DE757473C - Entladungsgefaess mit einer Dampffuellung, die aus einem im Roehrenfuss vorgesehenen Vorrat eines dampfbildenden Stoffes ergaenzt wird - Google Patents

Entladungsgefaess mit einer Dampffuellung, die aus einem im Roehrenfuss vorgesehenen Vorrat eines dampfbildenden Stoffes ergaenzt wird

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DE757473C
DE757473C DEN44855D DEN0044855D DE757473C DE 757473 C DE757473 C DE 757473C DE N44855 D DEN44855 D DE N44855D DE N0044855 D DEN0044855 D DE N0044855D DE 757473 C DE757473 C DE 757473C
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DE
Germany
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vapor
vessel
discharge vessel
discharge
tube
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Expired
Application number
DEN44855D
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English (en)
Inventor
Minne Kuipers
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Koninklijke Philips NV
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/22Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the tube
    • H01J17/26Means for producing, introducing, or replenishing gas or vapour during operation of the tube

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  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

  • Entladungsgefäß mit einer Dampffüllung, die aus einem im Röhrenfuß vorgesehenen Vorrat eines dampfbildenden Stoffes ergänzt wird Die Erfindung bezieht sich auf ein Entladungsgefäß mit einer Dampffüllung, die aus einem im Gefäßfuß vorgesehenen Vorrat von dampfbildendem Stoff ergänzt wird, vorzugsweise eine Glühkathodenstrornrichterröhre mit Quecksilberdampffüllung für hohe Spannungen, sowie auf ein Verfahren zu deren Herstellung.
  • Es ist bekannt, in derartigen Entladungsgefäßen einen dampfbildenden Vorrat im Gefäßfuß, vorzugsweise in einem besonders zu diesem Zweck vorgesehenen Vorratsgefäß, vorzusehen. Es ist nämlich in den meisten Fällen möglich, das Entladungsgefäß derart zu bauen, daß der untere Teil des Fußes die kälteste Stelle des Entladungsgefäßes bildet und daß der erforderliche niedrige Druck dadurch aufrechterhalten werden kann, daß der dampfbildende Vorrat an dieser Stelle vorgesehen wird.
  • Es veranlaßt bisweilen ernstliche Übelstände, wenn sich das dampfbildende Material, z. B. das flüssige Quecksilber, frei in dem Entladungsgefäß bewegen kann und mit den Elektroden in Berührung kommt. Insbesondere in Glühkathodenstromrichterröhren für hohe Spannungen macht sich in diesem Fall der Übelstand geltend, daß unerwünschte Emission und Entladungserscheinungen den Betrieb des Entladungsgefäßes z. B. durch Rückentladungen stören und sogar zur Beschädigung des Gefäßes führen können. Dies ist z. B. der Fall bei einer bekannten Bauart, bei der das abgeschmolzene Ende der an dem unteren Ende des Entladungsgefäßes vorgesehenen und abwärts gerichteten Entlüftungsröhre als Vorratsgefäß für das Quecksilber benutzt wird. Es sind in diesem Fall keine Mittel dazu vorgesehen, das Quecksilber von dem eigentlichen Entladungsraum entfernt zu halten, und beim Pumpen und Füllen der Entladungsröhre ist man genötigt, das Quecksilber vorübergehend im Entladungsgefäß unterzubringen, bevor das Entladungsgefäß zusammen mit dem als Vorratsgefäß für das Quecksilber dienenden Teil der Entlüftungsröhre abgeschmolzen werden kann. Insbesondere nach einem Transport des Entladungsgefäßes kann es vorkommen, daß es von neuem bei herabgesetzter Spannung eingebrannt «-erden muß, bevor von neuem zur Belastung bei der vollen zulässigen Spannung geschritten werden kann. Es gibt sogar Fälle, in denen es nicht mehr möglich ist, das ursprüngliche Sperrvermögen des Entladungsgefäßes wiederherzustellen, wenn sich nur einmal Quecksilber z. B. an der Oberfläche der Anode abgesetzt hat.
