DE76347C - Stellbare Schutzhülle an Schiffen gegen Torpedos und dergl - Google Patents

Stellbare Schutzhülle an Schiffen gegen Torpedos und dergl

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DE76347C
DE76347C DENDAT76347D DE76347DA DE76347C DE 76347 C DE76347 C DE 76347C DE NDAT76347 D DENDAT76347 D DE NDAT76347D DE 76347D A DE76347D A DE 76347DA DE 76347 C DE76347 C DE 76347C
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DE
Germany
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protective cover
ropes
ship
plates
nets
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76347D
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English (en)
Original Assignee
G. H. JONES, Zahnarzt, in London, 57 Great Russell Street
Publication of DE76347C publication Critical patent/DE76347C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G9/00Other offensive or defensive arrangements on vessels against submarines, torpedoes, or mines
    • B63G9/02Means for protecting vessels against torpedo attack
    • B63G9/04Nets or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G9/00Other offensive or defensive arrangements on vessels against submarines, torpedoes, or mines
    • B63G9/02Means for protecting vessels against torpedo attack

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Ausführungsformen der durch Patent Nr. 69382 geschützten stellbaren Schutzhülle an Schiffen gegen Torpedos, Unterseefahrzeuge und Seeminen.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι der theilweise Rumpfquerschnitt eines Kriegsschiffes mit einer aus an einander gelenkten Metallplatten bestehenden Schutzhülle, bei welcher die Einstellung ohne Anwendung von Ketten oder Säulen lediglich durch hydraulische Pressen ermöglicht ist,
Fig. 2 ein Querschnitt eines halben Schiffsrumpfes mit einer wesentlich aus einem Torpedonetz gebildeten Schutzhülle, welche durch Seile und Prefsstempel zur Einstellung gebracht werden kann,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Schutzhülle nach Fig. 2 in ausgespannter Lage,
Fig. 4 eine ebensolche Ansicht mit gereffter Schutzhülle, ■ . ■
Fig. 5 eine Seitenansicht und
Fig. 6 die Oberansicht des mit der Schutzhülle ausgestatteten Hintertheiles eines Schiffes.
Fig. 7 und 8 sind bezw. Seiten- und Oberansicht des mit Schutzhülle versehenen Vordertheiles eines Schiffes.
Fig. 9 veranschaulicht in gröfserem Mafsstabe ein Detail.
Bei der in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsform wird die Schutzhülle aus Platten GHIK gebildet, welche durch geeignete Gelenke bei H1I1K1 so verbunden sind, dafs sie an der Schiffswandung sich zusammenlegen lassen. Die Platten K werden an Stempeln D1 der hydraulischen Cylinder D befestigt, so dafs sie, wenn die Stempel durch hydraulischen Druck vorgetrieben, in die bestimmte Entfernung von dem Schiff abbewegt werden (Fig. ι punktirt). Durch entgegengesetzte Bewegung dieser Stempel D1 erfolgt wiederum das Anlegen' der Platten K dicht an die Wandung des Schiffes. Nach unten gerichtete, in Cylinder P geführte Stempel P1 sind ferner an der einen Schild für den Schiffsboden bildenden untersten Platte G angebracht, indem sie die Hub- und Senkbewegung dieser Platte oder dieses Aufsenbodens ermöglichen. Wird die Platte G nach vorgängiger Zurückziehung der Platte K aus der punktirten Lage emporbewegt, so legen sich die Platten HI zusammen und aufsen an der Platte K an, wie in Fig. 1 dargestellt. Ein aus Seilen oder Ketten bestehender Bewegungsapparat ist daher hierbei ganz entbehrlich gemacht.
Die verticalen Prefscylinder P werden zweckmäfsig an den entsprechenden Schotten befestigt. Unter Umständen können auch die Deckstützen und Tragesäulen zu Cylindern ausgebildet werden, in denen die Stempel P1 laufen.
Die Platten GHI und K sind event, mehrtheilig so ausgeführt, dafs jeder etwa beschädigte
Theil leicht ausgewechselt bezw. ersetzt werden kann. Die Platten G können stumpf an einander stofsen oder ein wenig übergreifen, so dafs sie der Fortbewegung des Schiffes nur geringen Widerstand entgegensetzen, während sie durch geeignete Verbindungsmittel an dem Schiffskörper sicher gehalten werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2, 3 und 4 ist die Anwendung eines Torpedonetzes als Schutzhülle veranschaulicht. Die verwendeten Torpedonetze A sind an Spann- und Einziehseilen B bezw. C befestigt, welche (Fig. 9) über die Verbindungsstange E von Stempeln!)1 der hydraulischen Prefscylinder D laufen oder über Rollen an den Enden dieser Stempel geführt sind und an geeignete Windevorrichtungen anschliefsen.
