DE73675C - Fadenvorleger für Nähmaschinen-Nadeln mit offenem Oehr - Google Patents

Fadenvorleger für Nähmaschinen-Nadeln mit offenem Oehr

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Publication number
DE73675C
DE73675C DENDAT73675D DE73675DA DE73675C DE 73675 C DE73675 C DE 73675C DE NDAT73675 D DENDAT73675 D DE NDAT73675D DE 73675D A DE73675D A DE 73675DA DE 73675 C DE73675 C DE 73675C
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DE
Germany
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needle
guide
thread
finger
arm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73675D
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English (en)
Original Assignee
SELF THREAD1NG SEWING MACHINE COMPANY in New-York
Publication of DE73675C publication Critical patent/DE73675C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/06Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for attaching bands, ribbons, strips, or tapes or for binding
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2303/00Applied objects or articles
    • D05D2303/08Cordage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 18. Mai 189a ab.
Nachstehend ist ein Fadenvorleger beschrieben, ■durch welchen bei Verwendung von Nähmaschinen-Nadeln mit offenem Oehr der Faden der Nadel zugeführt wird, kurz bevor dieselbe in das Material eindringt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht desjenigen Maschinentheiles, an welchem die Vorrichtung angebracht ist.
Fig. 2 ist eine Rückansicht von Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Einleg-Vorrichtung.
Fig. 4 und 5 zeigen die in Fig. 2 und 3 dargestellten Organe in anderer Arbeitsstellung und lassen den Weg, welchen der Faden nimmt, deutlich erkennen.
Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt nach Linie x-x der Fig. 3 und
Fig. 7 ein solcher nach y-y der Fig. 5.
Fig. 8 ist eine Ansicht in gröfserem Mafsstabe, welche die einzelnen Theile in derjenigen Lage darstellt, welche sie einnehmen, wenn der Faden gerade in die Nadel· eingelegt wird.
In Fig. 9 bis 11 ist eine etwas abgeänderte Construction dargestellt, und zwar in
Fig. 9 in Seitenansicht und in
Fig. 10 in Vorderansicht in der Einleg-Vorrichtung des Fades gesehen, während
Fig. 11 einen Horizontalschnitt nach Linie 10-10 der Fig. 10 veranschaulicht.
In der Zeichnung bedeutet 1 die , Stoffdrückerstange, 2 die Nadelstange, 3 die Stoffplatte und 4 den Drückerfufs einer gewöhnlichen Nähmaschine.
Die Nadelstange 2 trägt eine Nadel mit offenem Oehr, welches der Stoffdrückerstange zugewendet ist. An der Stoffdrückerstange 1 ist durch Schraube 7 ein Ring 5 befestigt, an welchem je zwei Lappen 8 vorspringen. An diesen Lappen 8 sind scharnierartig der Zuführungsarm 9, sowie der Fingerarm ι ο winklig zu einander, sowie zur Bahn der Nadel angebracht, wie dieses aus den Fig. 3, 5 und 10 ersichtlich ist. Die Arme 9 und 10 sind gebogen bezw. curvenförmig gestaltet, und auf ihnen gleiten Stifte oder Ansätze 11 der Nadelstange 2 entlang, wenn letztere sich.auf- und abwärts bewegt, und versetzen hierdurch die Arme in Schwingung. Die Stellung und curvenförmige Gestalt jener Arme 9 und 10 bestimmen die Bewegungen des Führers 12 und des Fingers 13, welche an den unteren Enden genannter Arme sich befinden und den durch den Führer 12 laufenden Faden 18 der Nadel vorlegen.
Bei der in Fig. 9 bis 11 der beiliegenden Zeichnung dargestellten Anordnung ist für jeden der Arme 9 und 10 nur je ein Ansatz 11 an der Nadelstange 2 vorgesehen. Federn 14 und 15 wirken dabei jenen Ansätzen bezw. Stiften 11 entgegen. Es ist vortheilhaft, die Stifte 11 nicht auf den gleichen, sondern gegenüberliegenden Seiten der Arme 9 bezw. 10 anzuordnen.
Eine andere Einrichtung zur Bethätigung der Arme 9 und 10 ist in den Fig. 1 bis 8 veranschaulicht. Hier gleiten auf denselben je zwei Ansätze 11 an der Nadelstange 2, wenn letztere sich auf- und abbewegt.
Der am unteren Ende des Armes 9 sitzende Führer 12 ist ein gewöhnliches Führungsauge.

