DE760669C - Fliehkraftregler fuer Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen - Google Patents

Fliehkraftregler fuer Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen

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DE760669C
DE760669C DEL103037D DEL0103037D DE760669C DE 760669 C DE760669 C DE 760669C DE L103037 D DEL103037 D DE L103037D DE L0103037 D DEL0103037 D DE L0103037D DE 760669 C DE760669 C DE 760669C
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DE
Germany
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spring
lever
power piston
governor
controlled
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Expired
Application number
DEL103037D
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English (en)
Inventor
Donald F Warner
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Fliehkraftregler für Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen Die Erfindung bezieht sich auf Fliehkraftregler für Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen. Bei derartigen Reglern ist es bekannt, eine von der zu regelnden Maschine angetriebene Pumpe für eine Steuerflüssigkeit, z. B. Öl, vorzusehen. Hierbei wird durch ein von den Fliehgewichten gesteuertes federbelastetes Drosselventil der Austritt der unter Druck gesetzten Steuerflüssigkeit geregelt und durch die hierbei entstehenden Druckunterschiede unter einem einseitig durch eine Feder belasteten Kraftkolben das Einlaßventil der Kraftmaschine gesteuert. Derartige Regler besitzen für einen hohen Drehzahlbereich eine zu großeUngleichförmigkeit, da die durch den Fliehkraftregler festgelegte Geschwindigkeit sich proportional der Quadratwurzel der Federbelastung ändert. Die Geschwindigkeit zwischen Nullast und Vollast für eine gegebene Bewegung des Drosselventils ändert sich umgekehrt proportional zum Quadrat der Geschwindigkeitseinstellung. Gemäß der Erfindung wird nun bei derartigen Reglern eine Einrichtung vorgesehen, durch die die Bewegungen des Kraftkolbens über Gestänge auf die Reglerfeder übertragen werden und der Drehpunkt des Übertragungshebels veränderbar ist. Dadurch ist es möglich, nicht allein die Reglerfederbelastung, -,vie j a an sich bekannt, sondern auch deren Charakteristik derart zu ändern. daß zwischen höchster und niedrigster Drehzahl immer die gleiche Ungleichförmigkeit erreicht wird. Würde z. B. bei einer Drehzahl ;a = 3000 der Lngleichförmigt:eitsgrad 4.% betragen. so würde beim Herabsinken der Drehzahl auf ;a = 15oo der Ungleichförmigkeitsgrad auf 16% steigen. Wenn dagegen gemäß der Erfindung vorgegangen wird, so wird auch beim Herabsinken der Drehzahl auf sc=i5oo der Ungleichförmigkeitsgradvon :t% beibehalten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einen senkrechten Längsschnitt durch eineAusführungsform des neuen Fliehkraftreglers.
  • Mit i i ist das Einlaßv entil für die Turbine io und mit 12 eine von der Turbine angetriebene Welle bezeichnet. Die Stange des Turbineneinlaßv entils i i ist an dem einen Arm eines Winkelhebels 13 angelenkt, dessen anderer Arm mit der Kolbenstange eines Kraftkolbens 15, der in dem Zylinder i-. gleitet, gelenkig verbunden ist. Der Kolben 15 steht unter der Einwirkung einer Druckfeder 16, die ihn nach oben zu schieben trachtet. Am oberen Ende des Zylinders 1.1. mündet ein Ölzuführungsrohr 17. Der Druck in dem Ölzuführungssy stem wird durch einen von der Turbinenwelle angetriebenen Fliehkraftregler gesteuert. Der Regler besitzt eine mit Bohrung ig versehene Hohlspindel 18 mit Schneckenrad 2o, das von einer Schnecke -21, die auf der von der Turbine angetriebenen Welle 12 