DE756194C - Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen in Fernsprech-netzen mit mehreren hintereinanderliegenden AEmtern - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen in Fernsprech-netzen mit mehreren hintereinanderliegenden AEmternInfo
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- DE756194C DE756194C DER112162D DER0112162D DE756194C DE 756194 C DE756194 C DE 756194C DE R112162 D DER112162 D DE R112162D DE R0112162 D DER0112162 D DE R0112162D DE 756194 C DE756194 C DE 756194C
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/0016—Arrangements providing connection between exchanges
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- Structure Of Telephone Exchanges (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 16. FEBRUAR 1953
RE ICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a3 GRUPPE 34
Rii2i02VIIIa/2ias
Hans Raettig und ®tjDl.=^itg. Alfred Mattern, Berlin
sind als Erfinder genannt worden
Siemens & Halske A. G., Berlin und München
(Ges. v. 15.7.51) Patenterteilung bekanntgemacht am 5. Oktober 1944
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Herstellung von Verbindungen in
Fernsprechnetzen mit mehreren hintereinanderliegenden Ämtern.
Zur Herstellung von Verbindungen zwischen zwei Ämtern eines solchen Fernsprechnetzes
werden bei den bekannten Anordnungen entweder vorbereitend aufgebaute Verbindungswege
benutzt, welche in Abhängigkeit von einer das gewünschte Amt kennzeichnenden Aussendung von Stromstößen im gewünschten
Amt unter Auftrennung des vorbereitend aufgebauten Verbindungsweges auf Wähler in diesem Amt umgeschaltet werden,
oder der Aufbau des Verbindungsweges erfolgt abschnittsweise von Amt zu Amt, indem durch
Stromstoßwiederholung an die jeweils erreichte Verbindungsleitung eine weiterführende
Verbindungsleitung angeschaltet wird.
Diese Anordnungen sind für große Netze nicht immer angebracht, da vorbereitend aufgebaute
Verbindungswege eine zusätzliche Belastung für die Verbindungsleitungen bedeuten,
während bei abschnittsweisem Aufbau die Stromstoß wiederholung zu große Aufbauzeiten
notwendig macht.
Erfindungsgemäß wird die Anordnung daher
so gestaltet, daß im Ausgangsamt an eine zu einem im Verbindungsaufbau folgenden
Amt führende Verbindungsleitung ein dem gewünschten Amt zugeordneter Kennzeichnungsstrom, d. h. ein Strom, der bereits durch seine
Eigenart (z. B. Wechselstrom einer bestimmten Frequenz oder eines Frequenzgemisches,
Gemisch aus Gleich- und Wechselstrom, Strom ίο verschiedener Spannung und ähnliches) kennzeichnend
wirkt, angelegt wird, welcher von jedem Durchgangsamt aufgenommen wird und nach der dadurch veranlaßten Einstellung der
in dem jeweiligen Durchgangsamt vorgesehenen Wähler mit freier Wahl im nächsten Amt
wirksam wird.
Zweckmäßig ist es hierbei, den jeweils erforderlichen Kennzeichnungsstrom durch Betätigung
einer einzigen das gewünschte Amt ao kennzeichnenden Taste zur Aussendung zu
bringen.
An sich ist es nun bekannt, in Abhängigkeit von einer an einem Ende einer Verbindungsleitung veranlaßten Aussendung eines bestimmten
Frequenzgemisches über diese Verbindungsleitung an ihrem anderen Ende abgestimmte
Relais zu beeinflussen, welche entweder über einen Anrufsucher die Anschaltung einer
zu einem von mehreren Ämtern führenden Verbindungsleitung herbeiführen oder verschiedene
Arbeitsplätze erreichbar machen. Auch sind Anordnungen bekannt, in denen abhängig
von einer Tastenbetätigung ein Frequenzgemisch über eine zwischen einem Handamt
und einem Wähleramt verlaufende Verbindungsleitung gesandt wird, welches im Wähleramt eine Auswertungseinrichtung beeinflußt,
die dem aufgenommenen Frequenzgemisch entsprechende Stromstoßreihen zur Einstellung verschiedener Wahlstufen bis zum
Erreichen des in diesem Wähleramt liegenden Teilnehmers zur Aussendung bringt.
