DE267142C - - Google Patents

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DE267142C
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combustion
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/24Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having a vertical, substantially cylindrical, combustion chamber
    • F23G5/26Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having a vertical, substantially cylindrical, combustion chamber having rotating bottom

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 267142 KLASSE 24 d.
RENE HEURTEY in PARIS.
Die Erfindung betrifft einen Ofen zur selbsttätigen und beständigen Beschickung und Reinigung, welcher sich insbesondere zur Verbrennung von schwach brennbaren Stoffen mit verhältnismäßig hohem Wassergehalt, wie Torf, Hobelspäne, Holzabfälle, Heu, Stroh, Gras,' Kehricht usw. eignet. In diesem Ofen können umfangreiche, sich leicht festsetzende und schwer brennbare Massen vernichtet werden.
In der Zeichnung ist dieser Öfen in einem Längsschnitt dargestellt. Der Aschenkasten ι besteht aus einem zylinderförmigen Blechmantel und besitzt an seinem unteren Teil eine konisch zulaufende Entleerungsvorrichtung 2, welche durch die Klappe 3 verschlossen ist. Am zylindrischen Teile des Aschkastens sind Schaulöcher 4 angebracht. Die Verbrennungsvorrichtung besteht aus einer kreisförmigen Platte 5, welche unten verzahnt ist und um ihre Achse durch das in diese Verzahnung eingreifende Kegelrad 6 gedreht wird. Dieses Kegelrad sitzt auf einer Welle, welche durch das Stirnrädergetriebe 7 außerhalb des Aschkastens seinen Antrieb erhält. Die ebene ringförmige Platte 5 trägt einen Kegel, dessen Mantelüäche mit geradlinigen Rippen versehen ist, und einen oder mehrere flachere Kegelabschnitte. Der unterste Kegelabschnitt 8 auf der Platte 5 ist mit einer Anzahl von Öffnungen versehen, um der von unten her eintretenden. Verbrennungsluft genügenden Zutritt in den Verbrennungsraum zu gewähren. Der Ofen an sich besteht aus einer senkrechten zylindrischen Mauerung aus feuerfestem Stoff, ■ welche mit einem dicht schließenden Blechmantel umgeben ist.
Der rund gemauerte Ofen mündet oben in eine feuerfeste Wölbung 11, welche mit einer Öffnung versehen ist. Auf diese ist ein mit einer Mannloch Öffnung 12 versehener Metalldeckel aufgesetzt und durch einen Mannlochdeckel verschlossen. In die zylindrische Wandung münden zwei stark geneigte Kanäle 13, 14, welche beide mit doppelten ' feuerfesten Platten ausgelegt sind. Der eine Kanal 14 dient zur Fortleitung der Verbrennungsgase und steht in unmittelbarer Verbindung mit der Feuerung 15 eines Dampfkessels oder mit irgendeiner Heizvorrichtung. Der andere Kanal 13, welcher am unteren, in den Verbrennungsraum einmündenden Teile erheblich erweitert ist, setzt sich bis zum Mülltrichter 21 fort. Eine Klappe 16 mit einem Gegengewicht soll den Kanal 13 nach außen abschließen. x
Die Wirkungsweise der beschriebenen Verbrennungsvorrichtung ist folgende:
Der Öfen wird zunächst mit Holz oder Koks, welches durch das Mannloch 12 oder den Kanal 13 eingeworfen wird, etwa bis zur Einmündung dieses Kanals angefüllt, sodann wird der Drehrost in Umdrehung versetzt und die Luftzufuhr unterhalb desselben durch die Leitung 19 bewerkstelligt. Die weitere Beschickung der zu verbrennenden Abfälle erfolgt dann durch den Mülltrichter 21; wenn das Brenngut durch den geneigten Kanal in den erweiterten Teil desselben gelangt, wird dasselbe im gewölbten Teil des Verbrennungs-
raumes durch die Verbrennungsgase genügend getrocknet, bevor es von dem Drehrost erfaßt und zwischen dessen geneigten Flächen und der Wandung des Verbrennungsraumes abwärts in den Aschkasten geführt wird. Ein Teil des bei der Verbrennung der wasserhaltigen Stoffe entstehenden Wasserdampfes geht durch den Kanal 14 mit den anderen Verbrennungsgasen ab unter die Feuerung eines
Dampfkessels o. dgl. :
Durch die dauernde Umdrehung des Rostes mit seinen kegelförmigen Aufsätzen wird das Brenngut regelmäßig durcheinandergemengt und gleichmäßig auf der ganzen Oberfläche des Rostes verteilt, "wodurch eine Sehr wirksame Trocknung desselben verursacht wird. Das Brenngut wird hierdurch in regelmäßig
. vor sich gehendem Prozeß ohne Stauung oder Verstopfung allmählich verbrannt und zwisehen den Drehrostflächen und der Wandung des Verbrennungsraumes abwärts in den Aschkasten" geführt. Aus diesem können die Verbrennungsrückstände durch die Klappe 3 unten entfernt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verbrennungsofen für Müll und sonstige Abfallstoffe mit einem Drehrost, bestehend aus einer ringförmigen Platte, einem Kegel mit geradlinigen Rippen und einem oder mehreren flacheren Kegelabschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß in den Verbrennungsraum seitlich ein geneigter, nach dem Ofen hin abfallender Zufuhrkanal derart mündet, daß das Brenngut seitlich gegen den Drehrostoberteil gebracht wird, während ein seitlicher ansteigender Abzugskanal in etwa gleicher Höhe die Abgase fortleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767798C (de) * 1939-03-04 1953-08-17 Aeg Schienenbremsschaltung fuer elektrische Triebfahrzeuge mit Beiwagen

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