DE767262C - Vorrichtung zum Verstellen der Druckwalzen bei Walzendruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Verstellen der Druckwalzen bei Walzendruckmaschinen

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DE767262C
DE767262C DEH157023D DEH0157023D DE767262C DE 767262 C DE767262 C DE 767262C DE H157023 D DEH157023 D DE H157023D DE H0157023 D DEH0157023 D DE H0157023D DE 767262 C DE767262 C DE 767262C
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roller axis
lever
adjusting
bolt
adjustable
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DEH157023D
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English (en)
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Heinrich Habig A G
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Heinrich Habig A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/10Forme cylinders
    • B41F13/12Registering devices
    • B41F13/14Registering devices with means for displacing the cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verstellen der Druckwalzen bei Walzendruckmaschinen Bei als Walzendruckmaschinen arbeitenden Stoffdruckmaschinen für mehrfarbige Muster arbeiten je . nach Anzahl der Farben biss zu zwölf -und noch mehr Druclwalzenl mit einem Druckzylinder zusammen. Das Übereinstimmen dieser vielfarbigen Muister erfordert eine Verstellbarkeit der Druckwalzens sowohl in ihrer Längs- als auch in ihrer Umfang riehtung. Ein Verstellen des Dr,uckzylin,d@e"r,s darf dabei nicht erfolgen. Außerdem müssen bei Stoffdruckmaschinen die Druckwalzen sehr oft, manchmal mehrmals an einem Tage, ausgewechselt werden, sei es, um dieselben in einer anderen Reihenfolge arbeiten zu lassen oder auch um ein anderes Muster zu drucken, Dieses Verstellen und Auswechseln darf selbstverständlich nicht viel Zeit in Anspruch. nehmen. Die einzelnen Lager sind aus diesem Grunde nach oben offen, beistellen also rttir aus halben Lagerschalen. Außerdem müssen die Druckwalzen auf ihren Achsen fest aufsitzen, sogar mit sehr hohem Druck aufgepreßt werden, so daß sie nicht auf ihren, sondern mit ihren Achsen -verschiehbar gelagert werden müssen.
  • An Maschinen mit Rotationsdruckwerken, insbesondere Druck- und Stanzautomaten, ist wohl eine Vorrichtung bereits bekannt, mit der man die Formzylinder auch: während des Betriebes seitlich verstellen kann, Zum Einstellen dieser Formzylinder in ihrer Urnfangsrichtung und in Längsrichtung ist auf der längs i-orschiebhar gelagerten, angetriehznen Welle des Formzylinders dieser selbst längs verschiebbar, aber undrehhar angeordnet und. wird die Längsverschiebung der Welle unter gleichzeitiger Verdrehung mit Hilfe ziner mit der Welle verbundenen -Mutter erzielt, d.ie auf den Gewindegängen der betreffenden @Vellenlagerbuclise läuft, auf der auch eine an dem Formzylinder angreifende Mitne:hmerhuehsc axial cerscliiellbar, aber undre:hhar angeordnet ist, auf deren Außengewindegängen eine ortsfest drehbar gelagerte Stellmutter läuft. Eint solche Verstellvorrichtung ist hei Stoffdruckmaschinen al#,er nicht verwendbar. da diese-, wie bereits att geführt, nur halbe Lagerschalen, haben. tun das schnelle Ein- und Auslegen der Druckwalzen zu ermöglichen.
  • D:mgegetiüb:r besteht die Verstellvorrichtung nach der Erfindung aus einer auf die Druckwalzenachse aufschiebbaren, einen Gleitring tragenden Hülse, die durch eine Körnerauf der Achsee der Druckwalze befestigt ist, und aus einem den Gleitring umfassenden Hebel, der der Druckwalze eine freie DrehhLwe-gulig gestattet, sie aber hei axialer Verschiebung mitnimmt. Der die Achse mit einem Ring umfassende Stellhebel ist mit seinem einen Ende auf einem radial und axial zur Druckwal7enachse einstellbaren Bolzen gelagert und an seinem anderen Ende ,el-clihig mit einer auf einem ortsfesten. zur Druckwalzenachse gleichlaufenden zen verstellbaren -Mutter verbunden.
