DE759382C - Schalteinrichtung fuer elektromagnetisch gesteuerte Schuetze - Google Patents
Schalteinrichtung fuer elektromagnetisch gesteuerte SchuetzeInfo
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- DE759382C DE759382C DES135671D DES0135671D DE759382C DE 759382 C DE759382 C DE 759382C DE S135671 D DES135671 D DE S135671D DE S0135671 D DES0135671 D DE S0135671D DE 759382 C DE759382 C DE 759382C
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H47/00—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
- H01H47/02—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay
- H01H47/04—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay for holding armature in attracted position, e.g. when initial energising circuit is interrupted; for maintaining armature in attracted position, e.g. with reduced energising current
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Description
- Schalteinrichtung für elektromagnetisch gesteuerte Schütze Beiim langsamen Schalten von elektromagnetisch gesteuerten Schützen, bei denen je ein in einem Einschaltstromkreis und einem. Selbsthaltestromkreis liegender Schalter miteinander gekuppelt und durch: ein einziges gemeinsames Steuerorgan zu betätigen sind, kann es durch unsicheren Kontakt zu einem Flattern des einzuschaltenden Gerätes kommen. Dieses Flattern: oder Trommeln. des Schützes stellt sich besonders häufig bei unsicherer Betätigung des das Schütz steuernden Schalters ein, wenn dieser entweder auf unsicherem Standort von Hand oder durch mit Totgang arbeitende mechanische Mittel, etwa durch ein: Kurvenstück oder andere Regelglieder, -,viie Fliehk raftregler od. dgl., bewegt wird. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch eine derartige Kupplung zwischen den beiden im Einschaft- und Selbsthaltestromkreis liegenden Schaltern, daU der Kontaktabstand in der geöffneten Stellung des im Selbsthaltestromkreis liegenden Scha;lters kleiner ist als der entsprechende Kontaktabstand des nm; Einschaltstromkreis liegenden Schalters,. Bei gleich großen Kontakt abständen würde das Flattern nicht vermieden..
- Ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Prinzüps:chaltbild dargestellt. Zum Einschalten des den Schalster i steuernden Schützes 2 dient ein Schalter 3, dem die Arbeitskontakte 4 und 5 zugeoardnet sind. Mit dein Schalter i ist ein Schalter 6 mechanisch verbunden, der mit den Selbsthaltekontakten 7 und 8 zusammenarbeitet. Am Schalter 3 ist ein weiterer Schalter 9 nachgiebig gelagert, den eine Feder io in die gezeichnete Endstellung zu führen sucht. Die nachgiebige Verbindung der Schalter 3 und 9 ist hier erforderlich, weil die festen Kontakte in dem Ausführungsbeispiel als starre Druckkontakte ausgebildet sind. Der Abstand des Schalters 9 von seinen Arbeitskontakten ii und 12 ist kleiner als der Abstand des Schalters 3 von seinen Arbeitskontakten 4 und 5. Bei der in Richtung des Pfeiles 13 erfolgenden Einschaltbewegung wird zunächst der Schalster 9 mit seinen Arbeitskontakten i i und 12 zum Eingriff gebracht. Isst der Schalter 9 geschlossen; so trifft der Anschlag 14 auf einen Anschlag 15, der sich durch die Einwirkung einer Feder 16 in der gezeichneten, durch den Anschlag 17 begrenzten Lage befindet und bei der weiteren Einschaltbewegung des Schalters 3 unter Zusammendrücken der Feder 16 mitgenommen wird. Wird nun der obere Kontakt; 4., 5 des Schalters 3 geschlossen, so spricht das. Schütz 2 an und schließt die Schalfiter i und 6.
