DE99702C - - Google Patents

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DE99702C
DE99702C DENDAT99702D DE99702DA DE99702C DE 99702 C DE99702 C DE 99702C DE NDAT99702 D DENDAT99702 D DE NDAT99702D DE 99702D A DE99702D A DE 99702DA DE 99702 C DE99702 C DE 99702C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers
    • E05B69/02Lockable clothing hooks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/06Electric alarm locks

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)
  • Emergency Alarm Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser Kleiderhalter, hauptsächlich in Hotels, Restaurants, Cafes und sonstigen öffentlichen Localen angebracht, soll das Abnehmen von Kleidungsstücken, wie Hüte, Paletots und dergl., durch Unbefugte verhindern, und zwar dadurch, dafs eine im Local angebrachte Alarmschelle durch den elektrischen Strom einer Batterie in Thätigkeit gesetzt und Personal wie Publikum aufmerksam gemacht wird.
Die Aufgabe soll, wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich ist, auf zwei verschiedenen Wegen gelöst werden, und zwar einmal durch Verwendung von Arbeitsstrom, das andere Mal durch Ruhestrom einer elektrischen Batterie.
Zu diesem Zwecke ist an dem oberen drehbaren Theil α (Fig. 1) eine Nase b befestigt, welche auf den Hebel c wirken kann. Dieser Hebel steht wiederum in Eingriff mit der im unteren Gehäuse auf einer Welle d lose sitzenden Hülse e, welche an einer seitlichen Verlängerung einen Zahn f besitzt. Mit der Hülse e fest verbunden ist eine aus nichtleitendem Material verfertigte Ringöse g (Fig. 4), welche einen Brückenschalter h trägt, während mit der Welle d ein von aufsen drehbarer Knopf j und eine Sealascheibe i fest verbunden ist; letztere enthält auf der vorderen Seite, also nach der Oeffnung k zu, auf den ganzen Umfang gleichmäfsig vertheilt, aufgezeichnete Zahlen oder Buchstaben, \. B. sämmtliche Buchstaben des grofsen Alphabetes. Auf der Rückseite der Scheibe / sind gerade so viel Zähne / eingeschnitten, als Buchstaben auf der Vorderseite angebracht sind. Die Zähne / passen mit dem Zahn f zusammen.
An den Wandungen des Gehäuses befestigt ist eine Isolirscheibe m. mit einem schmalen Ausschnitt (Fig. 5); auf derselben sind zwei concentrische Metallringe, ebenfalls mit Ausschnitt versehen, befestigt. Der eine Ring r steht mit der Zuleitung η einer elektrischen Batterie in Verbindung, während r1 durch die Drähte ο und O1 in leitender Verbindung mit den in den Bekrönungen auf Isolirmaterial befestigten Klemmen ν und v2 steht; die nach vorn federnden Contactknöpfe q und ^1 sind unten mit Metallbrücken % und ^1 versehen, welche den elektrischen Strom durch die anderen Klemmen V1 und V3 und die Leitungen ρ und y nach s leiten können.
Die Zeichnung zeigt den Kleiderhaken vor der Benutzung, der Strom von η kann vorläufig nur bis r gelangen, da hier die weitere Verbindung unterbrochen ist. Wird nun auf den unteren Arm ax bezw. den Contactknopf q1 ein Kleidungsstück, z. B. ein Hut oder ein Rock, letzterer direct mit dem Kragen darauf gehängt, so drückt sich derselbe nach innen und unterbricht die Verbindung von v2 und V3. Nun stellt man die Scheibe i vermittelst des Knopfes j auf ein beliebiges, durch die Oeffnung k sichtbares Zeichen (s. Fig. 2) und schlägt den oberen drehbaren Arm α nach unten, und zwar so fest gegen den Rockkragen, bis der Contactknopf q auch die Verbindung von ν und V1 unterbricht, in welcher Stellung er verbleibt. Durch die Drehung des Armes α wird aber auch der Hebel c durch die Nase b nach hinten gedrückt, wodurch die Hülse e mit dem Z&hnf in die Zähne I der Scheibe i geschoben wird; gleichzeitig aber wird auch die Ringöse gmit dem Brückenschalter h aus dem Schlitze der Scheibe m so weit herausgedrückt, bis der Schalter h bei einer Drehung nach rechts oder links die beiden Ringe leitend verbinden kann. Die Scheibe i wird nun von aufsen durch den
Knopf j nach einer beliebigen Richtung gedreht , wodurch auch die Hülse e mit der Ringöse g und dem Schalter h mitgenommen wird, und der Arbeitsstrom dringt nun von r über h zu rx und von da durch die Drähte ο und O1 zu den Klemmen ν und v2. Ein Uneingeweihter, der das Kleidungsstück abnehmen möchte, aber das Zeichen nicht weifs, welches sich der Eigenthümer vorher einstellte, dreht nun die Scheibe i nach rechts und links, kann aber nicht beurtheilen,; ob der Schalter h über dem Schlitz oder auf den Ringen r und T1 steht. Zum gröfsten Theil nun wird letzteres der Fall sein ]und der Strom bleibt also in ν und V2- Wird nun der obere Arm zurückgeschlagen, so wird je nachdem der eine oder andere Contactknopf entlastet, wodurch derselbe vermittelst einer Feder zurückgedrückt wird. Der Strom kann nun jetzt durch ρ oder y nach s und von da zur Alarmschelle gelangen, welche alsdann ertönen wird.
