DE348317C - Vorrichtung zum Abdichten von Schiffslecks - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten von Schiffslecks

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DE348317C
DE348317C DE1916348317D DE348317DD DE348317C DE 348317 C DE348317 C DE 348317C DE 1916348317 D DE1916348317 D DE 1916348317D DE 348317D D DE348317D D DE 348317DD DE 348317 C DE348317 C DE 348317C
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DE
Germany
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ship
leak
sealing
ropes
cloth
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Application number
DE1916348317D
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EMIR JBRAHIM BEN AYAD
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EMIR JBRAHIM BEN AYAD
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B43/00Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
    • B63B43/02Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking
    • B63B43/10Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving buoyancy
    • B63B43/16Temporary equipment for stopping leaks, e.g. collision mats

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abdichten von Schiffslecks.-Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Abdichten von Schiffslecken, bei denen über das Leck zunächst eine widerstand'sfählge Unterlage in Form von Drahtgeweben o. dgl. für das eigentliche Abdichtungsmittel gebracht wird.
  • Die bekannten Unterlagen bestehen aus einem Drahtnetz oder in einem Torpedonetz, dessen Ringe oder wagerechten Bestandteile ein Herablassen und Spannen wegen .der vorspringenden Teile des Lecks praktisch unmöglich machen. Außerdem sind solche Torpedonetze, soweit 'sie größere Abmessungen annehmen, außerordentlich schwer, erfordern viel Zeit zu ihrer Anbringu:ng und ihrer Beförderung überhaupt und machen Schwierigkeiten . bei ihrer Unterbringung auf dem Schiff während ihres Nichtgebrauchs.
  • Gemäß der Erfindung besteht das Abdichtungsmittel aus zwei selbständigen Teilen, von denen der eine vorerst über das Leck gespannt wird rund als Unterlage für den zweiten Teil dient, der die eigentliche Abdichtung bewirkt.
  • Im Gegensatz zu den Bekannten, besteht dde Unterlage in der Hauptsache aus einer Anzahl senkrechter S.panwdrähte, sie fällt deshalb, im Gewicht nicht so schwer aus wie Netze und bietet beim Herablassen und bei der Bewegung im Wasser während des A:nbringens weniger Widerstand, so (daß die Anbringung am Leck überhaupt wesentlich erleichtert wird.
  • Ein weiterer Vorteil besteht auch darin, daß die Vorrichtungen zur Beförderung der Unterlage und die Bedienungsvorrichtungen so hoch mit Bezug auf das Schiff angebracht sind und werden können, daß sie .den Verkehr auf dem Schiff nicht behindern.
  • Inder Zeichnung zeigt ebb. i eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes, Ab:b.2 eine Hinteransicht vorm Schiff aus, Abb. 3 die Hälfte einer Ansicht des herabgelassenen Drahtseilsvstems, Abb.-I, die -Hälfte einer Ansicht des aufgerollten Lecktuches, Abb. einen Längsschnitt nach C-D von ebb,. 4 in vergrößertem Maßstäbe, Albb. 6 ein Querschnitt :durch das Schiff mit herabgesenktem Lecktucll" Abb. 7 eine Einzelheit der Aufhängung der Spannseile 9 im Ruhezustände, in vergrößertem Maßstäbe und A#bb.8 einen Aufriß in Ansicht von der Haltevorrichtung für das Lecktuch.
  • Die Einrichtung zum Dichten des Lecks besteht ;gewöhnlich aus zwei (eines ,im Bug und eines an der Hinterseite des Schiffes vorgesehenen) Lecktüchern i, die mittels Trossen 2 und Flaschenzügen 3 unter Vermittlung der Laufkatzen 4 an dem Tragseil 5 hängen (Abb. i und 2). Das Seil 6 dient als Zugseil -für die Beförderung der Lecktücher längs des Schiffes. Eine Trosse 7 hält das zusammengerollte Lecktuch gegen das Innere des Schiffes. Die Tragseile 5 wenden von davitartigen Stützen 8 getragen. Die Verschiebung .des Lecktuches längsschiffs erfolgt also oberhalb des höchsten Decks, so daß. die Beschädigung der Verschiebevorrichtung wenn nicht ganz, so doch überwiegend vermieden ist.
  • Zur Entlastung des Lecktuches von dem Wasser_dreek dient ein System von Spannseilen 9, die zwischen zwei ßuerstangen io und i i befestigt sind (Abb. 3). Von der oberen Querstange io gehen Zugseile 12 aus, die beim Gebrauch über Rollen 13 zu Befestigungsstellen 14 auf dem Deck des Schiffes führen. Von ,der Querstange i i laufen Zugseile 15 unterhalb des Schiffskörpers nach der anderen Bordseite (Abb. 6).
