DE75284C - Metallene Eisenbahn-Querschwelle - Google Patents
Metallene Eisenbahn-QuerschwelleInfo
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- DE75284C DE75284C DENDAT75284D DE75284DA DE75284C DE 75284 C DE75284 C DE 75284C DE NDAT75284 D DENDAT75284 D DE NDAT75284D DE 75284D A DE75284D A DE 75284DA DE 75284 C DE75284 C DE 75284C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B3/00—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
- E01B3/16—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel
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- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft metallene Querschwellen für Eisenbahngeleise und Vorrichtungen
zur Sicherung derselben in ihrer Lage. Es kommt hierbei darauf an, eine möglichst
billige und haltbare Querschwelle und in Verbindung mit dieser eine einfache, haltbare
und praktische Befestigung der Schiene auf der Querschwelle herzustellen.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht eines Theiles der neuen Geleiseanlage.
Fig. 2 zeigt in gröfserem Mafsstabe einen Theil der Querschwelle im Längenschnitt, wobei
die nach rechts liegenden Theile abgebrochen gedacht sind.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Schwelle, wobei die Schiene und die Befestigungsvorrichtungen
nicht mit dargestellt sind.
Fig. 4 und 5 zeigen die Vorrichtungen zur Befestigung der Schiene auf der Querschwelle.
Die Querschwelle A besteht aus einem Stück, vorzugsweise aus Eisen oder Stahl.
Dieselbe ist in der Mitte mit einer Längsrippe B versehen, die nach oben kreisförmig
oder elliptisch gewölbt ist, während die Seitenwände bl b1 nahezu senkrecht sind, so dafs die
Rippe die Anbringung der Befestigungsmittel für die Schiene in der weiterhin beschriebenen
Weise gestattet.
Der mittlere Theil der Schiene ist mit einer Aussparung oder Oeffnung C versehen. Ein
Theil des aus dieser Oeffnung ausgeschnittenen Metalles hängt zu beiden Seiten der Oeffnung
noch mit der Querschwelle zusammen und ist nach abwärts gebogen, so dafs an beiden Enden
der Oeffnung C Flantsche oder Ansätze c c entstehen, welche nach abwärts bis unter die
Stützungsfläche der Querschwelle reichen und eine seitliche Verschiebung derselben verhindern.
Die seitlichen Kanten D D der Querschwelle sind nach abwärts und etwas nach auswärts
gebogen, um dadurch eine sichere und festere Lage im Schotter zu erzielen. EE1 sind Aussparungen
für den Zweck der Schaffung der Schienenlagerung. Sie sind durch Wegschneiden eines Theiles der mittleren Rippe B bis auf
die Oberseite α der Querschwelle gebildet. Es wird dadurch für die Schiene eine breite Auflage
geschaffen, welche über die ganze Breite der Querschwelle geht, und da die Aussparungen
E E1 in der Rippe B ungefähr die Breite des Schienenfufses e haben, so folgt, dafs eine
seitliche Verschiebung der Schienen unmöglich ist.
G ist das Befestigungsstück für die Schiene. Das vordere Ende desselben ist auf der Unterseite
g abgeschrägt, entsprechend dem abge-' schrägten Fufs e der Schiene F, während der
Kopf H desselben knieförmig gestaltet ist, so dafs auf der Unterseite die Aussparung h gebildet
wird.
Die Oberseite des Kopfes H hat dieselbe Wölbung wie die Rippe B, während der
Theil i des Befestigungsstückes sich ,der Gestalt des Inneren b2 der Rippe anpafst. Der Kopf H
des Sc'hienenhalters G ist etwas länger als die Aussparung J, welche aus der Rippe 23 zu
beiden Seiten der Schienenaüssparungen EE1
ausgeschnitten ist, und infolge dieser Verlange-
rung des Kopfes wird der Halter G verhindert, in der Aussparung bei seiner Anbringung während
des Verlegens der Schienen niederzufallen.
Der keilförmige Splint K ist in seinem hinteren
Theil k stärker, während die Zunge k1
von der Biegungsstelle k2 nach dem vorderen
Ende A4 seitlich schmäler wird. Aufserdem
verjüngen sich die beiden Schenkel des Splintes nach vorn zu, in ihrer Dicke senkrecht gemessen.
Nachdem die Querschwellen in entsprechenden Entfernungen verlegt'worden sind, werden
die Schienen in die Aussparungen EE1 gelegt.
Darauf werden die Schienenhalter G in ihre Aussparungen J eingesetzt, je einer auf jeder
Seite der Schiene, wobei ihre abgeschrägten Enden über den Schienenfufs greifen. Danach
wird der Splint K unter den Kopf H des Schienenhalters G getrieben, wodurch dieser
gegen die Schiene geprefst und gleichzeitig der Kopf H des Schienenhalters angehoben
wird. Dadurch wird das Ende g auch fest gegen den Schienenfufs gedrückt. Es wird auf
diese Weise eine doppelte Wirkung durch das Eintreiben des Splintes hervorgerufen, indem
der Schienenhalter mit dem Ende g sowohl vorwärts getrieben als auch niedergedrückt
wird, so dafs die Schiene so fest und sicher gegen die Stützfläche der Querschwelle geprefst
wird, dafs beide fast als ein Ganzes betrachtet werden können.
Nach dem Eintreiben des Splintes wird die Zunge k1 nach auswärts gebogen, wie auf der
Zeichnung dargestellt, so dafs der Splint sicher in seiner Lage gehalten wird.
Die beschriebene Geleisanlage läfst sich schnell und genau ausführen, ohne besondere Geschicklichkeit
und ohne andere Werkzeuge zu erfordern, als einen Hammer, um den Splint einzutreiben, und einen Meifsel zum Auseinanderspreizen
des Splintes. Die Querschwelle bettet sich infolge der Anordnung der niedergebogenen
Ränder D D von selbst in den Schotter ein. Sie wird aufserdem in ihrer Lage gegen seitliche Verschiebungen durch die
niedergebogenen Lappen c c gesichert. Die Enden der Schwelle sind offen, so dafs von
hier aus wie auch durch die Oeffhung in der Mitte der Schwelle ein Nachstampfen von
Schotter, sofern dies nöthig ist, bequem bewirkt werden kann. Es läfst sich auf diese
Weise der Schotter besonders unterhalb der Schiene fest zusammenstampfen.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Eine metallene Eisenbahn - Querschwelle mit einer gewölbten oberen Längsrippe, welch' letztere zur Auflagerung der Schienen und zur Einbringung der Schienenbefestigungsmittel mit Aussparungen versehen ist, wobei diese Befestigungsvorrichtung aus gekröpften Schienenhaltern (G H) besteht, die zu beiden Seiten der Schiene durch kurze Abschnitte (B1B1, Fig. 2) der Längsrippe hindurch über den Schienenfufs fassen und in dieser Lage durch Splintkeile (KK) festgehalten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75284C true DE75284C (de) |
Family
ID=348258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75284D Expired - Lifetime DE75284C (de) | Metallene Eisenbahn-Querschwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75284C (de) |
-
0
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