DE437358C - Lenkvorrichtung fuer Anhaenger - Google Patents
Lenkvorrichtung fuer AnhaengerInfo
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- DE437358C DE437358C DEF58700D DEF0058700D DE437358C DE 437358 C DE437358 C DE 437358C DE F58700 D DEF58700 D DE F58700D DE F0058700 D DEF0058700 D DE F0058700D DE 437358 C DE437358 C DE 437358C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
- B62D13/04—Steering specially adapted for trailers for individually-pivoted wheels
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Lenkvorrichtung für Anhänger. Die Erfindung betrifft eine Lenkvorrichtung für Anhänger, deren die Vorderräder tragende, schwenkbare Achsschenk21 durch ein Gestänge mit einem am Fahrzeugrahmen um einen senkrechten Zapfen drehbaren Querstück verbunden sind, an dein die mit dem Zugwagen verlnindenen Zugglieder angreifen. T,nsbesondere ist fliese Lenkvorrichtung für die Anhänger von Lastkraftwagen bestimmt.
- Bei den bisher bekannten Anhängern war gewöhnlich die Vorderachse mit Hilfe eine: Drehgestells am Fahrzeugrahmen gelagert. Diese Einrichtung hat jedoch den Mangel, daß beim Durchfahren starker Kurven Kippgefahr auftritt und daß ferner wegen der großen Bauhöhe des Anhängers das Beladen des Anhängers mit Stückgütern vorn Erdboden aus beeinträchtigt wird. Es ist auch bereits v orgeschlagen worden, die Vorderräder des Anhängers um senkrechte Zapfen drehbar anzuordnen und ihre Lenkhebel durch einen quer zur Fahrzeugachse liegenden Lenker mit einer als Zugglied dienenden Deichsel zu verbinden, die an der Vorderachse drehbar ist. Bei dieser Einrichtung wird jedoch der von %lei-Deichsel ausgeübte Zug auf die Vorderachse und die zwischen der Achse und dem Fahrzeugraliinen eingeschalteten Tragfedern übertragen, so (laß die Trägfedern unnötig beansprucht werden. Außerdem ist es bereits bekannt, am Fahrzeugrahmen eine Schwinge drehbar zu lagern, an der die Zugglieder angreifen, während anderseits die Schwinge durch einen quer zur Fahrzeugachse liegenden Lenker mit einem der Lenkhebel der um senkrechte Zapfen drehbaren Vorderräder verbunden ist. Bei dieser -Einrichtung werden jedoch die Relativbewegungen, die zwischen der Achse und dem Fahrzeuggestell beim Durchfedern des Anhängers auftreten, auf die Lenkhebel der \"or derräder übertragen, so daß die Lenkung der Vorderräder beeinträchtigt werden kann und die Vorderräder unnötig beansprucht werden.
- Die Erfindung besteht darin, daß in das Gestänge, durch das die Lenkhebel der Vorderräder mit einem am Fahrzeugrahmen drehbaren, mit denZuggliedern verbundenenOuerstück in Verbindung stehen, ein zweites Querstück eingeschaltet ist, dessen Drehzapfen an der Achse längsverschiebbar ist. Durch.diese Einrichtung ist die Standfestigkeit des Wagens erhöht und seine Beladung erleichtert.
- Die Einrichtung nach der Erfindung zeichnet sich auch dadurch aus, daß der von den Zuggliedern ausgeübte Zug nicht unter Vermittlung der Vorderachse und der zwischen ihr und dem Fahrzeuggestell eingeschalteten Tragfedern, sondern unmittelbar auf das. Fahrzeuggestell übertragen wird. Außerdem bietet die Einrichtung nach der Erfindung den Vorteil, daß die Relativbe"vegungen, die zwischen der Achse und dem Fahrzeuggestell Iwini Durchfedern des- Anhängers auftreten,. nicht auf die Lenkhebel der Vorderräder übertragen werden können, so da8. die Lenkung der `'orderräder nicht durch diese Re-Iativbewegungen beeinträchtigt werden kann und die Vorderräder geschont werden.
