DE14975C - Zähl- und Regulirungsapparat für Wirkmaschinen - Google Patents

Zähl- und Regulirungsapparat für Wirkmaschinen

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DE14975C
DE14975C DE188114975D DE14975DA DE14975C DE 14975 C DE14975 C DE 14975C DE 188114975 D DE188114975 D DE 188114975D DE 14975D A DE14975D A DE 14975DA DE 14975 C DE14975 C DE 14975C
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DE188114975D
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F. A. LUDWIG in Chemnitz, Wilhelmstrafse
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
    • D04B15/665Driving-gear for programme or pattern devices
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/04Design features of general application for driving the stage of lowest order

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
Zusatz-Patent zu No. 8265 vom 30. Mai 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1881 ab. Längste Dauer: 29. Mai 1894.
In dem Haupt-Patente, P. R. No. 8265, ist eine Zähl- und Regulirungstrommel m I angegeben, welche den Wechsel verschiedener Fadenführer vermittelt. Damit dieselbe während einer Umdrehung nicht nur so viele Reihen abzählt, als sie Sperrzähne enthält, sondern beliebig für eine kleinere oder gröfsere Reihenzahl zu verwenden ist, auch die Herstellung leerer Reihen ermöglicht, ist dieselbe in folgender Weise abgeändert worden:
Der Rand der Scheibe a, Fig. i, 8 und 9, ist sehr breit und enthält aufser dem Zahnkranze b noch drei Reihen von Oeffmmgen Cx C2 C3, alle in gleicher Theilung mit b gebohrt, in welche an beliebigen Stellen Schrauben mit hohen oder niedrigen Köpfen 5, 6 und 7 eingeschraubt werden können. Durch die Klinke i, den Hebel k kx und die Bolzen ji im Kulirrade r wird die ganze Scheibe α im allgemeinen so, wie im Haupt-Patente angegeben, während je einer Reihenzeit um einen Zahn b gedreht; es ist ferner noch der Hebel d dx vorhanden, welcher in der Reihe C1, Fig. 8, auf den Umfang von α sich stemmt und durch Schraubenköpfe 5 gehoben werden kann, wobei er mittelst d2, Fig. 1 und 8, den Mitnehmer der Fadenführer in der früher angegebenen Weise zu - einem oder dem anderen Führer hin wendet, behufs Herstellung von Ringelwaare.
. Ferner ist über α noch ein zweiter Hebel η nx n2 angebracht, welcher um einen Bolzen bei »2 schwingt, mit nx in der Reihe C3 auf dem Umfange von α liegt und mit dem hakenförmigen Ende η hinter dem Hebel k den von letzterem abstehenden Stift 1 festhält. Der Hebel k wird nun zwar durch die Feder k2, Fig. 1, nach links gezogen, kann aber diesem Zuge nur so weit folgen, bis sein Stift 1 an η anstöfst und wird z. B., wie Fig. 1 zeigt, hierdurch verhindert, mit seiner Fläche sx bis an die Nabe des Rades r zu schwingen. Aus dieser Stellung treiben ihn die Bolzen ί s auch nur um so viel nach rechts, dafs die Klinke i das Rad a um eine Zahn theilung b dreht.
Wird nun der Hebel η ;z2 bei H1 durch einen niedrigen Kopf (wie 5 oder 6, in der Reihe c3 stehend) gehoben, so rückt das hakenförmige Ende η gegen den Stift 1 in die Lage, welche Fig. 3 zeigt. Dann kann 1 und der ganze Hebel k noch weniger weit nach links hin schwingen und die Bolzen s s treiben den Hebel k nur um eine halbe Theilung von b nach rechts. Bei diesem Rück- und Vorschwunge von k hat die Klinke i natürlich nicht einen neuen Zahn b erfafst, es ist deshalb eine zweite Klinke Z1 (am gleichen Bolzen mit i oder auch auf der Warze von i drehbar) angebracht, welche bisher auf einem halben Zahn nur lag, und diese Klinke hat jetzt das Ende des Zahnes erfafst und das Rad α um eine halbe Theilung von b gedreht. Dabei ist der Hebel η noch nicht wieder gesunken, es erfafst also während der nächsten Reihenzeit nun i ihren

Claims (1)

