DE75520C - Vorrichtung zum Befestigen von Oesenknöpfen an Schuhen und dergl - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von Oesenknöpfen an Schuhen und dergl

Info

Publication number
DE75520C
DE75520C DENDAT75520D DE75520DA DE75520C DE 75520 C DE75520 C DE 75520C DE NDAT75520 D DENDAT75520 D DE NDAT75520D DE 75520D A DE75520D A DE 75520DA DE 75520 C DE75520 C DE 75520C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
button
eyelet
spring
rotated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75520D
Other languages
English (en)
Original Assignee
NEHEIMER Met all wa Aren- & Werkzeugfabrik Hugo BREMER in Neheim
Publication of DE75520C publication Critical patent/DE75520C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/08Setting buttons on footwear

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegendem Blatte ist eine Befestigungsvorrichtung fürOesenknöpfe dargestellt, welche sich durch eine eigenthümliche Scheibe kennzeichnet, die an der Gleitrinne für die Oesen angebracht ist und jedesmal nur eine derselben an die Befestigungsstelle befördert. Ferner zeichnet sie sich durch das eigenthümliche. zweitheilige drehbare, durch die Maschine zu öffnende und zu schließende Gehäuse aus, welches die Oesenknöpfe aufnimmt und sie in die richtige Lage beim Einführen der Oese bringt.
An der Maschine sind zwei Rinnen a und b angebracht, welche spitzwinklig zusammenlaufen (s. Fig. 2 bis 4 und 7).
Die Rinnen werden aus zwei Schienen gebildet, zwischen welchen sich eine Spalte befindet, über welcher die Deckschienen al bezw. b1 angebracht sind. In die Rinne a werden die Knöpfe und in b die Oesen durch eine geeignete Vorrichtung eingeführt, und zwar so, daß die Knopf henkel bezw. die Oesenstifte durch den Spalt hindurchgreifen und durch diesen geführt werden. Beide Rinnen sind in der Weise geneigt angeordnet, daß die Oesen und Knöpfe selbst nach der Stelle gleiten, an welcher die Vereinigung und die Befestigung stattfindet. Die Oesen werden durch eine Scheibe c an dem Herabgleiten gehindert. Diese ist mit einem Ausschnitte c1 versehen, in welchen der Oesenfuß paßt. Bei jedem Arbeitsgange findet eine Links- und Rechtsdrehung der Scheibe statt. Bei der Rechtsdrehung kann eine Platte in den Ausschnitt eintreten, während diese bei der Linksdrehung so geführt wird, daß die Oese in der geschlitzten Rinne b nach unten gleiten kann.
Die Bewegung der Scheibe c und sämmtlicher Mechanismen der Maschine erfolgt durch den mit der Stange i verbundenen Schlitten s, welcher durch einen Fußhebel oder durch eine andere Vorrichtung bewegt wird. Die Scheibe c ist mit der kurbelartig gestalteten Stange c2 versehen, welche beim Auf- und Abgehen der Stange i durch das gelenkige Glied i'2, das bald waagrecht, bald schräg steht, hin- und herbewegt wird. Die nach unten fallende Oese macht, wenn sie die Rinne verlassen hat, sobald sie an den Ansatz d1 trifft, eine Kippbewegung, so daß die Fußplatte nach unten in den Trichter d einfällt und auf den Cylinder e zu liegen kommt, während der lose an der Fußplatte angebrachte, mit Kopf versehene Stift in den Cylinder einfallen kann und hier auf den Bolzen k trifft (s. Fig. 12). Vorn vor der zur Beförderung der Knöpfe dienenden Rinne α ist ein aus den Theilen g g1 bestehendes Gehäuse angebracht, welches bei jedem Arbeitsgange einen Knopf aufnimmt und abgiebt. Der Gehäusetheil g sitzt auf einer Stelle w fest, während der Theil g1 durch den Zapfen g2 drehbar an dem Theil g angebracht und durch die Feder f beeinflußt wird. Die Drehung des Gehäuses geschieht durch die an dem Schlitten s angebrachte Stange i, die mit einem Ausschnitte i1 versehen ist, in welchen ein an der Welle w des Gehäuses angebrachter Hebel h eingreift. Ist der Schlitten s niedergezogen, so ist das Gehäuse in die in Fig. 1, 2, 7 und 8 ge-
(2. Auflage, ausgegeben am so. April iqo6.I