sitzt, angetrieben wird. Die Hohlspindel 18 ist in einem Gehäuse 22 gelagert, das aus zwei miteinander verbundenen Teilen, und zwar einer oberen und unteren Hälfte besteht. Der mittlere Teil der Hohlspindel 18 wird im Gehäuse von einem Kugellager 24 gestützt. Das untere Ende der Hohlspindel i 8 treibt eine Verdrängungs- oder Zahnradpumpe 25 an. Diese Pumpe besitzt ein Gehäuse 26 mit einem am unteren Teil des Gehäuses befestigten Deckel 27 und von der Hohlspindel 18 angetriebene Zahnräder 28. Sie besitzt ferner einen Einlaß 29, der mit einem Rohr 30 zur Zuführung von Öl oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit in Verbindung steht. Die Pumpe besitzt eine Austrittskammer 31. von der ein Teil des Öls durch einen Kanal 32 und ein Rohr 33 zur Schmierung der Lager und anderer Teile, die Öl benötigen, geführt wird. Ein anderer Teil des Öls wird von der Austrittskammer 31 durch einen Kanal 34 zu einer Diise 3 5 geführt, um das Schneckenrad 20 und die Schnecke 21 mit Öl zu versorgen. Endlich wird noch ein Teil des Öls aus der Austrittskammer 31 durch eine mit Verengung versehene Kammer 36 zu dem Rohr i; für den Kraftkolben 15 und zu einem Rohr 37. das mit dem unteren Ende der Hohlspindel 18 verbunden ist, geleitet. Der Austritt des Öls aus dem oberen Ende der Hohlspindel wird durch ein Ventil 38 in Abhängigkeit von den Änderungen der Belastung der Arbeitsmaschine geregelt. Im vorliegenden Fall ist das Ventil 38 von einem Arm 39, dessen anderer abgewinkelter Teil .1o ein Schwunggewicht trägt, gehalten. Der Winkelarm 39. .to ist im Zapfen .11 drehbar gelagert. Der Drehpunkt .ti sitzt an einem mit Flansch versehenen Teil .12, der am oberen Teil der Hohlspindel 18 aufgeschraubt ist und durch eine Sicherung 43 in seiner Lage gehalten wird. Im Raum zwischen dem mit Flansch versehenen Teil ._t2 und dem Arm 39 des Fliehkraftreglers ist eine Feder 44 gelagert. Das Schwunggewicht ist gegen die Wirkung der Zentrifugalkraft durch eine Druckfeder .l> belastet, die um einen Stift angeordnet ist. der in der Büchse .1g geführt wird. -Mit ihrem oberen Ende stützt sich die Feder gegen die Büchse .I6, und mit ihrem unteren Ende legt sie sich gegen eine Platte 48. Das untere Ende des Stiftes für die Feder .t5 trägt einen Kegel .17. der in einer kegelförmigen Aussparung des Ventils 38 sich abstützt. Dem Schwunggewicht gegenüber ist auf dem mit Flansch versehenen Teil .a.2 ein Gegengewicht _3i starr befestigt, das am oberen Ende von einer Schelle 5o gehalten wird.
  • Der obere Teil der Büchse .a9 dient zur Aufnahme eines Kugellagers 52 mit einer inneren nicht drehbaren Lauffläche, die auf der Stange 53 befestigt ist, und einer äußeren drehbaren Lauffläche, die an der Büchse .19 sitzt. Die verschiebbare Haltestange 53 für die Büchse 49 wird durch eine im Deckel 55 des Gehäuses 22 befindliche Muffe 5.1 geführt. Das obere Ende der Stange 53 besitzt einen Zapfen 56. mit dem es mit dem linken Ende des Steuerhebels 57 verbunden ist. Das rechte Ende des Steuerhebels ist durch einen Lenker 58 mit dem Arm 5g, der an der Kolbenstange des Kraftkolbens 15 sitzt, gelenkig verbunden. Der linke Teil des Steuerhebels 57 dient als Stützpunkt für die Rolle 6o. Diese Rolle 6o sitzt an dem einen Arm 61 eines Winkelhebels, dessen anderer Arm sich gegen die Muffe 5 4 legt. Der Winkelhebel ist an eine Stange 62 angelenkt, die durch eine Öffnung 63 des Deckels 55 hindurchgeht und durch eine Stellschraube64 festgestellt werden kann. Das Außenende des Hebels 62 ist mittels Drehzapfen 65 mit einer Stellstange 66 verbunden, die an einem festen Drehpunkt 67 des Deckels 55 gehalten wird.
