DE75597C - Nackenjoch für Zugthiere - Google Patents

Nackenjoch für Zugthiere

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DE75597C
DE75597C DENDAT75597D DE75597DA DE75597C DE 75597 C DE75597 C DE 75597C DE NDAT75597 D DENDAT75597 D DE NDAT75597D DE 75597D A DE75597D A DE 75597DA DE 75597 C DE75597 C DE 75597C
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Germany
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animal
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strap
cushions
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75597D
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Original Assignee
J. GROTH in Varzin, Reg.-Bez. Köslin
Publication of DE75597C publication Critical patent/DE75597C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B3/00Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
    • B68B3/02Yokes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 56: Pferdegeschirr.
Die bisher im Gebrauch befindlichen Geschirre für Ochsen sind mit feststehenden Druckkissen ausgestattet und besitzen alle gleiche Abmessungen ohne Rücksicht auf Körpergröfse und Stärke des einzuspannenden Thieres. Den kleineren Thieren drückte das Geschirr an den Vorderhüften,. den gröfseren, die einen stärkeren Hals haben, wurde der Hals zusammengeklemmt, oder es platzten die Druckkissen beim Anziehen.
Bei dem den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Geschirr ist nun die Verstellbarkeit desselben nicht nur in Bezug auf die Druckkissen, sondern auch auf das Oberblatt, den Hals- und den Bauchgurt, sowie auf den Rückenriemen oder Strangscheidenhalter, ausgeführt, so dafs das Geschirr jeder Gröfse des Zugthieres durch Kürzer- oder Längerschnallen der verschiedenen Gurte und Einstellung der Druckkissen ohne Weiteres angepafst werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι eine Ansicht des neuen Geschirres,
Fig. 2 und 3 veranschaulichen die verstellbaren Druckkissen in Vorderansicht und im Grundrifs,
Fig. 4 zeigt das neue Geschirr in Anwendung.
Durch das Einstellen des Oberblattes α, indem die einerseits am Oberblatt befestigten, andererseits in die Zugringe c c eingelegten Riemen b b kürzer oder länger geschnallt werden, wird verhindert, dafs der Bauchgurt d die Oberschenkel der Vorderbeine durchscheuert.
Besitzt das Zugthier einen kürzeren Hals, so wird das Oberblatt α kürzer geschnallt und umgekehrt, was jeder Arbeiter ohne Weiteres ausführen kann.
Die meisten Ochsen ziehen mit dem Halse, d. h. der Druckpunkt liegt auf dem Halse bezw. dem Genick des Thieres.
Bei Anwendung feststehender, unter das Oberblatt α geschraubter Kissen wird das Thier an dieser Stelle bei starkem Halse sehr häufig geklemmt, bei schwachem Halse durch Hin- und Herziehen der Druckkissen gescheuert. Das Thier wurde also in beiden Fällen fortlaufend gequält.
Durch die Anbringung dreier Kissen eff von denen das mittlere, für jede Genickform passende Kissen e auf der Unterseite des Oberblattes α fest, die Seitenkissen ff dagegen verstellbar angeordnet sind, kann die Lage der seitlichen Druckkissen ff beim Auflegen des Geschirres jeder Halsform angepafst werden, worauf dann die Festlegung der Kissen ff durch Flügelmuttern g g oder in anderer passender Weise am Oberblatt erfolgt.
Zu ihrer Feststellung besitzen die Seitenkissen ff einen festen ledernen Boden, auf welchen eine, zwei aufrechtstehende Schraubenbolzen g1 tragende Eisenplatte h genietet ist. Um ein leichtes Hin- und Herziehen der Kissen ff ohne seitliches Ausweichen derselben zu ermöglichen, sind die Schraubenbolzen gl in Schlitze i des Oberblattes α geführt, und er-

Claims (1)

  1. folgt die Feststellung derselben durch Anziehen der Flügelmuttern g.
    Bauchgurt d, Halsgurt d1 und Rückenriemen k dienen zur Festlegung des auf die Körperform des Zugthieres eingestellten Oberblattes α in die für die Zugwirkung günstigste Lage am Körper des Thieres.
    Dadurch, dafs das vorbeschriebene Geschirr den Körperformen eines jeden Zugthieres angepafst und namentlich die seitlichen Druckkissen^/yder Genickform entsprechend eingestellt werden können, ist den Mängeln der bisher in Gebrauch befindlichen, gleichen Zwecken dienenden Geschirre mit feststehenden Druckkissen in zweckmäfsiger Weise abgeholfen und können Thierquälereien hierdurch nicht mehr vorkommen.
    Paten τ-An spruch:
    Ein Nackenjoch für Zugthiere, dadurch gekennzeichnet, dafs das Oberblatt (a) mit einem festen Mittelkissen (e) und zwei verstellbaren Seitenkissen (f) versehen ist und durch der Länge nach einstellbare Riemen (b) mit den Zugringen (c c) verbunden ist, zum Zweck, das Joch der Stärke und Gröfse des Thieres anpassen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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