DE654814C - Mehrachsiger Lastwagenanhaenger - Google Patents
Mehrachsiger LastwagenanhaengerInfo
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- DE654814C DE654814C DEG92000D DEG0092000D DE654814C DE 654814 C DE654814 C DE 654814C DE G92000 D DEG92000 D DE G92000D DE G0092000 D DEG0092000 D DE G0092000D DE 654814 C DE654814 C DE 654814C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
- B62D13/02—Steering specially adapted for trailers for centrally-pivoted axles
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen mehrachsigen Lastwagenanhänger.
Das immer fühlbarer werdende Bestreben, im Straßenverkehr große Lasten zu beför-dem,
wird durch die Verkehrsvorschriften nicht nur bezüglich der höchstzulässigen
Achsdrücke beschränkt, sondern es wird auch durch Begrenzung der ganzen Lastwagenzuglänge
auf zur Zeit 22 m beeinträchtigt. Infolgedessen lassen sich z. B. zwei hinitereinanderlaufende
zweiachsige Anhänger nur verwenden, wenn ihre Länge verhältnismäßig
kurz ist. Dieser Umstand hat den Nachteil zur Folge, daß die Ladebühne des einzelnen
Anhängers für viele gangbare Lasten zu kurz ausfällt und daß ein solcher Anhänger
nur beschränkt verwendbar ist. Außerdem kommt es öfter vor, daß die jeweils zu befördernde
Last die Verwendung zweier gewohnlicher Anhänger nicht lohnt, weil das
Totgewicht der Fahrzeuge zur Nutzlast in einem ungünstigen Verhältnis stehen würde.
Auch ist es möglich, daß zwei in der gebräuchlichen Weise hintereinandergekuppelte
Anhänger zu kurz sind, um die Last darauf unterzubringen. Die Folge davon ist, daß
neben den genannten kurzen Anhängern auch noch lange Anhänger vorhanden sein müssen,
wodurch der Gesamtwagenpark in urawirtschaftlicher Weise vergrößert wird.
Die Erfindung behebt diese Nachteile dadurch, daß zwei selbständige, aber entgegengesetzt
gerichtete, mindestens zweiachsige Anhängereinheiten unmittelbar um eine waagerechte
Querachse schwingend miteinander kuppelbar sind. Ein derart zusammengesetztes
Fahrzeug vermeidet vorerst jeden Verlust an Ladelänge, der sonst durch die übliche
Deichselkupplung zwischen zwei hintereinanderlaufenden Anhängereinheiten entsteht, so
daß also jede Anhängereinheit die größtmögliche Länge aufweist. Durch die Schwingbark-eit
uim die waagerechte Querachse ist trotzdem eine hinreichende Anpassung der
Anhängeredöheiten an Unebenheiten bzw. Steigungen und Senkungen der Fahrbahn gegeben.
Auch die Rurvenläufigkeit wird durch die Verkleinerung des Achsabstandes begünstigt,
so daß es genügt, die beiden äußersten Achsen des gekuppelten Gesamtanhängers zu
lenken. Diese Endachsen sind, wie bei jeder normalen Anhängereinheit üblich, ohnehin
lenkbar ausgebildet. Es steht also nichts im Wege, nach Lösen der Kupplung in der
waagerechten Querschwingachse jede Anhängereinheit als Einzelanhänger zu benutzen,
wobei die verhältnismäßig große Länge der Ladebühne den Einzelanhänger vielseitig verwendbar
macht. Aber auch in gekuppeltem Zustande zeichnet sich der Gesamtanhänger
dadurch aus, daß sich eine über die ganze Länge beider Anhängereinheiten " durchgehende,
fast starre Ladebühne erzielen laßt. Diese Eigenschaft gestattet nicht nur, lange
sperrige Güter gut unterzubringen, sondern ermöglicht auch bei guter Verteilung der
Lasten eine größere Gesamtlast anzuordnen. Die durch die waagerechte Querschwingachse
ermöglichte Winkelung der beiden Anhängereinheilen gegeneinander-in der senkrechten
Längsebene beim Geländewechsel fällt bei den zeitgemäßen guten Straßen nur gering
aus, so daß sich hieraus keine Störungen ergeben.
Die Erfindung ist in der Zeichnung z. B. in einer Ausführungsform dargestellt. Es
zeigen
Abb. ι zwei Anhängereinheiten im gekuppelten Zustände in Seitenansicht,
Abb. 2 die gleiche Ansicht zweier Anhängereinheiten im entkuppelten Zustande, die
Abb. 3 und 4 in Draufsicht schematisch den Gesamtschleppzug in Deichsel- bzw. Sattelschlepperanordnung
und
Abb. s eine Einzelheit der Lenkvorrichtung.
Wie aus den Abb. 1 und 2 hervorgeht, besteht der Gesamtanhänger aus den beiden
hintereinanderlaufenden Einzelanhängern a1
und a2. Beide sind entgegengesetzt gerichtet, so daß die Lenkgestelle b1 und b2 voneinander
abgekehrt liegen. Die einander zugekehrten Enden sind in waagerechter Schwingachsen!
unmittelbar miteinander kuppelbar, und zwar so, daß, wie aus Abb. 1 hervorgeht, eine in
gleicher Höhe längs durchgehende gemeinsame Ladebühne entsteht. In Abb. 1 ist das
vordere Lenkgestell b1 mit einer Deichsel c1
■versehen zur Verwendung des Gesamtanhängers als Schleppzug gemäß Abb. 3. Zur
Verwendung jedes Einzelanhängers als gewöhnlichen Anhänger läßt sich, wie aus
Abb. 2 ersichtlich, ohne weiteres im Lenkgestell b2 des Einzelanhängers a- ebenfalls
eine Deichsele2 anbringen.
