AT345526B - Diagonalspartraeger - Google Patents

Diagonalspartraeger

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AT345526B
AT345526B AT204377A AT204377A AT345526B AT 345526 B AT345526 B AT 345526B AT 204377 A AT204377 A AT 204377A AT 204377 A AT204377 A AT 204377A AT 345526 B AT345526 B AT 345526B
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Katzenberger Helmut
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/06Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
    • E04C5/065Light-weight girders, e.g. with precast parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Gitterträger mit mindestens einem Ober- und Untergurt, die durch eine Anzahl von in Abständen angeordneten Diagonalstäben od. dgl. miteinander verbunden sind, insbesondere für an Auflagern abgestützte   Betondeekenplatten,   wobei vorzugsweise der Untergurt innerhalb und der Obergurt oberhalb einer Fertigbetonschichte liegt. 



   Derartige Gitterträger werden nach dem Stand der Technik so hergestellt, dass Ober- und Untergurten über eine Anzahl von Diagonalstäben miteinander verbunden sind, welche abwechselnd einen stumpfen und einen spitzen Winkel mit dem Untergurt in Richtung zum zugehörigen Auflager hin einschliessen. Ein Nachteil dieser üblichen Gitterträger liegt darin, dass die auf Druck beanspruchten Diagonalen wegen der Knickgefahr in die Festigkeitsberechnung des gesamten Gitterträgers nur in sehr geringem Ausmass berücksichtigt werden dürfen. 



   Der Erfindung lag demgemäss die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden und eine bessere Ausnutzung des eingesetzten Materials zu erreichen. 



   Erfindungsgemäss wird hiefür vorgesehen, dass die vorzugsweise parallelen Diagonalen etwa von der statischen Mitte des Gitterträgers aus zum zugehörigen Auflager hin mit dem Untergurt einen spitzen Winkel einschliessen, wobei gegebenenfalls einem oder beiden Auflagern eine mit dem Untergurt einen stumpfen Winkel zum Auflager hin einschliessende Diagonale zugeordnet ist. 



   Die Diagonalen sind somit fast ausschliesslich nur auf Zug beansprucht und bedeutend höher belastbar. Dieser Vorteil kann für eine Materialeinsparung ausgenutzt werden. 



   Für die Übertragung der Last auf den Untergurt kann es von Vorteil sein, wenn zur Mitte des Gitterträgers je eine zum zugehörigen Auflager hin mit dem Untergurt einen stumpfen Winkel einschliessende Diagonale angeordnet ist. 



   Eine vorteilhafte Variante zeichnet sich dadurch aus, dass einem oder beiden Auflagern und/oder der Mitte des Gitterträgers ein normal zu Ober- und Untergurt stehender Stab od. dgl. zugeordnet ist. 



   Es wird nun nachfolgend ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gitterträgers unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. 



   Die Fig. 1 zeigt den an zwei Auflagern abgestützten Gitterträger und die Fig. 2 zeigt Ausschnitte eines derartigen, in eine Beton-Fertigteildeckenplatte eingesetzten Trägers. 



   Der in Fig. 1 dargestellte   Gitterträger --5-- besteht   aus einem Untergurt --2-- und einem Obergurt   - -1--. Der Untergurt --2-- ist   mit dem   Obergurt --1-- über   eine Anzahl von angeschweissten diagonal-   stäben --3-- verbunden.   Die   Diagonalstäbe --3-- sind   so angeordnet, dass sie etwa von der statischen Mitte des   Gitterträgers --5-- aus   zum zugehörigen Auflager --4-- hin, auf welchem der   Gitterträger --5--   mit seinen beiden Enden aufliegt, mit dem Untergurt --2-- einen spitzen Winkel (a) einschliessen. Den Auflagern --4-- und der Mitte des   Gitterträgers --5-- sind   zusätzlich stumpfwinkelig zum Untergurt --2-gerichtete   Diagonalstäbe --3-- zugeordnet.   



   Wie in Fig. 2 dargestellt, wird ein derartiger   Gitterträger --5-- vorwiegend   zur Bewehrung von Betondeckenplatten --6-- in Fertigteilbauweise verwendet. Hiezu wird der Untergurt --2-- in die Betonplatte eingelassen, während der Obergurt --1-- über der Fertigbetonschichte liegt. Solche Deckenplatten --6-- werden meist mit ihren Endbereichen an   Auflagern --4--,   beispielsweise an lotrechten Wänden abgestützt und bei grossen Überbrückungsweiten unterstützt. Daraufhin werden die Betondeckenplatten --6-- mit Ortbeton vergossen.

   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der   Gitterträger --5-- wird   nun die relative Tragfähigkeit derselben bedeutend erhöht, da die gesamte Ortbetonlast ja auf der Betonfertigteildecke aufliegt und die Diagonalstäbe, die den Untergurt mit dem Obergurt verbinden, praktisch nur mehr auf Zug beansprucht werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gitterträger mit mindestens einem Ober- und Untergurt, die durch eine Anzahl von in Abständen angeordneten Diagonalstäben od. dgl. miteinander verbunden sind, insbesondere für an Auflagern abgestützte Betondeckenplatten, wobei vorzugsweise der Untergurt innerhalb und der Obergurt oberhalb einer Fertigbetonschichte liegt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die vorzugsweise parallelen Diagonalen (3) etwa von der statischen Mitte des Gitterträgers (5) aus zum zugehörigen Auflager (4) hin mit dem Untergurt (2) einen spitzen Winkel (a) einschliessen, wobei gegebenenfalls einem <Desc/Clms Page number 2> oder beiden Auflagern (4) eine mit dem Untergurt (2) einen stumpfen Winkel (ss) zum Auflager (4) hin einschliessende Diagonale (3) zugeordnet ist.
    2. Gitterträger nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zur Mitte des Gitterträgers (5) je eine zum zugehörigen Auflager (4) hin mit dem Untergurt (2) einen stumpfen Winkel (ss) einschliessende Diagonale (3) angeordnet ist.
    3. Gitterträger nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass einem oder beiden Auflagern (4) und/oder der Mitte des Gitterträgers (5) ein normal zu Ober- und Untergurt (1, 2) stehender Stab (6) od. dgl. angeordnet ist.
AT204377A 1977-03-24 1977-03-24 Diagonalspartraeger AT345526B (de)

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ATA204377A ATA204377A (de) 1978-01-15
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2586927A1 (de) * 2011-10-28 2013-05-01 MetalRi snc Nicht selbsttragendes Stahlfachwerk für Fachwerksysteme aus einem Stahl-Beton-Gemisch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2586927A1 (de) * 2011-10-28 2013-05-01 MetalRi snc Nicht selbsttragendes Stahlfachwerk für Fachwerksysteme aus einem Stahl-Beton-Gemisch

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ATA204377A (de) 1978-01-15

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