DE76779C - Kratzenbeschlag für Krempeldeckel - Google Patents

Kratzenbeschlag für Krempeldeckel

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DE76779C
DE76779C DENDAT76779D DE76779DA DE76779C DE 76779 C DE76779 C DE 76779C DE NDAT76779 D DENDAT76779 D DE NDAT76779D DE 76779D A DE76779D A DE 76779DA DE 76779 C DE76779 C DE 76779C
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Germany
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sheet
fitting
cover
strip
flange
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76779D
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English (en)
Original Assignee
HORSFALL & BlCKHAM in Bridgewater Works Pendieton, Manchester, Grafschaft Lancaster, England
Publication of DE76779C publication Critical patent/DE76779C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/10Wire-working in the manufacture of other particular articles of cards for fabric-napping machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Neuerung bezieht sich auf die Befestigung der Kratzenblätter auf Krempeldeckeln mittelst Metallstreifen, welche einerseits die Oberseite des Beschlagstoffes, andererseits die Unterseite des Deckels übergreifen. Die Befestigung wird in der Art bewirkt, dafs man die Streifen auf der Innenseite in geeigneter Höhe mit gerade aufwärts gerichteten Dornen versieht, welche somit von der Unterseite her nach der Oberseite durch den Beschlagstoff dringen, und dafs man sodann die auf letzterer Seite heraustretenden Dornenden in Richtung des Streifens auf den Beschlagstoff umbiegt oder umnietet und, nachdem das Blatt in dieser Weise auf beiden Seiten gefafst ist, den Untertheil des Metallstreifens um die beiden Flanken des Deckels herum und gegen dessen Unterseite prefst. Durch dieses Verfahren wird, weil die Dorne die ganze Dicke des Beschlagstorfes durchdringen, straffe Streckung ohne Durchbiegungsbestrebung ermöglicht und ferner Verbiegung und Stauchung der Dorne vermieden.
In Fig. 7 und 8 sind die verschiedenen Arbeitsvornahmen veranschaulicht. Die übrigen Figuren stellen mehrere Ausführungsformen des Dornstreifens dar. Der Metallstreifen α wird, wie Fig. ι und 3 zeigen, auf der Innenseite mit einem über seine ganze Länge sich erstreckenden, rechtwinklig abstehenden Flantsch a1 versehen, und zwar in einem Abstand von der oberen Kante, der gleich ist einem Drittel der Streifenhöhe. In Fig. 1 ist dieser Flantsch durch Zusammenbiegen des Streifens gebildet gedacht, während in dem weniger vortheilhaften Beispiel Fig. 2 ein angesetzter Flantsch angenommen ist. Dieser Flantsch bildet nun den Träger für die Dorne α2, mit'welchen er am zweckmäfsigsten an der freien Kante besetzt wird, wie in Fig. 4 verdeutlicht. Die Dorne sind so lang, dafs sie aus der Oberseite des mit seiner Unterseite aufgesetzten Blattes um eine gewisse Länge heraustreten, .wie Fig. 7 zeigt. Die vorstehenden Dornenden werden dann auf das Blatt bezw. den Beschlagstoff niedergebogen oder umgenietet (Fig. 8 und 9). Hiernach wird der über letzteren hervorragende Theil a3 des Streifens über die umgenieteten Dornenden gebogen (Fig. 8, 9 und 10). Durch letztere Vornahme werden einerseits die Dornenden gegen Aufbiegen gesichert, andererseits wird die Anhäufung von Staub auf und an den freien Kanten des Beschlagstoffes ausgeschlossen. Dieses Umbiegen des oberen Streifentheiles ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.
Der in beschriebener Weise gefafste Beschlag wird nunmehr zum Beziehen des Deckels d in einen Rahmen, und zwar mit den Kratzenzähnen nach unten gerichtet, eingesetzt, worauf man den zur Erzielung der nöthigen Streckung entsprechend breiter als das Blatt gestalteten Deckel zwischen die unteren Metallstreifentheile α4 einbringt und letztere um die Deckelkanten herum gegen dessen Unterseite biegt, was man am zweckmäfsigsten durch Druck bewirkt.
Anstatt die Dorne α2 besonders herzustellen und auf oder an dem Flantsch zu befestigen, • ist es zweckmäfsiger, dieselben aus dem Flantsch
zu bilden, etwa dadurch, dafs man, wie aus Fig. 4 bis 6 ersichtlich, den Flantsch unter spitzem Winkel, der Dornlänge entsprechend, tief einschneidet und das so vom Flantschkörper einseitig abgelöste Spitzwinkelstück rechtwinklig nach oben umbiegt. Man kann auch von dem Flantsch α ganz absehen, indem man von der Höhenlinie aus, in welcher dieser sich befinden würde, nach unten hin in den Streifen spitzwinklig zusammenlaufende Einschnitte macht und die so aus dem Streifen gelösten, an der Basis damit zusammenhängenden Stücke zunächst nach innen und dann nach oben rechtwinklig umbiegt, wie in Fig. ι ι dargestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kratzenbeschlag für Krempeldeckel, bei welchem das Blatt mittelst die Ränder des Blattes und des Deckels umfassender Metallstreifen und an diesen befindlicher, das Blatt durchdringender Dorne auf dem Deckel gestreckt und befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Erzielung gleichmäfsigen Anliegens des Blattes dieses mit den Streifen verbunden wird, indem letztere sich auf die Blattseite des Deckels mit Flantschen (d1) aufsetzen, deren Kante mit Dornen (a2) versehen ist, welche das Blatt von unten nach oben durchdringen, und deren hervortretende Enden vor dem Strecken auf das Blatt umgenietet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76779D Kratzenbeschlag für Krempeldeckel Expired - Lifetime DE76779C (de)

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