  • Es ist bereits bekannt, das Quecksilber in einem derartigen Fall in einem Vorratsgefäß unterzubringen, das durch eine Verengung, z. B. ein Kapillarröhrchen, mit dem eigentlichen Entladungsraum in Verbindung steht. Abgesehen von der Tatsache, daß dieser Bauart mechanische Übelstände anhaften können, insbesondere was die Bruchgefahr des Kapillarröhrchens betrifft, tritt dabei die Notwendigkeit auf, besondere Maßnahmen zu treffen, um den dampfbildenden Stoff während des Herstellungsverfahrens in das Vorratsgefäß einzubringen, insbesondere wenn von der Forderung ausgegangen wird, daß dieses Material von dem eigentlichen Entladungsraum entfernt zu halten ist.
  • Die Erfindung hat den Zweck, das Vorratsgefäß derart auszugestalten und anzuordnen, daß der dampfbildende Vorrat auf sehr einfache Weise eingebracht werden kann, ohne daß er dabei in' den Entladungsraum gelangt, und daß dabei weder während des Transportes noch während des Betriebes der Röhre ein Überschuß an dampfbildendem Stoff bis in den Entladungsraum durchdringen kann.
  • Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung das im Fuß des Entladungsgefäßes vorgesehene Vorratsgefäß für den dampfbildenden Stoff derart zeitlich von der Entlüftungsröhre, vorzugsweise konzentrisch um diese herum, angeordnet, daß es mit -dieser Röhre in kommunizierender Verbindung steht und der dampfbildende Stoff bereits während des Entlüftungsverfahrens aus dem von dem Entladungsgefäß abgewandten Ende der Entlüftungsröhre in das Vorratsgefäß eingebracht werden kann, ohne daß der Stoff in den -zwischen dem Entladungs- und dem Vorratsgefäß liegendenTeil derEntlüftungsrölireeitidringen kann, während dieser Teil der Entlüftungsröhre und das Vorratsgefäß durch Verbindungswege niedrigen Durchströmungswiderstandes für Gase oder Dämpfe mit dem mit der Pumpe verbundenen Teil der Entlüftungsröhre verbunden sind.
  • Diese Bauart hat den Vorzug, daß das Vorratsgefäß gleichsam in einer Abzweigung der Entlüftungsröhre zu liegen kommt, so daß der dampfbildende Stoff das Vorratsgefäß aus einem mit der Pumpanlage verbundenen Vorrat erreichen kann, ohne in den Entladungsraum zu gelangen, während es sehr einfach ist, das Überdestillieren von dampfbildendem Material zum Entladungsraum in der Weise zu verhindern, daß dabei die Temperatur des Vorratsgefäßes sowie der unteren Entlüftungsröhre unter derjenigen des Entladungsgefäßes und der oberen Entlüftungsröhre gehalten wird.
  • Es ist vorteilhaft, bei der Herstellung des Entladungsgefäßes den im Fuß des Entladungsgefäßes angeordneten Teil der Entlüftungsröhre zur Aufnahme des Vorratsgefäßes durchzuschneiden und die Teile der Röhre, die mit dem Entladungsraum bzw. mit der Pumpe in Verbindung zu stehen kommen, sich in Flucht oben und unten in das Vorratsgefäß hineinragen und bis in unmittelbare Nähe voneinander fortsetzen zu lassen, so daß der in diesem Punkt in keiner Weise seine Richtung ändernde oder verengte innere Raum der Entlüftungsröhre nur über einen ringförmigen Spalt mit einer Höhe von höchstens 3 mm mit dem Vorratsgefäß in Verbindung steht. Diese Bauart hat den Vorzug, daß 1 die Pumpleitung frei von Hindernissen bleibt, die das Entlüftungsverfahren verzögern könnten, und daß die Möglichkeit, daß flüssiges dampfbildendes Material während des Transportes, z. B. durch Umkehrung des Entladungsgefäßes oder durch Stöße, in die Entlüftungsröhre und an dieser entlang in den Entladungsraum gelangt, nahezu beseitigt ist, da die einander gegenül@erliegenden Enden der Entlüftungsröhre sich gegenseitig abschirmen, so daß die Möglichkeit, daß ein Quecksilbertropfen durch den engen ringförmigen Spalt hindurch in die Entlüftungsröhre durchdringt, äußerst gering ist.