  • Beim normalen Betriebszustand hebt das Schwunggewicht 4o das Ventil 38 um eine bestimmte Strecke von seinem Sitz auf dem oberen Ende der Spindel 18 ab. Das Ventil drosselt den Flüssigkeitsstrom und stellt so einen bestimmten Druck innerhalb der Hohlspindel 18, der Rohrleitung 37 und 17 und oberhalb des Kraftkolbens 15 her. Nimmt jetzt die Geschwindigkeit der Turbine io zu, etwa infolge einer Abnahme der Turbinenbelastung, dann verstellt sich das Schwunggewicht 40 unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft weiter nach außen entgegen dem Druck der Belastungsfeder 45, wodurch das Ventil 38 voll geöffnet und die Drosselung der Flüssigkeit aus der Hohlspindel 18 vermindert wird. Dies veranlaßt einen Druckabfall in den Rohrleitungen 37 und 17 und dementsprechend einen verringerten Druck auf die obere Seite des Kraftkolbens 15, wodurch sich der Kolben 15 unter der Wirkung der Feder 16 nach oben verstellt und das Turbineneinlaßventil i i in die Schließlage geschoben wird. Die Aufwärtsverstellung des Kolbens 15 veranlaßt aber auch eine Aufwärtsbewegung des Lenkers 58 und eine Drehung des Steuerhebels 57 um die Rolle 6o entgegen dem Uhrzeiger, so daß das linke Ende des Hebels 57 nach unten gedrückt wird, wodurch die Stange 53 nach abwärts verschoben und die Belastung der Reglerfeder 45 vergrößert und so das Ventil 38 auf seinen Sitz gedrückt wird. Durch verschiedene Einstellung der am Winkelhebel 61 angebrachten Rolle 6o auf dem Hebel 57 können verschiedene Drehpunkte für den Hebel 57 festgelegt werden. Dadurch ist es möglich, das auf das Zusammendrücken der Feder wirkende Kraftmoment des Hebels 57 zu ändern.
  • Die Einstellanordnung ist in zwei Lagen dargestellt, und zwar in einer voll ausgezeichneten Lage für niedrige Geschwindigkeit und einer strichpunktierten Lage für hohe Geschwindigkeit.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fliehkraftregler für Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen, mit einer von der zu regelnden Maschine angetriebenen Pumpe für eine Steuerflüssigkeit, z. B. r51, einem von den Fliehgewichten gesteuerten federbelasteten Drosselventil für denAustritt der Steuerflüssigkeit und einem von den hierdurch auftretenden Druckunterschieden gesteuerten, auf das Einlaßventil der Kraftmaschine einwirkenden, einseitig von einer Feder belasteten Kraftkolben, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, durch die die Bewegungen des Kraftkolbens über Gestänge auf dieReglerfeder übertragenwerden und der Drehpunkt des Übertragungshebels so veränderbar ist, daß dadurch nicht allein die Reglerfederbelastung, sondern auch deren Charakteristik derart verändert wird, daß zwischen höchster und niedrigster Drehzahl immer die gleiche Ungleichförmigkeit erreicht wird.
  2. 2. Fliehkraftregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Veränderung des Drehpunktes aus einem drehbaren Winkelhebel besteht, dessen einer Arm (61) sich gegen den Hebel (57) legt; der an einem Ende an dem verschiebbaren Stützpunkt (53) 'der Reglerfeder (45), am anderen Ende unter Vermittlung eines Zwischenhebels (58) an dem Kraftkolben (15) angelenkt ist, derart, daß beim Verdrehen des Winkelhebels verschiedene Drehpunkte für den Angriff des Kraftkolbens auf die Reglerfeder geschaffen sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 451 835, 572 2o5, 6o5 905; britische Patentschrift Nr. 149 692; USA.-Patentschrift Nr. 1 747 468.
DEL103037D 1940-02-06 1941-01-22 Fliehkraftregler fuer Kraftmaschinen, insbesondere Dampfturbinen Expired DE760669C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB149692A (en) * 1919-08-08 1921-01-20 Vickers Electrical Co Ltd Improvements in governing mechanism
DE451835C (de) * 1926-08-31 1927-11-02 Reinhold Proell Dr Ing OEldruckregelungsvorrichtung zur Konstanthaltung und Regelung der Drehzahl von Kraftmaschinen, insbesondere von Dampfmaschinen und OEl- und Gasmotoren
US1747468A (en) * 1928-01-20 1930-02-18 Samuel P Cowardin Oil-relay governor
DE572205C (de) * 1931-12-24 1933-03-11 Bbc Brown Boveri & Cie Vorrichtung zur Begrenzung der Drehzahl an Dampf- oder Gasturbinen
DE605905C (de) * 1930-12-10 1934-11-20 Sulzer Akt Ges Geb Regelvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen mit veraenderlicher Betriebsdrehzahl, insbesondere fuer Fahrzeuge

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