Claims (1)

  1. zeichnete Stellung gedreht, in welcher der Knopf in dasselbe eingleiten kann (s. bes. Fig. 8 und 9). Der Theil gx gleitet bei der Drehung über den am Gestell festen Stift I und wird so, da er mit einer entsprechenden Nase gs versehen ist, entgegen der Federwirkung gehoben, so daß der Kopf des Knopfes unter den Theil gl treten kann. Der Knopf kann nicht nach unten fallen, da der Kopf einerseits neben dem Henkel auf dem Vorsprung g·4 des Gehäusetheiles g ruht,. andererseits durch die Feaerp gehalten wird. Bewegt sich nun der Schlitten s nach oben, so wird das Gehäuse durch den Hebel h nach links gedreht, und zwar so weit, bis der Daumen wl an die Welle n> bei w'1 stößt (Fig. 5 und 11). Der nunmehr schräg nach oben gerichtete Hebel h bewirkt dann, daß die bei z2 drehbar an dem Arme sl des Schlittens s angeordnete Stange i seitlich ausweicht, was durch die unten angebrachte Feder ν unterstützt wird. Beim Niedergange trifft der Hebel wieder in den Ausschnitt und wird wieder mit nach unten genommen. Bei der Drehung des Gehäuses nach links verläßt zuerst die Nase g3 des Theiles g1 den Anschlagstift t, so daß die Feder/ den Theil g-1 nach unten und den hieran befindlichen Ansatz gi auf den Kopf des Knopfes drückt. Der Knopf wird nun durch das Gehäuse allein festgehalten und mit diesem so weit gedreht, bis er in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung gekommen ist. Die beiden Endstellungen des Gehäuses werden durch die Feder u fixirt, welche sich an einer der Kanten des winkelförmigen Theiles des Gehäuses anlegt (s. Fig. 2, 4 und 7). Die Feder u ist, wie Fig. 3* zeigt, mit einem Ausschnitte u1 versehen, so daß der später zu hebende Oesenstift durch denselben hindurchtreten kann. Damit das Gehäuse in der Arbeitsstellung (Fig. 5) festgehalten wird, ist der vorn konische Stift m angeordnet, welcher infolge der Wirkung der Feder η hinter das Gehäuse greift. Vor der Zurückbewegung des Gehäuses wird der Bolzen wieder zurückgezogen, und zwar durch den niedergehenden Schlitten s, welcher mit dem Stifte ^1 an den schräg gestellten Hebel f trifft, der mit dem Bolzen m verbunden ist.
    Befindet sich das Gehäuse g in Arbeitsstellung, so hebt sich der Schlitten s weiter und hebt die durch das Schraubengewinde kl befestigte Stange k und ebenso den Cylinder e, welcher durch die Feder e1 getragen wird. Dadurch werden die Knopföse und die Oesenfußplatte bis zur Höhe des Trichters d gehoben, über welchen das mit Knöpfen zu besetzende Leder oder der Stoff gebracht ist. Der Cylinder e hebt sich so weit, bis er mit der Oesenfußplatte an das durch das Gehäuse gestützte Leder trifft. Die Feder e1 giebt dann nach und der durch das Gewinde an dem Schlitten 5 befestigte Bolzen k hebt sich allein weiter und schiebt den Oesenstift durch die Fußplatte und durch das Leder hindurch, so daß derselbe seitlich in die Aushöhlung 0 des Gehäuses g tritt und dieser Aushöhlung entsprechend in bekannter Weise umgebogen wird. Bei dem Umbiegen wird die Spitze der Oese durch den Knopf henkel hindurchbewegt, so daß dieser schließlich von der Oese eingeschlossen ist (s. Fig. 12).
    Der Arbeitsgang wiederholt sich nun, und der zweite Knopf wird in derselben Weise befestigt.
    Pate ν τ-A NSPRUCH :
    Eine Vorrichtung zum Befestigen von Oesenknöpfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Oesen mit den Fußplatten aus einer Rinne dem Trichter d durch eine durch die Maschine mechanisch gedrehte Scheibe c mit Ausschnitt c1 einzeln zugeführt werden, während die Oesenknöpfe durch ein zweitheiliges, drehbares, mit der Umbiegeaushöhlung ο versehenes Gehäuse g gl aufgenommen werden, welches durch die Maschine rechtzeitig geöffnet, geschlossen und nach der Aufnahme des Knopfes so gedreht und festgestellt wird, daß sich der Knopfhenkel in waagrechter Lage über dem Druckcylinder e und dem Bolzen k befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Durch rechtskräftige Entscheidung des Kaiserlichen Patentamts, Nichtigkeits-Abtheilung, vom 26. November 1896 ist das Patent theilweise für nichtig erklärt. Die Entscheidung lautet:
    I. Das Patent Nr. 75520 wird insoweit für nichtig erklärt, als es sich auf die Zuführung der Oesen zum Trichter d mittels drehbarer Scheibe erstreckt.
    II. Der Patent-Anspruch erhält demgemäß folgende Fassung:
    Eine Vorrichtung zum Befestigen von Oesenknöpfen, bei welcher die Oesen mit den Fußplatten aus einer Rinne dem Trichter d durch eine durch die Maschine mechanisch gedrehte Scheibe c mit Ausschnitt c1 einzeln zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Oesenknöpfe durch das zweitheilige drehbare, mit der Umbiegeaushöhlung 0 versehene Gehäuse g gl aufgenommen werden, welches durch die Maschine rechtzeitig geöffnet, geschlossen und nach der Aufnahme des Knopfes so gedreht und festgestellt wird, daß sich der Knopf henkel in wagerechter Lage über dem Druckcylinder e und dem Bolzen Ic befindet.
DENDAT75520D Vorrichtung zum Befestigen von Oesenknöpfen an Schuhen und dergl Expired - Lifetime DE75520C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE75520C true DE75520C (de)

