DE491202C - Jacquardeinrichtung zum Auswaehlen von Musternadeln an Rundstrickmaschinen - Google Patents

Jacquardeinrichtung zum Auswaehlen von Musternadeln an Rundstrickmaschinen

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DE491202C
DE491202C DER70315D DER0070315D DE491202C DE 491202 C DE491202 C DE 491202C DE R70315 D DER70315 D DE R70315D DE R0070315 D DER0070315 D DE R0070315D DE 491202 C DE491202 C DE 491202C
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DE
Germany
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jacquard
needles
circular knitting
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knitting machines
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Expired
Application number
DER70315D
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English (en)
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C A ROSCHER SOEHNE
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C A ROSCHER SOEHNE
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • D04B9/38Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with stitch patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Jacquardeinrichtung zum Auswählen von Musternadeln an Rundstrickmaschinen Die Erfindung betrifft eine jacquardeinrichtung zum Auswählen von Musternadeln an Rundstrickmaschinen, bei der in bekannter Weise eine jacquardmaschine mit Kartenzylinder, jacquardnadeln, Hubplatinen und Messern zum Anheben der Nadeln Verwendung findet und oberhalb der Strickmaschine angeordnet ist. Die Anwendung einer solchen jacquardmaschine für diesen Zweck ist bekannt, z. B. sind Flachstrickmaschinen in Verbindung mit einer jacquardvorrichtung, deren Harnischfäden direkt mit den Nadelfüßen verbunden sind, bekannt. Andererseits gibt es Linkslinksrundstrickmaschinen, bei denen die die Nadeln kulierenden Platinen unmittelbar mit einer jacquardvorrichtung durch die Harnischfäden inVerbindung stehen. Die bekannten Ausführungen haben insbesondere den Nachteil, daß größere Feinheiten als Achterbis Zehnerteilung nicht zu erzielen sind; denn infolge des beschränkten zur Verfügung stehenden Platzes läßt sich bei feineren Teilungen praktisch keine unmittelbare Verbindung der Harnischfäden mit den Nadeln oder Zugplatinen herstellen.
  • Erfindungsgemäß wird die Ausführung so getroffen, daß die Harnischfäden einer über der Rundstrickmaschine angeordneten jacquardvorrichtung unter Vermittlung von Hebelplatinen auf die Nadeln wirken. Damit wird die Stelle, an welcher der jacquardzug erfolgt, vom 'Nadelblatt bzw. von den Nadeln selbst an die äußere Peripherie der -Maschine verlegt und mehr Platz, als am Nadelgrunde vorhanden ist, geschaffen, so daß größere Feinheiten der Teilung zu erzielen sind. Außerdem können sich bei der betreffenden Ausführung die Nadeln frei in der Maschine nach oben und unten bewegen, da sie nicht unmittelbar mit der jacquardvorrichtung verbunden sind. Infolgedessen lassen sich in die Zvlinderscbloßteile Schloßschaltungen einbauen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß es nicht- erforderlich ist, die Harnischfäden ganz genau zii spannen, weil infolge der Hebelübertragung der Hub der Jacquardvorrichtung so gewählt werden kann, daß genügend Spielraum für etwaige Unterschiede in der Spannung der Fäden übrigbleibt. Schließlich ist ein weiterer Vorteil dadurch gegeben, daß durch die Hebelanlage die zu ziehende Nadel durch den ganzen Nadelkanal bis in die Preßstellung gehoben «-erden kann. wodurch der Spitzen schloßteil, welcher sich bei allen bisher bekannten Konstruktionen nicht umgehen läßt, vollständig wegfallen kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielstweisen Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r einen OOuerschn.itt durch eine Maschine mit den Platinen für die Nadeleinstellung und einer im oberen Teil der Zeichnung teilweise im Schnitt dargestellten jacquardvorrichtung, deren Harnischfäden mit den Zugplatinen verbunden sind, - Abb.2 eine Schloßansicht mit teilweise durch die jacquardvorrichtung gehobenen Nadeln, Abb.3 eine Draufsicht. auf einen Schloßmantel der Strickmaschine mit Angabe der Zugstelle der jacquardvor richteng und der Schloßteile der Strickmaschine für eine zweisystemige Maschine.
  • Die Druckplatten i liegen in Nuten der Platinenführung 7. Diese Nuten sind zu einer Zunge ausgebildet. DieseAnordnung ist getroffen, um ein Herausnehmen der Druckplatinien i ohne Abbau der darüberliegernden anderen Maschinenteile zu ermöglichen. In den Nuten des Nadelzylinders 13 führen sich die Druckplatinen i unter den Füßen der Nadeln 3. Das andere Ende der Druckplatinen i liegt unter dem Vorderteil der Zugplatinen 2, die sich im Platinenstift 5 führen und am hinteren Teil durch Harnischfäden gezogen werden. Der Pl.atinenstift 5 liegt eingenutet im Platinenring 6, der seinerseits im Maschinenlagerring 9 liegt und den Deckring 22 trägt. Die Platinenführung 7 trägt das Zahnkranzlager 23 mit dem Zahnkranz i i, dem damit verbundenen Schloßring io und dem Schloßmantel 12. Letzterer hat an seiner Innenseite die Schloßteile 14 bis 20, durch die die üblichen Bewegungen der Stricknadeln 3 wie bei normalen Rundstrickmaschinen erzeugt werden. