DE76271C - Klemmschnalle - Google Patents

Klemmschnalle

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Publication number
DE76271C
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Germany
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buckle
spring
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76271D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. ZENDER in Berlin S., Alexandrinenstr. 25
Publication of DE76271C publication Critical patent/DE76271C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜΤλ^>
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
C. ZENDER in BERLIN. Klemmschnalle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. September 1893 ab*
Diese Schnalle zeichnet sich dadurch aus, dafs der bei derselben zur Verwendung gelangende Riemen keine Löcher besitzt.
Die Schnalle soll bei Gürteln, Umschlagetuch- (Plaid-) Riemen, Taschen, Ranzen und dergleichen Verwendung finden, wobei sie den Vortheil eines leichten Anziehens des Riemens und gleichzeitig eine absolute Sicherheit gegen das Lösen desselben bietet.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Schnalle als für einen Umschlagetuchriemen verwendbar dargestellt.
Fig. ι zeigt den Riemenhalter mit seinen beiden Schnallen in schaubildlicher Vorderansicht,
Fig. 2 eine Schnalle mit ihrem Drücker zum Oeffnen derselben in der Vorderansicht;
Fig. 3 und 4 zeigen die Schnalle in Ober- und Seitenansicht,
Fig. 5 und 6 einen Umschlagetuchriemen etwas abgeänderter Einrichtung in Ober- und Seitenansicht,
Fig. 7 und 8 eine kleine Abänderung betreffs der Anordnung der Feder in Seitenansicht und Grundrifs.
Die Schnalle besteht aus einem vierkantigen, mit Deckel B versehenen Gehäuse A. Auf dem Boden dieses Gehäuses ist eine zugespitzte federnde Zunge C angebracht, welche mit ihrem oberen Ende gegen den durch einen Drücker beliebiger Art verschlossenen Deckel drückt. Durch einen in der Hinter- und Vorderwandung der Kapsel A angebrachten Ausschnitt α α wird der Riemen D zwischen Deckel B und Feder C von hinten eingehoben und kann bei geschlossenem Deckel unter demselben in der Pfeilrichtung nach Belieben angezogen werden (Fig. 1 links), wobei die Feder C nachgiebt. Will man jedoch den Riemen lockern bezw. nach der entgegengesetzten Richtung verschieben, so hindert dies die Feder C, welche den Riemen D festklemmt.
Um den Riemen zu lösen, drückt man den federnden Drücker E, Fig. 1 und 2, einwärts, worauf der Deckel B, von dem Schnepper F freigelassen, durch die Feder C aufwärts geschnellt wird.
Bei Fig. 5 und 6 ist eine Vorrichtung angegeben , welche es gestattet, die Deckel B B beider Kapseln gleichzeitig , zu öffnen. Die Kapseln A A sind hier durch einen röhrenförmigen Steg G verbunden, an welchem sich die Handhabe H befindet.
Im Innern dieser Röhre laufen Schieber //, in deren vorderen, nach oben gekehrten Enden K K die Absätze LL der Deckel B B einschnappen , wodurch der Verschlufs der Schnalle bewirkt wird. Durch Drehung des Doppelhebels M in der Pfeilrichtung werden die beiden Schieber JJ gleichzeitig eingezogen, worauf sich die Schnallen öffnen. Nach Loslassen des Handgriffes N treiben Federn O wieder die Schieber in die ursprüngliche Stellung zurück. An Stelle der zugespitzten Feder C, Fig. 1 bis 4, ist hier eine rechteckige , oben ausgezahnte Flachfeder angewendet.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine kleine Abänderung des Federmechanismus.
Die Flachfeder C hält die beiden meifselförmigen Hebel xx, welche um yy schwingen, in der in Fig. 7 dargestellten erhobenen Stellung. Ist dann der Deckel geschlossen und der Riemen durch α α eingeführt, so giebt die Feder nach und die Hebel nehmen die punktirt angedeutete Lage ein, während dieselben sich der Rückwärtsbewegung in derselben Weise wie die Federn (Fig. 1 bis 6) widersetzen. Die Schneiden der Meifsel sind leicht gewölbt oder ausgeschnitten, um das Leder nicht zu sehr anzugreifen. Der Erfinder behält sich auch noch vor, irgend welche andere passende Abänderung an der Federeinrichtung vorzunehmen, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu ändern.

Claims (1)

  1. Patent-An sp rüche:
    Eine Riemenschnalle, bei welcher das freie Riemenende zwischen einer federnden, an einer Kapsel (A) befestigten Zunge (C) und dem an der Kapsel (A) gelenkig befestigten Deckel (B) festgeklemmt wird, wobei dieser Deckel durch einen mittelst eines federnden Drückers (E) auslösbaren Schnepper (F) geschlossen gehalten wird. j
    Eine Riemenschnalle der unter 1. bezeichneten Art, bei welcher an Stelle der Zunge C federnde, meifselförmige Hebel (xx, Fig. 7 und 8) angeordnet sind, um eine geringere' Abnutzung des Leders zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76271D Klemmschnalle Expired - Lifetime DE76271C (de)

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