- Auf der Zeichnung ist der vordere Teil des Anhängers nach der Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Abb. i ist ein Längsschnitt durch diesen Teil nach der Linie _1-B der Abb. 2, die eine teilweise aufgebrochen gezeichnete Draufsicht ist. Abb. 3 ist ein. Querschnitt nach der Linie -G-D der Abb. 2.
- Die beiden üblichen Zugglieder 1, 2 greifen an einem am vorderen Ende 'des Kastenrahmens 3 liegenden Querstück an, das um einen senkrechten Zapfen 5 drehbar ist. Der Zapfen 5 ist in einer Verstärkung 6 gelagert, die unterhalb des Rahmens -- vorn in der .fitte befestigt ist. An beiden Seiten des Querstücks 4 greifen gelenkig zwei parallele Stangen 7, 8 an, die mit ihren hinteren Enden an einem über der Vorderachse 9 liegenden Querstück io angelenkt sind. Das Querstück io ist um einen senkrechten Zapfen i i drehbar, der in -einer an der Achse 9 befestigten Prismenführung 12 längsverschiebbar ist. Das Querstück io liat in der Mitte einen nach hinten gerichteten Ansatz 13, der ein Langloch 14 bat. In dieses Langloch greift ein an einem Arm 15 sitzender Zapfen 16 ein. Der Arte 15 ist mit seinen beiden Enden an den Lenkhebeln 17; 18 der Vorderräder - 19, 2o angelenkt, die um senkrechte Zapfen 21, 2:2 an der Achse 9 drehbar sind.
- Die Tragfedern 23, 24. sind in üblicher Weise zwischen dem Rahmen 3 und der Achse 9 angeordnet.
- Bei einer Kurvenfahrt werden die Räder 19, 2o entsprechend der Einstellung der Zugglieder 1, 2 durch den Zugwagen mittels der ein Gelenkviereck bildenden Querstücke 4., 10 und Stangen 7, 8 sowie der Hebel 13, 15, 17, 18 um die Zapfen 21, 22 gedreht und folgen genau den Rädern des Zugwagens.
Claims (3)
- PATENTAINTSPRÜCHE: i. Lenkvorrichtung für Anhänger, deren die Vorderräder tragende, schwenkbare Achsschenkel durch ein Gestänge mit einem am Fahrzeugrahmen um einen senkrechten Zapfen drehbaren Querstück verbunden sind, an dem die mit dem Zugwagen verbundenen Zugglieder angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß in das Gestänge (7, 8, 15) ein zweites Querstück (io) eingeschaltet-ist, dessen Drehzapfen (i i) an der Achse (9) längsverschiebbar ist.
- 2. Lenkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von dem vorderen Querstück (4.) zwei Gelenkstangen (7, 8) zu dem an der Vorderachse (9) drehbaren und längsverschiebbaren Querstück (io) führen, das mit dein ar. den schwenkbaren Achsschenkeln angreifenden Gestänge verbunden ist.
- 3. Lenkvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (i i) des an der Vorderachse angeordneten Querstücks (io) auf einer an der Achse befestigten Prismenführung (12) längsverschiebbar ist und das Querstück (io) einen Arm (z3) trägt, der mittels Längsschlitzes (1.1.) und Zapfens (16) an der die Achsschenkel verbindenden Gelenkstange (15) angreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF58700D DE437358C (de) | 1925-04-28 | 1925-04-28 | Lenkvorrichtung fuer Anhaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF58700D DE437358C (de) | 1925-04-28 | 1925-04-28 | Lenkvorrichtung fuer Anhaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE437358C true DE437358C (de) | 1926-11-19 |
Family
ID=7108619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF58700D Expired DE437358C (de) | 1925-04-28 | 1925-04-28 | Lenkvorrichtung fuer Anhaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE437358C (de) |
-
1925
- 1925-04-28 DE DEF58700D patent/DE437358C/de not_active Expired
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