DE75692C - Kreuzkopf mit nicht achsialem Angriff der Flügelstange - Google Patents

Kreuzkopf mit nicht achsialem Angriff der Flügelstange

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DE75692C
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Germany
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connecting rod
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DENDAT75692D
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W. CH. CHURCH in Brixton, 6 Trinity Square, England
Publication of DE75692C publication Critical patent/DE75692C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C5/00Crossheads; Constructions of connecting-rod heads or piston-rod connections rigid with crossheads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1893 ab.
Der zu erläuternde Kreuzkopf verbindet die Pleuelstange eines Kurbelmechanismus mit der oder den Kolbenstangen derart abweichend von der bisherigen Weise, dafs die Reibung seiner Gleitbacken an den Geradführungsschienen vermindert wird, gleichviel ob die Kraft, wie bei Motoren, von der Kolbenstange auf die Kurbelwelle oder, wie bei Pumpen, von der Kurbelwelle auf die Kolbenstange übertragen wird.
Die Zeichnung stellt den Kreuzkopf in zwei Ausführungsformen dar. Fig. 1 und 2 zeigen einen Kreuzkopf für nur eine Kolbenstange. Fig. 3 giebt eine Ansicht eines zwei Kolbenstangen gemeinsamen Kreuzkopfes. Die erstere Anordnung unterscheidet sich von der üblichen dadurch, dafs die mittlere, durch 4* bezeichnete Lage der Pleuelstange 26 nicht mit der Achse der Kolbenstange i-i zusammenfällt. Vielmehr ist die Kolbenstange mit dem Kreuzkopf 18 in einem Punkt verbunden, der von dem Punkt, in welchem die Pleuelstange angelenkt ist, nach der Seite der sich nach dem Kreuzkopf hin bewegenden Kurbel entfernt ist, wobei die Mittellage der Pleuelstange der Kolbenstange parallel bleibt. Durch diese Anordnung wird, wenn man voraussetzt, dafs ein Kraftmaschinenkolben den Kreuzkopf von der Kurbelwelle fortzieht, in dem Kreuzkopf ein Drehmoment erzeugt, durch welches die die seitliche Componente der Pleuelstangenkraft aufnehmende Gleitbacke 21 an ihrem (in Bezug auf die Bewegungsrichtung) vorderen Ende entlastet wird, sich gewissermafsen von der Führungsschiene abhebt, so dafs sie die auf letzterer ausgebreitete Schmiermittelschicht nicht vor sich herschiebt, sondern sich vielmehr auf dieselbe hinaufschiebt.
Setzt man dagegen voraus, dafs in der gezeichneten Stellung die Pleuelstange einen Pumpenkolben, vor sich herschiebt, so wird im Kreuzkopf ein Drehmoment von entgegengesetzter Richtung erzeugt, durch welches das vordere Ende der anderen Gleitbacke 22, welche in diesem Falle die seitliche Componente der Pleuelstangenkraft aufnimmt, entlastet wird, so dafs die gleiche Wirkung wie oben eintritt.
Bewegt sich der Kreuzkopf während der anderen Hälfte des Kurbelweges in umgekehrter Richtung, so dreht sich auch in beiden Fällen, bei der Pumpe und bei der Kraftmaschine, der Richtungssinn des Drehmomentes um, und es ist wiederum das vorangehende Ende der beanspruchten Gleitbacke, welches durch dieses Drehmoment entlastet wird.
Diese Einrichtung bringt nach Angabe des Erfinders eine so vollkommene Schmierung hervor, dafs gegenüber der bisherigen Anordnung trotz des schädlichen Einflusses des erzeugten Drehmomentes auf die Druckverhältnisse in den Gleitflächen eine beträchtliche Verminderung der Reibungsarbeit das Schlufsergebnifs bildet.
Die Uebertragung der erläuterten Anordnung auf Kreuzköpfe für zwei Kolbenstangen, bei senkrecht zur Ebene der letzteren liegender Kurbelwelle, wie Fig. 3 einen solchen darstellt, ergiebt sich gewissermafsen von selbst.
Bei solchen Kreuzköpfen würde man nach der bisherigen Regel den Angriffspunkt der Pleuelstange mit dem Angriffspunkt der Resultirenden der beiden Stangenkräfte zusammenfallen lassen, während nach der vorliegenden
Erfindung eine punktes der Pleuelstange und
Verschiebung
des
Angriffseine gleich

Claims (1)

  1. grofse Verschiebung des Kurbelwellenmittels nach der Seite der sich von dem Kreuzkopf abwendenden Kurbel stattzufinden hat.
    Bei der durch den Pfeil angedeuteten Richtung der Kurbeldrehung ist also der Angriffspunkt der resultirenden Kraft der ■ beiden Stangen ι ι und 12 zwischen -dem Angriffspunkt der Pleuelstange 26 und dem Angriffspunkt der Stange 12 vorausgesetzt.
    Paten τ-Anspruch:
    Die Verbindung einer oder mehrerer Kolbenstangen mit einem Kurbelmechanismus in der Weise, dafs die Achsen der Kolbenstange bezw. Stangen und der Kurbelstange in einer Ebene liegen und der Angriffspunkt der Kolbenstange bezw. der Resultirenden der Stangenkräfte am Kreuzkopf nach der Seite der sich nach dem Kreuzkopf hin bewegenden Kurbel von dem Angriffspunkte der Pleuelstange entfernt ist, so dafs die vorzugsweise belastete Gleitbacke stets mit ihrem (in Bezug auf die jeweilige Bewegungsrichtung) vorderen Ende schwächer auf die Führungsschiene drückt als mit dem hinteren, zu dem Zweck, bei jedem Hin- sowie Hergange das Schmiermittel von Neuem zwischen die gleitenden Flächen aufzunehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75692D Kreuzkopf mit nicht achsialem Angriff der Flügelstange Expired - Lifetime DE75692C (de)

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