DE76138C - Maschine zur Herstellung von Kernen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Kernen

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DE76138C
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Germany
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core
cores
clay
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT76138D
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English (en)
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F. A. WILLIAMS, of Arbarland Bryngwyn Road, Clycha Park, Newport, England
Publication of DE76138C publication Critical patent/DE76138C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/12Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei und Formerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. December 1893 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine, welche dazu dient, Kerne aus Lehm auf rotirenden Kernstangen herzustellen, wobei das auf dem Kerne befindliche überflüssige Material durch eine geeignete Vorrichtung entfernt wird. Bisher sind Kerne nach einem dem vorliegenden ähnlichen Verfahren nur dann hergestellt worden, sobald es sich um solche von kreisrundem Querschnitt handelte, Kerne, welche hauptsächlich zur Herstellung von Röhren Verwendung gefunden haben.
Das vorliegende Verfahren ermöglicht nun, nach demselben Princip Kerne von rechteckigem Querschnitte mit abgerundeten Kanten herzustellen, wie solche z. B. in der Herstellung von Formen für Ingots verwendet werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Grundrifs einer derartigen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 3 stellt eine abgeänderte Verbindung zwischen dem Lehmbrette und der Kernstange dar, während in den
Fig. 4 und 5 eine andere Ausführungsform im Grundrifs bezw. in der Seitenansicht dargestellt ist.
Die Kernstange B besitzt einen dem Querschnitte des fertigen Kernes ähnlichen Querschnitt und ist beiderseits in Rahmen oder Lagerböcken H in geeigneter Weise gelagert. Ein Handgriff auf der Achse G dieses Kernes ermöglicht, denselben in Drehung zu versetzen. Auf dem horizontalen Theil des seitlichen Rahmens H oder sonst zweckentsprechend ist das Lehmbrett E derart gelagert, dafs dasselbe nach der Kernstange B hin- bezw. von derselben fortbewegt werden kann.
An der Kernstange B sind an jedem Ende abnehmbare Flantschen A A befestigt. Dieselben drehen sich mit der Kernstange. In Fig. 2 sind diese Flantschen aus zwei Theilen bestehend dargestellt, welche beiden Theile um M drehbar bei N mittelst Stiftes und Keilnuthen verbunden sind. Seitlich sind in diesen Flantschen Nuthen JJ angeordnet, in welche Nuthen entsprechend geformte Theile eingreifen.
Das Lehmbrett E ist an beiden Seiten mit Armen versehen. Dasselbe kann in geeigneter Weise auf dem Rahmen H gleiten. Die von diesem Lehmbrett ausgehenden Arme sind an ihren Enden mit Bolzen F versehen. Die Bolzen passen genau in die Nuthen J der Flantschen A. Bei der Drehung der Kernstange B durch Vermittelung einer Kurbel werden sich auch die Flantschen A umdrehen und dementsprechend das Lehmbrett E zufolge der in den Nuthen J gleitenden Bolzen F zu einer hin- und hergehenden Bewegung veranlassen, dafs die vorderste Kante des Lehmbrettes genau jene Bewegung macht, um einen Kern zu erhalten, welcher einen ähnlichen Querschnitt besitzt als die Nuthen J.
An Stelle der Nuthen J kann der Flantsch A mit einem Kranze J1 versehen sein, welcher von Rollen FF1, Fig. 3, umfafst wird. Diese Rollen ersetzen den in die Nuthen J ragenden Bolzen F, Fig. 1. Es wird durch diese Anordnung genau in derselben Weise eine hin- und hergehende Bewegung des Lehmbrettes E
bewirkt, wobei der zu erzeugende Kern einen dem Kranze J1 ähnlichen Querschnitt aufweisen wird.
In den Fig. 4 und 5 ist eine Anordnung zur Darstellung gebracht, bei welcher die Flantschen A fortfallen. An Stelle derselben sind die Enden J'2 der Kernstange B derart ausgebildet, dafs dieselben den Querschnitt des zu erzeugenden Kernes kennzeichnen. Die Rollen (Fig. 3) oder der Stift F, Fig. 1, ist wieder durch eine einzige Rolle F, Fig. 4 und 5, ersetzt. Entsprechend der Form J2 wird die Bewegung des Lehmbrettes E geregelt. Um die Rollen F beständig mit J2 in Eingriff zu erhalten, ist ein Winkelhebel O an dem Gestell H angeordnet, welcher Winkelhebel einerseits ein Gewicht trägt, andererseits durch einen Bolzen P mit dem Lehmbrette in Verbindung steht. Um die Länge des zu erzeugenden Kernes zu begrenzen, besitzt das Lehmbrett Ansätze E1.
Auch in der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der Flantschen A kann die Rolle jF1 entfallen und der Eingriff der Rolle F mit J1 durch ein Gewicht hergestellt werden.
An Stelle der Gewichte können entsprechende andere Anordnungen vorgesehen werden, wodurch die Rollen F mit dem den Querschnitt des zu erzeugenden Kernes kennzeichnenden Theile in Eingriff erhalten werden (z. B. Federn).
Sollen mehrere Kerne von gleicher Gröfse hergestellt werden, so ist die in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform vorzuziehen, da diese Anordnung gestattet, ein Paar Flantschen bei einer beliebigen Anzahl von Kernstangen in Anwendung zu bringen, wodurch absolute Gleichförmigkeit in der Gröfse der hergestellten Kerne gewährleistet wird. Auch ist es günstiger, die Hin- und Herbewegung des Lehmbrettes durch Stifte F vorzunehmen, da durch die Anbringung von Gewichten die Reibung des Brettes wesentlich vermehrt wird.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Die Kernstange B wird mit Heu oder anderem geeigneten Material umwickelt und gegen das Lehmbrett E gedreht. Lehm wird auf die Kernstange aufgelegt und wird der jeweilig überschüssige Lehm durch das Lehmbrett in derselben Weise entfernt, wie dies bei der Herstellung von kreisrunden Kernen für Rohre der Fall ist. Die Entfernung der formenden Kante des Lehmbrettes von der Achse der Kernstange B wird entsprechend der Entfernung der Nuth J in den Flantschen A von dieser Achse sich ändern, und ist es dadurch möglich, dem Kern einen Querschnitt zu geben, welcher in seinem Querschnitte der Nuth J entspricht. Die Dicke des Kernes kann dadurch verändert werden, dafs man das Lehmbrett in entsprechender Weise mehr oder weniger von der Kernstange entfernt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zur Herstellung von Kernen, dadurch gekennzeichnet, dafs eine rotirende Kernspindel Führungen besitzt, welche dem Querschnitte der zu erzeugenden Kerne entsprechen und ein Lehmbrett derart zwangsläufig bewegen, dafs durch die hin- und herbewegte Kante des Lehmbrettes der auf der Kernspindel (B) aufgetragene, überschüssige Lehm entsprechend der Form des zu erzeugenden Kernes abgestreift wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76138D Maschine zur Herstellung von Kernen Expired - Lifetime DE76138C (de)

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