DE767798C - Schienenbremsschaltung fuer elektrische Triebfahrzeuge mit Beiwagen - Google Patents

Schienenbremsschaltung fuer elektrische Triebfahrzeuge mit Beiwagen

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DE767798C
DE767798C DEL97310D DEL0097310D DE767798C DE 767798 C DE767798 C DE 767798C DE L97310 D DEL97310 D DE L97310D DE L0097310 D DEL0097310 D DE L0097310D DE 767798 C DE767798 C DE 767798C
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DE
Germany
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circuit
braking
rail
short
rail brakes
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Expired
Application number
DEL97310D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dipl-Ing Hempel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/003Dynamic electric braking by short circuiting the motor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/24Electrodynamic brake systems for vehicles in general with additional mechanical or electromagnetic braking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Schienenbremsschaltung für elektrische Triebfahrzeuge mit Beiwagen Es ist bereits eine Schienenbremsschaltung bekanntgeworden, bei der die Schienenbremsen von den bremsenden Motoren des Triebfahrzeuges in verhältnisgleicher Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit gespeist werden. Die, Wicklungen der Schienenbremsen sind zu diesem Zweck parallel zu dem. regelbaren Belastungswiderstand der generatorisch arbeitenden Triebmotoren geschaltet.
  • Auch die Erfindung bedient sich einer derartigen Schienenbremsanordnung. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine in jedem-Betriebsfall sicher wirkende Notbremsschaltung zu schaffen. Um die Bremswirkung der Schienenbremsen auch für den Fall des Schlüpfens der durch Kurzschlußstrom gebremsten Achsen des Fahrzeuges sicherzustellen, werden erfindungsgemäß die Schienenbremsen bei Notbremsung oder rutschenden Rädern vermittels eines beispielsweise durch den Sandstreuhebel betätigten Relais vom Kurzschlußbremsstromkreis der sich selbst erregenden Triebmotoren abgeschaltet und zum Zweck der Erzielung einer erhöhten Bremskraft über einen gegenüber der vorhergehenden Schaltung verkleinerten Vorwiderstand an das Netz. gelegt. Leber diesen Vorwiderstand erfolgt ebenfalls eine Speisung der Schienenbremsen für die Dauer des gegebenenfalls :.älir--nd d.°r Notbremsung eintretenden Ausbleibens der Netzspannung von dem sich dann selbsttätig wieder einschaltenden Kurzschlußbremsstromkreis. Bei der Schaltung nach der Erfindung wird der bei normaler Bremsung zwischen dem Kurzschlußbremsstromkreis der Triebmotoren und den Schienenbremsen liegende Vorwiderstand bei Ausbleiben der Netzspannung während der Notbremsung vermittels des Schaltkontaktes des dann abfallenden Hilfsrelais überbrückt.
  • Es sind bereits Schaltanordnungen für elelctromagnetisclie Schienenbremsen bekanntgeworden, bei denen je nach Stellung eines Handschalters eine Speisung der Schienenbremsen entweder durch die bremsenden Fahrmotoren oder durch das Netz vorgesehen ist. Auch hat man schon eine selbsttätige Umschaltung der Schienenbremsen vom Netz auf die bremsenden Fahrmotoren vorgesehen, wenn die Netzspannung ausfällt. Weiterhin ist es nicht mehr neu, vermittels des Sandstreuhebels die Schienenbremsen eines Fahrzeuges an das Netz zu legen. Alle diese Einrichtungen weisen jedoch nicht den Vorteil der Schienenbremsschaltung nach der Erfindung auf, der darin liegt, daß trotz vorausgegangener Umschaltung von Motorspannung auf Netzspannung diese selbsttätig rückgängig gemacht wird, wenn es die Umstände erfordern, ohne damit den Fahrer zu: behelligen. Andererseits soll die Schienenbremse auch aus einer Reihe von Zweckmäßigkeitsgründen bei Betriebsbremsungen durch die Triebmotoren gespeist und nur im Gefahrfalle, dann aber willkürlich, ans Netz gelegt werden. Dies soll aber nicht erst dann geschehen, wenn die Räder bereits