DE676203C - Schleuderschutzvorrichtung fuer elektrische Wechselstromtriebfahrzeuge - Google Patents

Schleuderschutzvorrichtung fuer elektrische Wechselstromtriebfahrzeuge

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DE676203C
DE676203C DEM141780D DEM0141780D DE676203C DE 676203 C DE676203 C DE 676203C DE M141780 D DEM141780 D DE M141780D DE M0141780 D DEM0141780 D DE M0141780D DE 676203 C DE676203 C DE 676203C
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DE
Germany
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skid device
measuring
current transformer
skid
electric
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Expired
Application number
DEM141780D
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English (en)
Inventor
Gottlieb Degen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Air Defence AG
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/10Indicating wheel slip ; Correction of wheel slip

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Schleuderschutzvorrichtung für elektrische Wechselstromtriebfahrzeuge Elektrische Wechselstromtriebfahrzeuge erhalten oft eine Schleuderschutzvorrichtung, wenn durch die Bau- oder Betriebsverhältnisse Schleudern der einzeln, angetriebenen Triebachsen zu befürchten ist.
  • Es sind Schleuderschutzvorrichtungen bekanntgeworden, die unter Ausnutzung der Spannu;ngs- oder Stromunterschiede der Triebmotoren eine Ausschaltung des Triebmotorenstromkreisies bewirken. Oft wird gleichzeitig eine Bremsvorrichtung in Tätigkeit gesetzt. Nachandern Lösungen wird unter Ausnutzung der Stromoder Spannungsunterschiede lediglich eine hör- oder sichtbare Anzeigevorrichtung betätigt. Immer aber sind Meßstromkreise (meist in Verbindung mit besonderen Strom-oder Spannungswandlern oder Spannungsteilern) notwendig, über welche Relais oder Meßinstrumente angeschlossen sind. Handelt @es sich um elektrische Wechselstromtriebfahrzeuge mit vielen Triebmotoren oder um solche für Vielfachsteuerung, so ergeben sich nach den bisherigen Anordnungen meist verwickelte Schaltungen. Eine besonders einfache Schleuderschutzvorrichtung läßt sich bei Wechselstromtriebfahrzeugen mit mindestens zwei parallel geschalteten Triebmotorengruppen erzielen, wenn die schon für andre Zwecke vorhandenen Stromwandler paarweise samt den Stromverbrauchern in Reihe geschaltet werden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schleuderschutzvorrichtung für solche elektrischen Wechselstromtriebfahrzeuge mit paarweise parallel geschalteten Triebmotoren und sekundär gleichsinnig in Reihe geschalteten Tri,ebmotiorenstromwandlcrkreisen mit :einpoliger Erdung. Erfindungsgemäß sind für gewöhnlich Erdpotential führende, jedoch nicht geerdete Punkte der einzelnen Stromwandlerkreise über Umschalter mit einer Meßleitung verbunden, an welche die anderseits geerdeten Strommeß- bzw. Auslösevorrichtungen für das Schleudern angeschlossen sind. Es sind dann parallel zu den auf diese Weise offen gebliebenen Stromwandlerstromkreisen die Anzeige- bzw. Auslösevorrichtungen für das Schleudern .angeschlossen, die bei Stromgleichheit beider Wandlerkreise stromlos sind: In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematiscl dargestellt. Es sind zwei Triebfahrzeuge mit je zwei Motorgruppen vorhanden. Je zwei Triebmotoren I und II bzw. III und IV jedes Fahrzeugs sind in Reihe geschaltet, und die beiden Motorgruppen sind an eine regelbare Wechselspannungsqwelle E , parallel angeschlossen. Für den Schleuderschutz werden die Stromwandler i und 2 mitbenutzt, indem dieselben sekundär samt den angeschlossenen Üb.erstromrelais 3, q. und allenfalls noch weiteren Vorrichtungen miteinander gleichsinnig in Reihe geschaltet werden. Die unmittelbare Verbindung der beiden Stromwandler i und z ist fest mit Erde verbunden. Die Verbindungsleitung 5 der Stromwandlerkreise führt zur Klemme a eines Umschalters 6, der für gewöhnlich mit der Klemme b bzw. mit der Meßleitung 7 verbunden ist. Zwischen diese Leitung 7 und Erde sind die Schleuderanzeigestrommesser 8 geschaltet. Solange die Triebmotiorgruppeneinwandfrei arbeiten, zeigen die Messer 8 keinen oder nur einen unbedeutenden Ausgleichstrom. Tritt Schleudern eines oder mehrerer Motoren einer Gruppe ein, so fließt sofort ein erheblicher Ausgleichstrom durch die Messer B. Nur in dem praktisch kaum vorkommenden Falle, daß zwei Motorgruppen gleichzeitig undgleich stark schleudern, würde der Ausgleichstrom über die Messer nicht wachsen.
  • Ist eine Motorgruppe abgeschaltet, so wird auch deren Umschalter 6 umgelegt an Klemme c und damit eine unmittelbare Erdung der Leitung 5, d. h. ein unmittelbarer Rückschluß der Stromwändlerkreise hergestellt, während die verbleibenden Motorgruppen mit dem Schleuderschutz verbunden bleiben.
  • Um gleichbleibende Empfindlichkeit der Schleuderanzeigestrommesser 8 zu erhalten, kann mit Vorteil immer nur ein Messer benutzt werden, während in den unbesetzten Führerständen z. B. ein Widerstand 9 vorgeschaltet wird, oder es erhalten die Messer einen je ,nach deren Zahl veränderlichen Nehenschlußwiderstand.
  • -. Statt der Messer 8 können natürlich an deren Stelle auch Relais oder andere Auslösegeräte vorgesehen werden.
  • Von besonderem Vorteil ist die angegebene Schaltung für Triebfahrzeuge mit Einrichtung für Doppel- ioder Mehrfachsteuerung, da unabhängig von der -Zahl der Triebmotoren und Triebfahrzeuge für den Schleuderschutz immer nur eine Meßleitung außer der Schienenrückleitung benötigt wird und fast kein Mehraufwand erforderlich ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schleuderschutzvorrichtung für elektrische Wechsvelstromtriebfahrzcuge mit paarweis° parallel geschalteten Triebmotoren und sekundär gleichsinnig in Reihe geschalteten Triebmoborenstromwandlerkreis,en mit einpoliger Erdung, dadurch gekennzeichnet, daß für gewöhnlich Erdpotential führende, jedoch nicht ge-,erdete Punkte der @einzelnen Stromwandlerkreise (3 bis 5) über Umschalter (6) mit einer Meßleitung (7) verbunden sind, an welche die anderseits geerdeten Stromm!eß- bzw. Auslösevorrichtungen (8) für das Schleudern angeschlossen sind.
  2. 2. Schleuderschutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei ausgeschalteter Triebmotorengruppe der betreffende Stromwandlerkreis (3 bis 5) von der Meßleitung (7) getrennt und unmittelbar geerdet ist.
  3. 3. Schleuderschutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfindlichkeit der Meß- bzw. Auslösevorrichtung (8) je nach deren Zahl veränderbar ist. q.. Schleuderschutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß immer nur die Meß- bzw. Auslösevorrichtung (8) des führenden Triebfahrzeugs mitwirken.
DEM141780D 1938-05-04 1938-05-29 Schleuderschutzvorrichtung fuer elektrische Wechselstromtriebfahrzeuge Expired DE676203C (de)

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