DE760082C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen

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DE760082C
DE760082C DES141180D DES0141180D DE760082C DE 760082 C DE760082 C DE 760082C DE S141180 D DES141180 D DE S141180D DE S0141180 D DES0141180 D DE S0141180D DE 760082 C DE760082 C DE 760082C
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Germany
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Expired
Application number
DES141180D
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English (en)
Inventor
Franz Etzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit auf Leitungen eines unterteilten Leitungsbündels vorbereitend eingestellten - Mischwählern, bei welchen Ausgänge eines Leitungsbündels von vorgeordneten Einrichtungen sowohl unmittelbar als auch über Mischw ähler erreicht werden.
  • Bei bekannten Anordnungen dieser Art werden von vorgeordneten Gruppenwählern auf den ersten Schritten die nachgeordneten Einrichtungen unmittelbar erreicht und durch die nachfolgenden Schritte der Gruppenwähler Mischwähler mit Voreinstellung angeschaltet, die zu dien direkt erreichbaren Leitlungen nach einmal Zutritt geben. Die Mischwähler belegen also ebenfalls die von den direkten Leitungen erreichbaren Wähler, s'uche'n daher die noch nicht in Betrieb befindlichen Wähler heraus.. Jeder nachfolgende Wähler kann daher sowohl direkt als auch indirekt über Mischwähler belegt werden. Der größte Teil des Verkehrs geht demnach über die direkten Leitungen zu den nachfolgenden Wählern, während über die Mischwähler nur der Spitzenverkehr geführt wird.
  • Diese als - Sparschaltung bekannte Schialtungsrart besitzt nun aber den Nachtseil, daß bei Besetztsein aller sowohl direkt als auch indirekt zugänglichen Leitungen: die noch freien: Mischwähler veranlaßt werden, sich vorbeireitend einzustellen, also schon zu einem Zeitpunkt zu drehen beginnen, an dem eigentlich noch keine Verkehrsspitze vorliegt. Um Schwierigkeiten dieser Art zu belieben. sind bereits Anordnungen vorgeschlagen worden, bei denen die Wähler mit freier Wahl erst bei einer gewissen Steigerung des Verkehrs zur vorbereitenden Einstellung auf freie Leitungen angelassen werden. Diese Anordnungen benötigen besondere Anlaßkreise bzw. Abschaltrelais zur Durchführung der vorbereitenden Einstellung.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Weg, den Beginn des Dr:hens der Mischwähler trotz Resetztsein aller sowohl direkt als auch indirekt erreichbaren Ausgänge noch herauszuschieben. ohne daß aber hierfür besondere Schaltmaßnahmen an den 1lischwähl,ern oder an den Anlaßkreiseii der Mischwähler. @@c'.er aber zusätzliche "Zugänge zu d,°rii Leitungsbündel vorgesehen werden müßten.
  • Erreicht wird dies dadurch. daß das vorgeordneten Einrichtungen zugängliche Leitungsbündel außer den Ausgängen, die von den vorgeordneten Einrichtungen sowohl unmittelbar als auch über Mischwähler erreicht werden, einen oder nur wenige Ausgänge: besitzt. die von den vorgeordneten Einrichtungen nur über -Mischwähler erreicht werden können.
  • Die freien -Mischwähler sammeln sich bei dieser Anordnungsweise der Ausgänge ohne Hilfe irgend.°iner Abschaltung selbsttätig auf den nur über Mischwähler erreichbaren Leitungen, solange die direkt erreichbaren Leitungen des Leitungsbündels den Verkehr allein bewältigen. indem die Mischwähler nacheinander von allen direkt zugänglichen Leitungen abgeworfen @s-Lrden, bis sie e@idI:cll auf der bzw. auf den besonderen, nicht direkt erreichbaren Leitungen stehenbleiben. Statt nur einen Ausgang in einem Leitungsbündel nur über Mischwähler erreichbar z-,1 machen, können natürlich auch zwei oder mehr Au sgänge nur über die Mischwähler allein erreichbar vorgesehen werden. Die notwendige Zahl dieser Ausgänge ergibt sich jedoch ohne Schwierigkeiten aus der je veiligen Größe der Bündel. aus der Scliätz-ang des zu erwartenden -Verkehrs und aus dr jeweilig angewendeten Gruppierung oder Statt:lun@.
  • In der Abbildung ist ein Ausfiilirungslyeispiel der Erfindung gezeigt. auf welches sie jedoch nicht beschränkt ist. Die Mischwähler sind alle in der gleichen Weise ausgel),ildet und werden vorbereitend auf freie Leitungen des Bündels eingestallt. Wird eine Le@itung in Benutzung genommen, so werden alle nicht in Beciutzilng genommenen 'Mischwähler. die auf dieser Leitung vorbereitend eingestellt sind. weitergeschaltet. um sich auf eine andere freie Leitung -einzustellen. Die i'Leiters:haltung selbst wird dadurch eingeleitet. (ia11 den hochohmigen Wicklungen I der Relais 7" der Strom entzogen wird. Das Relais 7' eines in Benutzung genommenen Mischwählers wird über die Haltewicklung Il erregt gehalten. Zur die Betriebsstromkreise an dem Mischwähler Al iit i sind dargestellt. Die Ausgänge, die sowohl direkt als auch über Mischwähler erreicht werden können, sind mit L i, L2, L ; und L.4 bezeichnet. Mit L5 und L6 sind Ausgänge benannt, die nur über die Mischwähler erreicht werden können. Die Eingänge des Leitungsbündels LB sind mit .d i bis A 8 beziffert. Sie sind über nicht dargestellte Gruppenwähler erreichbar.
  • In der Zeichnung ist angenommen, daß der illischwähler 1Iii'i sich bereits vorbereitend auf den Ausgang L i eingestellt hat. In diesem Falle ist das Relais T über seine Wicklungen 1 und II in Reihe mit dem Belegungsrelais C der Leitung L i erregt «-orden. Der Kontakt t ist geö einet, so daß der Drehmagnet D des Mischwählers abgeschaltet ist. Wird jetzt der Eingang,-I i von einem vorgeordneten. nicht dargestellten Gruppenwähler belegt, so wird Erdpotential über den Prüfschaltarm des nicht dargestellten Gruppenwählers an den Eingang .-i i angelegt. In diesem Falle spricht das an dem Ausgang L i liegende Relais C an und lyereitet in hier nicht interessierender \%'eis.e di.e Belegung von nachgeordneten Einrichtungen vor. Den hochohmigen Wicklungen I der Relais T aller auf den Ausgang L i eingestellten Mischwähler. die jetzt parallel zu den Prüfschaltmitteln im nicht dargestellten Gruppenwähler lieg.-u. wird der Strom entzogen. Die Relais T fallen ab und schließen die Kontakte t. Hierdurch werden die Drehmagnete D erregt. Die Kontakte d «erden geschlossen und bewirken die Erregung der Relais T über die @Z'icklungen 11I. Hierdurch werden die Drehmagnete wieder aberregt. Die. 11ischwähler, also auch der Misch-Wähler lIT-Vi, werden «-eitergeschaltet und stellen sich auf die nächste freie Leitung ein.
  • Werden in der bereits für den Eingang A i beschriebenen Weise auch noch die Eing=änge A a. A 3 und A4. in Benutzung genommen. so werden alle -Mischwähler, die die Ausgänge L2 bis L.I vorbereitend belegt hatten. weitergeschaltet und gelangen auf die Leitung L .,. die nur über Mischwähler °erreichbar ist.
  • Werden jetzt von den vorgeordneten Einrichtungen weitere Eingänge nicht mehr belegt. sondern wickelt sich der Verkehr lediglich über die Eingänge.1 i bis A 4 ab. so «-erd-`n keine Mischwähler mehr vorbereitend weitergeschaltet. Erst bei V erkehrsspitzen, d. h. bei Belegung der Eingänge A 5 und A0 werden wieder -Mischwähler veranlaßt, sich vorbereitend auf auch direkt erreichbare Ausgänge einzustellen. Die -Mischung innerhalb des Bündels kann durch Verschränkung der Mischwählerausgänge ,&r auf der Abbildung dargestellten Verdrahtung noch verbessert werden.

