DE757490C - Schauzeichengeraet fuer Flugzeuge zur optischen Anzeige des Vor- und Hauptsignals der Einflugbaken - Google Patents

Schauzeichengeraet fuer Flugzeuge zur optischen Anzeige des Vor- und Hauptsignals der Einflugbaken

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Publication number
DE757490C
DE757490C DEA82418D DEA0082418D DE757490C DE 757490 C DE757490 C DE 757490C DE A82418 D DEA82418 D DE A82418D DE A0082418 D DEA0082418 D DE A0082418D DE 757490 C DE757490 C DE 757490C
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DE
Germany
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aircraft
main signal
indicator
beacons
approach
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Expired
Application number
DEA82418D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Randhagen
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

  • Schauzeichengerat für Flugzeuge zur optischen Anzeige des Vor- und Hauptsignals der Einflugbaken Einfluganzeiger für Flugzeuge hat man bisher mit einem auf den Einflugsignalen entsprechende Stromimpulse reagierenden Drehspuisystem versehen, das eine dreiteilige Blende verstellte, die, beispielsweise ausgehend vom linken Ende, rot, schwarz und grün eingefärbt war. In der Mittellage des Zeigers und damit der Blende, d. h. in der Nullage und bei unerregtem Drehspulsystem, stand der schwarze Ausschnitt der Blende vor einer entsprechenden Schauöffnung. Bei dieser Ausführung war es möglich, daß durch die Schwankungen des Flugzeuges oder aus irgendeinem anderen Grunde das Schauzeichen pendelte, so daß z. B. der rote oder der grüne Abschnitt vor das Blickfenster traten, obwohl kein Impuls auf das Verstellsystem gegeben worden war. Diese Ausführung bedingte eine Unsicherheit bei der Flugzeugführung, ganz davon abgesehen, daß ein derartiges Schauzeichen verhältnismäßig schwer sein muß.
  • Diese Mängel werden ertindungsgemäß dadurch beseitigt, daß von zwei auf Vor- und Hauptsignal ansprechenden beweglichen Drehspulsystemen, welche mit einander ergänzenden Schirmen, z. B. je einer halbkreisförmigen Scheibe, versehen sind, wobei die Schirme in ihrer Ruhestellung, durch Federfesselung der Systeme fest gegen einen Anschlag einseitig gedrücl;t, die Schauöffnung des Anzeigegerätes abdecken, entweder das eine oder andere System durch die Bakenimpulse erregt wird und der zugehörige Schirm, der sich in eine dem Anschlag entgegengesetzte Richtung bewegt, die Schauöffnung freigibt.
  • Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß das bewegliche Drehspulsystem nur eine verhältnismäßig kleine Blende zu verstellen hat, daß ferner durch Vorspannung der am System angreifenden Richtfeder die Ruhelage des Systems eindeutig bestimmt ist und eine Auslenkung aus der Ruhelage nur durch einen Stromimpuls erfolgen kann, -und daß ferner bei geeigneter Schaltung der beiden Systeme bei einer Auslenkung der einen Blende die andere Blende um so stärker gegen ihren Anschlag gedrückt wird. Es kann also im Gegensatz zu früheren Ausführungen immer nur das eine oder das andere Schauzeichen zur Signalgabe freigegeben werden. Dabei können gerade infolge der geringen Abmessungen, d. h. Massen der zu verstellenden Blenden, hochempfindliche Drehspulsysteme mit geringem Strombedarf und demzufolge kleinen Abmessungen in bezug auf Einbauteile usw. zur Verwendung gelangen.
  • Es sind zwar schon Meßinstrumente mit halbkreisförmigen, von der Zeigerachse verstellten Schauzeichen bekannt. Bei diesen handelt es sich aber um die Erzeugung einer quantitativen Anzeige, deren Ergebnis sich aus der relativen Stellung zweier Zeiger zueinander ergibt. Eine Federfesselung, die ein unbeabsichtigtes Aus schwingen der Schauzeichen verhindert, ist bei den bekannten Anordnungen nicht vorhanden. Außerdem haben dort die beweglichen Systeme verhältnismäßig viel Masse. Als Einfluganzeiger für Flugzeuge sind sie nicht verwendbar.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Dabei ist angenommen, daß die zur Gesamt-Schlechtwetterlandung - Anlage gehörenden Anzeigeinstrumente, nämlich der Kursanzeiger, der Ausgangskursmesser und der Einfluganzeiger in einem einzigen Gehäuse geringer Größe vereinigt sind. Die beiden zuerst genannten Anzeigewerke sind mit Zeigern aus gerüstet. Der Zeiger des Kursanzeigers steht senkrecht, der Zeiger des Ausgangsspannungszeigers bewegt sich um die Waagerechte. Da sich die Zeigerschäfte bei den verschiedenen Zeigerausschlägen schneiden, so ist für den Kurs an zeiger der Zeiger I in Abb. I oberhalb der Slialenplatte angeordnet, während der Zeiger des Ausgangsspannungsmessers 2 unterhalb der Skalenpiatte liegt und nur sein mit Leuchtfarbe bedeckter Kopf durch einen Schlitz der Skalenplatte sichtbar ist; dadurch wird das Skalenblld sehr ruhig und klar.
