DE757276C - Kern fuer Hochfrequenzspulen, der aus fein verteilten magnetischen Teilchen und einem Isolierstoff besteht - Google Patents
Kern fuer Hochfrequenzspulen, der aus fein verteilten magnetischen Teilchen und einem Isolierstoff bestehtInfo
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- DE757276C DE757276C DEB165544D DEB0165544D DE757276C DE 757276 C DE757276 C DE 757276C DE B165544 D DEB165544 D DE B165544D DE B0165544 D DEB0165544 D DE B0165544D DE 757276 C DE757276 C DE 757276C
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F17/00—Fixed inductances of the signal type
- H01F17/04—Fixed inductances of the signal type with magnetic core
- H01F17/045—Fixed inductances of the signal type with magnetic core with core of cylindric geometry and coil wound along its longitudinal axis, i.e. rod or drum core
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Description
- Kern für Hochfrequenzspulen, der aus fein verteilten magnetischen Teilchen und einem Isolierstoff besteht Es ist bekannt, in der Hochfrequenztechnik Spulen zu verwenden, deren Kern aus Hochfrequenzeisen besteht. Unter Hochfrequenzeisen ist hier ein Stoff zu verstehen, der aus feinverteilten voneinander isolierten mit oder ohne Bindemittel zusamrnengepre@ßten magnetischen Teilchen besteht. Ursprünglich wurden aus diesen Massen nur die inneren Spulenkerne hergestellt. Später ging man jedoch auch dazu über, die Spule vollkommen mit Hochfrequenzeisen zu umhüllen. Der magnetische Widerstand für den Spulenfluß wird hierdurch auf einen sehr niedrigen Wert herabgesetzt. Gemäß der Erfindung ist der Hochfrequenzeisenkern nicht vollständig geschlossen. Er besitzt aus dem gleichen Stoff bestehende, in mindestens drei Arme unterteilte Flansche. Hierdurch wird erreicht, daß die magnetische L,citfähigkelt fast derjenigen eines Kerns mit geschlossener Hülle gleichkommt, daß aber die Verluste erheblich geringer sind. Die Verluste bei geschlossenem Kern sind in sehr starkem Maße auf kapazitive Ströme zurückzuführen, die zwischen den einen Potentialunterschied besitzenden Spulenwindungen über die Eisenhülle fließen. Während bei Spulen mit geschlossener Eisenhülle die Kapazität zwischen den an der Hülle anliegenden - Windungen sehr groß ist, wird diese durch den Wegfall des äußeren Mantels erheblich verringert. Dagegen fällt die Vergrößerung des magnetischen Widerstandes durch den Wegfall des Außenmantels, praktisch überhaupt nicht ins Gewicht, da den Kraftlinien fast ein unendlich großer Luftraum für den Rückschluß zur Verfügung steht. Zur weiteren Verbilligung und besseren Materialausnutzung sind die Abschlußfla.nsche des erfindungsgemäßen Kerns außerdem nicht als volle Flansche, wie bereits vorgeschlagen worden ist, ausgeführt, sondern in mindestens drei Arme unterteilt. Die magnetischen Eigenschaften des Kerns werden dadurch in keiner Weise berührt, da durch diese Arme eine genügende Anzahl von Kraftlinien durchtreten können und die zwischen -den Armen verlaufenden deshalb nicht von der Spule weggedrängt, sondern auf kürzestem Weg nach außen geführt werden, wo sie sich um die Spule herum schließen.
- Zweckmäßig wird der Gesamtquerschnitt der Arme eines Flansches nicht kleiner gemacht als der O_uerschnitt des Innenkerns, so daß in den Armen keine größere Induktion auftritt als im Innenkern.
- In. den Abbildungen 'sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- Die Abb. i bis 3 zeigen Spulen, deren Kerne Flanschen gemäß der Erfindung besitzen, in Grundriß und Schnitt. Die Abb. 4 bis 7 zeigen andere ebenfalls erfindungsgemäße Kernausführungen.
