DE758997C - Verfahren und Vorrichtung zum Buendeln von Tueten oder Beuteln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Buendeln von Tueten oder BeutelnInfo
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- DE758997C DE758997C DEW108243D DEW0108243D DE758997C DE 758997 C DE758997 C DE 758997C DE W108243 D DEW108243 D DE W108243D DE W0108243 D DEW0108243 D DE W0108243D DE 758997 C DE758997 C DE 758997C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B27/00—Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
- B65B27/08—Bundling paper sheets, envelopes, bags, newspapers, or other thin flat articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Bündeln von Tüten oder Beuteln Es ist üblich, Tüten oder Beutel nach dem Fertigstellen oder auch später in Stapeln von 50 oder ioo Stück zu bündeln und so in den Handel zu bringen. Diese Bündel werden dann in den Einzelhandelsgeschäften an einer für den Verkäufer leicht zugänglichen Stelle aufgehängt, so daß je nach Bedarf ein Beutel von diesem oder jenem. Bündel abgerissen und zur Ausgabe von Ware benutzt werden kann. Durch das Bündeln der Tüten wird in den Verkaufsstellen weniger Raum beansprucht und eine einwandfreie Lagerung der Tüten ermöglicht. Bisher zwar es üblich, die Stapel der Tüten zu lochen und durch dieses Loch einen Bindfaden hindurchzuziehen, der dann maschinell oder von Hand verknotet wurde. Dieses Verfahren ist verhältnismäßig umständlich und hat den Nachteil, daß beim Abreißen der Beutel aus dem Bündel das Papier am oberen Rand herausgerissen oder eingerissen wird.
- Man kennt auch andere Aufhängevorrichtungen für Beutel, Papierabschnitte od. dgl., bei denen durch den Stapel Nägel oder sonstige Tragorgane gedrückt werden, die dann an besonders gestalteten Aufhängevorrichtungen aufgehängt werden. Bei allen diesen bzlcannten Einrichtungen tritt jedoch infolge der übergreifenden Form des Drahtes an dies, -r Stelle eine merkliche Beschädigung des Beut:ls od.°r des Papierabschnittes ein, wenn er von der Aufhängevorrichtung gelöst wird, während b-i der vorliegenden Erfindung derartige Beschädigungen des Beutelrandes vermieden werden.
- In der Papier verarbeitenden Industrie sind ferner Heftmaschinen bekamit, bei denen ein Andrücksternpel sich auf den Stapel aufsetzt und ein Pre ßstemp-el zum Durchdrücken des I-Ieftorgans dient. Diese bekannten Einrichtungen gestaltet die Erfindung für den besonde-ren Zweck aus. so daß die Vorrichtung nach Anspruch 2 nur insoweit geschützt sein soll, als sie zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i geeignet und bestimmt ist.
- Erfindungsgeinaß wird an Stelle des besonders gefoi-irten Halte.inittels ein Nagel oder Drahtstift mit kleinem Kopf durch das Bündel gepreßt oder geschlagen und an seiner Austrittsstelle zu einer Öse umgebogen, die das Bündel von der Rückseite her zusammenhält und zugleich zum Aufhängen des Bündels in der Verkaufsstelle dienen kann. An der Eintrittsseite hält der Kopf des Nagels, eine Umbi; gung des Drahtstiftes oder ein.: sonstige Verstärkung das Bündel zusammen. -ins diLs°in Stapel wird jeweils die. oberste Tüte entnommen, indem man sie über den entsprechend gestalteten Nagelkopf zieht. Dabei tritt nureinegeringfügigeErweiterung des 'Nagelloches auf, ohne daß ein Zerfetzen des Tütenrandes eintritt. Die störende Verunstaltung der Tüte tritt also nicht mehr ein.
- Zur Ausübung des Verfahrens dient eine Vorrichtung, die in der Zeichnung in Ansicht und Aufsicht dargestellt ist.
- In dein Lagerbock i ist ein Gleitstück 2 verschiebbar gelagert, der durch einen Trieb, bestehend aus dein Zahnrad .4 und der Zahnstange 3, durch die Kurbel 5 bewegt werden kann. Es ist natürlich möglich, auch einen Kurbeltrieb oder einen sonstigen Antrieb für die Bewegung des Gleitstückes 2 vorzusehen. Zweckmäßig steht das Gleitstück unter Wirkung einer Feder C, die in einer Bohrung angebracht ist und sich unten gegen eine :@bdeclLplatte abstützt. Durch diese. Feder wird das Gleitstück r stets nach oben bewegt.
- In dein Gleitstück 2 und in dem Lagerbock i sind Führungsnuten vorhanden, in denen ein Andruckstempel 7 gleiten kann. Der Stempel 7 ist durch eine Zugfeder 8 mit dein Gleitstück 2 verbunden, so daß er bei der Abwärtsbewegung des Gleitstückes 2 sich auf den auf dem Tisch 9 liegenden Stapel aufsetzt und diesen entsprechend der Spannkraft der Feder zusammendrückt, während das Gleitstück 2 weiterbewegt wird. Zur weiteren Führung des Andruckstempels ; dient eine Lasche io, die in einer tut ii des Gleitstückes 2 gleiten kann.
