird.
Auf dem Boden f steht ein Kessel C, der zur Hälfte mit Benzin gefüllt und am oberen Theil mit einer Dochtführung versehen ist. Dieser Kessel ist mit dem negativen Pol einer Batterie D leitend verbunden, während der positive Pol der Batterie mittelst einer Inductionsspule mit der Zündvorrichtung in Verbindung steht.
Diese Zündvorrichtung, die den mit Benzin getränkten Docht durch Ueberspringen eines' elektrischen Funkens entzünden soll, besteht aus einem um n1 drehbaren Hebel n, der am
einen Ende ein stellbares Gewicht n2 Und am anderen eine Stahlbürste n3 trägt. Der Hebel η ist mit einem Aufsatz «4 versehen, dessen untere Bohrung auf die Dochthülse palst.
Am Gewichtshebel η ist ein Stahldraht Z4 angebracht, der mit einem am Hebel Z1 angelenkten Hebel Z3 in Verbindung steht.
Wie schon oben erwähnt, wird nach Einwurf eines Geldstückes die Spielwalze h ausgelöst bezw. in Drehung versetzt. Dadurch dreht sich die Kurbel Z, welche bis jetzt auf ihrem höchsten Punkt stand, in Pfeilrichtung Fig. i, so dafs die mit derselben durch die Hebel Z1 Z'2 in Verbindung stehende Feder m den Gewichtshebel η umklappt und in die Stellung Fig. 4 bringt.
Gleichzeitig wirkt bei diesem Vorgang die Stahlbürste ή6 auf die den Docht umschliefsende Spitze der Dochtführung, wodurch der Stromkreis geschlossen und durch den entstehenden Sprühfunken die Lampe entzündet wird, so dafs das Licht auf die Transparentbilder einwirkt.
Bei Weiterdrehung der Kurbel Z wird die Feder m wieder abwärts bewegt und gespännt, gleichzeitig wird aber auch mittelst des Hebels Z3 und des Stahldrahtes Z4 der Gewichtshebel η herabgezogen und die Lampe zum Erlöschen gebracht.
Um die Batterie vor Kurzschlufs zu bewahren, was eintreten könnte, wenn die Spielwalze oder Spieluhr abgelaufen and der Mechanismus noch nicht in seine Ruhelage gelangt ist, und damit die Lampe nicht längere Zeit unnöthig brennt, ist an dem halbverzahnten Zahnrad ο der sogen. Stellung Fig. 3 und 6 eine Stromschlufsfeder' o1 angebracht, welche, wenn die Uhr oder Walze beinahe abgelaufen ist, an ein mit dem positiven Pol der Batterie verbundenes StrdmschlufsstUck p, Fig. 6, stöfst. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen, in welchen eine Glocke eingeschaltet ist, so dafs diese ertönt, zum Zeichen, dafs die Uhr wieder aufgezogen werden mufs. Der negative Pol des Stromkreises mufs natürlich mit der Stellung in leitender Verbindung stehen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ' ι. Selbstkassirendes Panorama mit Vorrichtung zum Auslösen einer Spielwalze und zum gleichzeitigen Entzünden einer Lampe, dadurch gekennzeichnet, dafs nach Einwurf eines Geldstückes die Spielwalze (In) mittelst eines Hebels (i)' ausgelöst wird, wodurch die Kurbel (I) der Spielwalze mittelst Hebelübersetzung (l· V2) und Feder (m) einen elektrischen Stromkreis schliefst und eine Lampe entzündet, während bei Weiterdrehen der Kurbel mittelst Hebel (Is ll) und eines Gewichtshebels (n) die Flamme wieder ausgelöscht wird.
  2. 2. Ein Apparat nach Anspruch 1., gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, um die Batterie vor Kurzschlufs zu bewahren, bestehend aus einer an dem Rad (0) der Stellung angebrachten Stromschlufsfeder (o1), welche, wenn die Walze bezw. Uhr beinahe abgelaufen ist, an ein Stromschlufsstück trifft, den Stromkreis schliefst und dadurch eine Glocke zum Ertönen bringt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77109D Selbstkassirendes Panorama mit Vorrichtung zum Auslösen einer Spielwalze und zum gleichzeitigen Entzünden einer Lampe Expired - Lifetime DE77109C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE77109C true DE77109C (de)

Family

ID=349941

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT77109D Expired - Lifetime DE77109C (de) Selbstkassirendes Panorama mit Vorrichtung zum Auslösen einer Spielwalze und zum gleichzeitigen Entzünden einer Lampe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE77109C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE77109C (de) Selbstkassirendes Panorama mit Vorrichtung zum Auslösen einer Spielwalze und zum gleichzeitigen Entzünden einer Lampe
DE278464C (de)
DE362423C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Belichtungsdauer photographischer Verschluesse oder der Umdrehungsgeschwindigkeit von Wellen auf photographischem Wege
DE727668C (de) Aufsteckbarer, beleuchtbarer Signalkopf fuer Taschenlampenblechhuelsen
DE466181C (de) Vorrichtung fuer Zieluebungen
DE408985C (de) Blitzlichtgeraet
DE76201C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von lenkbarem Blitzlicht für photographische Zwecke
DE572828C (de) Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Plattensprechmaschinen
DE372647C (de) Blitzlichtlampe
DE361848C (de) Zuendvorrichtung fuer Blitzpulver
DE426715C (de) Toilettenspiegel
AT142934B (de) Aschenschale mit Zigarettenlöscher.
DE54242C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Ankündigungen in Gestalt von Bildern oder Schrift in der Dunkelheit
DE550294C (de) Tischsignalvorrichtung
DE408940C (de) Scheinwerfer fuer Automobile
DE324849C (de) Pendelballspiel
DE705258C (de) Spielzeugmaschinengewehr
DE384002C (de) Wuerfelspiel
DE598688C (de) Verfahren zur Einstellung der Leuchtfaeden von Kinolampen
DE163052C (de)
DE369507C (de) Magnesiumbandlampe
DE98785C (de)
DE2052025C3 (de) Ausstellungsgerät
DE440834C (de) Beleuchtungseinrichtung an Tasteninstrumenten
DE43003C (de) Vorrichtung, um mittelst elektrischer Lampen Signale zu geben