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Heb-undsenkbarer Tisch für Röntgenbestrahlungen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tisch, auf den die mit Röntgenstrahlen zu behandelnden Kranken gelegt werden sollen. Man war schon seit langem bestrebt, der Tischplatte eines solchen Lagerungstisches eine möglichst vielseitige Beweglichkeit zu sichern. In der wagrechten Ebene ist diese Beweglich-
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der Tischplatte in der senkrechten Richtung. Es ist vorgeschlagen worden, das Heben und Senken eines Bestrahlungstisches dadurch zu bewerkstelligen, dass jedes der vier Tischbeine als Kolben einer hydraulichen Hubvorrichtung ausgebildet war und alle vier Kolben durch eine gemeinsame Pumpe bewegt wurden. Diese Einrichtung ist jedoch in der Handhabung unbequem, auch gewährleistet sie nicht immer die völlig gleichmässige Hubbewegung der Tischbeine.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass die Tischplatte an den vier Ecken auf Schraubenspindeln ruht, die durch einen gemeinsamen Antrieb zugleich emporgesehraubt werden können. Der Vorzug der Erfindung besteht in der bequemen Bedienungsmöglichkeit und ständigen Betriebssicherheit.
Die Zeichnung veranschaulicht ir den Figuren 1 bis 3 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 ist eine Gesamtansicht des Tisches. Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schitt durch ein Tischbein. Fig. 3 ist ein wagrechter Schnitt nach der Linie A-B.
Wie Fig. 1 zeigt, besteht der Tisch aus einem kräftigen Rahmen r, der an seinen vier Ecken auf Beinen gelagert ist. Auf diesem Rahmen r ist ein weiterer Rahmen Tl angeordnet, der auf Rollen a in der Längsrichtung des Tisches verschiebbar ist und der an den Enden der Längsseite Rollen c trägt. Auf diese Rollen c stutzen sich Stäbe s, die an der Unterseite der für die Lagerung des Patienten bestimmten Tischplatte p angeordnet sind. Es kann demzufolge die Tischplatte einerseits mittels des Rahmens r1 und der Rollen a eine Längsbewegung ausführen, anderseits mittels der Rollen c quer zur Tischrichtung verstellt werden.
Die Tischbeine haben folgende Einrichtung, die am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist. Mit dem Rahmen r ist zunächst eine Spindel d fest verbunden, die mit Aussengewinde und am oberen und unteren Ende mit je einem Bund 1 bzw. e versehen ist. Diese Spindel d ist in eine Büchse j eingeschraubt, die ungefähr dieselbe
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Das Innengewinde der Büchse j erstreckt sich nur auf ein kurzes Stück am oberen Ende ; aussen ist sie über die ganze Länge mit Gewinde versehen und führt sich in einer weiteren Büchse i, die mit dem unteren Ende in einem Gehäuse j gelagert ist und oben ein Zahnrad k trägt.
Das Gehäuse j ist am oberen Ende an der Spindel d geführt und stützt sich auf eine rohrartige Verlängerung j', die auf einer mit einem dreh-
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ist, wie Fig. 3 erkennen lässt, eine endlose Kette n geführt, so dass die Drehung eines Zahnrades die aller vier Zahnräder veranlasst.
Mit dem Zahnrad k des einen in Fig. 2 veranschaulichten Tischbeines ist eine Kegelradverzahnung o verbunden, mit der ein auf einer wagreehten Achse q angeordnetes Kegelrad t in Eingriff steht. Die Achse q kann durch ein Handrad u in Umdrehung versetzt werden. Die innere Spindel d führt sich mit ihrem unteren Bunde e an der Innenseite der Hohlspindel/.
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Die'Wirkung der Einrichtung ist die folgende : Sobald das Handrad 11 gedreht wird, drehen sich das zunächst angetriebene Zahnrad k und damit gleichzeitig die drei anderen mit ihm durch die Kette n
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spindeln f, auf denen mittels der Bunde l das Gewicht der Tischplatte ruht, heben. Die Hubbewegung wird anhalten, bis die Runde t gegen die untere. innere Kante des Muttergewindes der Büchsen i antreffen.
Dann müssen die Hohlspindeln/an der Bewegung der Büchsen ;'teilnehmen, und es werden nun ihrerseits die Spindeln cl in dem obe : en Muttergewinde der Hohlspindeln aufsteigen bis schliesslich ihre Bunde e an dem unteren Rand des inneren Muttergewindes der Bilehse j antreffen und damit jede Weiterbewegung des Triebwerkes und des Handrades it gehemmt ist. Auf diese Weise ist die Tischplatte an allen vier Ecken um ein bestimmtes Stuck gehoben worden, die Drehung im umgekehrten Sinne gestattet die entsprechende Senkung.
Anstatt einer Kupplung der Triebwerke der vier Tischbeine durch eine Kette kann auch deren Kupplung durch Triebstangen erfolgen. beispielsweise in der Art, dass eine von der Kurbel bewegte Triebstange mittels Schnecken oder Kegelrädertrieben quer am Tisch gelagerte Wellen in Bewegung setzt, die ihrerseits mittels Schnecken in die Antriebszahnräder der mit dem Muttergewinde versehenen Büchsen eingreifen. Bei geringeren Hubhöhen des Tisches genügt auch die Anordnung nur einer Spindel für jedes Tischbein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Länge veränderlich sind,'dadurch gekennzeichnet, dass die Tischbeine als Schraubenspindeln ausgebildet sind, die in ruhenden Muttern oder deren drehbar gelagerte Muttern durch ein gemeinsames Triebwerk gleichzeitig und gleichmässig in Umdrehung versetzt werden können.