Bei den bekannten Anordnungen handelt es sich also darum, durch Aussendung eines
Frequenzgemisches über eine Verbindungsleitung eine einmalige Auswahl am Ende dieser
Verbindungsleitung vorzunehmen.
Demgegenüber offenbart die vorliegende Erfindung für die Herstellung von Verbindungen
in großen Netzen einen neuen Weg, der es ermöglicht, einen beliebigen von den zwischen
Ausgangsamt und gewünschtem Amt möglichen Verbindungswegen aufzubauen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Sie zeigt einen
Xetzplan mit einer Vielzahl von Ämtern, und zwar liegen die Ämter Ai, A5, A 8, A ig und
A 22 bzw. A 24 hintereinander, während außerdem von dem Amt A 1 die Ämter A 2 und An,
von dem Amt A5 die Ämter A6, Aj, Ag und
Aio und vom Amt A8 die Ämter A20 und
A 26 sternförmig abzweigen. Von den Ämtern Az, An, A6, Ay, Ag, Aio, A20, A22, A24
und A 26 zweigen dann, wie aus der Zeichnung ersichtlich, noch weitere Ämter ab. An jeder
Verbindungsleitung sind in jedem der Ämter mehrere Wähler mit freier Wahl vorgesehen,
welche die Möglichkeit geben, jede Verbindungsleitung über eine weiterführende freie
Verbindungsleitung zu einem im Verbindungsaufbau folgenden Amt durchzuschalten bzw.
mit Verbindungseinrichtungen im eigenen Amt zu verbinden/Welcher dieser Wähler mit freier
Wahl einzustellen ist, wird durch einen im Ausgangsamt angelegten Kennzeichnungsstrom
bestimmt. Dabei kann beispielsweise jedes der gezeigten Ämter als Ausgangsamt dienen. Es ist dann so ausgerüstet, wie es in
der Zeichnung für das Amt A ι gezeigt ist. Hier sind z. B. am Arbeitsplatz einer Vermittlungsbeamtin
so viel Tasten T 1 ... T 30 vorgesehen, wie von diesem Amt aus Ämter erreicht
werden sollen. Durch Betätigung einer solchen dem gewünschten Amt entsprechenden
Taste wird ein entsprechendes Kennzeichnungsrelais K ι ... K τ,ο beeinflußt, welches an
die für die Herstellung der gewünschten Verbindung zu benutzende Verbindungsleitung
ein Gemisch von Wechselströmen bestimmter Frequenzen anlegt. Da mit der Betätigung der
entsprechenden Taste beispielsweise einer der Wähler mit freier Wahl W ι Ai .. .W$ Ai
sich auf eine Verbindungsleitung eingestellt hat, welche zum folgenden im Zuge der gewünschten
Verbindung liegenden Amt führt, gelangt der Kennzeichnungsstrom in dem erreichten
Amt auf eine Auswertungseinrichtung E 2, £5, £11 und veranlaßt dort einen
weiteren Aufbau, wie nunmehr kurz an Hand eines Verbindungsaufbaues zum Amt A 20 erläutert
werden soll.
Im Ausgangsamt A 1 ist dementsprechend die Taste T 20 gedrückt und dadurch ein Relais
Ä' 20 zur Erregung gebracht. Dieses veranlaßt die Anschaltung eines Kennzeichnungsstromes
K 20, der aus einem Gemisch von Wechselströmen bestimmter Frequenzen besteht.
