DE76178C - Wechselvorrichtung für vierzellige Schützenkästen - Google Patents

Wechselvorrichtung für vierzellige Schützenkästen

Info

Publication number
DE76178C
DE76178C DENDAT76178D DE76178DA DE76178C DE 76178 C DE76178 C DE 76178C DE NDAT76178 D DENDAT76178 D DE NDAT76178D DE 76178D A DE76178D A DE 76178DA DE 76178 C DE76178 C DE 76178C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear wheel
drive plate
changing device
lifting
boxes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76178D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. A. FALKE in Oberlangenbielau, Schlesien
Publication of DE76178C publication Critical patent/DE76178C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine schaftmaschinenartige Einrichtung zur Verstellung der Huborgane einer des Hacking'sehen Schützenkastenwechsels ähnlichen Vorrichtung, bei welchem bekanntlich sowohl die Drehung eines Kreisexcenters als auch die des Excenterringes eine Höhenä'nderung der vierzelligen Steiglade veranlafst.
Diese schaftmaschinenartige Einrichtung zur Bethätigung der Huborgane ist nun folgende:
Ein Zahnsector h, Fig. 1 und 2, führt bei einseitigem Wechsel alle zwei Schufs oder für zweiseitigen Wechsel bei jedem Schusse einen Vor- und Rückgang aus. Mit dem Zahnsector h stehen durch den Bolzen zwei Stangen mm, Fig. 1 und 3, im Zusammenhange, die an den vorderen Enden die Lager des Kartenprismas ο bilden. Die Stangen führen sich horizontal im Gestell a, so dafs bei der Schwingung des Sectors h das Kartenprisma ο mit seinen Karten eine hin- und hergehende Bewegung erhält.
Gegen das Kartenprisma 0 legen sich durch Federdruck Nadeln q und p, die ebenfalls im Gestell α horizontal gleiten und mit einer Kröpfung versehen sind, die in Fig. 12 und 1 3 deutlicher dargestellt ist.
Im Eingriff mit dem Zahnsector la steht ein Zahnrad e, Fig. 1 und 2, das sich lose um seine Achse dreht und bei einer Schwingung des Sectors eine halbe Drehung macht.
Das Zahnrad e hat zu beiden Seiten eine Scheibe, Fig. 1 und 6, mit den beiden diametral gegenüberliegenden Vertiefungen, e1.
An die Stirnfläche dieser Zahnradscheiben legt sich je eine Mitnehmerscheibe g oder f, Fig. ι und 3, an, wovon jede zwei gegenüberliegende Bolzen g·2 g'2, Fig. i, bezw. /2/2, Fig. 7, trägt. Jeder Bolzen steht zu beiden Seiten dieser Mitnehmerscheiben vor. Die Mitnehmerscheibe hat einen rechteckigen Ausschnitt y1, Fig. 7, so dafs sie sich nicht nur frei um ihre Achse drehen, sondern auch etwas heben und senken kann. Ihre Lage wird einestheils bestimmt durch den unteren Bolzen g'2, Fig. 12, mit welchem dieselbe auf dem höher liegenden Theil der Nadel q (oder p) aufliegt, anderentheils durch den gabelförmigen Arm r, welcher die Zahnradscheiben umschliefst und mit den Enden bis zu den Bolzen g2 g'2 reicht. Zufolge dieser Anordnung kann sich das Zahnrad e frei umdrehen, während die Mitnehmerscheibe in ihrer Lage sicher gehalten wird.
Das Kuppeln eines der beiden Mitnehmerscheiben g oder f mit dem Zahnrad e oder dessen Scheiben erfolgt nun in folgender Weise:
Wird zunächst der Zahnsector in Richtung des Pfeiles 1, Fig. 2, gedreht, so macht das Zahnrad e eine halbe Drehung in Richtung des Pfeiles 2, wodurch die beiden Einschnitte elel, Fig. 12, ihre Lage vertauschen. Hierbei hat sich das Zahnrad e frei umgedreht. Währenddessen ist aber durch den Sector das Kartenprisma mit den Karten gegen die Nadeln gedrückt worden.
Ist kein Loch in der Karte, so wird die Nadel vorgeschoben und kommt wie q in Fig. 13 so zu liegen, dafs der untere Bolzen g"2 die Unterstützung verliert und die Mitnehmerscheibe durch ihr Gewicht herabfällt, was zur
Folge hat, dafs der obere Bolzen g2 in den Ausschnitt der Zahnradscheibe fällt und dadurch mit derselben gekuppelt wird. Bei dem darauf folgenden Rückgange des Zahnsectors h in Richtung des Pfeiles 3, Fig. 2, wird das Zahnrad e in der Pfeilrichtung 4, Fig. 13, mitgenommen, und zwar wieder eine halbe Umdrehung. Hierbei wird die Mitnehmerscheibe umgedreht, die, wie später angegeben, ihre Bewegung auf die Huborgane überträgt.
Die rückgängige Bewegung des Zahnsectors hat aber auch einen Rückgang des Kartenprismas zur Folge, so dafs die Nadeln durch ihre Feder nach rechts gezogen werden und die ursprüngliche Stellung, Fig. 12, wieder einnehmen. Der gekuppelte Bolzen, der sich durch das Zahnrad in Richtung des Pfeiles 4 bewegt, kommt daher auf den höher liegenden Theil der Nadel q zu liegen, der Bolzen und somit die Mitnehmerscheibe wird gehoben, und sobald das Zahnrad e die in Fig. 12 angegebene Lage erreicht hat, ist das Zahnrad und die Mitnehmerscheibe wieder entkuppelt.
Der gabelförmige Arm r, welcher das Festhalten der Mitnehmerscheibe in der Ruhelage bewirkt, dient auch dazu, den jeweilig zum Eingriff gelangten Bolzen der Mitnehmerscheibe sicher in der Zahnradscheibe zu halten, da sich derselbe an der inneren Fläche der Gabel r hinführt.
Zur Uebertragung der Bewegung der Mitnehmerscheibe auf das Huborgan steht jede derselben mit einer Scheibe d1 bezw. c1, Fig. ι bis 3, dadurch im Zusammenhange, dafs jede solche Scheibe zwei gegenüberliegende Einschnitte d2 hat, wie Fig. 4 und 5 zeigen, in die sich die hinteren Enden der Mitnehmerbolzen g2 bezw. f2 legen. Hiernach steht also jeder dieser Bolzen g2 oder f2 mit den äufseren Enden im beständigen Zusammenhange mit den genannten Scheiben d1 und c1, während das innere Ende, wie beschrieben, mit dem Zahnrade e beliebig gekuppelt werden kann.
Die Scheibe c1, Fig. 1, bildet ein Ganzes mit der hohlen Welle c, die vorn eine Führung, Fig. io, für einen Schieber k1 hat, welcher den Zapfen i5 des Excenterringes i4 trägt.
Die andere Scheibe d1 sitzt ebenfalls auf einer hohlen Welle d, welche aber durch den Stift z1 mit der Welle i verbunden ist; letztere hält das Kreisexcenter. ,
Steht nun das Zahnrad e durch die Mitnehmerscheibe g, Fig. ι, mit der Welle i in Verbindung, so macht das Excenter i3, steht es durch den Mitnehmer f mit der Hohlwelle c im Zusammenhange, so macht der Excenterring eine halbe Umdrehung, wodurch auf bekannte Weise irgend ein Kasten der vierzelligen Steiglade in die Bahn kommt.
Das Gabelende r hält nicht nur, wie beschrieben, die Mitnehmerscheibe, sondern, weil diese in beständiger Verbindung mit der Achse des Huborganes steht, auch das Huborgan in der Todtpunktlage unverrückbar fest.