Will der Eigenthümer die Kleider entfernen, so stellt er das gemerkte Zeichen wieder ein, dadurch kommt der Schalter h wieder über den Schlitz der Scheibe m zu stehen und der Strom wird schon hier unterbrochen, so dafs derselbe, selbst wenn nun die Contactknöpfe die Verbindung von ν mit V1 und v2 mit v3 herstellen, nicht mehr nach s gelangen kann und so das Alarmsignal unterbleibt. Durch die Drehung des Armes α nach oben wirkt nun auch die Nase b nicht mehr auf den Hebel und derselbe wird infolge dessen sammt der Hülse e und der Ringöse g durch die . Spiralfeder t zurückgeschoben.
Die Einrichtung für Ruhestrombetrieb ist im Wesentlichen der für Arbeitsstrom gleich und unterscheidet sich hauptsächlich nur dadurch, dafs auf einem Nichtleiter Wi1 (Fig. 3) zwei Winkel r2 und r3 angebracht sind. Dieselben sind mit Schlitzen versehen, in welche der Brückenschalter Zz1 hineinpafst. Der Winkel r2 steht mit der Zuleitung M1 durch die Leitung u, der andere r3 mit der Ableitung S1 in Verbindung. Die Bekrönungen der Arme α und ax werden in diesem Falle nach Fig. 6 angeordnet, und sind danach die Bezugszeichen ^3 V6 V1 und ^3 für die entsprechenden Theile der nicht gezeichneten Bekrönung zu setzen. Die Klemme vi (Fig. 6), ist durch die Leitung yx mit M1 verbunden, so dafs der Strom bis dahin gelangen kann.
Dagegen stehen die Klemmen v6 und v6 durch eine besondere Leitung w in Verbindung, während die mit v6 zusammensitzende Klemme V1 durch die Leitung χ mit der Ableitung S1 bezw. dem Winkel r3 verbunden ist. Im Zustande der Ruhe tritt der Strom von M1
über u nach r2 und von da über den Brückenschalter Zz1 nach dem Winkel r3, von da wieder zurück nach S1, und der Stromkreis ist dadurch hergestellt.
Die Handhabung geschieht nun wie oben schon beschrieben. Durch Auflegen eines Kleidungsstückes wird der Contactknopf q2 nach unten gedrückt und die Verbindung von V6 nach V1 hergestellt. Die Sealascheibe I1 wird wieder auf ein beliebiges Zeichen eingestellt und alsdann der drehbare Arm heruntergeschlagen; dadurch wird H1 aus den Winkeln so weit herausgeschoben, dafs derselbe nach rechts und links drehbar ist, aber die Verbindung der letzteren noch unterhalt.
Da nun jetzt auch die Klemmen v4 und v5 durch ^2 verbunden werden, so ist dadurch eine neue Verbindung des Stromkreises hergestellt worden, denn der Strom tritt von M1 über die Leitung yv die Klemmen V4 V5 V6 und V7, die Metallbrücken ^2 und ^3, die Leitungen w und χ zurück nach S1. Man dreht nun am Knopf J1 die Scheibe Z1, gekuppelt mit der Hülse ex und dem Schalter Zz1, beiseite, so dafs der Strom nur den oben beschriebenen Weg machen kann. Eine unbefugte Abnahme des Kleidungsstückes vom Haken hat zur Folge, dafs der eine oder andere Contactknopf durch die eingebauten Spiralfedern nach aufsen geschnellt wird, wodurch aber der Strom unterbrochen ist und die Alarmschelle ertönt. Will der Eigenthümer dagegen seine Kleider abnehmen, ohne dafs die Alarmschelle in Thätigkeit treten soll, so verfährt er nach der oben beschriebenen Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Kleiderhaken mit elektrischer Signalvorrichtung, zum Zweck, das Entfernen von darauf hängenden Kleidungsstücken durch Unbefugte zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Einstellen einer Scälascheibe i bezw. Z1 auf ein beliebig zu wählendes Zeichen ein im Innern auf einer Welle d bezw. dx lose angebrachter Schalter h bezw. Zz1, welcher mit der Scälascheibe direct oder indirect kuppelbar ist, genau festgestellt wird und dadurch ein elektrischer Arbeitsstrom von r nach T1 gelangt oder ein (von u kommender) Ruhestrom, welcher durch r2 und r3 geht, unterbrochen wird, so dafs in beiden Fällen die in den Bekrönungen der Arme α und Ci1 eingebauten Contactknöpfe q qx q.2 und qB, wenn dieselben bei Abnahme der Kleidungsstücke nach aufsen schnellen, eine Verbindung bezw. Unterbrechung des Stromkreises herbeiführen und alsdann eine damit in Zusammenhang gebrachte Alarmschelle in Thätigkeit gesetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE99702C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5625949A (en) * 1994-01-26 1997-05-06 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Method of securing knobs on levers

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5625949A (en) * 1994-01-26 1997-05-06 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Method of securing knobs on levers

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