Claims (1)

  1. Derselbe hat den Zweck, den Faden 18 zu führen und besitzt bei der durch Fig. 9 und 10 dargestellten Anordnung eine schraubenförmig gewundene Gestalt.
    Eine andere vortheilhafte Construction des Führers 12 ist in den Fig. 1 bis 5 veranschaulicht. Derselbe besitzt einen Schlitz 16 ■ und eine seitlich von diesem Schlitz befestigte Feder 17.
    Finger 13 ist hakenförmig ausgebildet.
    Die Wirkungsweise dieser Einlegevorrichtung ist folgende:
    Ist die Nadelstange 2 an dem oberen Ende ihres Hubes angekommen (Fig. 1, 2, 3, 9 und 10), so halten die Arme 9 bezw. 10 den Führer 12 und den Finger 13 vor der Nadelbahn, d. h. auf derjenigen Seite der Nadel, auf welcher sich das offene Oehr befindet. Arm 10 ist etwas länger als Arm 9, so dafs Finger 13 unterhalb des Führers 12 liegt und sein Haken sich hinter dem Faden befindet. Geht die Nadelstange 2 nun abwärts, so bewirken die Stifte 11 bezw. diese und die ihnen entgegen wirkenden Federn 14 und 1 5 eine schwingende Bewegung der Arme 9 und 10, indem sie letztere um ihre Achsen an der Prefsstange 1 (das durch die Lappen 8 gebildete Scharnier) bewegen, und zwar jeden auf einer Seite der Nadelbahn.
    Bei dieser Bewegung ergreift Finger 13 den durch Führer 12 nach dem Stoff laufenden Faden 18 unter dem Führer 12, und da Fingerarm ι ο und Führerarm 9 nach entgegengesetzten Seiten der Nadelbahn bewegt werden, wird der Faden 18 theilweise um die sich abwärts bewegende Nadel gelegt, so dafs er in das offene Oehr derselben einspringt, sobald es vor dem Fadentheil 12 bis 13 anlangt, wie dies in Fig. 8 der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht ist. ' · ■ .
    Es ist klar, dafs beim Gebrauch der in den Fig. ι bis 8 dargestellten Construction die Verwendung von Federn 14 und 15 überflüssig wird. Bewegt sich hierbei die Nadelstarige 2 abwärts, so kehrt Finger 13 infolge der Gestaltung des Armes 10 wieder in seine frühere Stellang, zurück, während Führer 12 in seiner vorgeschobenen Lage verbleibt, um den Faden 18 in die lange Nuth der Nadel einzulegen, bis letztere sich genügend weit in ihre Endstellung vorbewegt hat, um dies unnöthig zu machen. Hierauf erst kehrt Führer 12 auch wieder in seine frühere Lage zurück. Dieser Hergang wiederholt sich nun,bei jeder Stichbildurig. ""·
    Diese Bewegungsart des Führers und Fingers bezw. die Gestaltung der Arme 9 und 10 ist jedoch selbstverständlich in jedem Falle von der Natur des den Stich bildenden Mechanismus abhängig.
    Pat ε ν τ-Ans ρ rüch:
    Ein Fadenvorleger für Nähmaschinen-Nadeln mit offenem Oehr, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Führer-und eines Greiferarmes (9 und 10) an der Stoffdrückerstange (1), · welche zu einander und zur Nädelbahn winklig gebogen sind und durch an der Nadelstange (2) angebrachte Führungsorgane bei der Auf- und Abbewegung der Nadelstange (2) in eine derartige Bewegung zur Nadelbahn versetzt werden^ dafs der durch den Führer (12) nach dem Stoff laufende Faden (18) von dem Greifer (13) erfafst und in Verbindung mit dem Führer (12) gegen die Nadel bezw. deren Oehr geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73675D Fadenvorleger für Nähmaschinen-Nadeln mit offenem Oehr Expired - Lifetime DE73675C (de)

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