  • Der ,vesentlicliq Vorteil der neuen Vorrichtung besteht darin, daß das Verstellen der Druckwalze von nur einer Seit. aus möglich ist, so dali viel Zeit gespart wird. Das Einrichten der -Maschine erfordert ebenfalls «-eniger Zeit. da die bekannten Beilagringe, deren Auswahl bisher ein häufiges Ein- und _@usl@gal der Walzen zur Folge hatte. in Fortfall kommen. Die Dimckwalzen @cerde n nicht mehr reit, sondern in ihren Lagern s.l#itlicll vcrsclio1len. Dies ist ein 1l12-so:ndrer Vorteil. da :s leichter ist,sich drehende Achse. die keinen seitlichen Widerstand liat, in den La",@rn zu @°rschieh.n, als eine g:nau -:ülg:patlte lialliz Lagerschale mit der Druckwalze und der auf der- eiitg#-geng--s°tzteil %lascliirienseite 1;ehndliai°ii Lagerschale. die ir@cll «-:möglich -gen die dort I@firidliche wild ungenüglInd gelöste Druckschraul;:- stößt. Dazu kcmint, daß sich die hallen Lagerschalen unt.-r dein Druck dehnen und fatlzlemnierl und infolgedessen einen häufigen Ersatz der Druckschrauben und deren Muttzrstücko mit sich bringen. Letztere honim@n l;ei cl.er neuen Vorrichtung in Fortfall und somit auch die dadurch entstehenden Reparaturen und dr dadurch I;edingte Stillstand der Maschinen. Die Lager werden nicht mehr hean#zprucht. so daß an- d-ii Innenseiteil der Lager kein,- Sp äne111- ehr ntstel ienkönnen und die Gravur der @rudc@#: alz@a dadurch nicht ineh-r «@rd@ti I;ann. Außer-(1-,in erhalten die Lager längere Leli:risdauer. und die -Maschine 1;enötigt l;:d°utend w#enigr Kraft. zumal mit (lizscr Vorrichtung die Walzen h°im Drucken ohne Widerstand in ilircr Lage -:halten «-erden. Die einfache Bauart der Vorrichtung und ihre einfache Handhabung --statten, dal) sie an jeder corha@d.r:@n Druckmaschine l;:lielii"eil svstems angebracht «-erden kann.
  • In dz r Z.eicllnung ist die Erfindung in einem _@usführungsheispiel dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt einen senkrechten Lingssclinitt nach der Linie C-D dr Fig. 3: Fig. 2 zUil-t @tneil Lari-sw;Lliilitt nach der Linie E-F der Fig. 3: Fig.3 ziigt e1111211 O. -verschnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
  • Auf die - Druclc%t-alzenacll:e i ist die Hülse 2 aufgeschoben und mit Körnerschraulrell 3 fest-"°tlialteil. Um die Hülse 2 ist ein Gleitring d z. B. aus Rotgu13 gelegt, der zwischen einem Bund an der Hülse 2 und d--,in -Iutt°rring 5 auf der Hülse geführt ist. so daß die IIÜIse 2 sich innerhalb des Gleitringe:.I drehen kann. Dieser Gleitring .I wird von _iner ringförmigen Erweit:rung 6 des 1121-1s7 unter BelasSun` eines ausreichenden Spiels umfaßt.