  • Diese Bauart kann noch dadurch verbessert werden, daß die einander zugekehrten Enden der beiden Teile der Entlüftungsröhre mittels einer feinen Metallgaze mit einer Maschenweite von höchstens o,2 mm, z. B. aus Nickeldraht, vorzugsweise kappenförmig abgeschlossen werden. Wenn bei dieser Bauart ein Tropfen des dampfbildenden Materials den Raum zwischen den Gazen erreichen sollte, so verhindern diese noch stets auf wirksame Weise, daß das Material bis in beide Teile der Entlüftungsröhre durchdringt. Für die abgesaugten Gase oder Dämpfe oder für die Dämpfe, die aus dem dampfbildenden Vorrat in den Entladungsraum übergehen, bilden diese gazeförmigen Kappen keinen unzulässigen Durchströmungswiderstand.
  • Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. In Fig. i ist eine -Glühkathodengleichrichterröhre dargestellt, die mit einem Vorratsgefäß gemäß der Erfindung versehen ist; Fig. 2 zeigt eine günstige Ausführungsform dieses Vorratsgefäßes.
  • Fig. i zeigt eine Gleichrichterröhre mit einem zylindrischen Glasgefäß i, einer direkt heizbaren Glühkathode z und einer Anode 3. An dem einen Ende des Gefäßes i sind die Zuführungsleiter 4 der Kathode in die Quetschstelle 5 eingeschmolzen, am anderen Ende ist der Zuführungsleiter 6 der Anode mittels einer Chrorneisenplatte 7 in die Glaswand eingeschmolzen.' Die Kathodenwendel 2, die direkt erhitzt wird und mit einer aktivierenden Oxydschicht versehen ist, ist von einem zylindrischen Schirm 8 umgeben, der leitend mit einem der Kathodenpole verbunden, auf der Hinterseite der Kathode geschlossen und auf der der Anode zugekehrten Seite offen ausgeführt ist. Auf dem Umfang des Schirmes 8 befindet sich ein flacher Schirmring g, der dazu dient, den Übergang einer Entladung zwischen der Anode 3 und jenen Teilen des Raumes hinter der Kathode, j die an Kathodenpotential liegen, zu- verhindern. Vorschriftsgemäß beträgt die Maximaltemperatur des flüssigen Quecksilbervorrates in der Röhre 50° C, was einem Quecksilberdampfdruck von 12,5 - I0-3 mm Öuecksilbersäule entspricht. Die Anode 3 besteht aus einem einseitig offenen Zylinder, der aus Nickelblech gezogen und durch Karbonisierung oder auf andere Weise geschwärzt worden ist und der das offene Ende des Kathodenschirmes becherartig umfaßt. Innerhalb des Tellerröhrchens i i befindet sich eine Glasröhre 12, die bei der Herstellung als Entlüftungsröhre dient und in die das Vorratsgefäß 13 für das flüssige Quecksilber 14 aufgenommen ist. Die Temperatur dieses Vorrates, die den Dampfdruck im Entladungsgefäß bestimmt, kann je nach den Anforderungen, die durch die Umgebungstemperatur oder durch i die Anordnungsweise des Entladungsgefäßes gestellt werden, bei der Herstellung ein für allemal dadurch geregelt werden, daß das Vorratsgefäß höher oder niedriger in der Entlüftungsröhre angeordnet wird. Das Quecksilber kann während des Entlüftungsverfahrens von unten her durch die Entlüftungsröhre hindurch und über den Ansatz 15 der letzteren in das Vorratsgefäß 13 eingeführt werden, ohne in den eigentlichen Entladungsraum zu gelangen. Der zum Innern der Entladungsröhre führende Teil der Glasröhre 12 ragt durch einen Ansatz 16 in das Vorratsgefäß 13 und bildet infolgedessen zusammen mit dem Ansatz 15 einen Quecksilberfänger, der dazu dient, den Übergang von flüssigem Quecksilber zum Entladungsraum während des Transportes des Entladungsgefäßes zu verhindern. Die Ansätze 15 und 16 sind durch Nickelgaze 17 bzw. 18 mit einer Maschenweite von 0,I35 mm und einer Drahtstärke von 0,045 mm abgedeckt, wodurch verhindert wird, daß umherspritzendes Quecksilber, falls es in den etwa 2 mm hohen Spalt zwischen den Ansätzen gelangen sollte, bis in die Entlüftungsröhre durchdringt. Der geradlinige Verlauf der Entlüftungsröhre wird durch die beschriebene Bauart nicht geändert, und die Gaze stellt kein wesentliches Hindernis für den Durchgang von abzusaugenden Gasen nach der Pumpe oder für den Durchgang des flüssigen Quecksilbers beim Füllen in der Richtung des Vorratsgefäßes 13 dar. Im letztgenannten Fall ist es sogar vorteilhaft, daß das emporsteigende Quecksilber von der Gaze verteilt und einigermaßen abgebremst wird. Die beschriebene Bauart macht es überflüssig, das Entladungsgefäß bei der Inbetriebsetzung, z. B. nach einem Transport, von neuem auszubrennen, um einen Überschuß an Quecksilber, der an den Elektroden klebt und Rückzündungen begünstigt, zu entfernen.