  • Das Lecktuch (Abb.4) besteht aus einer Anzahl von schmalen Stahlbändern 16, die zwiscben den Querstangen 17 und 18 eingespannt sind. Diese Querstangen 17 und 18 sind mit Seilen i9 und 2o verbunden, von denen die Seile i9 beim Gebrauch der Ein. richtung nach Festpunkten, die Seile 2o unterhalb des Schiffskörpers hindurch nach der anderen Bordseite geführt werden. Über die Bänder 16 sind einseitige oder zweiseitige Häute 21, 22 aus Leder oder einem anderen biegsamen und widerstandsfähigen Stoff gespannt und mit ihnen fest verbunden. Um das Lecktuchbeim Gebrauch der gekrümmten Form des Schiffskörpers anpassen zu können, besteht dessen Rand aus einer Membran 23, die durch Druckluft voni Rohr 24 aus aufgeblasen werden kann (A'bb.5). Im Innern der Menbran befindet sich eine Luftkammer 23d aus wasserdichtem Tuch.
  • Bei .nicht beschädigtem Schiff befinden sich das Lecktuch und die Spanndrähte in der Stellung der Abb. i und 2, wobei die sämtlichen Zugseile 15 und' 2o durch eine Hülse 25 zusammengefaßt und die Spannseile g je über einen Arm von zweiarmigen Hebeln 26 gelegt sind (Abb. 7). Die Querstangen i i sind mittels Drahtseilen 34 im Ruhestand an den oberen Querstangen io fest angehängt, um zu verhindern, daß die gesamten Spannseile 9 nach unten stürzen. Das andere Ende dieser Hebel ist gewöhnlich durch einen Riegel 31 mit an ihm befindlichen- Warzen 32 festgehalten. Die Freigabe der Hebel 26 erfolgt durch. Vermittlung der Kurbel 33, mit :der der Riegel nach links (Abb.7) bewegt wind.
  • Sobald Idas Schiff ein Leck erhalten hat, wird die Trosse freigegeben, und das zusammengerollte Lecktuch pendelt in die senkrechte Lage hinaus. Dabei wind durch das infolge des eigenen Gewichtes des Lecktuches gespannte Seil 27 :die Hülse 25 selbsttätig geöffnet, so daß alle Drähte 15 und 2o frei herabhängen. Hierauf erfolgt die Verschiebung des zusammengerollten Lecktucfies längsschiffs nach dem Ort des Lecks. Dabei müssen die auf der anderen Schiffseite befind1.ichen Enden der Zugseile i5 und 2o von der Bedienungsmannschaft gleichzeitig in der L ängsschiffsrichtung weitergebracht und über Rollen 13 auf Windenrollen gelegt werden, die auf der Zeichnung nicht dargestellt sind. Die einzelnen Winden für jedes Seil sind voneinander unabhängig (A#bb. 6). Nun wird mittels der Handketten 28 der Flaschenzüge 3 -das immer noch zusammengerollte Lecktuch so weit gesenkt, bis es an Aden Zugseilen i9 hängt. Vorher sind durch EntriegeAn der zweiarmigen Hebel 26. die Spannseile 9 mit den Querstangen i i und den daran befindlichen Zugsteilen 15 herabgelassen worden. Dabei wird das System io, 9, 11, 15 durch die Zugseile i2 und i9 gehalten. Die Zugseile 15 werden durch Winden auf der anderen Bordseite gespannt, und die Spannseile 9 bilden auf solche Weise ein über das Leck gelegtes Gitter. Die Haltevorrichtung 29 (Abb. i und 8)@, die das Lecktuch in zusammengerolltem Zustande hält, kann durch Reißen am Senl 30 gelöst und auf solche Weise das Lecktuch abgerollt werden. Durch Spannen der Zugseile 2o wird das Lecktuch an die Schiffswand herangeholt und legt sich über das zu dichtende Leck, wobei die Membran 23 an der Schiffswand abdichtet und der auf das Lecktuch ausgeübte Wasserdruck durch die Spannseile 9 aufgenommen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zumAbdichten von Schiffslecks, bei der eine zum Abschließen verwendete Matte von einer besonderen Unterläge aus Draht unterstützt wird, die zusainmen mit der Dichtungsmatte - von einer längs der Schiffswand beweglichen Laufkatze .getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage aus einer Anzahl senkrechter Spanndrähte (9) gebildet,>und daß das Tragseil (5) -der Laufkatze (4) oberhalb des obersten Schiffsdecks angeordnet ist.
DE1916348317D 1916-07-16 1916-07-16 Vorrichtung zum Abdichten von Schiffslecks Expired DE348317C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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