DE767103C - Aus Laufachse und Bisselgestell bestehendes Lokomotiv-Lenkgestell - Google Patents

Aus Laufachse und Bisselgestell bestehendes Lokomotiv-Lenkgestell

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Publication number
DE767103C
DE767103C DEH167633D DEH0167633D DE767103C DE 767103 C DE767103 C DE 767103C DE H167633 D DEH167633 D DE H167633D DE H0167633 D DEH0167633 D DE H0167633D DE 767103 C DE767103 C DE 767103C
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DE
Germany
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frame
bissel
pivot point
drawbar
axle
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Expired
Application number
DEH167633D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul-Hans Bangert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henschel and Sohn GmbH
Original Assignee
Henschel and Sohn GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/38Arrangements or devices for adjusting or allowing self- adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves, e.g. sliding axles, swinging axles
    • B61F5/48Trailing or leading bogies for locomotives or motor- driven railcars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

  • Aus Laufachse und Bisselgestell bestehendes Lokomotiv-Lenkgestell Die Erfindung betrifft eine Lenkgestellbauart für Lokomotiven. Gegenüber dem lbekannten Krauss-Helmholtz-Gestell bringt die neue Bauart eine erhebliche: Vereinfachung und bei ihrer Herstellung eine wesentliche Einsparung an Arbeitsstunden, ohne daß dabei lauftechnisch eine Verschlechterung der Verhältnisse eintritt.
  • Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, das Krauss-Helmholtz-Gestell durch ein Bisselgestell zu ersetzen. Bei der bisher üblichen Ausführung eines solchen Bissel@gestelles war man gezwungen, den seitlichen Ausschlag der ersten Kup-pelachse entweder zu beseitigen oder mindestens ganz erheblich einzuschränken, weil der Schwenkpunkt der Bisseldeichsel zur Erzielung einer radialen oder fast radialen Einstellung des Laufradsatzes hinter die, Kuppelachse verlegt werden muß, wenn diese Kuppelachse ebenfalls seitlich verschiebbar ist. Da aber der Drehzapfen des Bisselgestelles -aus baulichen Gründen vor der Kuppelachse liegen muß, so würde sich mit der normalen Bisselgestellkonstruktion, bei der dieser Drehzapfen in der Längsmittelebenie des Hauptrahmens der Lokomotive gelag:rt ist, eine Überradialstellung der Laufachse, also ein negativer Anlaufwinkel. in der Kurve ergeben.
  • Uni dies zu vermeiden, dabei aber trotzdem das einfach; Bisselgestell verwenden zu können, wird erfindungsgemäß eine Bisselachse mit einer seitenverschieblichen Kuppelaclise kombiniert, und zwar derart, daß der Schwenkpunkt der Bisseldeichsel an die verschiebbare. i in Hauptrahmen gelagerte Kuppelachse. und zwar vor dieser, angelenkt ist.
  • Zweckmäßig wird dabei die Bisseldeichsel an einem schwenkbaren Hebel angelenkt. dessen fester Drehpunkt am Lokomotivrahmen oberhalb der Kuppelachse liegt und dessen Stellung bzw. Ausschwenkwinkel jeweils durch den seitlichen Ausschlag der Kuppelaehse bestimmt ist.
  • Die erfindungsgemäße Bauart ergibt folgende Vorteile: i. Vermeidung der Überradialeinstellung des L aufradsatzes durch Verschiebung des Schwenkpunktes zusammen mit der seitenverschieblichen Kuppelachse. a. Anordnung dieses Dreh- oder Anlenkpunktes vor der Kuppelachse, woraus sich leichte und einfache Baumöglichkeiten ergehen, 3. Einsparung des Drehzapfens des Kratiss-Helmholtz-Gestelles, d.. leichtere Ausführung des Gestellrahmens, weil dieser keine wesentlichen Kräfte zu übertragen hat. sondern nur der reinen Lenkung der Laufachse dient.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt A66. i eine Seitenansicht, Abi>. 2 eine Draufsicht, A66.3 schematisch die Veränderung des Kurvenanlaufwinkels bei Verschiebung des Deichselanlenkpunktes, A66.4 einen Querschnitt.
  • Der doppelarmige Hebel a, h ist schwenkbar auf der Achse e gelagert. Der Hebelarm b steht mit den beiden Überstellfedern d, e in Verbindung, während die Gabelenden des Hebelarmes a je eine Rolle f, f" tragen, die- mit Spiel zwischen zlvei auf der Achse, sitzenden Laufhunden i angeordnet sind.
  • Der Hebelarm a weist einett Verlängerungsansatz m auf, an dessen Enden die Bisseldeichsel n mittels Kardangelenkes o aufge- hängt ist.
  • Die U'irlcun<,s«-eie der Erfindung ist aus der schematischen Skizze (Abb. 3) ersichtlich. Würde die Bisseldeichsel 1I unverrückbar am Lokomotivrahmen im Bereich der Hauptlängsachse befestigt werden (Punkt A), so ergäbe sich beim Einlaufen in die Kurve ein n-gativer .'#nlaufwinkel x. der, tvie bereits ,#rwä hnt, bei schnell fahrenden Lokomotiven usiiildingt vermieden werden inuß. Beim Erhndungsgegetistand rückt der Anlenkpunkt der Deichsel nach 1). wobei die Ü1>erradialstellung- der Laufachse wegfällt, d. h. an Stelle des negativen tritt ein positiver Anlaufwinkel.

