DE16012C - Neuerungen am Zählapparate, um ein- und vielreihige Ringelwaare selbstthätig herzustellen - Google Patents

Neuerungen am Zählapparate, um ein- und vielreihige Ringelwaare selbstthätig herzustellen

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DE16012C
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Germany
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Application number
DENDAT16012D
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English (en)
Original Assignee
HEIDLER & WERNER in Siegmar b. Chemnitz
Publication of DE16012C publication Critical patent/DE16012C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
    • D04B15/665Driving-gear for programme or pattern devices
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/04Design features of general application for driving the stage of lowest order

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Zählrad K, Fig. 1, 2 und 3, welches sich auf einem Bolzen des Gestelles A leicht dreht, trägt drei Reihen correspondirender Löcher, in welche in beliebiger Anordnung Schrauben eingeführt werden können. Zwei Reihen α und b, Fig. 1, sind in der flachen Seite des Zählrades K angebracht, während die dritte Reihe c, Fig. 2 und 3, auf der Stirnseite liegt. Neben dieser Löcherreihe befinden sich die Klinkzähne, wodurch das Rad K in Bewegung gesetzt werden kann. Letzteres geschieht durch die Klinke J, welche am Hebel H, Fig. i, befestigt ist. Dieser Hebel liegt im allgemeinen auf der Hubscheibe F und diese steckt auf der Welle C. Die Welle C wird durch Rad D und E, Fig. 2, so gedreht, dafs, wenn D sich einmal umdreht oder eine Maschenreihe bildet, E nur eine halbe Umdrehung mächt. Bei jeder halben Umdrehung von E, also auch C, wird aber die Hubscheibe F den Hebel H, Fig. 1, und somit die Klinke J heben, da F zwei Erhöhungen besitzt, und es wird daher das Zählrad K bei jeder Maschenreihe um einen Zahn weiter geschoben.
Um nun einreihige Ringelwaare herzustellen, ist es nöthig, dafs der Fadenführermitnehmer den vorderen oder hinteren Fadenführer mitnimmt oder leer zur Seite geht. Hierzu sind die Schraubenlöcher c auf der Stirnseite von K erforderlich, deren Schraubenköpfe das Heben und Senken des Hebels M, Fig. 1, zur Folge haben und dadurch den Fadenführermitnehmer wendet und so die Fadenführer auf die übliche Weise in Thätigkeit setzen.
Sobald der Fadenführermitnehmer leer seinen Weg zurücklegt, also bei Bildung einer Leerreihe, wird durch die Schrauben der äufseren Löcherreihe α die Schiene P, Fig. 1 und 2, zur Seite gedrückt und dadurch auf bekannte Art sowohl die Nadelbarre zurückgehalten, als auch der Zählapparat für das Mindern ausgerückt.
Damit aber diese Leerreihen vom Rade K nicht mitgezählt werden, sind die Schrauben der inneren Löcherreihe b, Fig. 1, erforderlich; denn sobald ein Schraubenkopf den Hebel L zur Seite bewegt, wird auch die Hubscheibe F verschoben, und nun bewegt die Hubscheibe G, Fig. ι, 4 und 5, welche nur eine Erhöhung trägt, die Klinke J, und es gehören zwei Reihen oder zwei Umdrehungen der Welle B dazu, um das Klinkrad einen Zahn oder eine Theilung weiter zu bewegen.
Zugleich läfst sich aber auch durch diese Einrichtung die Mannigfaltigkeit der Musterbilder wesentlich erhöhen, ohne den Umfang des Zählrades vergröfsern zu müssen.
Gesetzt, das Rad K werde durch Scheibe F bei jeder Umdrehung der Welle B um einen Zahn weiter bewegt und es seien vier Reihen roth zu arbeiten, so können vier Schrauben der Reihe c den Fadenführermitnehmer in derselben Stellung erhalten, oder aber man nimmt zwei Schrauben und läfst das Rad K aller zwei Reihen um nur einen Zahn, statt zwei Zähne, weiterrücken, was durch die Schrauben b, Hebel L und Hubscheibe G bewerkstelligt werden kann.
Aufserdem können Muster gearbeitet werden, welche nicht in der vorhandenen Anzahl Schraubenlöcher aufgehen, immer wieder durch die Anwendung der Hubscheibe G.
Die Befestigung der Hubscheiben F G auf der Welle C geschieht nicht durch Nuth. und Feder, sondern, um das richtige Einstellen zu erleichtern, durch einen Stellring R, Fig. 4 und 5, in welchem drei Stifte eingeschraubt sind, die in entsprechende Löcher der Scheiben F und G reichen; dadurch können sich zwar die letzteren auf der Welle verschieben, aber nicht drehen.
Sowohl die Schiene P als auch der Hebel L werden durch eine Feder an das Zählrad gedrückt; beide Theile können aber auch aufser Thätigkeit gesetzt werden. Hierzu ist an den Enden das in Fig. 6 angegebene Stück Q, welches sich in der Arbeitslage gegen den Stift S stemmt, angebracht. Durch den Stift oder Griff Q1 kann Q um den Bolzen gedreht und in die punktirte Lage gebracht werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Verbindung eines Zählrades derart mit Hebel Z, doppelten Hubscheiben' F und G und Klinke J, dafs eine Maschenreihe nach einer beliebigen Reihenzahl nicht mitgezählt wird. ■
2. Die Einrichtung, durch einfaches Wenden der Stücke Q das Ausrücken der Theile L oder P hervorzubringen.
3. Die Verbindung der Hubscheiben F G mittelst des Stellringes R mit der Welle C.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT16012D Neuerungen am Zählapparate, um ein- und vielreihige Ringelwaare selbstthätig herzustellen Active DE16012C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179299B (de) * 1961-11-21 1964-10-08 Westinghouse Electric Corp Starterloses Vorschaltgeraet fuer den Betrieb von Rapidstart-Entladungslampen
DE2845527A1 (de) * 1977-10-24 1979-04-26 Elitex Zavody Textilniho Vorschubeinrichtung des programmtraegers einer rundstrickmaschine

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