  • Das Entladungsgefäß, das in der Zeichnung maßstäblich dargestellt ist, hat einen Kolbendurchmesser von 6o mm. Der in der Zeichnung neben dem Gefäß eingetragene Maßstab macht es möglich, die übrigen Abmessungen des Entladungsgefäßes auf einfache Weise festzustellen. Die Glühkathode hat eine- Heizspannung von 5 Volt und einen Heizstrom von 14 Amp. Der im Betrieb höchstzulässige mittlere Wert des Anodenstroms beträgt 2,5 Amp., der Scheitelwert ist etwa io Amp. Das Entladungsgefäß erträgt in der Sperrphase einen höchstzulässigen Scheitelwert der Spannung von 2o ooo Volt, während einer kurzen Zeit kann dieser Wert sogar 45 000 Volt betragen. Es liegt Grund zur Annahme vor, daß diese hohe Belastbarkeit außer der besonderen Bauart des Zusammenbaues von Entladungsgefäß, Kathode, Kathodenschirm und Anode auch dem Umstand zuzuschreiben ist, daß für das flüssige Quecksilber ein Vorratsgefäß gemäß der Erfindung angewendet ist. Es wurde festgestellt, daß in einigen Fällen Entladungsgefäße, die im übrigen gemäß der Bauart der Figur ausgebildet, aber nicht mit einem Vorratsgefäß gemäß der Erfindung ausgerüstet waren, weniger hohe Sperrspannungen vertragen konnten. An Entladungsgefäßen gemäß der Erfindung konnte im Dauerversuch festgestellt werden, daß der eigentliche Entladungsraum, sogar nach längerer Betriebsdauer, auf merkwürdige Weise sogar frei von Spuren von flüssigem Quecksilber geblieben war.
  • Bei der in Fig. 2 maßstäblich dargestellten Bauart sind Teile, die denen des Vorratsgefäßes nach Fig. i entsprechen, mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet, und auch hier können die Abmessungen mittels der beigefügten Skala bestimmt werden. In diesem Fall weist der Ansatz 15 eine trichterförmige Ausweitung 2o auf, die ungefähr in der Höhe des unteren Endes des Ansatzes 16 aufhört, und es ist eine Kappe 2i aus Metallgaze vorgesehen, die den Ansatz 16 in einer spitzen Einbuchtung 22 aufnimmt. Das Ganze ist derart ausgeführt, daß von unten herkommendes flüssiges Quecksilber durch die Spitze 22 der Röhre 12, 16 abgeleitet wird und leicht durch die trichterförmige Ausweitung 2o und die Gaze 21 hindurch in den Vorratsraum gelangen kann. Das Eigentümliche der Bauart ist, daß das Quecksilber im Gefäß 13, wenn es sich in Richtung des Entladungsraumes bewegt, unmöglich mehr in die Röhre 12, 16 gelangen kann und daß es vollkommen unbedenklich ist, wenn bei einem entgegengesetzten Stoß es wieder durch die Kappe 21 und den trichterförmigen Teil 2o hindurch in die Röhre 15 gelangen sollte. Es wird in diesem Fall bei einer erneuten Umkehrung der Bewegung wiederum von der Spitze 22 abgeleitet und fällt in das Vorratsgefäß zurück. Die Abmessungen der Anordnung sind dabei derart zu wählen, daß dem Quecksilber keine zu große Geschwindigkeit erteilt wird, was dadurch erfolgen kann, daß die Länge der freien Wege im Vorratsgefäß möglichst klein gehalten werden, vorzugsweise nicht länger als das Zweifache des Durchmessers der Entlüftungsröhre. Dies gilt sowohl für die Bauart nach Fig. i als auch für die nach Fig.2. Diese Abmessungen sollen jedoch nicht so klein gewählt werden, daß das Quecksilber infolge Kapillarwirkung zwischen der Gaze und den benachbarten Wänden hängenbleiben kann. Auch ist es empfehlenswert, die Quecksilbermenge nicht zu groß zu wählen, da dies die Möglichkeit auf Durchdringen durch die Gaze vergrößert, unter anderem durch die Vergrößerung der Berührungsoberfläche von Quecksilber und Gase und durch die Zunahme der sich bewegenden Quecksilbermasse.