- Wenn infolge einer sofort einsetzenden, geringen Zurückbewegung des Schalters. 3 durch unerwünschte äußere Einwirkung, z:. B. Erschütterung entgegen der Pfeilrichtung 13, der Kontakt zwischen dem Schalter und den Arbeitskontakten wieder unterbrochen wird, so wird doch der Stromkreis für das Schütz über die Schalter 9 und 6 aufrechterhalten. Auf diese Weise wird ein Flattern des Schützes bei kleinen unerwünschten Bewegungen des Schalters 3 sicher vermieden. Wird der Schalter 3 nach Vollendung des Einschaltvorganges wieder freigegeben, s!o kehrt er unter der Einwirkung der Federn io und 16 wieder in eine Ausschaltstellung zurück. Der Schalter 9 wird jedoch erst dann wieder geöffnet, wenn ein besonderer Steuerimpuls erfolgt.
- Soll die Ausschaltbewegung des Schalters 9 durch die Feder 16 beispielsweise bei völliger Freigabe des Schattglnedes 3 durch die zum Einschalten, dienende Kurve erfolgen, so muß der Anschlag 17 so weit nach unten verstellt werden, d@aß der Anschlag 15 auch in dier gezeichneten Ausschaltstellung der Schalter 3, 9 mit dem Anschlag 14 in Berührung steht.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schalteinrichtung für elektromiagnetisch gesteuerte Schütze, bei der je ein in einem Einschaltstromkreis und einem Selbsthaltestromkreis liegender Schalter miteinander gekuppelt und durch ein einziges gemeinsames Steuerorgan zu betätigen sind, gekennzeichnet durch eine derartige Kupplung zwischen dien beiden Schalbern, daß der Kontaktabstand in der geöffneten Stellung des im Selbsthalteätromkreis liegenden Schalters (9) kleiner ist als der entsprechende Kontaktabstand des im Einschaltstromkreis liegenden Schalters (3).
- 2. Schalteinirichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Kraftspeicher (io, 16), der den: im Einschaltstromkreis liegenden Schalter (3) nach dem Einschalten in eine Ausschaltstellung zu führen sucht.
- 3. Schalteinrichtung nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Kraftspeicher (16) auch den im Selbsthaltestromkreis liegenden Schalter (9) in die Ausschaltstellung zu führen imstande ist. .. Schalteinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung (17), durch die die Endlage eines den Arbeitsweg des Kraftspeichers (16) und dessen Wirkung auf einen oder beide Schalter (3, 9) bestimmenden Anschlages (1.5) einstellbar ist. Zur Abgrenzung dies Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 515 558, 562 034, 619 ig9; britische Patentschrift Nr. 268 532; USA.-Patentschriften \Tr. 1 122 931, 1 172 962; .NI-Sammelliste 193; der S. S. W., S. 89.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES135671D DE759382C (de) | 1939-01-29 | 1939-01-29 | Schalteinrichtung fuer elektromagnetisch gesteuerte Schuetze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES135671D DE759382C (de) | 1939-01-29 | 1939-01-29 | Schalteinrichtung fuer elektromagnetisch gesteuerte Schuetze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE759382C true DE759382C (de) | 1954-03-08 |
Family
ID=7540082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES135671D Expired DE759382C (de) | 1939-01-29 | 1939-01-29 | Schalteinrichtung fuer elektromagnetisch gesteuerte Schuetze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE759382C (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1122931A (en) * | 1913-11-22 | 1914-12-29 | Albert J Horton | Motor-controller. |
| US1172962A (en) * | 1912-11-26 | 1916-02-22 | Gen Electric | Electromagnetic switch. |
| GB268532A (en) * | 1926-03-09 | 1927-04-07 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in or relating to the control of electric circuits |
| DE515558C (de) * | 1929-08-08 | 1931-01-09 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Druckknopfschalter fuer ferngesteuerte Elektromagnete |
| DE562034C (de) * | 1929-06-08 | 1932-10-21 | Aeg | Elektrischer Schalter, insbesondere zum Anlassen von Motoren |
| DE619199C (de) * | 1935-09-25 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anordnung zum Einschalten von Schaltern unter Verwendung eines Zwischenrelais (-schuetzes) |
-
1939
- 1939-01-29 DE DES135671D patent/DE759382C/de not_active Expired
Patent Citations (6)
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|---|---|---|---|---|
| DE619199C (de) * | 1935-09-25 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anordnung zum Einschalten von Schaltern unter Verwendung eines Zwischenrelais (-schuetzes) | |
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