DE25855C - Zählapparat für Wirkmaschinen - Google Patents

Zählapparat für Wirkmaschinen

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DE25855C
DE25855C DENDAT25855D DE25855DA DE25855C DE 25855 C DE25855 C DE 25855C DE NDAT25855 D DENDAT25855 D DE NDAT25855D DE 25855D A DE25855D A DE 25855DA DE 25855 C DE25855 C DE 25855C
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DE
Germany
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tooth
teeth
rows
knitting machines
counting device
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Active
Application number
DENDAT25855D
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English (en)
Original Assignee
C. F. HUNGER und R. ClAUSS in Chemnitz, Aue 32
Publication of DE25855C publication Critical patent/DE25855C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
    • D04B15/665Driving-gear for programme or pattern devices
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/04Design features of general application for driving the stage of lowest order

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Zählapparat für Wirkmaschinen.
Zur selbstthätigen Aus- und Einrückung an Wirkmaschinen dient in der Regel ein Zahnrad a, welches im allgemeinen bei jeder Reihe um einen Zahn fortgedreht wird und durch die an seiner Stirnwand oder auf dem Umfange einer mit ihm verbundenen Trommel vorstehenden Schraubenköpfe / q η einzelne Maschinentheile, wie Fadenführer, Excenter, Rollen u. dergl, nach Mafsgabe ihrer Thätigkeit verschiebt. Die Reihenfolge dieser Regulirungen wiederholt sich nach jeder Umdrehung des Zählrades a, also im allgemeinen nach so vielen Maschenreihen, als α Zähne enthält. Um diese Reihenzahl je nach der .Gröfse eines Musters leicht ändern zu können, ohne jedesmal neue Räder α anwenden zu müssen, hat man schon verschiedene Vorrichtungen angebracht, welche indefs die gewünschten Veränderungen nicht in weiten Grenzen erreichen lassen; die folgende neue Einrichtung ermöglicht das in leichter Weise:
Der Klinkhebel de/, welcher in bekannter Weise zwei Klinken b und c mit vollem und halbem Zahneingriff trägt, wird von der Feder k gehoben und von der Hubscheibe h an der Triebwelle niedergedrückt, wobei eine seiner Klinken, je nach der Hubhöhe und dem erlangten Zahneingriff, das Rad um Bruchtheile von oder um mehrere Zahneintheilungen fortdreht. Die Hubhöhe des Hebelendes d wird aber dadurch begrenzt, dafs das andere Ende f mit g auf den Umfang der Trommel ax aufstöfst. Hat man z. B. g gegen/so gestellt, dafs die Klinke b am anderen Ende d sich um drei Zahntheilungen heben, also aus der Lücke 1 in die- :
jenige 4 kommen kann, so dreht sie bei jeder Reihe das Rad um drei Zähne fort, die Reihenzahl des Musters könnte also dann Y3 von der Zähnezahl α betragen. Genau so kann aber g gegen / auch derart verstellt werden, dafs die Klinke b um irgend eine Zähnezahl: 4, 2, 1 oder Y2 Zahn etc. gehoben wird, in welch letzterem Falle dann b gar nicht, wohl aber c einen neuen Zahn erfafst und das Rad um Y2 Theilung dreht, also die Reihenzahl doppelt so grofs sein wie die Zähnezahl a. Wenn diese Theile und Vielfachen der Zähnzahl a noch nicht den gewünschten Musterumfang ergeben (durch drei Klinken in verschiedenen Eingriff könnte man auch. die dreifache Reihenzahl etc. erreichen), so wird der Hub des Hebels durch Schräubenköpfe ο O1 etc., welche unter sein Ende fg gelangen, noch weiter verändert. Angenommen, der Hebel wäre so eingestellt, dafs er das Rad um je drei Zähne fortschiebt, und es kommt eine Schraube 0, welche einer Zahntheilung entspricht, unter g, so wird die Klinke b während dieser Reihe nur um zwei Zähne gehoben; oder gelangt eine Schraube O1 von doppelter Zahntheilung unter g, so wird b nur um einen Zahn gehoben; wenn endlich o2 mit halber Zahntheilung unter g kommt, so wird b und c um 2 Y2 Zahn gehoben und c treibt das Rad um 2V2 Theilung fort, kurz, es kann hierdurch die Reihenzahl, welche erst zu γ3 α angenommen war, beliebig vermehrt werden, bis zu Y2 a, für welchen Fall man dann g entsprechend einstellen und die Schrauben 0 nicht benutzen wird. Ebenso kann die
Reihenzahl '/2 α wiederum durch einzelne Schrauben verändert werden.
Ist endlich die Reihenzahl genau ein ganzer Theiler oder ein ganzes Vielfaches von der Zahl der Zähne a, so kann man anstatt der Schrauben und der Verstellung von g einfacher noch den Winkel / am Stuhlgestell so gegen das Hebelende d stellen, dafs dasselbe bei der gewünschten Hubhöhe von einem Zahn oder drei Zähnen oder '/2 Zahn etc. an den Winkel anstöfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Construction des Klinkhebels df als zweiarmigen Hebel, welcher den verstellbaren Schieber g trägt und dessen Aushub (der Klinken b c) entweder durch verschieden hohe Schrauben ο O1 O2 u. s. w. oder durch ein Stelleisen / verändert werden kann, damit er während einer Umdrehung des Zählrades α beliebig viele Reihen mehr oder weniger abzählt, als a Zähne enthält.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT25855D Zählapparat für Wirkmaschinen Active DE25855C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204356B (de) * 1959-04-24 1965-11-04 Armes De Guerre Fab Nat Schalt- und Bremsvorrichtung fuer die Stifttrommel von Rundstrickmaschinen

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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