Um bei Verwendung des Gesamtanhängers nach Abb. 1 eine selbsttätige Lenkung des
hinteren Lenkgestells ö2 zu erzielen, kann gemäß Abb. 3 ein über die ganze Länge einer
jeden Anhängereinheit durchgehendes Lenkgetriebe vorgesehen werden, wobei in der
waagerechten Schwingachse A eine in Abb. 5 in größerem Maßstabe dargestellte Kupplung
vorgesehen ist. Wie Abb. 3 zeigt, ist die Deichsele1 allseitig beweglich mit dem Schlepper
d verbunden. Das Lenkgestell b1 weist beiderseits
vom Drehzapfen B Gelenkzapf enC auf, an denen die gekreuzten Lenkerstangen e1
angreifen, die durch Gelenkzapf en D1 mit einem am hinteren Ende der Anhängereinum
den Drehzapfen E1 drehbar gelagerten zweiarmigen Hebel/1 verbunden sind.
Das "Lenkgetriebe der Anhängereinheit aweist dieselben durch das Hochzeichen 2 bezeichneten
Teile auf und unterscheidet sich lediglich dadurch, daß die Lenkerstangen e~
nicht gekreuzt sind, sondern parallel zueinander verlaufen. Die beiden zweiarmigen
Hebel/1 und j- sind so ausgebildet, daß sie sich an ihren Enden in der waagerechten
■ Schwingachse A berühren. Infolgedessen zwingt der Hebel/1 seine Drehbewegung um
den Zapfen Ex zwangsläufig dem Hebel /2 auf,
so daß, wie aus Abb. 3 deutlich hervorgeht, jede durch seitliches Ausschwingen der Deichsei
C1 hervorgerufene Schwenkung des Lenkgestells b1 eine gleich große und entgegengesetzt
gerichtete Schwenkung des Lenkgestells δ2 zur Folge hat. Der Anhänger fährt
dann auf einer Kreisbahn mit dem in der Verlängerung der Schwingachse A liegenden
Mittelpunkt M. Da die einander zugekehrten Räderg·1, g2 der Anhängereinheitena1, a2 verhältnismäßig nahe beieinanderliegen, so weichen,
trotzdem sie nicht gelenkt werden, ihre Achsen nur geringfügig von der kurvengerechten
Einstellung ab.
Es ist vorteilhaft, die Übertragung der Lenkkräfte von der einen Anhängereinheit
auf die andere unter Zwischenschaltung eines Ausgleichpufrers vorzunehmen. Das kann, wie
in Abb. 5 dargestellt, dadurch geschehen, daß die zweiarmigen Hebel/1 und /2 je an einem
Ende mit einem in einem Zylinder h geführten und unter dem Vorspannungsdruck
einer Feder / stehenden Kolben k ausgerüstet ist, der sich ballig gegen das Ende des
anderen Hebels legt. Diese Puffereinrichtungen können an den Hebeln/1 und /2 übers
Kreuz angeordnet werden.
In Abb. 4 findet zufolge der Sattelschlepperanordnung
die Übertragung der Lenkung vom Schlepper ύί auf den Anhänger unmittelbar
ohne eigentliche Deichsel statt. Im übrigen ist die Lenkanordnung die gleiche wie in
Abb. 3.
Claims (4)
1. Meteachsiger Lastwagenanhänger, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhänger
aus zwei selbständigen, aber entgegengesetzt gerichteten, mindestens zweiachsigen
Anhängereinheiten (ff1, a2) besteht, die um eine waagerechte Querachse
(.,4) schwingbar, unmittelbar miteinander lösbar verbunden sind.
2. Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über die ganze
Länge einer jeden Anhängereinheit durchgehenden Lenkgetriebe in der waagerechten
Schwingachse (A) miteinander kuppelbar sind.
3- Anhänger nach den Ansprüchen ι
4. Anhänger nach den Ansprüchen 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Lenkgetriebe mit bloßer Druck- j Druckübertragung unter Einschaltung
Übertragung arbeiten und in der Schwing- \ eines kraftschlüssig nachgiebigen Gliedes
achse (A) pufferartig gegeneinanderstoßen. | (k, i) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG92000D DE654814C (de) | 1936-01-23 | 1936-01-23 | Mehrachsiger Lastwagenanhaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG92000D DE654814C (de) | 1936-01-23 | 1936-01-23 | Mehrachsiger Lastwagenanhaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654814C true DE654814C (de) | 1938-01-03 |
Family
ID=7139591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG92000D Expired DE654814C (de) | 1936-01-23 | 1936-01-23 | Mehrachsiger Lastwagenanhaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654814C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115591B (de) * | 1958-12-24 | 1961-10-19 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Lenkvorrichtung fuer einen Wagenzug |
| FR2501141A1 (fr) * | 1981-03-05 | 1982-09-10 | Bugnot Ets | Vehicule tracte a deux chassis separables |
-
1936
- 1936-01-23 DE DEG92000D patent/DE654814C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115591B (de) * | 1958-12-24 | 1961-10-19 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Lenkvorrichtung fuer einen Wagenzug |
| FR2501141A1 (fr) * | 1981-03-05 | 1982-09-10 | Bugnot Ets | Vehicule tracte a deux chassis separables |
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