DE76399C - Sicherheits - Kleiderrechen - Google Patents

Sicherheits - Kleiderrechen

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Publication number
DE76399C
DE76399C DENDAT76399D DE76399DA DE76399C DE 76399 C DE76399 C DE 76399C DE NDAT76399 D DENDAT76399 D DE NDAT76399D DE 76399D A DE76399D A DE 76399DA DE 76399 C DE76399 C DE 76399C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hooks
bell
hook
pawls
waves
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76399D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. FELTON in London, 71 Mildmay Grove, Mildmay Park
Publication of DE76399C publication Critical patent/DE76399C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers
    • E05B69/02Lockable clothing hooks

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

PATENTAMT.
Bei diesem auf beiliegender Zeichnung dargestellten Kleiderrechen soll beim Aufhängen und Abnehmen, sowie beim etwaigen Abschneiden der Gegenstände eine Glocke so viele Male ertönen, wie die Nummer anzeigt, welche vorn an dem betreffenden Haken angebracht ist.
Das Signal ertönt jedesmal, wenn man auch nur einzelne Gegenstände abnimmt, z. B. den Hut allein oder den Ueberrock.
Um dieses zu erreichen, sind die um die Stifte m drehbaren Haken A und B nach hinten um den Kreisbogen <z verlängert, welcher mit so vielen Einschnitten d versehen ist, als einzelne Glockenschläge ertönen sollen.
Diese beiden Haken A und B sitzen in dem Scharnierstück C, welches mit zwei Schrauben h auf das Gehäuse F aufgeschraubt ist. Ungefähr in der Mitte desselben sitzt der vierkantige Zapfen i, welcher zur Aufnahme einer Welle ν (Fig. 1 und 3) bestimmt und an seinem Ende durchbohrt ist. Unten in dem Gehäuse F befinden sich die angegossenen Knaggen n, welche ebenfalls durchbohrt und zur Aufnahme einer,zweiten Welle ν1 bestimmt sind.
Am oberen Haken A ist zwischen seinem Drehpunkt m und dem der Kreisbogen α ein Absatz ρ r (Fig. 5) angegossen, gegen welchen die Feder g drückt, die sich bei aufgeklapptem Haken an die Fläche r preist und so den Haken in der in Fig. 1 dargestellten Stellung hält.
An dem unteren Haken B ist der Ansatz k am äufseren Rande angegossen (Fig. 6). Die Feder g drückt hier von innen dagegen und hält den Haken, bis derselbe belastet wird, auf seinem höchsten Punkte fest.
Auf jeder der beiden oben erwähnten Wellen ν und v1 ist für jeden Haken eine Sperrklinke b befestigt, welche mit ihren Nasen in die Einschnitte d hinein passen.
In der Mitte, der Glocke D gegenüber, sitzen die ebenfalls auf den Wellen befestigten Hämmer c und c1 (Fig. 13). Nahe am Ende der Wellen sind zwei Nasen q und q1 angelöthet, in welche die am Gehäuse befestigten Spiralfedern \ eingehakt werden, welche bestrebt sind, die Welle mit den darauf sitzenden Sperrklinken und Hämmern nach der Glocke zu zu bewegen und die ersteren in die Einschnitte d der Kreisbogen α hinein zu schnellen. Die Wirkungsweise des Mechanismus ist nun folgende und für beide Haken dieselbe:
"Werden die Haken belastet, so drückt die Last die Schneiden der Sperrklinken b (Fig. 1) aus den Einschnitten d der Kreisbogen a; die Spiralfedern \ werden dadurch angespannt, indem die Welle etwas gedreht wird. Dadurch entfernen sich die Hämmer von der Glocke. Sobald nun der nächste Einschnitt vor die Schneide der Sperrklinke tritt, wird die letztere durch die Spirale in den Einschnitt hinein geschnellt und dadurch die Hämmer c an die Glocke geschlagen. Dasselbe geschieht, wenn die Haken entlastet werden, indem dann die Federn g die Haken in ihre alte Stellung zurücktreiben.
