DE76859C - - Google Patents

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DE76859C
DE76859C DENDAT76859D DE76859DA DE76859C DE 76859 C DE76859 C DE 76859C DE NDAT76859 D DENDAT76859 D DE NDAT76859D DE 76859D A DE76859D A DE 76859DA DE 76859 C DE76859 C DE 76859C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/06Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
    • F16D41/08Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface with provision for altering the freewheeling action
    • F16D41/084Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface with provision for altering the freewheeling action the intermediate coupling members wedging by pivoting or rocking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KXASSE 47: Maschinenelemente.
(Grossherzogthum Luxemburg).
Reibungsschaltwerk für Rechts- und Linksdrehung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1893 ab.
Um die Welle α, Fig. 1 bis 3, je nach Bedarf in Rechts- oder Linksdrehung zu versetzen, ist auf der zapfenartigen Verlängerung b des Lagers ein Ring c, Fig. 4, angeordnet, welcher mit zwei diametralen Augen d1 d2 versehen ist. Unmittelbar neben dem Ring c sitzt ein Hebel e mit zwei entgegengesetzt gerichteten seitlich hervortretenden Klauen/1^/2, Fig. 5, und zwei Augen g1 g2, deren Abstand etwas gröfser ist als der Abstand der Augen d'.d2 des Ringes c.
In der Mitte zwischen den beiden Augen gl g2 ist der Hebel halbkreisförmig ausgehöhlt, und zwar ist der Durchmesser dieses Halbkreises um den Unterschied der Abstände der beiden genannten Augenpaare gröfser als der Durchmesser des Zapfens b.
Auf der Welle α ist eine Scheibe h festgekeilt, deren Rand der Fräsung der Klauen/1/2 entsprechend doppelt keilförmig gestaltet ist..
Am Lagergestell i ist um einen Zapfen k drehbar der Handhebel /. gelagert, welcher mittels eines mit Rolle "versehenen Stiftes m in einen Schlitz η des Klauenhebels eingreift.
Soll die Welle α im Sinne des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles gedreht werden, so wird das Auge gl mit dem Auge d1 zur Deckung gebracht und durch Einfügen des Stiftes 0, Fig.. 3, der Ring c mit dem Klauenhebel e gekuppelt, so dafs letzterer nunmehr um zwei Achsen drehbar ist, einmal für sich um den Stift 0 und zweitens zusammen mit dem Ring um die Welle a.
Bei jeder Rechtsschwingung des Handhebels /, Fig. 2, wird der Hebel e "im Anfang der Schwingung um den Stift 0 gedreht, bis sich die Klaue f1 an der Scheibe h festlegt. Alsdann dreht sich bei der weiteren Schwingung des Handhebels der Klauenhebel zusammen mit dem Ring c um die Längsachse der Welle a und nimmt hierbei letztere durch die Scheibe h mit.
Schwingt der Hebel / zurück, so dreht sich der Klauenhebel e zunächst wieder um den Stift 0, wodurch sich die Klaue f1 von der Scheibe 7? abhebt. Diese Rückdrehung des Klauenhebels e um den Stift 0 wird sehr bald dadurch begrenzt, dafs der Klauenhebel mit seiner ausgerundeten Kante e1 gegen den Zapfen b stöfst, wodurch bewirkt wird, dafs beim weiteren Rückschwingen des Handhebels / der Klauenhebel! nunmehr zusammen mit dem Ring c um die Achse der. Welle α zurückgedreht wird. . . .
Dieses Doppelspiel wiederholt sich mit jeder Hin- und Herschwingung des Handhebels /. Zur Erzielung entgegengesetzter Drehung wird das Auge g2 mit dem Auge f2 zur Deckung gebracht und der Stift 0 durch diese beiden Augen gesteckt.
Die Wirkungsweise bei Hin- und Herschwingung des Handhebels Z ist dann dieselbe wie oben beschrieben, nur dafs die Scheibe h mit der Welle α dann entgegengesetzt zu der in Fig. 2 dargestellten Pfeilrichtung gedreht wird. Bei geeigneter Wahl der Uebersetzungsverhältnisse kann durch die Vorrichtung eine ganz aufserordentliche Kraftleistung erzielt werden und dieselbe eignet sich daher z. B. zum Andrehen von Wellen mit sehr grofser Belastung.
Die Einrichtung läfst sich, wie die Fig. 6 und 7 veranschaulichen, dahin vereinfachen, dafs der Ring c und der Hebel e zu einem einzigen Stück e2 vereinigt und die beiden festen Klauen dann durch eine bewegliche und umlegbäre Klaue/3 mit doppelseitig ausgebildeter Reibungsfläche ersetzt werden.
Der Hebel e2 ist mit einer geeignet über den Umfang der- Scheibe h hinausreichenden Verlängerung e3 mit Auge versehen. Mit diesem wird das gleich grofse Auge der Klaue f3 zur Deckung gebracht und durch Einfügen des Stiftes, ο die Klaue mit dem Hebel e2 verbunden. An der Verlängerung e3 desselben sind seitlich zwei Blattfedern. p1]?2 drehbar befestigt.