  • Das dritte Instrument, - der Einfluganzeiger, ist als Schauzeichen ausgebildet, dessen verW sch iedene Stellungen in einer geeigneten Sehauöffnung 3 der Frontplatte erscheinen.
  • Durch die Zusammenfassung der drei Anzeigen auf einer einzigen Skalenplatte kann der Pilot mit einem Blick sämtliche zur Landung erforderlichen Daten übersehen und seine Landehandlungen danach einrichten.
  • Durch verschiedenfarbige Kennzeichnung der jeweils frei gegebenen Halböffnungen, die auch von der Rückseite ausgeleuchtet und/oder mit durchbrochenen Kennzeichen, wie Strichen oder Punkten oder bestimmten Buchstaben (Abb. 2 und 3), versehen sein können, ist das Überfliegen der Bakensender einmal durch farbige und beleuchtete Kennzeichen, wie auch gleichzeitig das andere Mal durch den Rhythmus, in dem die Schauzeichenhalhöffnungen freigegeben werden, eindeutig erkennbar.
  • Um dies zu erreichen, hat das in den Abb. 4 und 5 dargestellte Meßwerk zwei Drehspulen 4 und 5, die an ihren Achsen halbkreisförmige Blenden 6, 7 tragen. In der Mitte der Schauöffnung schlagen sie zusammen und decken dadurch die Schauöffnung 3 ab, unter der sich die Bild- oder Farbzeichen befinden. Es sind nicht dargestellte Anschläge vorgesehen, so daß sich jede der Blenden nur nach einer Richtung hin zu bewegen vermag, während sie nach der anderen Richtung hin fest am Anschlag liegt.
  • Die Drchspulen können neben- oder untereinander angeordnet sein und entweder in zwei Einzelmagneten (Abb. 4) oder in einem einzigen Magneten mit zwei Polbohrungen (Abb. 5, 6 und 7) schwingen. Durch die kleinen Abmessungen der Blenden und den nur erforderlichen kleinen Ausschlagwinkel und weiterhin durch die einseitig begrenzte Ausschlagmöglichkeit, bei der die Blende an ihrem Nullpunkt fest anliegt, ist im stromlosen Zustand ihr Ausschwingen oder ein unbeachtetes Vorziehen der Farbkennung durch Stöße, Erschütterungen oder Lagenänderungen völlig ausgeschlossen. Dies wird noch dadurch unterstützt, daß beide beweglichen Spulen so gewickelt sind, daß beim Hintereinanderschalten der Spulen (Abb. 7) die eine Blende in ihrer Bewegungsrichtung ausschlägt, während die andere um so fester an ihren Anschl-agspunkt gedrückt wird. Eine entsprechend günstige Wirkung ergibt sich, wenn die eigentliche Nullage des Meßwerkes unterdrückt ist. Gemäß Abb. 4 wird stets nur die eine Spule 4 oder 5 beeinflußt, indem je nach der Art des Signals ein Schalter 8 den einen oder anderen Spulenkreis schließt. Statt des Schalters können andere Vorrichtungen (Resonanzkreise, Gleichrichter usw.) verwendet werden, durch die die Meßwerke zum Ansprechen gebracht werden. Die Meßwerke können auch parallel geschaltet sein, wobei je nach der Stromrichtung das eine oder andere Meßwerk anspricht.
  • Die farbige Kennung in. der Schaniffnung erfolgt dadurch, daß durch die Stromimpulse zunächst beim Vorsignal die eine Blende, hernach beim Hauptsignal die andere Blende die halbe Schanöffnung rechts oder links freigibt und dieses Freigeben im Rhythmus der Tastung als langsameres oder schnelleres Zucken erfolgt. Die zur Beleuchtung oder zum Anstrahlen der Schauzeichenkennungen benutzten Glühlampen können auch durch Glimmlampen ersetzt werden, so daß der Rhythmus der Schauzeichenzuckungen mit denen der fast trägheitslos arbeitenden Glimmlampen zusammenfällt.
  • Um die Blenden möglichst leicht zu halten und um sie entweder undurchsichtig oder gefärbt durchsichtig herstellen zu können, kann als Werkstoff für sie Glas gewählt werden; dies bietet den weiteren Vorteil, daß sie sich nicht verziehen können und auch gegen Feuchtigkeit und starken Temperaturwechsel unempfindlich sind. Um eine günstige Anordnung der Schauzeichenöffnung auf der Frontplatte zu erreichen, kann der Strahlengang der Beleuchtungslampe durch geeignete optische Mittel, durch Spiegel, Prismen u. dgl., abgelenkt und an eine günstig gelegene Stelle des Frontplattenaus schnittes geleitet werden.
  • Schutz wird nicht für EinelmerkmMe des Hauptanspruchs begehrt. Die Unteransprüche beziehen sich nur auf den Gegenstand des Hauptanspruchs .
  • PATENTANSPR8CEIE: I. Schauzeichengerät für Flugzeuge zur optischen Anzeige des Vor- und Hauptsignals der Einilugbaken, dadurch gelsenn; zeichnet, daß von zwei auf Vor- und IIauptsignal ansprechenden beweglichen Drehspulsystemen, welche mit einander ergänzenden Schirmen, z. B. je einer halbkreisförmigen Scheibe, versehen. sind, wobei die Schirme in ihrer Ruhestellung, durch Federfesselung der Systeme fest gegen einen Anschlag einseitig gedrückt, die Schauöffnung des Anzeigegerätes abdecken, entweder das eine oder andere System durch die Bakenimpulse erregt wird und der zugehörige Schirm, der sich in eine dem Anschlag entgegengesetzte Richtung bewegt, die Schauöffnung freigibt.

