DE53527C - Vorrichtung zum Schutz von Gegenständen gegen Taschendiebe - Google Patents
Vorrichtung zum Schutz von Gegenständen gegen TaschendiebeInfo
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- DE53527C DE53527C DENDAT53527D DE53527DA DE53527C DE 53527 C DE53527 C DE 53527C DE NDAT53527 D DENDAT53527 D DE NDAT53527D DE 53527D A DE53527D A DE 53527DA DE 53527 C DE53527 C DE 53527C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C13/00—Details; Accessories
- A45C13/18—Devices to prevent theft or loss of purses, luggage or hand carried bags
- A45C13/185—Devices to prevent theft or loss of purses, luggage or hand carried bags of purses, money-bags or wallets
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
(OSTPREUSSEN).
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung verhindert sowohl den Taschendiebstahl als
auch das Verlieren eines jeden in der Tasche getragenen und damit befestigten Gegenstandes.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Haupttheilen A und B, Fig. 12, wovon A, welcher in
der Tasche festgenäht, durch die Fig. 1 bis 8 veranschaulicht wird, -während der Theil B in
den Fig. 9 bis 11 dargestellt ist. Beide Theile werden durch eine Kette N, Fig. 12, verbunden.
Der Theil A besteht aus der mit acht Löchern und acht vor denselben befindlichen halbkreisförmigen
Ausschnitten versehenen Platte h, welche am Fufsende einen senkrecht zu der
Platte stehenden Lappen / mit hohlem cylindrischen Aufsatz Z1 trägt. Am oberen Ende der
Platte h befindet sich eine Führung i k für den Riegel m, dessen oberes Ende m1 rechtwinklig
zu m steht; am unteren Ende dieses Schiebers ist eine kleine Nase η vorgesehen.
Zwischem dem Schieber m und der Platte h ist die Führung i k für die Kette ο durchlocht,
welche an m bei q und an Z1 bei ρ befestigt
und so lang gewählt ist, dafs der Schieber m bequem aufgezogen werden kann, bis
die Nase η an k stöfst. Beim Herunterdrücken des Schiebers m in den hohlen Cylinder Z1
gleitet die Nase η in dem in Z1 befindlichen Schlitz n1 abwärts und tritt bei einer Drehung
des Schiebers m nach links in eine mit n1 in Verbindung
stehende seitliche Oeffnung, wodurch der Bajonnetverschlufs für den Theil A hergestellt
ist, welcher verhindert, dafs ein unbeabsichtigtes Aufwärtsschieben des Schiebers m stattfindet.
Anstatt dieser eben beschriebenen und in den Fig. ι bis 4 veranschaulichten Verschlufsvorrichtung
kann auch die in den Fig. 5 bis 8 dargestellte Einrichtung gewählt werden. Die Lage der Nase η ist hier derart, dafs sie bei
vollständig herabgedrücktem Schieber m auf den Rand des Cylinders Z1 aufstöfst; oberhalb
und unterhalb der Nase η liegen die Blattfedern η2 und n3, welche in schwache Ausfräsungen
der Führung i k bezw. des Cylinders Z1 treten und den Schieber m festhalten,
je nach Stellung des letzteren. Der Schieber m kann rund oder eckig sein für diese Art der
Anwendung; es würde hier die eckige Form vorzuziehen sein, damit die Federn n2, na die
für sie bestimmten Ausfräsungen stets treffen.
Der zweite Haupttheil des Apparates B besteht aus zwei um den Niet s drehbaren Schenkeln
d und d\ deren Spitzen g und gl rechtwinklig
abgebogen und einander zugekehrt stehen. An den Innenkanten beider Schenkel sind die Blattfedern f und f1 angeordnet,
welche, nachdem mittelst Schiebers e das Zusammendrücken der Schenkel bewirkt ist, vor
den Schieber springen, damit er nicht von selbst zurückgleiten kann. Das Vorfallen des
Schiebers wird durch die an den Aufsenkanten der Schenkel d und d1 vorgesehenen Nasen c
und c1 verhindert, so dafs also der Schieber
weder vor noch zurück kann. Die Feder_/ erhält noch einen kleinen der Feder/1 zugekehrten
Buckel χ, welcher ein leichtes Zusammen-
drücken der beiden Federn verhindert. Hinter dem Niet s sind die Schenkel d und dl mit
einem länglichen concentrischen Schlitz r zum Einhängen einer Kette N versehen, welche an
ihrem anderen Ende einen Ring α trägt.
