DE7577C - Fufsbekleidungs-An- und Auszieher - Google Patents

Fufsbekleidungs-An- und Auszieher

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DE7577C
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Germany
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footwear
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P. SCHOLZ und A. DYBOWSKI in Breslau, Herrenstrafse 7 a. resp. Schuhbrücke 14
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/80Devices for putting-on or removing boots or shoes, e.g. boot-hooks, boot-jacks

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 34.
PAUL SCHOLZ und ANTON DYBOWSKI in BRESLAU. Fußbekleidungs-An- und -Auszieher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. April 1879 ab.
Der in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Apparat gestattet ein bequemes An- und Ausziehen der Fufsbekleidungen: Derselbe ist nicht nur für alle Fufsgröfsen, sondern auch für die verschiedenen Gattungen von Fufsbekleidungen, Stiefel und Gamaschen für Herren, Damen und Kinder, selbst für Sporenstiefeln verwendbar.
Der Apparat steht auf einer schwachen Grundplatte ans Gufseisen und ist ganz aus Schmiedeisen hergestellt.
Der Mechanismus zum Anziehen der Fufsbekleidungen sowie auch der für das Ausziehen derselben ist auf der Grundplatte a des Apparats befestigt. Zu dem ersteren gehören die beiden hohlen Cylinder b und c aus Gasröhren, von denen der eine b in seiner senkrechten Lage feststeht, während der andere c um seinen Fufspunkt drehbar ist. In beiden Röhren stecken Stangen d und e, die sich nach oben verschieben und durch die Klemmschrauben 0 und Ό in jeder Stellung festhalten lassen. Diese Stangen sind oben in die horizontalen Stifte f und g umgebogen, Fig. 1, die zum Aufhängen der anzuziehenden Fufsbekleidung dienen, indem die Oesen derselben über diese Stifte geschoben werden, Fig. 4 und 5. An der Stange d befindet sich oben bei r noch der Drehpunkt für einen unten mit Sperrzähnen versehenen Hebel h, der durqh die O'ese i im oberen Ende der Stange e hindurchgeht und dazu dient, dem beweglichen Rohr c und der dazu gehörenden Stange e auch eine von der Senkrechten abweichende Lage geben und in dieser feststellen zu können, indem sich ein Zahn des Hebels gegen die untere abgeschrägte Fläche der Oese legt. Zwischen den beiden Röhren ist noch der Stift k auf der Grundplatte befestigt, welcher den Bogen / trägt, in den sich, Fig. 4, die Hacke des anzuziehenden Stiefels legt. Für Stiefel ist das bewegliche Rohr c mit seiner Stange e in der senkrechten Lage zu belassen; beide Stangen aber sind so hoch heraufzuziehen, als es die Höhe des Stiefels verlangt, während beim Anziehen von Gamaschen beide Stangen in der tiefsten Stellung bleiben; dagegen wird das bewegliche Rohr mittelst des Hebels h in eine etwas schräge Lage versetzt und in dieser auch festgehalten, Fig. 5. Da man während des Anziehens nur auf einem Fufs stehen kann, so ist zur Stütze des Körpers noch eine Stange ρ vorhanden, welche durch die Oese q hindurchgesteckt und auf einen in der Grundplatte eingeschraubten Stift aufgeschraubt wird; dieselbe endet oben in einen Ring und dient auch als Stütze zum Ausziehen der Fufsbekleidungen.
Der Mechanismus zum Ausziehen besteht nur aus dem beweglichen Bügel m und den beiden festen Stützen η und o. Gegen die letzteren ist die auszuziehende Fufsbekleidung etwas über der Hacke gegenzustemmen, während die Spitze derselben unter den Bügel m geschoben wird. Dieser wird in der Läge, wie sie Fig. 3 in vollen Linien darstellt, am passendsten für die Fufsbekleidungen von Erwachsenen, in der punktirten Lage dagegen am passendsten für die von Kindern sein, immer aber wird sich der Bügel von selbst fest über den Fufs legen, wenn man denselben etwas anhebt, was stets unwillkürlich geschieht, sobald man den Fufs in den Bügel schiebt. Die beiden festen Stützen η und 0 sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich, nicht allein schräg gegeneinandergestellt, sondern auch eigenthümlich geschweift; die schräge, keilförmige Lage gestattet die Aufnahme und das Festhalten jeder Fufsbekleidung, sie mag grofs oder klein sein; kleinere Fufsbekleidungen werden sich nur mehr gegen das spitze Ende der Stützen hinschieben als gröfsere; die eigenthümlich geschweifteForm bedingt daneben ein viel sichereres Festhalten der Fufsbekleidung, als dies bei Anwendung eines sogenannten Stiefelknechts möglich ist. Aufserdem sind diese Stützen, wie· aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, nach unten noch so geschweift, dafs die ganze Hacke der Fufsbekleidung frei bleibt, also auch Stiefel mit Sporen ausgezogen werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7577D Fufsbekleidungs-An- und Auszieher Active DE7577C (de)

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