gleiten, sondern beim Auftreten jeder Gefahr. Selbst wenn auch diese Maßnahme verfehlt wäre, soll sie von vornherein selbsttätig aufgehoben werden. Auch diese Art der besonderen und sinnvollen Kombination der Funktionen ist keiner der bekannten Schaltungen zu entnehmen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Rechts ist die Bremsanordnung für den Triebwagen und links diejenige für einen Beiwagen gezeichnet. Die Beiwagen sind untereinander bzw. mit dem Triebwagen durch die Steuerleitungen El, 4i2 und 11,1 gekuppelt. Beim normalen Bremsen werden die Schienenbremsen S von den mit ihren Feldern F1 und F2 v erkreuzt in einem Kurzschlußbremsstromkreis liegenden Triebmotoren -t11 und 1l2 über den Vorwiderstand T'1 und die Kontakte r., und r, des Umschaltrelais R gespeist. Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, liegen dabei die Schienenbremsen S parallel zu dem B. Bei Notbremsung wird beispielsweise vermittels der Sandstreueinrichtung L' die Betätigungsspule des Vinschaltrelais R an die Spannung der Oberleitung O gelegt. Dies hat zur Folge, daß die Kontakte rl und r, nach oben gehen und damit die Schienenl)reinsen S über den Vor«-iderstand l ", an das Fahrleitungsnetz O legen. Es tritt nun eine stärkere Bremswirkung der Schienenbremsen ein.
  • Bei der erfindungsgemäßen Schaltung ist, wie bereits eingangs erwähnt wurde. auch Vorsorge dafür getroffen, daß die Schienenbremsen selbst dann nicht ausfallen, wenn die Netzspannung während der Notbremsung aus irgendeinem Grunde ausbleibt. Ist das letztere der Fall, dann ist das Hilfsrelais 1' nicht mehr stromdurchflossen und der Widerstand I't wird durch den Schaltkontakt x des Relais _1` kurzgeschlossen. Im Stromkreis der Schienenbremsen liegt dann nur noch der Widerstand I'2.
  • Die Wirkungsweise der Schienenbremsen in dem oder den Beiwagen ist die gleiche wie die vorbeschriebene, da die Relais und Spulen durch die Steuerleitungen 41l. 1i2 und 1i3 parallel zueinander liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Schienenbremsschaltung für elektrische Triebfahrzeuge mit Beiwagen, bei welcher eine Umschaltung der Schienenbremsen vom Kurzschlußbremsstromkreis der Fahrmotoren auf das Netz und umgekehrt vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenbremsen (S) bei der Notbremsung oder bei rutschenden Rädern vermittels eines beispielsweise durch den Sandstreuhebel betätigten Relais (R) vom Kurzschlußbremsstromkreis der sich selbst erregenden Triebmotoren (t411, ?l12) abgeschaltet und über einen gegenüber der vorhergehenden Schaltung verkleinerten Vorwiderstand (h'2) an das Netz gelegt werden, über den eine Speisung der Schienenbremsen für die Dauer des gegebenenfalls während der Notbremsung eintretenden Ausbleibens der Netzspannung von dem sich dann selbsttätig wieder einschaltenden Kurzschlußbremsstromkreis erfolgt. z. Schienenbremsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bei normaler Bremsung zwischen dein Kurzschlußbremsstromkreis der Triebmotoren (M1, M2) und den Schienenbremsen (S) liegende Vorwidcrstand (V1) bei Ausbleiben der Netzspannung während der Notbremsung vermittels des Schaltkontaktes (n) des dann abfallenden Hilfsrelais (N) überbrückt wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 204654, 267 142, 284 820, 415 387, 569 488.
DEL97310D 1939-03-04 1939-03-04 Schienenbremsschaltung fuer elektrische Triebfahrzeuge mit Beiwagen Expired DE767798C (de)

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DE767798C true DE767798C (de) 1953-08-17

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE204654C (de) *
DE284820C (de) *
DE267142C (de) *
DE415387C (de) * 1924-04-05 1925-06-22 Oerlikon Maschf Notbremseinrichtung fuer elektrische, insbesondere einmaennig bediente Triebfahrzeuge
DE569488C (de) * 1933-02-03 Bergmann Elek Citaets Werke A Bremsschaltung fuer elektrische Fahrzeuge

Patent Citations (5)

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