Soll die Schutzhülle angebracht werden, so werden die Netze zuerst gesenkt, indem die Stahldrahtseile B und C nachgelassen werden, bis die Netze vertical an den Seiten des Schiffes herabhängen. Darauf werden sie, indem man die Kolben oder Stempel D1 sich vorbewegen läfst, bis in die erforderliche Entfernung vom Schiff herausbewegt. Hierbei sind die Seile B und C entsprechend nachzulassen, wenn nicht schon vorher beim Senken der Netze ein entsprechendes Nachlassen bewerkstelligt worden ist. Nach der Einstellung nimmt das Netz die bei A in Fig. 2 und 4 bezeichnete Lage ein.
Die Stempel D1 der Cylinder auf jeder Seite des Schiffes werden mittelst der vorher genannten Verbindungsstangen E, Fig. 3, gekuppelt, über welche die Seile B führen und welche die Netze in ihrer ganzen Länge gespannt halten.
Um die Netze am Vorder- und Hintertheil des Schiffes in und aufser die Schutzlage zu bringen, werden hydraulische Cylinder F, Fig. 5 bis 8, vorgesehen, deren Stempel F1 sich in Richtung der Schiffsachse bewegen. Am Ende des Stempels F1 ist ein Seil F2 angebracht, "welches an Aufsenbolzen Ex, Fig. 8, auf den Enden der Verbindungsstangen E der Querschiffsstempel D1 befestigt ist, so dafs, wenn der Stempel F1 herausgetrieben wird, die Verbindungsstangen gespreizt werden und der Gürtel der Netze geschlossen wird.
Wenn die Netze eingeholt werden sollen, so werden die Torpedonetze A durch Zurückziehen der Stempel D1 an die Seitenwände des Schiffes gebracht. - Alsdann werden sie, indem man die Seile B und C wieder emporzieht, gerefft und aufsen am Schiffe bei A1, Fig. 2 und 4, über der Wasserlinie befestigt.
In Fig. 2, 4, 5 und 7 ist mitdargestellt, wie eine solche Netzschutzhülle in Verbindung mit einer Schildplatteneinrichtung G der bei Fig. 1 dargestellten Art verwendet werden kann. Es bezeichnet A2, Fig. 2 und 3, in diesem Falle die Lage der ausgespannten Torpedonetze, welche mit der oberen Kante der Platte G so verbunden sind, dafs eine ununterbrochene Schutzwand von der Wasserlinie bis zum Kiel auf beiden Seiten des Schiffes gebildet wird.
Die Platten G, welche in Fig. 2 durch strichpunkfirle Linien bezeichnet sind, sind am Kiel gelenkig angebracht und werden mittelst Seile oder Ketten L gehoben und gesenkt, welche an der oberen Kante dieser Platten befestigt sind. Wenn anderenfalls hydraulische Cylinder P in verticaler Anordnung (wie in Fig. 2 und 3 punktirt angegeben) bezw. Stempel P1 zum Heben und Senken der Platten G angewendet werden, so werden mit diesen Platten zweckmäfsig Ansatzplatten G1, Fig. 2 und 3, mittelst Gelenke G'2 verbunden. In dieser (punktirt bei Fig. 2, 5 und 7 mitdargestellten) Modification werden, nachdem die Platten G durch die Stempel P1 gehoben worden sind, nur die Ansatzplatten G1 durch die Seile oder Ketten L gehoben und niedergelassen.
Nach der beschriebenen Einrichtung kann das Torpedonetz schneller und bequemer als bisher ausgespannt oder eingezogen werden, ohne dafs die Gefahr vorliegt, dafs Theile der Schutzvorrichtung durch Schüsse beschädigt werden können.
Zuweilen werden· bewegliche Arme oder Streben zwischen den Stempeln D1 zu dem Zwecke vorgesehen, die Schutzhülle oder das Netz zu tragen, wenn dasselbe ausgespannt ist; auf diese Weise kann die Anzahl der erforderlichen hydraulischen Cylinder und Stempel vermindert werden.
Der ganze Apparat kann so angeordnet werden, dafs er von der Kommandobrücke aus mit Hülfe eines elektrischen, pneumatischen, hydraulischen oder anderen geeigneten Apparates beeinflufst . werden kann. Auch kann der Apparat an einem Schiffe derart angebracht werden, dafs alle Theile desselben unter der Wasserlinie liegen, wie in Fig. 1 dargestellt. Auf diese Weise sind die Schutzvorrichtung und die Stempel gegen feindliches Feuer geschützt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 69382 geschützten stellbaren Schutzhülle, bei welcher die Metallplatten in einzelne, durch Gelenke H111 K' mit einander verbundene Theile (G HI K) zerlegt sind, welche durch die Stempel (D1 P1) der hydraulischen Pressen (D P) ohne Anwendung von Ketten oder Seilen vom Schiff abbewegt oder an dasselbe herangezogen werden können.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten stellbaren Schutzhülle, bei welcher die Platten durch Netze (A) ersetzt sind, deren Spann* und Einziehseile (B C)
    an Stempeln (D1) angreifen (Fig. 2 und 4), wobei zur Verstellung der Schutznetze am Vorder- und Hintertheil des Schiffes besondere Cylinder (F) mit Stempeln (F1) vorgesehen (Fig. 5, 6, 7 und 8) und die Stempel (D1 F1) durch Verbindungsstangen (E) und Seile (F2) gekuppelt werden können.
    Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Schutzhülle, bei welcher durch Seile und Prefsstempel zu verstellende Torpedonetze (A2) mit Platten '(G G[) vereinigt sind, die durch verticale hydraulische Pressen (P) mit Stempeln (P1) oder durch Seile oder Ketten (L) gehoben und gesenkt werden können (Fig. 2, 3, 4, 5 und 7).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76347D Stellbare Schutzhülle an Schiffen gegen Torpedos und dergl Expired - Lifetime DE76347C (de)

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