- In Abb. i bedeutet a einen Kern aus. Hochfrequenzeisen, der zwei Flansche b besitzt, die erfindungsgemäß in mehrere Arme unterteilt sind. Der Innenkern.a und die Flanscharme b- sind aus einem Stück hergestellt. Auf dem Eisenkern befindet sich- ein Spulen körper c, in den eine Spule d hineingewickelt ist.
- In den Abb. 2 und 3 ist im Grundriß und Aufriß eine Spule gezeigt, die aus einem Innenkern i und zwei auf diesen Innenkern aufgesetzten Sternflanschen ä und h, besteht. Die Flansche sind in diesem Fall in acht Arme unterteilt.
- Um den Flanschen eine größer Festigkeit zu geben, kann man die Arme auch in einem gewissen Abstand vom Spulenkörper durch Höchfrequenzeisen verbinden. Eine solche Ausführungsform ist in den: Abb. 4 und 5 im Grundriß und Schnitt wiedergegeben. Hier sind die Armem an der Stirnseite des Kerns durch die Teile n miteinander verbunden.
- Man kann auch ohne wesentliche Vergrößerung der Verluste der Spule die Arme am Außenrand noch mit einem sich in Richtuni; auf den anderen Flansch erstreckenden Ansatz versehen, um die Richtung des magnetischen durch die Luft gehenden Rückschlusses genauer festzulegen. Eine solche . Anordnung ist in den Abb. 6 und 7 im Grundriß und Schnitt dargestellt. Bei dieser Ausführung sind die Flansche in je vier Arme o unterteilt, die durch die Teile p miteinander verbunden sind. Am Außenrand der Flansche befindet sich je ein ringförmiger Ansatz g, der sich in Richtung auf den anderen Flansch hin erstreckt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wrn für Hochfrequenzspulen, der aus feinverteilten magnetischen Teilchen und einem Isolierstoff besteht, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des von der Wicklung umschlossenen Innenkerns über die Stirnseiten der Spulen verlaufende; in mindestens drei Arme unterteilte Flansche angeordnet sind.
- 2. Kern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtquerschnitt jedes unterteilten Flansches mindestens so groß ist wie der Querschnitt des Innenkerns.
- 3. Kern nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme der Flansche durch Kernmasse miteinander verbunden sind, und daß diese -#-'erbindungen dünner sind als die Arme selbst.
- 4. Kern nach Anspruch i oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Flansche an seinem Außenrand einen sich in Richtung auf den anderen Flansch erstreckenden Ansatz hat. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 438 838,-441 375, 319 056; französische Patentschriften N r. 757 '47, 722 03-1, 761 572; USA.-Patentschriften Nr. 716 206, i 6o9 46o; Funkbastler 1933, S. 279 bis 282.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB165544D DE757276C (de) | 1934-05-20 | 1934-05-20 | Kern fuer Hochfrequenzspulen, der aus fein verteilten magnetischen Teilchen und einem Isolierstoff besteht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB165544D DE757276C (de) | 1934-05-20 | 1934-05-20 | Kern fuer Hochfrequenzspulen, der aus fein verteilten magnetischen Teilchen und einem Isolierstoff besteht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE757276C true DE757276C (de) | 1953-02-23 |
Family
ID=7005458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB165544D Expired DE757276C (de) | 1934-05-20 | 1934-05-20 | Kern fuer Hochfrequenzspulen, der aus fein verteilten magnetischen Teilchen und einem Isolierstoff besteht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE757276C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964072C (de) * | 1934-07-11 | 1957-05-16 | Lorenz C Ag | Kern aus Hochfrequenzeisen fuer Hochfrequenzspulen |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE319056C (de) * | 1917-09-27 | 1920-02-17 | Siemens & Halske Akt Ges | Resonanztransformator zum UEbertragen von Wechselstroemen bestimmter Schwingungszahl |
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-
1934
- 1934-05-20 DE DEB165544D patent/DE757276C/de not_active Expired
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| DE964072C (de) * | 1934-07-11 | 1957-05-16 | Lorenz C Ag | Kern aus Hochfrequenzeisen fuer Hochfrequenzspulen |
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