Fig. ι zeigt den Haken ohne Belastung. Wenn man nun auf den unteren Haken den Ueberrock hängt, so senkt sich der Haken bis zur Stellung in Fig. 2 und die Glocke ertönt so viele Male, als Einschnitte in dem
Kreisbogen vorhanden sind. Belastet man nun auch den oberen Haken, ζ. Β. durch den Hut, so legt sich der Haken mit seinem unteren Ende auf das entsprechend geformte obere des unteren Hakens und schliefst auf diese Weise* denselben vollständig ab. Will man nun den Gegenstand vom unteren Haken abnehmen, so ist man gezwungen, den oberen zu heben. Dadurch tritt der obere Mechanismus in Wirksamkeit, und die Glocke ertönt. Schneidet man aber den Gegenstand vom unteren Haken ab, so geht letzterer, durch die Feder g getrieben, von selbst in die Höhe, und die Glocke ertönt durch den unteren Mechanismus. Dasselbe geschieht nun auch beim oberen, wenn man den Hut wegnimmt. Die Feder g drückt den Haken dann in seine alte Stellung, und die Glocke ertönt.
Fig. ι zeigt den unbelasteten Haken in Seitenansicht mit dem durchschnittenen Rahmen F und dem angegossenen Glockengehäuse E. Fig. 2 zeigt das Scharnierstück ohne die Sperrhaken und Fig. 4 ist die Hinteransicht desselben. Fig. 12 ist die Vorderansicht des Kleiderrechens, welcher hier nur zwei Haken trägt, und Fig. 13 ist die Hinteransicht mit den Spiralfedern \ und den Wellen ν und v1.
Bei der zweiten elektrischen Construction bleiben die Haken A und B dieselben.
Die Wellen ν und v1. mit den Hämmern c und den Sperrklinken b, die Spiralfedern ^, sowie das Glockengehäuse mit Glocke E und -D kommen hier in Wegfall. Auf den Kreisbogen a der Haken ist eine Isolirschicht (Fig. 7) von Hartgummi aufgeschraubt,, und an Stelle der Einschnitte d sind prismatische schmale Metallstreifen e in die aufgeschraubte Isolirschicht quer eingeschoben (Fig. 7).
An der Stellei, wo bei der vorigen Construction die obere Welle ν durchging, sind hier zwei isolirte, federnde Messingdrähte 0 (Fig. 14) angeschraubt, welche mit den Polen einer Batterie und Glocke verbunden sind. Der Vorgang ist derselbe wie bei der vorigen Construction; auch hier gleiten die Kreisbogens (Fig. 8) bei Be- oder Entlastung der Haken unter den aufliegenden Contacten hinweg. Wenn nun die Spitzen der Contacte/ die Metallstreifen berühren, so wird der Strom geschlossen und die Glocke ertönt, während, wenn dieselben auf dem Isolirmaterial ruhen, der Strom unterbrochen ist. Die Zahl der eingeschobenen Metallstreifen e entspricht auch hier der jeweiligen Hakennummer.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An Kleiderrechen mit Läutewerk eine Vorrichtung zum Ertheilen eines je nach der Nummer der Haken verschiedenen Signals bei vollständigem oder theilweisem Be- oder Entlasten der Haken, dadurch gekennzeichnet, dafs die um durch Federkraft (%) in die Ruhelage zurückversetzte Wellen (v V1J schwingenden Haken (A B) Kreisbogen (a) mit einer der Nummer der Haken entsprechenden Anzahl von Einschnitten (d) tragen, in welche auf den Wellen (vvl) sitzende Sperrklinken (b) eingreifen und dadurch das Anschlagen der Hämmer (c) an die Glocke (D) bewirken.
  2. 2. Der wie in Anspruch 1. gekennzeichnete : Kleiderrechen in Verbindung mit einem elektrischen Läutewerk derart, dafs an Stelle der Sperrklinken (b), Einschnitte (d) und Wellen /v v}) Metallstäbchen (e) auf den mit einer Isolirschicht (s) überzogenen Kreisbogen (a), sowie Schleifcontacte (f) in Anwendung gebracht werden, vermittelst deren, unter Benutzung einer Elektricitätsquelle, beim Be- oder Entlasten der Haken die, der Nummer der letzteren entsprechende - Anzahl von Schlägen erzeugt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76399D Sicherheits - Kleiderrechen Expired - Lifetime DE76399C (de)

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