DE76152C - Vorrichtung zum Heben und Senken des Billardobertheils - Google Patents

Vorrichtung zum Heben und Senken des Billardobertheils

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Publication number
DE76152C
DE76152C DENDAT76152D DE76152DA DE76152C DE 76152 C DE76152 C DE 76152C DE NDAT76152 D DENDAT76152 D DE NDAT76152D DE 76152D A DE76152D A DE 76152DA DE 76152 C DE76152 C DE 76152C
Authority
DE
Germany
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billiard
lowering
raising
boards
raised
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76152D
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English (en)
Original Assignee
L. KASTOR und Frau C. LlEGEOZS, geb. AUGE, in 66 nie du Deparf, Eng-hien, Depart. Seine et Oise, Frankreich
Publication of DE76152C publication Critical patent/DE76152C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D15/00Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables
    • A63D15/04Billiard tables convertible into other tables, or the like

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Billardtischen, durch welche diese in einen gewöhnlichen Tisch umgewandelt werden können. Fig. 1 zeigt einen Horizontalschnitt und Fig. 2 einen Verticalschnitt.
Zu diesem Zwecke ist der Billardtisch mit beweglicher Bande versehen, welche vermittelst einer Handkurbel über die Höhe der eigentlichen Tischplatte hinaus gehoben wird, so dafs der Tisch als Billard benutzt werden kann, und welche wieder in die Ebene der Tischplatte niedergesenkt wird, so dafs der Billardtisch als Speise- oder Arbeitstisch zu benutzen ist. Da Tische der letzteren Art aber nicht so hoch sein dürfen als Billardtische, so ist die Einrichtung getroffen, dafs mit dem Heben und Senken der Bande , gleichzeitig ein Heben und Senken der Tischplatte stattfindet.
Unterhalb der Tischplatte sind in den seitlichen Rahmenhölzern beiderseits die Querwellen α α und in der Mittelachse die Längswelle b gelagert. Schnecken- bezw. Triebräder c c1 übertragen die Bewegung der Welle b, welche ihr durch eine aufsteckbare Handkurbel ertheilt wird, auf die Querwellen aa. Die vier Füfse des Billardtisches sind mit den verticalen Rohren d ausgerüstet, auf welche der Obertheil mittelst Führungshülsen e aufgeschoben ist. Am oberen Ende der Rohre d ist ein Querstift f befestigt, an welchen die Stange g angreift. Letztere ist mit dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels h verbunden, der bei i seinen Drehpunkt besitzt und mit seinem anderen Ende einen aus dem Lagerrahmen p1 der Bande ρ herausragenden Zapfen j stützt. Der Lagerrahmen p1 besteht aus einem Eichenholzrahmen k, welcher durch einen Stein- oder Schieferrahmen / verstärkt ist. An dem Querstift f ist das eine Ende einer Kette m befestigt, welche über eine Führungsrolle η läuft und andererseits mit der Welle α fest verbunden ist. Zwischen dem Obertheil und den Füfsen des Billardtisches sind Spiralfedern 0 um die Rohre d herumgelegt.
Durch Drehen der Handkurbel werden die Wellen b aa in Drehung versetzt und die vier Ketten m auf die Enden der beiden Wellen a aufgewickelt. Da die Angriffspunkte f stets in derselben Höhe bleiben und der Abstand zwischen den Führungsrollen η und Querwellen α derselbe ist, so wird durch Aufwickeln der Ketten m ein Heben des ganzen auf den Rohren d verschiebbaren Biilardobertheils hervorgerufen. Infolge dessen heben sich auch die Drehpunkte i, wodurch — da das innere Ende h mit dem feststehenden Rohr d verbunden ist — ein Heben der äufseren Hebelenden und somit der Billardbande stattfindet. Eine geeignete Sperrvorrichtung hält die gehobenen Theile in jeder gegebenen Lage fest, so dafs die Bande mehr oder weniger weit über die Höhe der Tischplatte hinaus gehoben werden kann. Durch Auslösen der Sperrvorrichtung sinkt die besonders schwer construirte Bande infolge ihres Eigengewichts in die Tischebene zurück, wodurch ein gewöhnlicher Speise- und Arbeitstisch
entsteht. Hierbei ruhen die vier Hebel h auf schrägen Lageraussparungen r der seitlichen Rahmenhölzer. Gleichzeitig mit der Bande senkt sich auch der ganze Obertheil mit der Tischplatte unter Abwickelung der Kette m von den Wellen α und Zusammendrückung der Federn o.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Heben und Senken des Billardobertheils, bei welcher ein gleichzeitiges Heben und Senken der Bande und Tischplatte dadurch bewirkt wird, dafs letztere, welche auf Führungsrohren des Fufsgestelles gleitet und durch Aufwinden von Zugketten (m) auf mittelst Kurbel drehbare Wellen (a) in die Höhe gehoben werden kann, hierbei Hebel (h) mitnimmt, die ihrerseits die auf ihnen ruhende Billardbande über die Tischfläche emporheben, während beim Freigeben der Zugketten die gehobenen Theile durch Eigengewicht in die einem gewöhnlichen Tisch entsprechende tiefere Anfangslage zurücksinken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76152D Vorrichtung zum Heben und Senken des Billardobertheils Expired - Lifetime DE76152C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2862002A1 (fr) * 2003-11-06 2005-05-13 Chevillotte Ets Table convertible en billard

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2862002A1 (fr) * 2003-11-06 2005-05-13 Chevillotte Ets Table convertible en billard
US7229360B2 (en) 2003-11-06 2007-06-12 Etablissements Chevillotte Table which can be converted into a billiard table

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