Claims (1)

  1. 2. Anzeigegerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehspulen der Systeme derart hintereinander oder parallel geschaltet sind, daß beim Stromdurchgang das eine System ausschlägt, während das andere System ein zusätz liches Drehmoment erhält und um so fester an seinem Anschlag liegt.
    3. Anzeigegerät nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine vom eingehenden Bakensignal gesteuerte Umschaltvorrichtung, welche nur die entsprechende Drehspule mit der Gleichstromquelle verbindet.
    4. Anzeigegerät nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtung der Schauzeichen durch eine Glimmlampe im Rhythmus der eingebauten Bakensignale erfolgt.
DEA82418D 1937-03-24 1937-03-24 Schauzeichengeraet fuer Flugzeuge zur optischen Anzeige des Vor- und Hauptsignals der Einflugbaken Expired DE757490C (de)

Priority Applications (1)

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DEA82418D DE757490C (de) 1937-03-24 1937-03-24 Schauzeichengeraet fuer Flugzeuge zur optischen Anzeige des Vor- und Hauptsignals der Einflugbaken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE757490C true DE757490C (de) 1953-05-26

Family

ID=6948602

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DEA82418D Expired DE757490C (de) 1937-03-24 1937-03-24 Schauzeichengeraet fuer Flugzeuge zur optischen Anzeige des Vor- und Hauptsignals der Einflugbaken

Country Status (1)

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DE (1) DE757490C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240392B (de) * 1958-11-14 1967-05-11 Optische Werke Steinheil Gmbh Einrichtung zur photoelektrischen Blenden-regelung an photographischen Geraeten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1240392B (de) * 1958-11-14 1967-05-11 Optische Werke Steinheil Gmbh Einrichtung zur photoelektrischen Blenden-regelung an photographischen Geraeten

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