Claims (1)

  1. PATI.NTANSPRUCII: Schaltungs,anordmung für Fernsprechanlagen mit auf Leitungen eines . unterteilten Leitungsbündels vorbereitend eingestellten Misichwählern, dadurch gekennzeichnet, diaß das Leitungsbündel (ZB) außer den Ausgängen, (L i bis. L4), die von den vorgeordneten, Einrichtungen, z. B, Gruppenwählern, sowohl ununittielbar als auch über Mischwähler (MWI bis MW4) erreicht werden, einen (L5) oder nur wenige (L 5 und L 6) Ausgänge besitzt, die von den vorgeordneten Einrichtungen nur über Mischwähler (1VIWI bis MW4) erreicht werden können.. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 588 298; Langar, Max, »Studien über Aufgaben der I#'ernsprechtechnik«, 1936, S.39, 4D42.
DES141180D 1940-06-01 1940-06-01 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen Expired DE760082C (de)

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DE760082C true DE760082C (de) 1954-03-08

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE588298C (de) * 1932-07-19 1933-11-28 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Vorschubmotorsteuerung fuer Werkzeugmaschinen unter Verwendung photoelektrischer Zellen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE588298C (de) * 1932-07-19 1933-11-28 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Vorschubmotorsteuerung fuer Werkzeugmaschinen unter Verwendung photoelektrischer Zellen

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