- Mit dem Gleitstück 2 ist durch die Travers; 12 der Preßstempel 13 fest verbunden, der sich beim Niedergang des Gleitstückes auf den \ agel 14 aufsetzt und diesen durch das Bündel hindurchdrückt. In dem Tisch 9 ist eine bogenförmige Aussparung 15 vorgesehen, in die der Nagel bei seinem Weitergang hineingedrückt wird, so daß er sich dabei ringförmig umbiegt, wie dies Abb.3 erkennen läßt.
- Zweckmäßig ist, wie die Abb. i dies zeigt, daß der Preßsteinpel 13 in einer Nut des AndruckstemPels j gleitend geführt wird. Wenn man dieser Nut einen dreieckigen Querschnitt gibt, kann sie gleichzeitig zur Aufnahme des Nagels dienen, wie dies Abb. i erkennen läßt. Es empfiehlt sich, den Preßstempel 13 an seinem unteren Ende mit einer kleinen Aussparung 1; zu versehen, mit der er den Kopf des Nagels umfaßt und ein Ausweichen verhindert.
- Den zu bündelnden Stapel legt man auf den Tisch 9, nachdem man die Anschlagplatte 1< entsprechend eingestellt hat. Durch Betätigung des Hebels 5 «-erden dann die beiden Stempel j und 13 nach unten gedrückt, bis der Andruckstempel 7 sich auf den Stapel auflegt, während der Preßsteinpel13 sich weiterbewegt. Der Stempel 7 drückt entsprechend der Spannung der Feder 8 den Stapel zusammen, während der Stempel 13 den Nagel 14 durch den Stapel hindurch in die Aussparung 15 drückt, wobei er dann die in Abb. 3 aalgedeutete ringförmige Gestaltung annimmt.
- Das Einlegen der Nägel kann von Hand oder automatisch erfolgen. Auch der Antrieb der Presse kann statt durch die Handkurbel 5 durch einen Motor od. dgl. herbeigeführt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Bündeln von Tüten oder Beuteln durch ein Haltemittel, das durch das Bündel gedrückt wird und die Abnahme des jeweils vordersten Werkstückes von dem Bündel ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nagel mit kleinem Kopf als Haltemittel verwendet und an seiner Austrittsstelle zu einer zum Aufhängen und Zusammenhalten des Bündels dienenden Öse umgebogen wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, die nach Arf der Heftmaschinen arbeitet, gekennzeichnet durch einen Andruckstempel (7), der sich beim Niedergang auf den Stapel aufsetzt, und durch einen in einer Nut des Andrückstempels (7) gleitenden Preß-Stempel (13), der mit dem Andrückstempel durch eine Feder (8) verbunden ist und eine Nut zur Aufnahme des Nagels (14) besitzt, während der Auflagetisch (9) an der Austrittsstelle des Nagels mit einer bogenförmigen Aussparung (15) versehen ist, in der der Nagel zur Öse umgebogen wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Britische Patentschrift Nr. ig&i vom Jahre 1904; USA.-Patentschriften Nr. 597230, 630 888, 2, 146 3 2 7.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW108243D DE758997C (de) | 1940-12-18 | 1940-12-18 | Verfahren und Vorrichtung zum Buendeln von Tueten oder Beuteln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW108243D DE758997C (de) | 1940-12-18 | 1940-12-18 | Verfahren und Vorrichtung zum Buendeln von Tueten oder Beuteln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE758997C true DE758997C (de) | 1953-08-03 |
Family
ID=7616880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW108243D Expired DE758997C (de) | 1940-12-18 | 1940-12-18 | Verfahren und Vorrichtung zum Buendeln von Tueten oder Beuteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE758997C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US597230A (en) * | 1898-01-11 | Supporting device for toilet-paper packages | ||
| US630888A (en) * | 1897-11-12 | 1899-08-15 | Frank H Hoberg | Toilet-paper package and binder. |
| GB190401981A (en) * | 1904-01-26 | 1904-12-01 | Horace Drummond Black | Improvements in Apparatus for Securing Packets of Fare Tickets and the like by Staples. |
| US2146327A (en) * | 1938-02-12 | 1939-02-07 | James W Blackwell | Paper bag holder |
-
1940
- 1940-12-18 DE DEW108243D patent/DE758997C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US597230A (en) * | 1898-01-11 | Supporting device for toilet-paper packages | ||
| US630888A (en) * | 1897-11-12 | 1899-08-15 | Frank H Hoberg | Toilet-paper package and binder. |
| GB190401981A (en) * | 1904-01-26 | 1904-12-01 | Horace Drummond Black | Improvements in Apparatus for Securing Packets of Fare Tickets and the like by Staples. |
| US2146327A (en) * | 1938-02-12 | 1939-02-07 | James W Blackwell | Paper bag holder |
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