  1. Zahn und dreht α nochmals um eine halbe Theilung. Folglich hat ein niedriger Schraubenkopf in C3 bewirkt, dafs die Scheibe α während zweier Reihenzeiten erst um eine Theilung b gedreht wird, und hierin liegt das Mittel zur Vermehrung des Musterumfanges.
    Kommt endlich ein hoher Kopf 7, Fig. 1, bei 1I1 unter den Hebel η ni} so wird das Ende η noch weiter gehoben und vom Stifte 1, wie Fig. 4 zeigt, ganz entfernt. Dann kann der Hebel k ganz nach links zurückschwingen (bis ^1 an die Nabe rx trifft) und die Bolzen s treiben ihn nun mit der Klinke i um zwei Zahntheilungen nach rechts, es wird also dann während einer Reihenzeit die Scheibe a um zwei Theilungen von b gedreht. Hierin liegt das Mittel zur Verkleinerung des Musterumfanges bei gleicher Zähnezahl b.
    Soll nur der zuletzt genannte Zweck erreicht werden, so kann auch die Construction, Fig. 7, Anwendung finden. Das Hebelende 11 ist einfach hakenförmig und erfafst k bei dem vorstehenden Lappen 4. In dieser Lage kann k nur so weit ausschwingen, dafs seine Klinke das Rad α um einen Zahn dreht. Wird η gehoben (durch eine Schraube wie 5 und 6, aber in ^3 stehend), so wird 4 ganz frei und der Hebel schwingt dann noch einmal so weit, er dreht die Scheibe α nun um zwei Theilungen b für eine Reihenzeit.
    Zur Herstellung von Leerreihen ist endlich der Apparat noch durch die Kopfreihe C1 und den Hebel «^1 ^, Fig. 1, 8 und 9, thätig. Hebt ein Kopf 6 den Hebel bei e, so sinkt dessen anderes Ende i2 und drückt mit es den Arm I1, Fig. 6 und 8, des Winkelhebels I1 I /3 nieder, so dafs I2 zurückschwingt und mit m M1, Fig. 5, 6 und 8, den Arm h Ji1 so weit zurückzieht, dafs der Kopf 0 unter das Excenter p, Fig. ι und 5, gelangt. Ji1 h ist mit g an der Schüttelwelle gt für die Nadelbarre χ befestigt und ■ es wird hierdurch diese Nadelbarre dann etwas weiter als gewöhnlich zurückgezogen, wenn die Presse u, Fig. 2, die Nadelhaken t niederdrückt. Dieses Pressen erfolgt somit erst, nachdem die Maschen der Waare w in den Haken der Nadel hängen, und die Waare kann nicht vom Stuhle abfallen, auch wenn keine neue Schleifenreihe (wie ^1 in Fig. 1) kulirt worden ist, sondern die Leerreihe behufs Fadenwechsels gearbeitet werden soll. Mit dem Heben des Hebelendes e, Fig. 1 und 8, wird aber durch die Schraube f auch zugleich der Hebel dx mit d2 gehoben und der Fadenführermitnehmer so gewendet, dafs er leer zwischen den Führern hindurchgeht, also keinen Faden auf die Nadeln legt, wie es für die Leerreihe erforderlich ist.
    P ate ν τ-An Sprüche:
    i. Der Apparat zur Veränderung (Vermehrung oder Verminderung) der Reihenzahl eines Musters gegen die ■ Zähnezahl b der Zählscheibe, bestehend in Trommel oder Scheibe α mit dem Hebel η It1 n2, den Klinken H1 und dem Hebelende n, wie Fig. i, 3 und 4 zeigen.
    3. Der Apparat zur blofsen Verminderung der Reihenzahl gegen die Zähnezahl b, bestehend in Scheibe a, Klinke i und Hebel -ItTi1 »2, dessen Ende, wie in Fig. 7 angegeben, geformt ist.
    3. Die Herstellung von Leerreihen in der Weise, dafs vor dem Pressen die Maschenreihe in die Haken der Nadeln gebracht und ihr Abfallen von den Nadeln verhindert wird.
    4. Die Vorrichtung hierzu, bestehend in Scheibe a, Hebel Ce1 e2, I1Il2, Mh1 hg ρ ο und der Verbindung / zwischen e und d J1 .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188114975D 1879-05-30 1881-02-15 Zähl- und Regulirungsapparat für Wirkmaschinen Expired DE14975C (de)

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DE14975T 1881-02-15

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DE188114975D Expired DE14975C (de) 1879-05-30 1881-02-15 Zähl- und Regulirungsapparat für Wirkmaschinen

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DE (1) DE14975C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126065B (de) * 1955-06-24 1962-03-22 Wildt & Co Ltd Mustervorrichtung fuer Strickmaschinen
DE1560936A1 (de) * 1963-09-20 1972-06-08 Bentley Eng Co Ltd Rundstrickmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126065B (de) * 1955-06-24 1962-03-22 Wildt & Co Ltd Mustervorrichtung fuer Strickmaschinen
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