Claims (1)

  1. PatEnt-Anspruch:
    Eine Wechselvorrichtung für vierzeilige Schützenkästen, die dadurch gekennzeichnet ist, dafs beständig mit den Huborganen (i, k) in Verbindung stehende Mitnehmerscheiben (g oder f) mit zwei diametral gegenüberliegenden Bolzen in dem Fall mit einem wechselweise vor- und zurückgedrehten Zahnrade (e) in Eingriff treten können, um dem betreffenden Huborgane eine halbe Umdrehung zu ertheilen, wenn die Kröpfung der von der Musterkarte bewegten Nadeln (p oder q) das Herabsinken bezw. Kuppeln der Mitnehmerscheiben mit dem Zahnrade gestattet, wobei ein gegabelter Arm (r) sowohl die gekuppelte Mitnehmerscheibe sicher in Eingriff mit dem Zahnrade, als auch die Mitnehmerscheibe nebst dem Huborgane in der Todtpunktlage hält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76178D Wechselvorrichtung für vierzellige Schützenkästen Expired - Lifetime DE76178C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE76178C true DE76178C (de)

Family

ID=349084

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT76178D Expired - Lifetime DE76178C (de) Wechselvorrichtung für vierzellige Schützenkästen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE76178C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE76178C (de) Wechselvorrichtung für vierzellige Schützenkästen
DE265449C (de)
DE894328C (de) Druckwerk fuer Buchungs- und aehnliche Buchhaltungsmaschinen
DE216467C (de)
DE537890C (de) Schuetzenwechsel fuer Webstuehle
DE291849C (de)
DE520606C (de) Nullendruckvorrichtung
DE248408C (de)
DE168586C (de)
AT87816B (de) Zehnerschaltung für das Zählwerk von Rechenmaschinen, deren Antrieb vom Stellwerk aus durch Senkung des Zählwerkes in die Stellwerksgetriebe erfolgt.
DE282863C (de)
AT228542B (de) Anordnung zur Arretierung eines bewegten Körpers
DE209772C (de)
DE81536C (de)
AT94252B (de) Sperrklinkenanordnung mit verstellbarer doppelarmiger Klinke für Federtriebwerke od. dgl.
DE164211C (de)
DE118826C (de)
DE418746C (de) Vorrichtung zur Rueckuebertragung eines Wertes aus einem in einem Schlitten angeordneten Zaehlwerke in das dieses Werk antreibende Einstellwerk
AT28631B (de) Selbsttätiger Datumzeiger.
DE436602C (de) Jacquardwerk fuer Stickmaschinen
AT123134B (de) Vorrichtung zur Sperrung der unter Federdruck stehenden Zahnstangen von Rechenmaschinen.
DE379708C (de) Buchungsmaschine mit Kontennummerdruckvorrichtung
AT30760B (de) Addiermaschine.
AT79292B (de) Kartenlochmaschine.
DE425956C (de) Pflanzenhackmaschine mit Entlastungsvorrichtung fuer den Hackrahmen