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entladungsgefäß mit einer Dampffüllung, die aus einem im Fuß des Entladungsgefäßes vorgesehenen Vorrat eines dampfbildenden Stoffes ergänzt wird, vorzugsweise Glühkathodenstromrichterröhre mit Quecksilberdampffüllung für hohe Spannungen, dadurch gekennzeichnet, daß das im Fuß des Entladungsgefäßes vorgesehene Vorratsgefäß für den dampfbildenden Stoff derart seitlich von der Entlüftungsröhre, vorzugsweise konzentrisch um diese Röhre herum, angeordnet ist, daß es mit dieser Röhre in kommunizierender Verbindung steht und der dampfbildende Stoff bereits während des Entlüftungsverfahrens aus dem von dem Entladungsgefäß abgewandten Ende der Entlüftungsröhre in das Vorratsgefäß eingebracht werden kann, ohne daß er in den zwischen dem Entladungs- und dem Vorratsgefäß liegenden Teil der Entlüftungsröhre durchdringen kann, während dieser Teil der Entlüftungsröhre sowie das Vorratsgefäß durch Verbindungswege niedrigen Durchströmungswiderstandes für Gase oder Dämpfe mit dem mit der Pumpe verbundenen Teil der Entlüftungsröhre verbunden sind.
  2. 2. Entladungsgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Fuß des Entladungsgefäßes angeordnete Entlüftungsröhre zur Aufnahme des Vorratsgefäßes aus zwei Teilen besteht, von denen der eine mit dem Entladungsraum in Verbindung steht und der andere zur Pumpe führt bzw. geführt hat, und daß diese beiden Teile in Flucht von oben und unten aus in das Vorratsgefäß hineinragen und sich bis in die unmittelbare Nähe von einander derart erstrecken, daß der an diesem Punkt nicht seine Richtung ändernde und nicht verengte innere Raum der Entlüftungsröhre nur über einen ringförmigen Spalt mit einer Höhe von höchstens 3 mm mit dem Vorratsraum in Verbindung steht.
  3. 3. Entladungsgefäß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Enden der beiden Teile der Entlüftungsröhre durch Metallgaze mit einer Maschenweite von höchstens o,2 mm, z. B. aus Nickeldraht, vorzugsweise kappenförmig abgeschlossen sind. Entladungsgefäß nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen des Vorratsgefäßes so klein gewählt sind, daß der dampfbildende Stoff im Fall von Stößen möglichst wenig beschleunigt wird, vorzugsweise durch die Wahl einer Länge und eines Querschnittes des konzentrischen Vorratsgefäßes, die nicht mehr als das Zweifache des Durchmessers der Entlüftungsröhre betragen. Entladungsgefäß nach den Ansprüchen a, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das in das Innere des Vorratsgefäßes hineinragende Ende des mit der Pumpe verbundenen Teiles der Entlüftungsröhre trichterförmig ausgeweitet ist und durch eine Kappe aus Metallgaze umgeben ist, die den mit dem Entladungsgefäß verbundenen Teil der Entlüftungsröhre derart in einem zugespitzten und eingebuchteten Teil der Gaze aufnimmt, daß Teilchen des dampfbildenden Stoffes, die aus dem nach der Pumpe zu liegenden Teil der Entlüftungsröhre herkommen, von dem zugespitzten Ende der Gazeeinbuchtung abgeleitet werden, so daß sie nach dem Entladungsgefäß nicht weiter durchdringen können, während sie durch die trichterförmige Ausweitung des nach der Pumpe zu liegenden Teiles der Entlüftungsröhre und die auf dieser Ausweitung liegende Gaze hindurch praktisch ungehindert in das Vorratsgefäß übergehen können.
DEN44855D 1940-06-25 1941-06-24 Entladungsgefaess mit einer Dampffuellung, die aus einem im Roehrenfuss vorgesehenen Vorrat eines dampfbildenden Stoffes ergaenzt wird Expired DE757473C (de)

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