Family

ID=348467

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT75520D Expired - Lifetime DE75520C (de) Vorrichtung zum Befestigen von Oesenknöpfen an Schuhen und dergl

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE75520C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE75520C (de) Vorrichtung zum Befestigen von Oesenknöpfen an Schuhen und dergl
DE272520C (de)
DE162612C (de)
DE231596C (de)
DE51129C (de) Vorrichtung zum Befestigen der Absätze an Schuhwerk
DE595661C (de) UEberholmaschine mit Gelenkgreifern
DE586266C (de) Vorrichtung an flachen Kulierwirkmaschinen zur Verhinderung des Abpressens einzelner Nadeln oder ganzer Fonturteile
DE167046C (de)
DE149073C (de)
DE165036C (de)
DE14975C (de) Zähl- und Regulirungsapparat für Wirkmaschinen
DE3502931C2 (de)
DE17812C (de) Neuerungen an der LAMB'schen Strickmaschine
DE86306C (de)
DE33233C (de) Anschlagapparat für Wirkmaschinen
DE87081C (de)
DE73675C (de) Fadenvorleger für Nähmaschinen-Nadeln mit offenem Oehr
DE9091C (de) Neuerungen an Petinetwirkstühlen
DE33859C (de) Regulirungsvorrichtung für das Mindern am Wirkstuhl
DE169630C (de)
DE366875C (de) Feilenhaumaschine
DE244606C (de)
DE120100C (de)
DE636181C (de) Zickzackstichapparat fuer Naehmaschinen
DE209902C (de)