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch den Antriebszahnkranz 8, der durch das Antriebsrad .i8, die liegende Welle 49 und die Riemenscheibe 5o angetrieben wird. Der Antriebszahnkranz 8 hat noch eine seitliche Stirnverzahnung, in die das untere Triebrad 44 eingreift, das durch eine gemeinsame Welle 21 mit dem oberen Triebrad 24 verbunden ist und den Zahnkranz i i und die damit durch die Schrauben 51 und 52 verbundenen Teile io und 12 antreibt. Von der über -der Mäschine angebrachten jacquardmaschine laufen die Harnischfäden q. durch die Zuführung 25. Die Harnischfäden werden an die jacquardplatinen 26 angeknüpft, die mit ihrem unteren Ende in dem Plat,inenlager 27 hängen, während das obere als Haken ausgebildete Ende übler den Messern 3o des Messerkastens 29 steht. In der Mitte sind die jacquardplatinen von den jacquardnadeln 31, die in Platten 28 und 33 geführt werden, ösenartig umschlungen. Der jacquardzylinder 34 trägt die Pappkarte 47 mit der Musterlochung. Der jacquardzylinder 3:1 ist in dem Hebel 35 gelagert, der auf der Welle :45 mit dem Zylinderhebel 37 fest verbunden ist. Der nach oben und unten bewegliche ;Messerkasten 29 wird von den Hubstangen 32 getragen, die in den Verbindungshebeln 36 gelagert sind, die sich um die Welle 4.6 bewegen. Durch den Messerzug 39 wird der Messerkasten 29 und durch den Zylinderzug 38 der Zylinder 3q. in Tätigkeit gesetzt. Der Antrieb dieser Bewegungen erfolgt durch die Exzenter 53 und 54 und die .darauf liegenden Hebel 40 und 41, die auf Welle 43 gelagert sind, während die Exzenter auf Welle 42, gelagert sind.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen jacquarcleinrichtung ist folgende: Die umlaufenden Schloßteile 14 bis 2o am Schloßmantel 12 führen die Nadeln 3 in den Nuten des Nadelzylinders 13 zur Erzeugung von Strickmaschen auf und ab. Die jacquardmaschine wird durch ein Getriebe, das auf den Gang der Maschine abgestimmt ist, so in Tätigkeit gesetzt, daß der jacquardzylinder 34 mit der Karte 47 gegen die jacquardnadeln 31 gedrückt wird und die Messerkästen 29, dem umlaufenden Tempo des Schloßmantels 12 angepaßt, gehoben werden. Dadurch werden die durch die jacquardnadeln 31 in Arbeitsstellung (Haken über den Messern) gedrückten Jacquardplatinen 26 angehoben und die entsprechenden Harnischfäden q. mit ihren Zugplatinen 2 hochgezogen, die ihrerseits die zugehörigen Druckplatinen i niederdrücken, damit das entgegengesetzte Ende die ,Tadel 3 so hoch drückt, daß diese beim Vorbeigang an dem Schloßteil 16 in den oberen Schloßkanal zur Aufnahme eines neuen Fadens und zum Abschlagen der alten Masche gelangt. Die nicht gezogenen Nadeln 3 bleiben in ihrer Stellung und,der chlaufen den Kanal unterhalb des Schloßteiles 16 mit der alten Masche, ohne einen neuen bzw. Musterfaden zu erhalten. Diese Tätigkeit erfolgt ununterbrochen fortlaufend derart, daß im Bereiche der Schloßteile rd. bzw. 15 die Einstellung der Nadeln durch die jacquardmaschine erfolgt, während im Bereiche der Schloßteile 16, 17, 18, i 9 und 2o die Tätigkeit derselben ruht, da hier nur die Bewegungen der Nadeln 3 zum Bilden von Maschen durch die vorerwähnten Schloßteile erfolgen. Erhält nun einer der beiden Fäden eine andere Farbe, so erscheinen die Maschen der durch die jacquardmaschine gezogenen Nadeln 3 als buntes Muster, entsprechend der in der Karte ¢7 gegebenen Vorlage, das durch die Möglichkeit, daß die Karte 47 unbegrenzt lang hergestellt werden kann, in Länge und Breite ebenfalls unbegrenzt ist.
  • Der bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel angegebene Spitzenschloßteil 16 kann auch in Wegfall kommen. In dieseln Falle werden die Nadeln durch die Jacquardeinrichtung ohne Vermittlung von Schloßspitzen unmittelbar bis in die Preßstellung angehoben. Dies ist besonders deswegen von großem Vorteil, weil die Schloßspitzen oft Ursache sehr unliebsamer Störungen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Jacquardeinrichtung zum Auswählen von Musternadeln an Rundstrickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daB die Harnischfäden der über der Rundstrickmaschine angeordneten jacquardmaschine unter Vermittlung von Hebelplatinen (i, 2) auf die Nadeln wirken.
DER70315D 1927-02-22 1927-02-22 Jacquardeinrichtung zum Auswaehlen von Musternadeln an Rundstrickmaschinen Expired DE491202C (de)

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DER70315D Expired DE491202C (de) 1927-02-22 1927-02-22 Jacquardeinrichtung zum Auswaehlen von Musternadeln an Rundstrickmaschinen

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DE (1) DE491202C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE858876C (de) * 1950-12-24 1952-12-11 Krenzler Fa Emil Selbsttaetige Rundstrickmaschine, insbesondere fuer die Herstellung von Struempfen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE858876C (de) * 1950-12-24 1952-12-11 Krenzler Fa Emil Selbsttaetige Rundstrickmaschine, insbesondere fuer die Herstellung von Struempfen

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