DE764483A - - Google Patents

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DE764483A
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EA 294110*15.4.59
Gewericschaft Ke ramche mi e-Berggart en, Siershahn
Rostgewölbe für Afcsorptiana-, Wasch- und dergleichen Türme wurden bisher im allgemeinen aus gelochten Steinen oder aus keramischen Platten oder Balken hergestellt.
Ro^tgewölbe aus gelochten Steinen haben den Nachteil, dass die Steine in den meisten Fällen sehr grosse Abmessungen haben müssen, sehr schwierig herzustellen sind und die Oeffnungen einen geringen Bruchteil des Ganzen ausmachen.
Desgleichen ist die Herstellung keramischer Balken von grossen Abmessungen mit gewissen Schwierigkeiten verbunden. Sie Balken werden leicht rissig und besitzen keine grosse Biegefestigkeit. Es ist schon oft vorgekommen, dass solche Balken während des Betriebes gebrochen sind, was eine zeitweilige Stillegung des betreffenden Bauwerkes oder auch des ganzen Werkes zur Folge hatte, abgesehen von den unmittelbaren Sachschäden.
Allerdings ist auch schon vorgeschlagen worden, durchbrochene Gewölbe aus gleichgeformten Steinen in der Weise aufzubauen, dass jeder Stein sich auf zwei mit Abstand voneinander verlegte Steine stützt, wobei der Gesamtquerschnitt der Zwischenräume weniger als die Hälfte der Gesamtfläche des Gewölbes beträgt und nur schmale Druckrippen gewonnen werden. ^T ^ty*^'. £+*< S&*" fcu-0&*4*£c\*
Im Gegensatz dazu wird nach der Erfindung das aus Formsteinen gebildete Gewölbe in rippenförmige, mit Abstand angeordnete Bögen aufgelöst, die quer zu ihrer Achse durch
883007* 23.1239 2
Dübelsteine i gegen Ausknicken gesichert sind, Hierdurch ist es möglich, den Druckrippen eine beliebige Stärke und den Zwischenräumen eine beliebige Breite zu geben.
Die Dübelsteine · können mit ihren Stirnseiten in die Gewölbeformsteine eingelassen sein, damit sie beim Auswaschen der Kittfugen nicht herausfallen können. Bei/radiale^ Anordnung der rippenförmigen Bögen (KuppelnTYwerderi ""Zwischen diesen - in gewissen Abständen kreisförmige Zwischenrippen angeordnet, die den Zweck haben, die radialen Bögen, wenn sie sich einander schon stark genähert haben, abzubrechen und mit weiterem Abstand fortzusetzen. Für die Ausbildung der kippensteine ist jede beliebige Form möglich, sofern sich die einzelnen i'eile zu einem Gewölbe zusammensetzen lassen. Da jedoch auf diesen Gewölben im allgemeinen Füllkörper aufgestellt werden müssen, Ja*
die Gewo'lbesteine so a» dass nur ihre unteren Begrenzungslinien bogenförmig verlaufen, während die oberen in einer waagerechten Ebene liegen, so dass sich Füllkörper in einfachster «eise auf diese waagerechte Fläche aufstellen lassen. Die Seitenflächen, an denen sich die einzelnen G-ewolbesteine berühren, verlaufen senkrecht zu der Gewölbeachse.
um auch bei dieser uteinforn eine einwandfreie Gev/ölbewirkung zu erreichen, werden die Kämpf ersteine jeweils nur mit ihrem untersten i'eil auf das .. iderlager abgestützt, oberhalb dieses Abstützungspunktes wird die Fuge zwischen Gewölbe und '.«'iderlager offengelassen.
der Linie A-A der Abb. 2 darstellt, ist ^jdter Hirppenbogen eines tonnenf örmigen Rostgewölbes a&irges^fellt, in Abbt2 die Draufsicht auf dieses tonn^nfchasiige üostgewölbe* (Die Schraffierung in Abb.^-^ ^z^igt keine Schnitte an, sondern soll nur die &file±g& von den Zwischenräumen abheben), a sind die/Ei>ppensteine, b stellen die Dübel dar. Aus Abb. 2 ist/φ<κ erkennen, wie die Dübel zweckmässig
SS
in die Hi pruste ine eingelassen werden. Ai.it d sind die Eämpfers^eine bezeichnet. Diese Steine stützen sich länger der Kämpferlinie e-f auf das schraffiert darge-Te1
In Abb. %, einem senkrechten Schnitt der Linie j3-B der Abb. 4, ist ein Mppenbogen eines kuppeiförmigen Eostgewölbes dargestellt, ,ffit=
Abb. ^ zeigt die Draufsicht auf ein solche/ Gewölbe. ' a sina Tar die lüppensteine. Die ff ^ nippensteine stützen sich in gewissen Abstiinc en auf die ringförmigen Zwischenrippen c. Die Zahl der Bippen- a ändert sich jeweils an den Zwischenrippen, und zwar nimmt sie nach dem jj-itt&lpunkt des Gewölbes zu ab. Die Dübel b
f r 11ν ^Ti.
—.
n>l ^ '^t ^-1^ p -^ämpf erste ine d
gegen das widerlager e-f.
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Claims (1)

  1. EA 707914 *-7.10.41
    K 147 321 IYb/12e
    Gewerkschaft Keramchemie-
    Berggarten, Siershahn/Westerwald
    Patentanspruch
    Aus IOrmsteinen gemauertes Rostgewölbe für Wasch—, Absorptionstürme odgl. Bauwerke, das in einzelne, mit Abstand von einander angeordnete rippenförmige Bögen mit ebener Auflagerfläche für die Füllkörper aufgeiejy.t; ist, dadurch gekennzeichnet,
    die Kämpfersteine der Rippenbögen nur im Zuge der Wölbung auf den Widerlagern abgestützt und die benachbarten Rippen durch quer zu ihnen liegende, in sie eingelassene und eingemauerte Dübelsteine -· gl gegen seitliches Ausknicken gesichert sind.
    /daß bei radialer Anordnung der rippenförmigen Bögen zwischen den Bögen kreisförmig verlaufende Zwischenrippen angeordnet sind
    0ü*

Family

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