Je nach der gewünschten Drehrichtung wird die Klaue fs mit ihrer einen oder anderen Reibungsfläche mit der Scheibe h in Berührung gebracht und die Feder p1 bezw. p2 so eingestellt, dafs sie die Klaue gegen die Scheibe h preist.
Bei der Hin- und Herschwingung des Handhebels Z dreht sich der Hebel e2 um den zur Achse der Welle α concentrischen Zapfen b. Zu Anfang der Drehung — im Sinne des Pfeiles Fig.. 7 — frifst sich die Klaue /3 fest und nimmt darauf die Scheibe h mit der Welle α mit. Bei der Rückdrehung des Hebels e2 schleift die Klaue f3 auf dem Umfange der Scheibe h.
Soll die Welle α entgegengesetzt zum Pfeil gedreht werden, so wird die Klaue f3 nach Ausschaltung der Feder ρ r umgelegt, so dafs sie mit ihrer zweiten Reibungsfläche am Umfang der Scheibe h liegt, und nun die Feder ρ2 eingeschaltet.
Bei dieser Einrichtung mit umlegbarer Klaue läfst sich eine ganz aufsergewöhnlich grofse Kraftwirkung erzielen, sobald man den Hebel e2 sich um eine besondere excentrische1 Achse schwingen läfst, wie dies die Fig. 8 und 9 veranschaulichen. Hier ist im Gestell i ein Zapfen b1 befestigt, um welchen der in der Mitte mit einem geeignet ovalen Auge r versehene Hebel e2 bei dem Ausschlag des Handhebels Z schwingt.
Die übrige Einrichtung ist genau dieselbe wie zuvor beschrieben.
Ersetzt man bei den vorbeschriebenen drei Ausführungsformen des Reibungsantriebes die Welle α durch eine nicht drehbare Schraubenspindel und versieht die Nabe der Scheibe h mit einem hierzu passenden Muttergewinde, so erzeugt die Schwingung des Klauenhebels eine geradlinig vor- oder rückläufige Bewegung, und zwar, wenn die Spindel festgehalten wird, eine solche geradlinige Bewegung des den Mechanismus tragenden Gestelles längs der Spindel, und umgekehrt, wenn das Gestell, welches den Mechanismus trägt, festliegt, eine geradlinige Verschiebung der Spindel.
Fig. 10 zeigt den ersteren, Fig. 11 den zweiten Fall.
In Fig. 10 ist das Gestell schlittenartig verschiebbar, während die Spindel s in dem* Bock t befestigt ist, so dafs sie sich nicht drehen kann. Die Scheibe h sitzt fest auf einer mit Muttergewinde versehenen Nabe h1, welche gleichzeitig die Function des Zapfens b ausübt und durch einen Flantsch h2 mit dem Gestell i verbunden, jedoch darin drehbar gelagert ist. ;
Die übrige Einrichtung ist genau dieselbe, wie die in den Fig. 1,2 und 3 dargestellte. Beim Hin- und Herschwingen des Handhebels Z wird durch die bezügliche mit dem Ringe c gekuppelte Klaue die Scheibe h mit der Nabe hl gedreht, so dafs sich letztere die Spindel entlang schrauben mufs und. hierbei das Gestell i mit sämmtlichem Zubehör geradlinig verschiebt.
Fig. 11 veranschaulicht die Anwendung der in Fig. 8 und 9 dargestellten Ausführungsform des Antriebes, in Verbindung mit der Spindel s. Wird angenommen, dafs das Gestell z, in welchem die Nabe hl seitlich unverrückbar gelagert ist, feststeht, so wird mit jeder Schwingung des Handhebels Z und der hierdurch hervorgerufenen geringen Drehung der Scheibe h mit der Nabe h1 die Spindel s um ein Entsprechendes in der Richtung ihrer Längsachse verschoben und es kann auf diese Weise mit dem einen Ende der Spindel eine grofse Zug- und mit dem anderen eine grofse Druckwirkung ausgeübt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Reibungsschaltwerk mit zwei festen, entgegengesetzt gerichteten Klauen (f1/2), dadurch gekennzeichnet, dafs der Schalthebel je nach der herbeizuführenden Drehungsrichtung der Nuthenscheibe (h) — mittels Auges (gl bezw. g2) mit dem einen oder anderen excentrischen Auge (dl bezw. d2J des um die Achse der Nuthenscheibe drehbaren Ringes (c) gekuppelt ist und bei Schwingung des Antriebshebels (I) zuerst für sich um diese von dem Kupplungs-
    Stift (ο) gebildete excentrische Achse und dann — nach Festklemmen der bezüglichen Klaue — zusammen mit dem Ring (c) und unter Mitnahme der Nuthenscheibe (h) um deren Achse schwingt.·
    Reibungsschaltwerk der unter ι. gekennzeichneten Art, bei welchem die beiden festen Klinken ersetzt sind durch eine umlegbare Doppelklinke ff 3J und der Schalthebel um den im Gestell (i) excentrisch angeordneten Zapfen (bl) schwingt und mit einem aus dieser excentrischen Schwingungsachse geschlagenen Schlitzauge fr) versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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