Die Gebrauchsanweisung für die vorstehend beschriebene Vorrichtung ist folgende:
Die Verschlufsvorrichtung des Haupttheiles A, welcher mit der Platte h innerhalb der Tasche
an der Leibseite festgenäht ist, wird, wenn der Bajonnetverschlufs gewählt ist, durch eine
Drehung des Schiebers m und Aufwärtsziehen desselben, bis Nase η an Führung k stöfst, geöffnet;
ist dagegen der in den Fig. 5 bis 8 dargestellte Verschlufs benutzt worden, so öffnet
sich der Verschlufs durch einfaches Aufwärtsziehen des Schiebers m. Um den Theil B zu
öffnen, werden die beiden Federn f und f1
kräftig zusammengedrückt, nötigenfalls unter Zuhülfenahme eines spitzen Gegenstandes, welchen
man zwischen die beiden Federn steckt, wo sich der kleine Buckel χ befindet, um diesen
Widerstand leicht überwinden zu können, so dafs der Schieber e bis auf die Kette N zurückgezogen
werden kann, worauf dann die Schenkel d und d1 so weit aus einander klappen,
dafs Gegenstände aus Leder, Tuch, Zeug u. s. w. zwischen die Schenkel oder deren Spitzen g
und gx geklemmt werden können, und dann der Schieber e wieder auf die Schenkel d, dx
geschoben.
An Ringen hängende oder mit Ringen versehene Gegenstände (Schlüsselbunde, Uhren
u. s. w.) werden mit dem Ring hinter den Schenkelspitzen g g1 auf einen der beiden
Schenkel gehängt. Nachdem der betreffende Gegenstand in B befestigt ist, wird B mit dem
Haupttheil A durch die Kette JY in der Weise verbunden, dafs man die Kette N mit dem
Ring α auf den Cylinder Z1 drückt, wodurch der Schieber m nach unten gezogen wird und
nun, durch einen Druck auf ml in den Cylinder Z1 geschoben, entweder durch Feder n3
oder Nase η in demselben festgehalten wird.
Hebt man mit einem Finger den Schieber vermittelst der Nase m1 in die Höhe, und zwar
bis die Nase η an die Führung k stöfst, so wird die Kette 0 straff gespannt und jeder auf
Z1 aufgehängte Gegenstand heruntergeworfen.
Erforderlichenfalls kann der betreffende Gegenstand mit der Kette N umwickelt werden, bevor
er zwischen die Schenkel d, dl oder deren Spitzen
g, gl geklemmt wird; es würde dann der Ring a
auf einen der beiden Schenkel d, O1 zu streifen
sein und nun die Verbindung zwischen A und B unmittelbar mit der Kette JV stattzufinden
haben, welche man mit der Schleife auf Z1
hängt.
Die Kette N ist auf alle Fälle so lang, dafs sie für jede Art der Aufhängung an A genügt
und gestattet, Zahlungen aus der Geldtasche u. dergl. zu machen, ohne B von A zu lösen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung, um Taschendiebstahl und das Verlieren von in der Tasche getragenen Gegenständen zu verhindern, bestehend aus den beiden Haupttheilen A und B, von denen B in Gestalt einer Zange mit rechtwinklig abgebogenen , einander zugekehrten Schenkelspitzen g, gl den betreffenden Gegenstand umfafst oder in denselben eingreift, wobei die Schenkel d, d1 von einem Schieber e, welcher durch die Nasen 0,C1 und Blattfedern f, f1 festgestellt wird, zusammengehalten werden und mittelst Kette JV mit dem in der Tasche festgenähten Theil A dadurch verbunden ist, dafs der auf Z1 aufgehängte Kettenring r oder die schleifenartig um Z1 genommene Kette JV von dem Verschlufsschieber m festgehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53527C true DE53527C (de) |
Family
ID=328179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53527D Expired - Lifetime DE53527C (de) | Vorrichtung zum Schutz von Gegenständen gegen Taschendiebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53527C (de) |
-
0
- DE DENDAT53527D patent/DE53527C/de not_active Expired - Lifetime
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