DE75284C - Metallene Eisenbahn-Querschwelle - Google Patents

Metallene Eisenbahn-Querschwelle

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DE75284C
DE75284C DENDAT75284D DE75284DA DE75284C DE 75284 C DE75284 C DE 75284C DE NDAT75284 D DENDAT75284 D DE NDAT75284D DE 75284D A DE75284D A DE 75284DA DE 75284 C DE75284 C DE 75284C
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DE
Germany
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sleeper
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metal rail
recesses
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DENDAT75284D
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W. Ch. Green, th. B. Bishop und F. s. ketchum in Chicago, III., V. St. A
Publication of DE75284C publication Critical patent/DE75284C/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/16Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Metallene Eisenbahn-Querschwelle.
Die vorliegende Erfindung betrifft metallene Querschwellen für Eisenbahngeleise und Vorrichtungen zur Sicherung derselben in ihrer Lage. Es kommt hierbei darauf an, eine möglichst billige und haltbare Querschwelle und in Verbindung mit dieser eine einfache, haltbare und praktische Befestigung der Schiene auf der Querschwelle herzustellen.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht eines Theiles der neuen Geleiseanlage.
Fig. 2 zeigt in gröfserem Mafsstabe einen Theil der Querschwelle im Längenschnitt, wobei die nach rechts liegenden Theile abgebrochen gedacht sind.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Schwelle, wobei die Schiene und die Befestigungsvorrichtungen nicht mit dargestellt sind.
Fig. 4 und 5 zeigen die Vorrichtungen zur Befestigung der Schiene auf der Querschwelle.
Die Querschwelle A besteht aus einem Stück, vorzugsweise aus Eisen oder Stahl. Dieselbe ist in der Mitte mit einer Längsrippe B versehen, die nach oben kreisförmig oder elliptisch gewölbt ist, während die Seitenwände bl b1 nahezu senkrecht sind, so dafs die Rippe die Anbringung der Befestigungsmittel für die Schiene in der weiterhin beschriebenen Weise gestattet.
Der mittlere Theil der Schiene ist mit einer Aussparung oder Oeffnung C versehen. Ein Theil des aus dieser Oeffnung ausgeschnittenen Metalles hängt zu beiden Seiten der Oeffnung noch mit der Querschwelle zusammen und ist nach abwärts gebogen, so dafs an beiden Enden der Oeffnung C Flantsche oder Ansätze c c entstehen, welche nach abwärts bis unter die Stützungsfläche der Querschwelle reichen und eine seitliche Verschiebung derselben verhindern. Die seitlichen Kanten D D der Querschwelle sind nach abwärts und etwas nach auswärts gebogen, um dadurch eine sichere und festere Lage im Schotter zu erzielen. EE1 sind Aussparungen für den Zweck der Schaffung der Schienenlagerung. Sie sind durch Wegschneiden eines Theiles der mittleren Rippe B bis auf die Oberseite α der Querschwelle gebildet. Es wird dadurch für die Schiene eine breite Auflage geschaffen, welche über die ganze Breite der Querschwelle geht, und da die Aussparungen E E1 in der Rippe B ungefähr die Breite des Schienenfufses e haben, so folgt, dafs eine seitliche Verschiebung der Schienen unmöglich ist.
G ist das Befestigungsstück für die Schiene. Das vordere Ende desselben ist auf der Unterseite g abgeschrägt, entsprechend dem abge-' schrägten Fufs e der Schiene F, während der Kopf H desselben knieförmig gestaltet ist, so dafs auf der Unterseite die Aussparung h gebildet wird.
Die Oberseite des Kopfes H hat dieselbe Wölbung wie die Rippe B, während der Theil i des Befestigungsstückes sich ,der Gestalt des Inneren b2 der Rippe anpafst. Der Kopf H des Sc'hienenhalters G ist etwas länger als die Aussparung J, welche aus der Rippe 23 zu beiden Seiten der Schienenaüssparungen EE1 ausgeschnitten ist, und infolge dieser Verlange-
rung des Kopfes wird der Halter G verhindert, in der Aussparung bei seiner Anbringung während des Verlegens der Schienen niederzufallen.
Der keilförmige Splint K ist in seinem hinteren Theil k stärker, während die Zunge k1 von der Biegungsstelle k2 nach dem vorderen Ende A4 seitlich schmäler wird. Aufserdem verjüngen sich die beiden Schenkel des Splintes nach vorn zu, in ihrer Dicke senkrecht gemessen.
Nachdem die Querschwellen in entsprechenden Entfernungen verlegt'worden sind, werden die Schienen in die Aussparungen EE1 gelegt. Darauf werden die Schienenhalter G in ihre Aussparungen J eingesetzt, je einer auf jeder Seite der Schiene, wobei ihre abgeschrägten Enden über den Schienenfufs greifen. Danach wird der Splint K unter den Kopf H des Schienenhalters G getrieben, wodurch dieser gegen die Schiene geprefst und gleichzeitig der Kopf H des Schienenhalters angehoben wird. Dadurch wird das Ende g auch fest gegen den Schienenfufs gedrückt. Es wird auf diese Weise eine doppelte Wirkung durch das Eintreiben des Splintes hervorgerufen, indem der Schienenhalter mit dem Ende g sowohl vorwärts getrieben als auch niedergedrückt wird, so dafs die Schiene so fest und sicher gegen die Stützfläche der Querschwelle geprefst wird, dafs beide fast als ein Ganzes betrachtet werden können.
Nach dem Eintreiben des Splintes wird die Zunge k1 nach auswärts gebogen, wie auf der Zeichnung dargestellt, so dafs der Splint sicher in seiner Lage gehalten wird.
Die beschriebene Geleisanlage läfst sich schnell und genau ausführen, ohne besondere Geschicklichkeit und ohne andere Werkzeuge zu erfordern, als einen Hammer, um den Splint einzutreiben, und einen Meifsel zum Auseinanderspreizen des Splintes. Die Querschwelle bettet sich infolge der Anordnung der niedergebogenen Ränder D D von selbst in den Schotter ein. Sie wird aufserdem in ihrer Lage gegen seitliche Verschiebungen durch die niedergebogenen Lappen c c gesichert. Die Enden der Schwelle sind offen, so dafs von hier aus wie auch durch die Oeffhung in der Mitte der Schwelle ein Nachstampfen von Schotter, sofern dies nöthig ist, bequem bewirkt werden kann. Es läfst sich auf diese Weise der Schotter besonders unterhalb der Schiene fest zusammenstampfen.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Eine metallene Eisenbahn - Querschwelle mit einer gewölbten oberen Längsrippe, welch' letztere zur Auflagerung der Schienen und zur Einbringung der Schienenbefestigungsmittel mit Aussparungen versehen ist, wobei diese Befestigungsvorrichtung aus gekröpften Schienenhaltern (G H) besteht, die zu beiden Seiten der Schiene durch kurze Abschnitte (B1B1, Fig. 2) der Längsrippe hindurch über den Schienenfufs fassen und in dieser Lage durch Splintkeile (KK) festgehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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