  • Mit Körnc-rschrauhen S isr der Ring 6 so mit dein Ring 4 cerlittndcil, daß sich der Ringe 6 gegenüber den- I'@ing .@ uin die Achsen der Schraubenbolzen 8 verschwenken kann. De r Hebel ; ist an seinem oberen Ende mit Hilfe eines Langloches y auf einem Bolzen io als Dr,-lipuiikt gelagert. Dieser Bolzen io ist in :-in Langloch 12 an einem Winkel i i, der an (-;m ',.Iaschiiieiiständ-er befestigt ist, eingesclii-aul;t. An dem unteren Ende 13 des Hehls 7 ist ein Langloch i-1 vorg:selien, in «elches ein Bolzen i; der X"erstellvorrichtung eingreift. Diese besteht im «-esentlicheil aus ilieni am- Lagerstück 2o eingeschraubten Gewind:I,nlzen 16, auf dem eine Mutter 17 verstellt «-erden kann. Auf dieser Mutter 17 ist ein Gleitring iS. in den der Bolzen 1,3 eingeschraubt ist und zwischen einem Bund am -Iutterl;örper und am @e«-in<iering ig geführt. Bei :irrer Drehteig d,--r Mutter 17 wird infolgedessen der til-:-itring 18 und damit der Bolzen 1 @-ers@hot:n. Der Bolzen 15 wirkt dann auf den He1;el 7 und schwingt ihn unter ch«-@nken uni den Bolzen 1o aus, so daß die hruck«-alz-#naclise axial c@rscliolren wird. Die Laii.zlFcl.er c) und 12 ,gestatten das Verstellen der Drticlzi@-alzlagerung=, somit auch des Lagergehäusies 2o in Richtung a oder b. Der Bolzen 15 ist im Langloch 14 selbstverständlich in Richtung der Walzenachse ohne -Spiel g2ffihrt. Das= Loch 14 ist lediglich deshalb in Richtung quer zur Walzenachse als Langloch ausgebildet, um einer Lagerabnutzung Rech nung tragen zu können.
  • D,en bekannten Vorrichtungen, gegenüber hat die Verstellvo-rrichtung gemäß .der Erfindung folgende VoTteiile: ' Sie gestattet das Verstellers der Druckwalze radial zum Druckzylinder, wie Fig.2 zeigt, indem das Lagerstück 2o mit seiner Lagerschal--, II mittels der Gewindespindel III in Richtung a oder b verstellt wird.
  • Die beim Auswechseln der Druckwalzen abzunehmenden Teile der Vorrichtung (Buchsen 2) sind nicht ortsfest angebracht, sondern sind nur mittels Körnerschrauben gehalten, die zu lösen keinen wesentlichen Zeitverluist ergibt.
  • Das Langloch 9 gestattet ohne weiteres den Gebrauch von dicken oder dünnen Druckwalzen.

Claims (3)

  1. P ATENTANSPRÜCTIE: i. Vorrichtung zum Verstellen der Druckwalzen bei Walzem.druckmaschinen mit einem die Druckwalzenachse umfassenden Hebel, der der Achse eine! freie Drels.h@e'wegung gestattet, sie aber bei axialer Verschiebung mitnimmt, dadurch gekennzeichnet, d!aß der die Druckwalzenachse (i) mit einem Gleitring (6) umfaissende Stellhebel (7) an seinem einen Ende mittels eines radial und axial zur Druckwalzenachse einstellbaren Lagerzapfens (io) ge'halte'n und mit seinem anderen Ende (13) gelenkig mit einer auf einem ortsfesten, zur Druckwalzenachse gleichlaufenden Gewindebolzen (16) verstellbaren Mutter (17) verbunden iat.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, diadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (7) an seinem radial und axial einstellbaren Ende mit einem' Langloch (9) auf einem Bolzen (io) geführt ist, der seinerseits in einem zur Druckwalzenachse parallelen Langloch (12) eines am Maschinenständer befestigten Halters (ii) verschiebbar befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Gewindebolzen (16) verstellbare Mutter (17) an dem Hebel (7) mittels eine is an einem Gleitring (18) auf der Mutter (17) befestigten Bolzens (15) eingreift. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Ertelilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden Deutsche Patentschriften Nr. 375 157# 515 547, 664 o17; USA.-Patentschrift Nr. 1 250 761.
DEH157023D 1938-09-06 1938-09-06 Vorrichtung zum Verstellen der Druckwalzen bei Walzendruckmaschinen Expired DE767262C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1250761A (en) * 1917-07-31 1917-12-18 Eugene C Baeck Wall-paper machine.
DE375157C (de) * 1921-02-13 1923-05-08 Ewald Koerner Vorrichtung zum Einstellen der Druckwalzen an Zigarettenmaschinen
DE515547C (de) * 1928-08-10 1931-01-07 Muller J C & Co Vorrichtung zum Einstellen der Formzylinder in deren Umfangsrichtung und Laengsrichtung bei den Rotationsdruckwerken
DE664017C (de) * 1935-04-23 1938-08-19 Calico Printers Ass Ltd Vorrichtung zum Einstellen der Druckwalzen bei Walzendruckmaschinen fuer Gewebe

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