Da infolge Betätigung der Taste T 20 der Wähler W2Ai auf irgendeine hier nicht
interessierende Weise zur Einstellung auf eine zum Amt A 5 führende Verbindungsleitung
gekommen ist, beeinflußt der Kennzeichnungsstrom im Amt A 5 eine an die vom Amt A1
ankommende Verbindungsleitung angeschaltete Auswertungseinrichtung £5 derart, daß von
den an dieser Verbindungsleitung liegenden Wählern der Wähler W$ A ζ in freier Wahl
ine zum Amt A 8 führende Verbindungsleitung aufsucht. In diesem Amt A8 wird durch
den gleichen Kennzeichnungsstrom K 20 eine Auswertungseinrichtung E 8 derart beeinflußt,
daß der an der belegten Verbindungsleitung
liegende Wähler Wx A 8 in Gang gesetzt wird
und sich auf eine zum gewünschten Amt A 20 führende Verbindungsleitung einstellt. Durch
die im Amt A 20 vorgesehene, entsprechend dem Kennzeichnungsstrom K 20 beeinflußte
Auswertungseinrichtung E 20 wird nun der an der vom Amt A 8 kommenden Verbindungsleitung liegende Wähler W1 A 20 angelassen,
um sich auf eine freie Verbindungseinrichtung des Amtes A 20 einzustellen. Nunmehr kann
von dem erreichten Amt ^20 aus ein Rückimpuls
über den aufgebauten Verbindungsweg zum Ausgangsamt A1 zurückgesandt werden,
der dort das Relais T beeinflußt und somit die Abschaltung des Kennzeichnungsstromes K 20
veranlaßt. Durch beispielsweise von einem Zahlengeber ausgesandte Nummernstromstöße
kann dann der Verbindungsaufbau im Amt A 20 vollendet werden.
20. In entsprechender Weise können Verbindungen zwischen anderen Ämtern hergestellt
werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen in Fernsprechnetzen mit mehreren hintereinanderliegenden Ämtern, dadurch gekennzeichnet, daß im Ausgangsamt an eine zu einem im Verbindungsaufbau folgenden Amt führende Verbindungsleitung ein dem gewünschten Amt zugeordneter Kennzeichnungsstrom angelegt wird, welcher von jedem Durchgangsamt aufgenommen wird und nach der dadurch veranlaßten Einstellung der in dem jeweiligen Durchgangsamt vorgesehenen Wähler mit freier Wahl im nächsten Amt wirksam wird.
- 2. S chaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kennzeichnungsstrom aus einem dem gewünschten Amt entsprechenden Gemisch von Wechselströmen verschiedener Frequenzen besteht.
- 3 .Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmung des Kennzeichnungsstromes durch Betätigung einer einzigen das gewünschte Amt kennzeichnenden Taste erfolgt.Zur Abgrenzung des Erfmdungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilüngsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:Deutsche Patentschrift Nr. 632175; USA.-Patentschrift Nr. 2 227 488.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5705 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER112162D DE756194C (de) | 1942-02-11 | 1942-02-12 | Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen in Fernsprech-netzen mit mehreren hintereinanderliegenden AEmtern |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE232003X | 1942-02-11 | ||
| DER112162D DE756194C (de) | 1942-02-11 | 1942-02-12 | Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen in Fernsprech-netzen mit mehreren hintereinanderliegenden AEmtern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE756194C true DE756194C (de) | 1953-02-16 |
Family
ID=25765018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER112162D Expired DE756194C (de) | 1942-02-11 | 1942-02-12 | Schaltungsanordnung zur Herstellung von Verbindungen in Fernsprech-netzen mit mehreren hintereinanderliegenden AEmtern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE756194C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE632175C (de) * | 1931-04-23 | 1936-07-08 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen |
| US2227488A (en) * | 1938-06-17 | 1941-01-07 | Bell Telephone Labor Inc | Telephone system |
-
1942
- 1942-02-12 DE DER112162D patent/DE756194C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE632175C (de) * | 1931-04-23 | 1936-07-08 | Siemens & Halske Akt Ges | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen |
| US2227488A (en) * | 1938-06-17 | 1941-01-07 | Bell Telephone Labor Inc | Telephone system |
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