Claims (1)

  1. P.1TENTAVSPR(`CHE: i. Aus Laufachse und Bisselgestell üestehendes L okoinotiv-Lenkgestell, gekennzeichnet durch die Kombination einer seitenverschiehlichen Kuppelachse mit einer einfachen Piss°laclise, derart, daß der Schwenkpunkt der Bisseldeichsel an diese verschiebbare. ini Hauptrahmen gelagerte huppelaclise. und zwar vor dieser, angelenkt ist. a. Lahomativ-Lenkgesteli nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bisseldeichsel an einem schwenkbaren Hebel (a) angefenkt ist, dessen fester Drehpunkt (c) am Lokomotivrahmen oberhalb der Kuppelachse (g) liegt und dessen Stellung bzw. Ausschwenkwinkel jeweils durch den seitlichen Ausschlag der Kuppelachse (g) bestimmt ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende 1ruclcschrifteti in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften 1 r. ..1;7 432, 389 827, 06 883: französische Patentschrift 1 r. 35o 69o.
DEH167633D 1942-02-24 1942-02-24 Aus Laufachse und Bisselgestell bestehendes Lokomotiv-Lenkgestell Expired DE767103C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR350690A (fr) * 1905-01-11 1905-06-22 Christian Hagans Chassis articulé pour essieu moteur de locomotive
DE457432C (de) * 1925-12-21 1928-03-16 Schweizerische Lokomotiv Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge
DE589827C (de) * 1930-12-25 1933-12-21 Aeg Zweiachsiges Lenkgestell fuer elektrische Lokomotiven
DE706883C (de) * 1940-04-20 1941-06-07 Henschel & Sohn G M B H Anordnung zur UEbertragung der Last vom Lokomotivhauptrahmen auf des Drehgestell

Patent Citations (4)

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FR350690A (fr) * 1905-01-11 1905-06-22 Christian Hagans Chassis articulé pour essieu moteur de locomotive
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DE589827C (de) * 1930-12-25 1933-12-21 Aeg Zweiachsiges Lenkgestell fuer elektrische Lokomotiven
DE706883C (de) * 1940-04-20 1941-06-07 Henschel & Sohn G M B H Anordnung zur UEbertragung der Last vom Lokomotivhauptrahmen auf des Drehgestell

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